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Cefixim HEXAL 100 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Die Fachinformation richtet sich an Ärzte und Apotheker. Verständliche Hinweise für Patienten enthält der Beipackzettel: Einnahme, Nebenwirkungen, Andere Arzneimittel, Schwangerschaft und Stillzeit.

Status:
Verschreibungspflichtig Fakten
Stärke:
100 mg/5 ml
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Fachinformation - Cefixim HEXAL 100 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Cefixim HEXAL 100 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

5 ml der rekonstituierten Suspension enthalten 100 mg Cefixim [als Cefixim (Ph.Eur.)].

1 ml der rekonstituierten Suspension enthält 20 mg Cefixim [als Cefixim (Ph.Eur.)].

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:

5 ml der gebrauchsfertigen Suspension zum Einnehmen enthalten 2335,33 mg Saccharose und 3,75 mg Natriumbenzoat.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Weißes bis leicht gelbliches Pulver.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Cefixim HEXAL wird angewendet zur Behandlung der folgenden Infektionen bei Kindern ≥ 6 Monaten:

  • Bronchial- und Lungeninfektionen,
  • Akute Otitis media, insbesondere rezidivierende,
  • Akute Pyelonephritis nach einer parenteralen Antibiotikatherapie, die mindestens 4 Tage dauert.

Darüber hinaus ist Cefixim HEXAL für die Behandlung von Infektionen der unteren Harnwege bei Kindern über 3 Jahren indiziert, mit Ausnahme schwerer Infektionen.

Cefixim sollte nur bei Infektionen angewendet werden, von deren Erregern bekannt ist oder vermutet wird, dass sie gegenüber anderen üblicherweise angewendeten Antibiotika resistent sind.

Die offiziellen Leitlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind zu beachten.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche

Es wird empfohlen, dass Jugendliche und Erwachsene ohne Schluckbeschwerden Cefixim-Tabletten einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren

Es wird empfohlen, dass Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren Cefixim als Suspension zum Einnehmen gegeben werden sollte, da 200 mg für diese Altersgruppe nicht ausreichend dosiert werden können.

Die empfohlene Dosierung beträgt 8 mg/kg/Tag in einer Einzeldosis oder aufgeteilt in zwei Dosen im Abstand von 12 Stunden, d. h. 4 mg/kg pro Dosis (siehe Tabelle 1).

Die übliche Behandlungsdauer beträgt 7 Tage. Dies kann bei Bedarf bis zu 14 Tage lang fortgesetzt werden.

Lokale therapeutische Richtlinien sollten berücksichtigt werden.

Dosierungsempfehlungen für die Gabe mit der Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen (Applikationsspritze; 10 ml und 5 ml, mit Skalierungen von jeweils 0,25 ml) sind in der folgenden Tabelle aufgeführt, da das Arzneimittel entweder eine Applikationsspritze mit 10 ml oder mit 5 ml enthält.

Die Dosierungsempfehlungen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Tabelle 1: Empfohlene Dosierung

Körpergewi cht [kg]Tagesdosis [mg]Tagesdosis unter Verwendung der ml-Einteilung auf der Applikationsspritze (sie kann als Einzeldosis oder aufgeteilt in 2 Dosen gegeben werden)
2,520

1 ml oder

2 x 0,5 ml

540

2 ml oder

2 x 1 ml

648

2,5 ml oder

2 x 1,25 ml

7,560

3 ml oder

2 x 1,5 ml

1080

4 ml oder

2 x 2 ml

12,5100

5 ml oder

2 x 2,5 ml

15120

6 ml oder

2 x 3 ml

17,5140

7 ml oder

2 x 3,5 ml

20160

8 ml oder

2 x 4 ml

22,5180

9 ml oder

2 x 4,5 ml

25200

10 ml oder

2 x 5 ml

27,5220

11 ml oder

2 x 5,5 ml

30240

12 ml oder

2 x 6 ml

37,5300

15 ml oder

2 x 7,5 ml

> 37,5 (und Patienten ab 12 Jahren)400

20 ml oder

2 x 10 ml

Kinder < 6 Monate

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Cefixim bei Kindern unter 6 Monaten ist nicht erwiesen.

Nierenfunktionsstörung

Cefixim kann bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung angewendet werden. Die normale Dosis und das übliche Dosierungsschema können bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von ≥ 20 ml/min eingehalten werden. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 20 ml/min wird empfohlen eine Dosis von 200 mg täglich nicht zu überschreiten.

Bei Patienten unter ständiger ambulanter Peritonealdialyse oder Hämodialyse sollten Dosis und Dosierungsschema denselben Empfehlungen wie für Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 20 ml/min folgen.

Für die Anwendung von Cefixim bei Kindern und Jugendlichen mit Niereninsuffizienz liegen keine ausreichenden Daten vor. Aus diesem Grund wird die Anwendung von Cefixim bei dieser Patientengruppe nicht empfohlen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen nach Rekonstitution.

Vor jedem Gebrauch sollte die Flasche gut geschüttelt werden.

Cefixim HEXAL kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden (siehe Abschnitt 5.2).

Die Suspension zum Einnehmen hat eine weiße bis leicht gelbliche Farbe.

Die beigefügte Applikationsspritze sollte verwendet werden, um ein Volumen zu entnehmen und oral zu verabreichen, welches der erforderlichen Dosis pro kg Körpergewicht entspricht.

Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder ein Antibiotikum aus der Cephalosporin-Gruppe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei der Entscheidung für die Anwendung von Cefixim zur Behandlung eines Patienten sollte individuell abgewogen werden, ob die Anwendung eines oral angewendeten Cephalosporins der dritten Generation angemessen ist. Insbesondere muss dabei die Art der Infektion und das Risiko der Selektion resistenter Bakterien in Betracht gezogen werden.

Überempfindlichkeit

Vor Beginn der Behandlung mit diesem Cefixim HEXAL sollte eine gründliche Anamnese erhoben werden, um frühere Überempfindlichkeitsreaktionen auf Cephalosporine, Penicilline oder andere Arzneimittel festzustellen. Cefixim HEXAL sollte bei Menschen, die allergisch auf Penicilline reagieren, mit Vorsicht angewendet werden. Eine partielle Kreuzallergie zwischen Penicillin und Cephalosporinen wurde sowohl in vivo (beim Menschen) als auch in vitro nachgewiesen, und wenn auch selten, wurden Fälle von Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen, insbesondere nach parenteraler Verabreichung, berichtet.

Antibiotika sollten bei allen Patienten, die zuvor eine Allergie gezeigt haben, insbesondere gegen Medikamente, mit Vorsicht verabreicht werden. Das Auftreten einer allergischen Reaktion erfordert einen Abbruch der Behandlung.

Schwere kutane Nebenwirkungen (SCARs)

Schwere Hautreaktionen wie toxische epidermale Nekrolyse (TEN, auch Lyell-Syndrom genannt), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sowie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurden bei einigen Patienten berichtet, die Cefixim erhielten. Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen hingewiesen und engmaschig überwacht werden. Die Cefixim-Behandlung sollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautläsionen oder anderen Anzeichen einer Hautüberempfindlichkeit sofort abgebrochen werden.

Clostridioides difficile-assoziierter Diarrhö und Kolitis

Fälle von Antibiotika-assoziierter Kolitis und pseudomembranöser Kolitis wurden bei fast allen Antibiotika, einschließlich Cefixim, berichtet. Der Schweregrad reichte von leicht bis lebensbedrohlich. Daher ist es wichtig, diese Diagnose bei Patienten in Betracht zu ziehen, die während oder nach einer Cefixim-Gabe Durchfall entwickeln.

Das Absetzen von Cefixim HEXAL und die Verabreichung geeigneter Behandlungsmaßnahmen gegen C. difficile sollten erwogen werden. Arzneimitteln zur Hemmung der Darmperistaltik dürfen nicht angewendet werden.

Hämolytische Anämie

Schwerwiegende Fälle von hämolytischer Anämie, einschließlich Todesfällen, wurden bei Patienten berichtet, die Antibiotika der Cephalosporin-Gruppe erhalten haben (Klasseneffekt). Das erneute Auftreten von hämolytischer Anämie nach der Wiederaufnahme der Behandlung mit Cephalosporinen bei einem Patienten mit hämolytischer Anämie unter Cephalosporin (darunter Cefixim) in der Vorgeschichte wurde ebenfalls berichtet. Wenn ein Patient während der Einnahme von Cefixim HEXAL eine Anämie entwickelt, ist die Diagnose einer Cephalosporin-assoziierten Anämie in Erwägung zu ziehen und die Behandlung mit Cefixim HEXAL zu unterbrechen, bis die Ursache der Anämie abgeklärt ist (siehe Abschnitt 4.8).

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung sowie Patienten unter Hämodialyse oder Peritonealdialyse sollte die Dosierung dieses Arzneimittels entsprechend reduziert werden (siehe Abschnitt 4.2 und 5.2).

Wie andere Cephalosporine kann auch Cefixim eine akute Niereninsuffizienz, einschließlich tubulo-interstitieller Nephritis, als Grunderkrankung verursachen. Bei Auftreten einer akuten Niereninsuffizienz muss Cefixim HEXAL abgesetzt werden, und es sind geeignete Therapiemaßnahmen zu ergreifen.

Enzephalopathie

Unter der Anwendung von Beta-Laktam-Antibiotika einschließlich Cefixim wurde über das Auftreten von Enzephalopathien berichtet (siehe Abschnitte 4.8 und 4.9), insbesondere bei älteren Patienten und Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Bei Verdacht auf eine Cefixim-assoziierte Enzephalopathie sollte ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung gezogen werden.

Cefixim HEXAL enthält Saccharose, Natriumbenzoat und Natrium

Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Cefixim HEXAL nicht einnehmen.

5 ml Lösung zum Einnehmen enthalten 2335,33 mg Saccharose. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.

Dieses Arzneimittel enthält 3,75 mg Natriumbenzoat pro 5 ml.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 5 ml, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Arzneimittelwirkungen

Antazida wirken sich nicht auf die Resorption von Cefixim aus. Arzneimittel zur Hemmung der tubulären Rückresorption wie Probenecid können die Ausscheidung von Cefixim über die Harnwege erschweren und zu einer Erhöhung der cmax- und AUC24-Werte führen.

Die gleichzeitige Anwendung von potenziell nierenschädigenden Substanzen (beispielsweise Antibiotika wie Aminoglykoside, Colistin, Polymyxin und Viomycin) und stark wirksamen Diuretika (z. B. Etacrynsäure oder Furosemid) induzieren ein erhöhtes Risiko für Nierenfunktionsstörung (siehe Abschnitt 4.4).

Der Calciumkanalblocker Nifedipin kann die Bioverfügbarkeit von Cefixim um bis zu 70 % steigern.

Antikoagulative Therapie

Zahlreiche Fälle erhöhter Wirksamkeit oraler Antikoagulanzien wurden bei Patienten berichtet, die Antibiotika, einschließlich Cephalosporine, erhielten.

Die infektiöse oder entzündliche Ausgangssituation des Patienten, sein Alter und sein Allgemeinzustand scheinen Risikofaktoren zu sein. Unter diesen Umständen ist es beim Auftreten von Schwankungen der INR schwierig, zwischen der Infektion und der Behandlung zu unterscheiden.

Wechselwirkungen mit Labortests

  • Falsch positive Testergebnisse bei der Untersuchung auf Ketonkörper im Urin (Nitroprussid-Reaktion).
  • Falsch positive Ergebnisse bei Harnzuckerbestimmungen (zu bevorzugen sind Tests auf der Basis enzymatischer Glukoseoxidase-Reaktionen).
  • Falsch positives Ergebnis bei Coombs-Tests wurde während der Cephalosporin Behandlung berichtet.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der zur Anwendung von Cefixim bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Cefixim HEXAL während der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, dass eine Behandlung mit Cefixim aufgrund des klinischen Zustandes der Frau erforderlich ist.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Cefixim in die Muttermilch übergeht. Tierexperimentelle Studien an Ratten haben gezeigt, dass Cefixim in die Rattenmilch übergeht. Cefixim HEXAL sollte während der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden. Treten beim Säugling während der Stillzeit Durchfall oder eine Candidose auf, sollte die Mutter ihren Säugling während der Behandlung nicht stillen oder die Behandlung mit Cefixim HEXAL absetzen.

Fertilität

Die Wirkung von Cefixim auf die Fertilität des Menschen wurde nicht untersucht. Studien zur Reproduktion bei Tieren geben keinen Hinweis auf eine schädigende Wirkung im Hinblick auf die Fertilität.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Cefixim HEXAL hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Im Falle von Nebenwirkungen wie Enzephalopathie (die zu Krampfanfallen, Verwirrtheit, Bewusstseinseintrübung oder Bewegungsstörungen führen kann) (siehe Abschnitte 4.4, 4.8, 4.9) darf der Patient kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

4.8 Nebenwirkungen

Für die Bewertung der Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1 000 bis < 1/100)

Selten (≥ 1/10 000 bis < 1/1 000)

Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

MedDRA System-Organ-KlasseNebenwirkungHäufigkeit
Infektionen und parasitäre ErkrankungenSekundäre Superinfektionen mit unempfindlichen Bakterien oder PilzenSelten
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsEosinophilieSelten
Veränderungen des Blutbildes wie z. B. Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie oder Thrombozytopenie. Beeinträchtigung der Blutgerinnung, hämolytische AnämieSehr selten
Erkrankungen des ImmunsystemsÜberempfindlichkeitsreaktionen in allen Schweregraden – wie Hitzewallungen, Herzklopfen, Atemnot, Blutdruckabfall, Bronchospasmus, AngioödemSelten
Erkrankungen des NervensystemsKopfschmerzenGelegentlich
SchwindelSelten
Vorübergehende HyperaktivitätSehr selten
Krampfanfälle, EnzephalopathieNicht bekannt
Erkrankungen des GastrointestinaltraktsWeicher Stuhl und Diarrhö (siehe Abschnitt 4.4)Häufig
Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, ErbrechenGelegentlich
Flatulenz, AppetitlosigkeitSelten
Pseudomembranöse KolitisSehr selten
Leber- und GallenerkrankungenReversibler Anstieg der Leberenzyme im Serum (Transaminasen, alkalische Phosphatase)Gelegentlich
Hepatitis und cholestatischer IkterusSehr selten
Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesHautausschläge (Erythem, Exanthem)Gelegentlich
Pruritus und SchleimhautentzündungenSelten
Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)Sehr selten
Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)Nicht bekannt
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeVorübergehender Anstieg der Harnstoffkonzentrationen im SerumSelten
Erhöhung der Kreatininkonzentration im Serum, interstitielle NephritisSehr selten
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortArzneimittelfieberSelten
UntersuchungenAnstieg der Leberenzyme (Transaminase, alkalische Phosphatase)Gelegentlich
Anstieg des SerumharnstoffsSelten
Anstieg des SerumkreatininsSehr selten

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Es gibt kein spezifisches Antidot.

Wenn große Mengen Cefixim eingenommen wurden, sollte eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden. Hämodialyse oder Peritonealdialyse können Cefixim nicht aus dem Plasma eliminieren.

Bei Beta-Laktam-Antibiotika wie Cefixim besteht das Risiko des Auftretens einer Enzephalopathie, insbesondere im Falle einer Überdosierung.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antibiotika zur systemischen Anwendung, andere Beta-Laktam-Antibiotika, Cephalosporine der 3. Generation

ATC-Code: J01DD08

Allgemeine Eigenschaften

Cefixim ist ein orales Cephalosporin-Antibiotikum, das in Struktur, bakteriellem Spektrum und Beta-Laktamase-Stabilität den parenteralen Cephalosporinen der dritten Generation vom Cefotaxim-Typ ähnelt.

Wirkmechanismus

Cefixim verfügt über eine bakterizide Wirkung sowohl gegen Gram-positive als auch gegen Gram-negative Bakterien und eine hohe Stabilität gegenüber vielen klinisch relevanten Beta- Laktamasen. Cefixim wirkt durch eine Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese durch Blockade der Penicillin-bindenden Proteinen (PBP3, 1a und 1b). Das antibakterielle Spektrum von Cefixim ist jedoch nicht so breit wie das der parenteralen Cephalosporine der 3. Generation.

Pharmakokinetische (PK)/pharmakodynamische (PD) Wirkungen

Die antibakterielle Wirksamkeit hängt hauptsächlich von der Zeitdauer ab, in der die Plasmakonzentration von Cefixim über der minimalen Hemmkonzentration (MHK) liegt.

Resistenzmechanismen

  • Inaktivierung von Beta-Laktamasen: Cefixim kann durch bestimmte Beta-Laktamasen hydrolysiert werden, insbesondere durch Beta-Laktamasen mit erweitertem Spektrum (sog. extended spectrum beta-lactamases; ESBL) von z. B. Escherichia coli oder Klebsiella pneumoniae oder durch konstitutiv exprimierten Beta-Laktamasen vom AmpC-Typ von z. B. Enterobacter cloacae. Bei Infektionen durch Bakterien mit induzierbarer AmpC-Beta-Laktamase und in vitro Empfindlichkeit gegenüber Cefixim besteht die Gefahr, dass unter der Therapie Mutanten mit konstitutiver AmpC-Beta-Laktamase-Bildung selektiert werden.
  • Reduzierte Affinität von PBPs gegenüber Cefixim: Die erworbene Resistenz bei Pneumokokken oder anderen Streptokokkenstämmen beruht auf einer Modifikation der PBPs als Folge einer Mutation.
  • Verringerte Permeabilität der äußeren Membran von bestimmten Gram-negativen Organismen, was verhindert, dass Cefixim zu den Penicillin-bindenden Proteinen gelangt.
  • Aktiver Transport von Cefixim aus der Zelle über Efflux-Pumpen.

Es besteht eine teilweise oder vollständige Kreuzresistenz zwischen Cefixim und anderen Cephalosporinen und Penicilline.

Grenzwerte der Empfindlichkeitstestung

Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung anhand der Bestimmung der MHK (minimalen Hemmkonzentration) wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Cefixim festgelegt und sind hier aufgeführt:

https://www.ema.europa.eu/documents/other/minimum-inhibitory-concentration-mic-breakpoints_en.xlsx

Empfindlichkeit

Die Prävalenz von Resistenzen kann geographisch und im Verlauf der Zeit variieren. Insbesondere bei der Behandlung von schwerwiegenden Infektionen sollten für einzelne Spezies Informationen zur lokalen Resistenzsituation eingeholt werden. Bei Bedarf sollte Expertenrat eingeholt werden, wenn die lokale Prävalenz von Resistenzen den Nutzen des Wirkstoffs bei zumindest einigen Infektionsarten in Frage stellt.

Empfindliche Spezies

Gram-positive Aerobier:

Streptococcus pyogenes

Gram-negative Aerobier:

Haemophilus influenzae

Moraxella catarrhalis

Proteus mirabilis

Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem darstellen können

Gram-positive Aerobier

Enterobacter cloacae $

Streptococcus pneumoniae

Gram-negative Aerobier:

Citrobacter freundii $

Escherichia coli % &

Klebsiella oxytoca%

Klebsiella pneumoniae%

Morganella morganii $

Serratia marcescens $°

Von Natur aus resistente Spezies

Gram-positive Aerobier

Enterococcus spp.

Staphylococcus aureus+

Streptococcus pneumoniae (intermediär und resistent gegen Penicillin)

Gram-negative Aerobier

Bacteroides fragilis

Clostridioides difficile

Legionella pneumophila

Mycoplasma spp.

Pseudomonas spp.

Other microorganisms

Chlamydia spp.

Chlamydophila spp.

° Bei Veröffentlichung der Tabellen waren keine aktuellen Daten verfügbar. In der Primarliteratur, Standardwerken und Therapieempfehlungen wird von einer Empfindlichkeit ausgegangen.

+ Cefixim hat eine geringe Wirksamkeit gegen Staphylokokken (unabhängig von der Empfindlichkeit gegenüber Methicillin).

$ Natürliche intermediäre Empfindlichkeit.

%Extended spectrum beta-laktamase (ESBL)-bildende Isolate sind immer resistent.

& Bei Isolaten von weiblichen Patienten mit unkomplizierter Zystitis betragt die Resistenzrate < 10 %, ansonsten ≥ 10 %.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

  • Nach Einnahme einer Einzeldosis von 200 mg beträgt die maximale Serumkonzentration (cmax) im Durchschnitt 3 µg/ml und wird innerhalb von ca. 3 bis 4 Stunden (tmax) erreicht.
  • Nach der Anwendung einer Einzeldosis von 400 mg ist die maximale Serumkonzentration höher (3,4 – 5 µg/ml); dieser Anstieg ist nicht direkt proportional zum Anstieg der Dosis.
  • Nach der wiederholten Anwendung von Dosen bis zu 400 mg/Tag, eingenommen als Einzeldosen oder in 2 Dosen über den Zeitraum von 15 Tagen, waren Serumkonzentrationen und Bioverfügbarkeit unverändert, was darauf hindeutet, dass es zu keiner Akkumulation des Wirkstoffs kommt.
  • Die Bioverfügbarkeit von Cefixim beträgt etwa 50 % bei einer Dosis von 200 mg. Die Einnahme von Nahrung hat darauf keinen Einfluss. Die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Serumkonzentration wird jedoch um etwa eine Stunde verzögert.

Verteilung

  • Die Bindung an Serumproteine liegt bei etwa 70 % und erfolgt unabhängig von der Konzentration hauptsächlich an Albumin (in therapeutischen Dosen).
  • Das scheinbare Verteilungsvolumen liegt bei etwa 15 Litern. Bei Tieren geht Cefixim in die meisten der untersuchten Gewebearten über, mit Ausnahme des Gehirns. Beim Menschen betragen die Konzentrationen in der Lunge nach Einnahme von 200 mg mit einem zeitlichen Abstand von 12 Stunden 4 und 8 Stunden nach der letzten Dosis etwa 1 µg/g Gewebe. Diese Konzentrationen sind damit höher als die MHK90 bei empfindlichen Bakterien, die für Lungenentzündungen verantwortlich sind.

Elimination

  • Die Eliminationshalbwertzeit von Cefixim (t1/2) betragt 3 bis 4 Stunden (Durchschnitt: 3,3 Stunden). Der Wirkstoff wird unverändert über die Nieren ausgeschieden (16 – 20 % der eingenommenen Dosis); außerhalb der Nieren erfolgt die Elimination weitgehend biliär (25 %).
  • Weder bei Tieren noch beim Menschen wurden Metabolite im Serum oder Urin nachgewiesen.

Besondere Patientengruppen

Kinder und Jugendliche

Nach Einnahme von 8 mg/kg Cefixim als Suspension werden bei Kindern und Jugendlichen Serumkonzentrationen erreicht, die denen von Erwachsenen nach einer Dosis von 400 mg ähneln.

Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) muss aufgrund des Anstiegs der Eliminationshalbwertszeit im Plasma und der maximalen Serumkonzentrationen bei Erwachsenen die tägliche Dosis von 400 mg auf 200 mg täglich reduziert werden.

Leberfunktionsstörung

Bei Patienten mit Leberinsuffizienz ist die Elimination verlangsamt (t1/2 = 6,4 Stunden), eine Dosisanpassung ist jedoch nicht erforderlich.

Ältere Patienten

Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Cefixim verändern sich minimal bei älteren Patienten. Eine Dosisreduzierung ist aufgrund des geringen Anstiegs der maximalen Serumkonzentration und Bioverfügbarkeit und des geringen Rückgangs der ausgeschiedenen Menge (15 – 25 %) bei dieser Population nicht erforderlich.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Es gibt keine Ergebnisse aus Studien zur chronischen Toxizität, die darauf hinweisen, dass bisher unbekannte Nebenwirkungen beim Menschen auftreten könnten. Darüber hinaus ergaben in vivo-und in vitro-Studien keinerlei Hinweise auf ein mutagenes Potenzial. Langzeitstudien zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt. Untersuchungen zur Reproduktion wurden an Mäusen und Ratten mit Dosen bis zum 400-fachen der Dosis beim Menschen durchgeführt und erbrachten keinen Hinweis auf eine beeinträchtigte Fertilität oder Schädigungen des Fötus durch Cefixim. Bei Kaninchen ergab sich bei Dosen bis zum 4-fachen der Dosis beim Menschen kein Hinweis auf einen teratogenen Effekt; es lag aber eine hohe Inzidenz von Fehlgeburten und Tod der Muttertiere vor, was eine erwartungsgemäße Folge der bekannten Empfindlichkeit von Kaninchen hinsichtlich antibiotikainduzierter Veränderungen der Darmflora ist.

Mehrere Mutagenitätstests in vitro und in vivo verliefen negativ. Eine mutagene Wirkung von Cefixim beim Menschen kann daher sicher ausgeschlossen werden.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Xanthangummi

Natriumbenzoat

Hochdisperses Siliciumdioxid

Saccharose

Erdbeer-Aroma, künstlich, Pulver, FD 5930 A, Givaudan (bestehend aus: Aromastoff, Arabisches Gummi, Triethylcitrat, Citronensäure)

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

Nach Rekonstitution: Die gebrauchsfertige Suspension ist bei Temperaturen unter 25 °C oder im Kühlschrank (2 – 8 °C) bis zu 14 Tage haltbar. Nicht einfrieren. Flasche fest verschlossen halten.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30 ºC lagern.

Nicht einfrieren.

Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Cefixim HEXAL ist in einer runden Flasche aus Braunglas (Glas Typ III) mit Füllmarkierung verpackt und mit einem kindergesicherten Schraubdeckel aus Polyethylen verschlossen.

Dieser Packung liegt eine 5-ml- und eine 10-ml-Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen mit einer 0,25-ml-Skalierung bei.

Packungsgrößen:

60-ml-Flasche mit 21,2 g Pulver für 40 ml Suspension

60-ml-Flasche mit 26,5 g Pulver für 50 ml Suspension

180-ml-Flasche mit 53 g Pulver für 100 ml Suspension

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Zubereitung der Suspension zum Einnehmen:

  • Die Flasche umdrehen und schütteln, um das Pulver zu lösen. Dies erleichtert die Rekonstitution, falls sich das Pulver am Flaschenboden festgesetzt hat.
  • Flasche bis zur Markierung (→) auf dem Etikett* mit frischem Leitungswasser füllen, Schraubdeckel fest verschließen und mindestens 30 Sekunden kräftig schütteln, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat. Kurz stehen lassen (2 Minuten Absetzen).
  • Wenn der Füllstand unter der Markierung auf dem Etikett liegt, erneut Wasser bis zur Markierung hinzufügen, Schraubdeckel fest verschließen und weitere 30 Sekunden kräftig schütteln.
  • Sollten Klümpchen sichtbar sein, weiter schütteln, bis die Suspension fein verteilt ist.
  • Weiteres Verdünnen mit Wasser ist nicht zulässig.
  • Kurz stehen lassen (2 Minuten Absetzen).
  • Die Suspension ist weiß bis leicht gelblich und bei Temperaturen unter 25 °C oder im Kühlschrank (2 – 8 °C) bis zu 14 Tage haltbar. Nicht einfrieren.
  • Schütteln Sie die Flasche mit der Suspension vor jedem Gebrauch gut.
  • Verwenden Sie die Applikationsspritze aus Kunststoff (mit 0,25-ml-Skalierung), um die verordnete Menge der Suspension abzumessen und oral zu verabreichen. Spülen Sie die Applikationsspritze nach jedem Gebrauch mit Wasser aus.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist gemäß den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

*Alternative Anleitung zur Zubereitung der Suspension zum Einnehmen:

Anstelle der Markierung auf dem Etikett kann zur Rekonstitution des Pulvers auch eine genau abgemessene Menge Wasser verwendet werden, aufgeteilt auf zwei gleiche Portionen gemäß der folgenden Tabelle:

  • Nach Zugabe der ersten Wassermenge den Schraubdeckel fest verschließen und die Flasche mindestens 30 Sekunden kräftig schütteln, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat.
  • Nach Zugabe der restlichen zweiten Wassermenge den Schraubdeckel fest verschließen und die Flasche weitere 30 Sekunden kräftig schütteln.
  • Kurz stehen lassen (2 Minuten Absetzen)
PackungsgrößeGesamtmenge an Wasser zur Rekonstitution
40 ml Suspension zum Einnehmen mit Cefixim 100 mg/5ml28 ml Wasser (in zwei Portionen)
50 ml Suspension zum Einnehmen mit Cefixim 100 mg/5ml35 ml Wasser (in zwei Portionen)
100 ml Suspension zum Einnehmen mit Cefixim 100 mg/5ml70 ml Wasser (in zwei Portionen)

7. INHABER DER ZULASSUNG

Hexal AG

Industriestr. 25

83607 Holzkirchen

Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290

E-Mail: medwiss@hexal.com

8. ZULASSUNGSNUMMER

7014375.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG

  1. 25. Juni 2026

10. STAND DER INFORMATION

{Monat JJJJ}

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7014375.00.00 · ENR 7014375

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Fakten zu Cefixim HEXAL 100 mg/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Cefixim 100 mg/5 ml
Darreichungsform Trockensaft
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Chemisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile
Natriumbenzoat, Xanthangummi, Hochdisperses Siliciumdioxid, Saccharose und 5 weitere+

Natriumbenzoat, Xanthangummi, Hochdisperses Siliciumdioxid, Saccharose, Erdbeer-Aroma, künstlich, Pulver, FD 5930 A, Givaudan, Stoffangabe (teilweise) unklar, Arabisches Gummi, Triethylcitrat, Citronensäure

Packungsgrößen 21,2 g, 26,5 g, 53 g
Haltbarkeit 2 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: Nicht einfrieren; Nicht über +30°C; Lagerung und Transport: Nicht über +30°C; Nicht einfrieren
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. J Antiinfektiva zur systemischen Anwendung
    1. J01 Antibiotika zur systemischen Anwendung
      1. J01D Andere beta-Lactam-Antibiotika
        1. J01DD Cephalosporine der 3. Generation
          1. J01DD08 Cefixim
Zulassung 7014375.00.00, seit 03.07.2026; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer H e x a l Aktiengesellschaft, 83607 Holzkirchen
Hersteller (Freigabe) Sandoz GmbH (BS 3), Sandoz GmbH

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7014375), Datensatz vom 15.09.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.