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Captopril Denk 25 mg Tabletten – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
25 mg
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Captopril Denk 25 mg

1. Was ist Captopril Denk 25 mg und wofür wird es angewendet?

Captopril Denk 25 mg gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Angiotensin-Conversions-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) bekannt sind. Diese hemmen ACE, das Enzym, das an der Umwandlung von Angiotensin-I in Angiotensin-II beteiligt ist. Angiotensin-II ist eine körpereigene Substanz, die sich an die Rezeptoren der Blutgefäße bindet und so zu einer Gefäßverengung führt. Das Ergebnis ist ein Blutdruckanstieg. Captopril verhindert die Bildung von Angiotensin-II und bewirkt so eine Entspannung der Blutgefäße und eine Senkung des Blutdrucks.

Captopril Denk 25 mg wird angewendet:

  • zur Behandlung eines hohen Blutdrucks (Hypertonie)
  • zur Behandlung der chronischen Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Captopril Denk 25 mg beachten?

Captopril Denk 25 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Captopril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit in Folge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer eine Gewebeschwellung (Angioödem) hatten.
  • wenn Sie zu Gewebeschwellung (Angioödem) neigen.
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Captopril Denk 25 mg auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut, z. B. im Rachenbereich) erhöht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn bei Ihnen Schwellungen im Gesicht, Hals oder Rachen auftreten. Dies kann jederzeit während der Behandlung auftreten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Captopril Denk 25 mg einnehmen.

Bestimmte Erkrankungen, an denen Sie möglicherweise leiden oder gelitten haben, erfordern eine spezielle Behandlung vor oder während der Einnahme von Captopril Denk 25 mg. Deshalb sollten Sie, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, Ihren Arzt informieren, wenn Sie unter folgenden gesundheitlichen Problemen leiden:

  • starkem Erbrechen oder Durchfall
  • regelmäßiger Blutwäsche (Hämodialyse)
  • Einschränkungen der Leberfunktion
  • Einschränkungen der Nierenfunktion
  • Nierenarterienverengung (beidseitig oder bei Einzelniere)
  • Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
  • Durchblutungsstörungen der das Gehirn versorgenden Gefäße (cerebrovaskuläre Erkrankung)
  • den Blutstrom beeinträchtigende erhebliche Aorten- oder Mitralklappenverengung (Stenose) bzw. andere Ausflussbehinderungen der Herzkammer (hypertrophe Kardiomyopathie)
  • Blutbildveränderungen
  • Diabetes mellitus
  • bestimmten Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen).
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen. Siehe auch Abschnitt „Captopril Denk 25 mg darf nicht eingenommen werden“.

  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen) erhöht sein:

    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
    • Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören (Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden).
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie eine salzarme Diät machen, oder eine Desensibilisierungstherapie gegen Bienen- oder Wespengift erhalten.

Es dürfen bestimmte Membranen bei der Durchführung einer Blutwäsche (Dialyse) nicht angewendet werden, da es ansonsten zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kommen kann. Falls bei Ihnen eine Blutwäsche durchgeführt werden muss, informieren Sie bitte unbedingt den behandelnden Arzt über die Einnahme von Captopril Denk 25 mg.

Informieren Sie den Arzt bzw. Zahnarzt darüber, dass Sie Captopril Denk 25 mg einnehmen, wenn Sie vor einer Operation stehen oder Narkosemittel erhalten sollen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Captopril Denk 25 mg in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Captopril Denk 25 mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Captopril Denk 25 mg in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen sollte die Anwendung von Captopril Denk 25 mg nur unter sorgfältiger medizinischer Überwachung erfolgen. Dosierung siehe Abschnitt 3.

Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei älteren Patienten und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Dosis reduziert werden.

Einnahme von Captopril Denk 25 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Captopril Denk 25 mg ist sicher zusammen mit anderen häufig verwendeten Mitteln gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva wie z. B. Betablockern und Calciumkanalblockern mit Langzeitwirkung) verabreicht worden. Die gleichzeitige Anwendung dieser Substanzen kann die blutdrucksenkende Wirkung von Captopril Denk 25 mg verstärken.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Captopril Denk 25 mg darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie Racecadotril (Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall), mTOR-Inhibitoren (Arzneimittel zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung, z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) oder Vildagliptin (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes) anwenden (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Eine gleichzeitige Anwendung von Captopril Denk 25 mg und Sacubitril/Valsartan ist wegen des erhöhten Risikos eines Angioödems kontraindiziert (siehe Abschnitt „Captopril Denk 25 mg darf nicht eingenommen werden“). Die Behandlung mit Captopril Denk 25 mg darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden.

Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erhöhen können (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung und Vermeidung von Blutgerinnseln) anwenden.

Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie entwässernde Arzneimittel (Diuretika), Arzneimittel zur Behandlung von Gicht oder Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus (orale Antidiabetika oder Insulin) anwenden.

Es ist für Ihren Arzt auch wichtig zu wissen, wenn Sie andere blutdrucksenkende Arzneimittel, Sympathomimetika, Arzneimittel gegen Krebs, gegen Transplantatabstoßungen, gegen psychische Störungen oder Depressionen, schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneimittel (z. B. Arzneimittel gegen Gelenkentzündung) einnehmen.

Lithiumhaltige Arzneimittel dürfen zusammen mit Captopril Denk 25 mg nicht ohne engmaschige ärztliche Überwachung eingenommen werden.

Captopril Denk 25 mg kann einen falsch positiven Urintest auf Aceton bewirken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Captopril Denk 25 mg vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Captopril Denk 25 mg in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Captopril Denk 25 mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Captopril Denk 25 mg in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Captopril Denk 25 mg einnehmen. Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung von Captopril Denk 25 mg in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wie bei anderen Arzneimitteln gegen Bluthochdruck können die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung, aber auch in Verbindung mit Alkohol. Diese Wirkungen hängen jedoch von der individuellen Anfälligkeit ab.

Captopril Denk 25 mg enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Captopril Denk 25 mg erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3. Wie ist Captopril Denk 25 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Captopril Denk 25 mg einnehmen, solange es Ihnen Ihr Arzt verordnet.

Die empfohlene Dosis beträgt

Bluthochdruck

Üblicherweise beträgt die Anfangsdosis 25 mg bis 50 mg Captopril täglich, auf zwei Gaben verteilt.

Um den angestrebten Blutdruck zu erreichen, kann die Dosis unter Einhaltung eines Intervalls von mindestens 2 Wochen je nach Notwendigkeit schrittweise auf 100 mg bis 150 mg Captopril, auf zwei Gaben verteilt, angehoben werden.

Wenn Ihr Blutdruck mit Captopril Denk 25 mg nicht ausreichend gesenkt wird, ist es möglich, dass Ihr Arzt ein weiteres Arzneimittel verordnet.

Chronische Herzleistungsschwäche

Die Anfangsdosis beträgt normalerweise zweimal oder dreimal täglich 6,25 mg bis 12,5 mg Captopril. Hierfür stehen Darreichungsformen mit geeigneten Dosisstärken zur Verfügung.

Eine Erhöhung der Dosierung darf nur schrittweise, in Abhängigkeit vom individuellen Ansprechen des Patienten auf die Therapie erfolgen; die Erhaltungsdosis beträgt 75 mg bis maximal 150 mg Captopril täglich, verteilt auf mehrere Gaben.

Die Dosis sollte schrittweise angehoben werden, wobei ein Intervall von mindestens 2 Wochen gewählt werden sollte, um das Ansprechen der Patienten zu ermitteln.

Spezielle Patientengruppen

Der Arzt kann älteren Patienten und Patienten, die eine eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen, eine niedrigere Dosis – insbesondere bei Behandlungsbeginn – empfehlen.

Kinder und Jugendliche

Die Behandlung soll nur unter sorgfältiger medizinischer Überwachung begonnen werden. Die Anfangsdosis von Captopril sollte ca. 0,3 mg/kg Körpergewicht betragen. Bei Kindern mit Nierenschwäche, frühgeborenen Säuglingen, Neugeborenen und Säuglingen sollte die Anfangsdosis nur 0,15 mg Captopril/kg Körpergewicht betragen. Im Allgemeinen sollte Captopril Kindern dreimal täglich verabreicht werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Captopril Denk 25 mg kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden. Die Tablette kann in zwei gleiche Dosen geteilt werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Captopril Denk 25 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Captopril Denk 25 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

In Abhängigkeit mit dem Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: starker Blutdruckabfall, Schock, Reglosigkeit, verlangsamte Herzschlagfolge, Nierenversagen. Bei dringendem Verdacht auf eine Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe.

Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Wenn Sie die Einnahme von Captopril Denk 25 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen sie Captopril Denk 25 mg nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Bei Auftreten von Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge, müssen Sie die Behandlung mit Captopril Denk 25 mg sofort abbrechen und einen Arzt verständigen. Bei Auftreten von Gelbsucht oder bei einem deutlichen Anstieg der Leberenzyme müssen Sie die Behandlung mit Captopril Denk 25 mg abbrechen und medizinisch überwacht werden.

Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen und ggf. die Behandlung mit Captopril Denk 25 mg abbrechen.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die bei Captopril und/oder einer Behandlung mit einem anderen ACE-Hemmer berichtet worden sind:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schlafstörungen
  • Geschmacksstörung
  • Schwindel
  • trockener irritierender (nicht produktiver) Husten
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenverstimmung
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Juckreiz mit oder ohne Ausschlag
  • Ausschlag
  • Haarausfall

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Anstieg der Herzfrequenz
  • Herzrhythmusstörung
  • Angina pectoris
  • Herzklopfen
  • Niedriger Blutdruck
  • Raynaud-Syndrom (durch Gefäßkrämpfe bedingte, anfallsweise auftretende Durchblutungsstörungen, meist an den Blutgefäßen der Finger)
  • Gesichtsrötung
  • Blässe
  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Hände und Füße
  • Brustschmerzen
  • Erschöpfung
  • Unwohlsein

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)

  • Appetitlosigkeit
  • Schläfrigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Empfindungsstörungen
  • Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung/Aphthen
  • Nierenfunktionsstörungen einschließlich Nierenversagen
  • erhöhte Harnausscheidung
  • verminderte Harnausscheidung
  • erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens
  • Intestinales Angioödem: eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)

  • Veränderungen des Blutbildes
  • Erkrankung der Lymphknoten
  • Autoimmunkrankheiten
  • Absinken des Blutzuckerspiegels
  • Ansteigen des Kaliumspiegels im Blut
  • Verwirrung
  • Depression
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns, einschließlich Schlaganfall und Ohnmacht
  • verschwommenes Sehen
  • Herzstillstand
  • Schock
  • krampfartige Verengung der Bronchien
  • Schnupfen
  • allergische Entzündung der Lungenbläschen / Lungenentzündung
  • Entzündung der Zunge
  • Magengeschwür
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Beeinträchtigung der Leberfunktion und Gallenstauung (einschließlich Gelbsucht)
  • Hepatitis (Leberentzündung) einschließlich Nekrose (Gewebeschaden)
  • erhöhte Leberenzyme und Bilirubin-Werte
  • Nesselsucht
  • Lichtempfindlichkeit
  • schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Erythrodermie, pemphigoide Reaktionen, exfoliative Dermatitis)
  • Muskelschmerzen
  • Gelenksschmerzen.
  • nephrotisches Syndrom.
  • Impotenz
  • Brustvergrößerung beim Mann
  • Fieber
  • Veränderung einzelner Laborparameter

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Störung der Blutzucker-regulierenden Hormone mit starkem Absinken des Blutzuckerspiegels (Insulinautoimmunsyndrom).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Captopril Denk 25 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis (Blister) und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Captopril Denk 25 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist Captopril. Jede Tablette enthält 25 mg Captopril.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Stearinsäure, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum.

Wie Captopril Denk 25 mg aussieht und Inhalt der Packung

Weiße bis gebrochen weiße, runde, flache Tabletten, mit Bruchkerbe auf einer Seite und Prägung „25“ auf der anderen Seite.

Captopril Denk 25 mg ist in Packungen mit 20, 50 und 100 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

DENK PHARMA GmbH & Co. KG

Prinzregentenstr. 79

81675 München

Hersteller

DENK PHARMA GmbH & Co. KG

Göllstr. 1

84529 Tittmoning

oder

Dragenopharm Apotheker Püschl GmbH

Göllstr. 1

84529 Tittmoning

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2026.

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 33000.01.00 · ENR 2133001

Stand der Information laut Text: 06/2026

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Captopril Denk 25 mg

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Captopril 25 mg
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Sonstige Bestandteile Maisstärke, Talkum, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure, Lactose
Packungsgrößen 20 Stück, 50 Stück, 100 Stück
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. C Kardiovaskuläres System
    1. C09 Mittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
      1. C09A ACE-Hemmer, rein
        1. C09AA ACE-Hemmer, rein
          1. C09AA01 Captopril
Zulassung 33000.01.00, seit 29.09.1995, verlängert 05.09.2003; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Denk Pharma GmbH & Co. KG, 81675 München
Hersteller (Freigabe) Denk Pharma GmbH & Co. KG (BS 1), Dragenopharm Apotheker Püschl GmbH
Risikoverfahren
3 Verfahren zur Arzneimittelsicherheit+
  • ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten und Hydrochlorothiazid sowie deren Kombinationsprodukte: Neubewertung des Teratogenitätsrisikos bei der Anwendung in der Schwangerschaft und des Risikos für Mutter und Kind bei der Anwendung in der Stillzeit (abgeschlossen 01.06.2015)
  • Renin-Angiotensin-System (RAS)-beeinflussende Arzneimittel: ACE-Hemmer (ACE), Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB) und direkte Renin Inhibitoren (Aliskiren): Nierenversagen, niedriger Blutdruck, Hyperkaliämie bei der dualen Therapie (abgeschlossen 14.09.2016)
  • AM mit Wirkstoff Captopril
Frühere Namen Tocap 25 (ab 21.09.1995), Captopril Denk 25 (ab 18.04.2001)

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2133001), Datensatz vom 17.08.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.