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Eslicarbazepin Ascend 400 mg Tabletten – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
400 mg

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Eslicarbazepin Ascend 400 mg Tabletten

1. Was ist Eslicarbazepin Ascend und wofür wird es angewendet?

Eslicarbazepin Ascend enthält den Wirkstoff Eslicarbazepinacetat.

Eslicarbazepin Ascend gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antiepileptika genannt werden. Diese werden eingesetzt zur Behandlung von Epilepsie, einem Zustand bei dem man wiederholte Krämpfe oder Krampfanfälle hat.

Eslicarbazepin Ascend wird angewendet*:

  • alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie) zur Behandlung von

    Erwachsenen mit neu diagnostizierter Epilepsie.

  • als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie bei Erwachsenen,

    Jugendlichen und Kindern über 6 Jahren, die unter Anfällen leiden, die einen Teilbereich des Gehirns betreffen (partielle Anfälle). Diesen Anfällen können, aber müssen nicht, Anfälle folgen, die das gesamte Gehirn betreffen (sekundäre Generalisierung).

Eslicarbazepin Ascend wurde Ihnen von Ihrem Arzt gegeben, um die Anzahl der Anfälle zu verringern.

*Dieses Produkt darf nur bei den in Abschnitt 1 aufgeführten Indikationen angewendet werden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Eslicarbazepin Ascend beachten?

Eslicarbazepin Ascend darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Eslicarbazepinacetat, gegen andere Carboxamid-Derivate (z. B.

    Carbamazepin oder Oxcarbazepin, Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind; • wenn Sie an einer bestimmten Art von Herzrhythmusstörungen leiden (atrioventrikulärer (AV)

    Block zweiten oder dritten Grades).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Eslicarbazepin Ascend einnehmen.

Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt:

  • falls Sie Blasenbildung oder Abschälungen der Haut und/oder der Schleimhäute,

    Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung Ihrer Lippen, Gesicht, Augenlider, Rachen oder Zunge beobachten. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.

  • falls Sie an Verwirrtheit, Verschlimmerung der epileptischen Anfälle oder verringertem

    Bewusstsein leiden. Dies können Anzeichen für niedrige Salzspiegel im Blut sein.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt:

  • wenn Sie Nierenbeschwerden haben. Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosis anpassen.

    Eslicarbazepin Ascend wird nicht empfohlen bei Patienten mit schweren Nierenerkrankungen. • wenn Sie Leberbeschwerden haben. Eslicarbazepin Ascend wird nicht empfohlen bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen.

  • wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen, das Veränderungen im EKG

    (Elektrokardiogramm) - sogenannte PR Intervall Verlängerungen - hervorrufen kann. Falls Sie nicht sicher sind, ob die von Ihnen eingenommenen Arzneimittel eine solche Wirkung haben, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.

  • wenn Sie an einer Herzerkrankung wie Herzinsuffizienz oder Herzinfarkt leiden, oder eine

    Herzrhythmusstörung haben.

  • wenn Sie an Anfällen leiden, die mit einer großflächigen elektrischen Entladung beginnen, die beide Seiten des Gehirns betrifft.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt während der Einnahme von Eslicarbazepin Ascend solche Gedanken haben sollten, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.

Eslicarbazepin Ascend kann Sie vor allem zu Beginn der Behandlung schwindelig und/oder schläfrig machen. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Eslicarbazepin Ascend ist erforderlich, um Unfallverletzungen wie Stürze zu vermeiden.

Bei der Einnahme von Eslicarbazepin Ascend ist besondere Vorsicht erforderlich: Nach der Markteinführung sind im Zusammenhang mit der Eslicarbazepin Behandlung Erfahrungen mit schweren und potenziell lebensbedrohlichen Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson- Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), berichtet worden.

Wenn bei Ihnen ein schwerer Hautausschlag oder andere Hautprobleme auftreten (siehe Abschnitt 4), beenden Sie die Einnahme von Eslicarbazepin Ascend und kontaktieren Sie Ihren Arzt oder bemühen Sie sich sofort um medizinische Hilfe.

Das bei Patienten der Bevölkerungsgruppen der Han-Chinesen oder Thailänder erhöhte Risiko für schwerwiegende Hautreaktionen nach einer Behandlung mit Carbamazepin oder chemisch verwandten Substanzen lässt sich durch einen Bluttest bestimmen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob bei Ihnen vor Einnahme von Eslicarbazepin Ascend ein Bluttest erforderlich ist.

Kinder

Eslicarbazepin Ascend darf nicht bei Kindern im Alter von 6 Jahren und darunter angewendet werden.

Einnahme von Eslicarbazepin Ascend zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Dies ist wichtig für den Fall, dass diese Arzneimittel die Wirkung von Eslicarbazepin Ascend beeinflussen, oder dass umgekehrt Eslicarbazepin Ascend die Wirkung dieser Arzneimittel beeinflusst.

Informieren Sie Ihren Arzt falls Sie:

  • Phenytoin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie) einnehmen, da eine Anpassung

    Ihrer Dosis notwendig sein könnte;

  • Carbamazepin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie) einnehmen, da Ihre Dosis gegebenenfalls angepasst werden muss und die folgenden Nebenwirkungen von Eslicarbazepin Ascend vermehrt auftreten können: Doppeltsehen, abnorme Koordination und Schwindel; • hormonelle Verhütungsmittel (wie die Pille), da Eslicarbazepin Ascend deren Wirkung verringern kann;
  • Simvastatin (ein zur Senkung der Cholesterinspiegel verwendetes Arzneimittel) einnehmen, da

    Ihre Dosis gegebenenfalls angepasst werden muss;

  • Rosuvastatin, ein Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels, einnehmen; • das Blutverdünnungsmittel Warfarin einnehmen;
  • Antidepressiva in Form von Monoaminooxidase-Hemmern (MAOI) einnehmen; • Nehmen Sie nicht Oxacarbazepin (ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)

    zusammen mit Eslicarbazepin Ascend ein, da nicht bekannt ist, ob die Einnahme dieser Arzneimittel zusammen sicher ist.

Hinweise zur Verhütung siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es wird nicht empfohlen, Eslicarbazepin Ascend einzunehmen, wenn Sie schwanger sind, da die Auswirkungen von Eslicarbazepin Ascend auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind nicht bekannt sind.

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Empfängnisverhütung absetzen und bevor Sie schwanger werden. Ihr Arzt kann entscheiden, Ihre Behandlung zu ändern.

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Eslicarbazepinacetat bei Schwangeren vor. Untersuchungen haben ein erhöhtes Risiko für Geburtsfehler und Probleme mit der neurologischen Entwicklung (Entwicklung des Gehirns) bei Kindern von Müttern ergeben, die Arzneimittel gegen Epilepsie einnehmen, insbesondere, wenn mehr als ein Arzneimittel gegen Epilepsie gleichzeitig angewendet werden.

Wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie sofort Ihrem Arzt. Sie sollten die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht abbrechen, bevor Sie dies mit Ihrem Arzt besprochen haben. Das Absetzen Ihres Arzneimittels ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt kann zu Krampfanfällen führen, die für Sie und Ihr ungeborenes Kind gefährlich sein können. Ihr Arzt kann entscheiden, Ihre Behandlung zu ändern.

Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine Schwangerschaft planen, sollten Sie während der Behandlung mit Eslicarbazepin Ascend eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Eslicarbazepin Ascend kann die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln wie die der „Pille“ (Antibabypille) beeinträchtigen und sie bei der Verhütung einer Schwangerschaft weniger wirksam machen. Daher wird empfohlen, dass Sie während der Einnahme von Eslicarbazepin Ascend andere Formen zur sicheren und wirksamen Verhütung anwenden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die für Sie am besten geeignete Verhütungsmethode während der Behandlung mit Eslicarbazepin Ascend. Wenn die Behandlung mit Eslicarbazepin Ascend abgebrochen wird, sollten Sie noch weiter bis zum Ende des aktuellen Menstruationszyklus eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.

Wenn Sie Eslicarbazepin Ascend während der Schwangerschaft einnehmen, besteht bei Ihrem Baby auch das Risiko von Blutungsproblemen direkt nach der Geburt. Ihr Arzt kann Ihnen und Ihrem Baby ein Arzneimittel geben, um dies zu verhindern.

Verzichten Sie während der Einnahme von Eslicarbazepin Ascend darauf zu stillen. Es ist nicht bekannt, ob es in die Muttermilch übergeht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Eslicarbazepin Ascend kann Sie vor allem zu Beginn der Behandlung schwindelig und schläfrig machen und Ihr Sehvermögen beeinflussen. Falls dies geschieht, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Eslicarbazepin Ascend enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Eslicarbazepin Ascend einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Dosis zu Beginn Ihrer Behandlung

400 mg einmal täglich über ein oder zwei Wochen, bevor auf die Erhaltungsdosis erhöht wird. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie diese Dosis ein oder zwei Wochen einnehmen müssen.

Erhaltungsdosis

Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 800 mg einmal täglich.

Abhängig von Ihrem Ansprechen auf Eslicarbazepin Ascend kann Ihre Dosis auf 1.200 mg einmal täglich erhöht werden. Wenn Sie Eslicarbazepin Ascend alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie einnehmen, wird Ihr Arzt möglicherweise in Erwägung ziehen, dass Sie von einer Dosis von 1.600 mg einmal täglich profitieren.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Falls Sie Nierenfunktionsstörungen haben, werden Sie üblicherweise eine niedrigere Dosis von Eslicarbazepin Ascend erhalten. Ihr Arzt wird die richtige Dosis für Sie ermitteln. Wenn Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben, wird die Anwendung von Eslicarbazepin Ascend nicht empfohlen.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren)

Wenn Sie älter als 65 Jahre sind und Eslicarbazepin Ascend alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie einnehmen, ist die Dosis von 1.600 mg für Sie nicht geeignet.

Kinder über 6 Jahren

Dosierung bei Behandlungsbeginn

Die Anfangsdosis beträgt einmal täglich 10 mg pro kg Körpergewicht und wird ein oder zwei Wochen lang eingenommen, bevor sie auf die Erhaltungsdosis erhöht wird.

Erhaltungsdosis

Abhängig vom Ansprechen auf Eslicarbazepin Ascend kann die Dosis im Abstand von einer oder zwei Wochen um jeweils 10 mg pro kg Körpergewicht auf bis zu 30 mg pro kg Körpergewicht erhöht werden. Die Höchstdosis beträgt 1.200 mg einmal täglich.

Kinder mit einem Körpergewicht ab 60 kg

Kinder mit einem Körpergewicht ab 60 kg erhalten dieselbe Dosierung wie Erwachsene.

Andere Darreichungsformen dieses Arzneimittels, wie z. B. die Suspension zum Einnehmen, sind für Kinder eventuell besser geeignet. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art der Anwendung

Eslicarbazepin Ascend ist zum Einnehmen. Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser. Eslicarbazepin Ascend Tabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Tablette als Ganzes zu schlucken, können Sie die Tablette zerstoßen und mit einer geringen Menge Wasser oder Apfelmus vermischen und die gesamte Dosis sofort einnehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden (außer 400 mg Stärke).

Wenn Sie eine größere Menge von Eslicarbazepin Ascend eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge Eslicarbazepin Ascend eingenommen haben als Sie sollten, besteht bei Ihnen möglicherweise das Risiko für ein vermehrtes Auftreten von Krampfanfällen und es kann bei Ihnen zu einer unregelmäßigen oder beschleunigten Herzschlagfolge kommen. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder gehen Sie sofort in ein Krankenhaus, wenn es bei Ihnen zu einem der genannten Symptome kommt. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Eslicarbazepin Ascend vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, holen Sie dies nach sobald Sie sich daran erinnern und fahren wie gewöhnlich fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Eslicarbazepin Ascend abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Eslicarbazepin Ascend nicht plötzlich ab. Falls Sie das tun, erhöhen Sie das Risiko, mehr Anfälle zu bekommen. Ihr Arzt wird entscheiden wie lange Sie Eslicarbazepin Ascend einnehmen sollten. Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Ihre Behandlung mit Eslicarbazepin Ascend beendet werden soll, wird die Dosis üblicherweise allmählich verringert. Es ist wichtig, dass Ihre Behandlung wie von Ihrem Arzt geraten, abgeschlossen wird, andernfalls können sich Ihre Krankheitsanzeichen verschlimmern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen können sehr schwerwiegend sein. Falls diese bei Ihnen auftreten, setzen Sie die Einnahme von Eslicarbazepin Ascend ab und informieren Sie umgehend einen Arzt oder gehen Sie sofort in ein Krankenhaus, da Sie dringend eine ärztliche Behandlung benötigen könnten:

  • Blasenbildung oder Abschälungen von Haut und/oder Schleimhäuten, Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung Ihrer Lippen, Gesicht, Augenlider, Rachen oder Zunge. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen) sind: • Gefühl von Schwindel oder Müdigkeit

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen) sind: • Gefühl der Wackeligkeit, Drehschwindel oder das Gefühl des Schwebens • Gefühl von Übelkeit oder Erbrechen

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Doppeltsehen oder verschwommenes Sehen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gefühl der Antriebslosigkeit oder Müdigkeit
  • Zittern
  • Hautausschlag
  • Bluttests, die zeigen, dass Sie einen niedrigen Natriumspiegel im Blut haben • Verminderter Appetit
  • Schlafstörungen
  • Schwierigkeiten bei der Koordination von Bewegungen (Ataxie)
  • Gewichtszunahme

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen) sind: • Ungeschicktheit

  • Allergie
  • Verstopfung
  • Anfälle
  • Verminderte Funktion der Schilddrüse. Zu den Symptomen gehören verminderter

    Schilddrüsenhormon Spiegel (festgestellt in Blutuntersuchungen), Kälteempfindlichkeit, verdickte Zunge, dünne und brüchige Fingernägel oder Haare und niedrige Körpertemperatur • Leberbeschwerden (wie zum Beispiel erhöhte Leberenzyme)

  • Bluthochdruck oder starker Blutdruckanstieg
  • Niedriger Blutdruck oder ein Blutdruckabfall beim Aufstehen
  • Bluttests, die zeigen, dass Sie einen niedrigen Salzspiegel (einschließlich Chlorid) im Blut haben oder eine Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen
  • Flüssigkeitsmangel
  • Veränderungen der Augenbeweglichkeit, unscharfes Sehen oder rote Augen • Stürze
  • Brandwunden
  • Schwaches Gedächtnis oder Vergesslichkeit
  • Weinen, sich depressiv, nervös oder verwirrt fühlen, Interessenlosigkeit oder Gefühllosigkeit • Unfähigkeit zu Sprechen oder zu Schreiben oder gesprochene oder geschriebene Sprache zu verstehen
  • Unruhe
  • Aufmerksamkeits-defizit-/ Hyperaktivitäts -Syndrom
  • Reizbarkeit
  • Stimmungsschwankungen oder Halluzinationen
  • Sprachschwierigkeiten
  • Nasenbluten
  • Brustschmerzen
  • Kribbeln und/oder Taubheitsgefühl am ganzen Körper
  • Migräne
  • Brennendes Gefühl
  • Störung des Tastsinns
  • Störungen der Geruchswahrnehmung
  • Klingeln im Ohr
  • Schwerhörigkeit
  • Anschwellung Ihrer Beine und Arme
  • Sodbrennen, Magenverstimmung, Bauchschmerzen, Blähungen und Unwohlsein oder trockener Mund
  • Dunkler Stuhl (Teerstuhl)
  • Entzündetes Zahnfleisch oder Zahnschmerzen
  • Schwitzen oder trockene Haut
  • Juckreiz
  • Hautveränderungen (z. B. Rötung der Haut)
  • Haarausfall
  • Harnwegsinfektion
  • Allgemeines Schwächegefühl, Unwohlsein oder Schüttelfrost
  • Gewichtsverlust
  • Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschwäche
  • Knochenstoffwechselstörung
  • Anstieg von Knochenproteinen
  • Flush, kalte Gliedmaßen
  • Langsamer oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Extreme Müdigkeit
  • Sedierung
  • Neurologische Bewegungsstörungen, bei denen die Kontraktion Ihrer Muskeln Verrenkungen, wiederholte Bewegungen oder abnormale Haltungen verursacht. Zu den Symptomen gehören Zittern, Schmerzen und Krämpfe
  • Arzneistoff-Toxizität
  • Angst

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) sind:

  • Verringerung der Anzahl der Blutplättchen, was das Risiko von Blutungen oder Blutergüssen erhöht;
  • Starke Rückenschmerzen oder Bauchschmerzen (verursacht durch eine Entzündung der

    Bauchspeicheldrüse)

  • Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen, was Infektionen wahrscheinlicher macht; • Rötliche, scheibenartige Hautflecken oder kreisförmige Stellen, häufig mit Blasen in der Mitte, im Bereich des Rumpfes, Hautabschälungen, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen, rote und geschwollene Augen, denen Fieber und/oder grippeähnliche Symptome vorausgehen können (Stevens-Johnson- Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse); • Anfänglich grippeähnliche Symptome, Hautausschlag im Gesicht und dann ausgedehnter

    Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzymwerte, Blutanomalien (Eosinophilie), geschwollene Lymphknoten und Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch als DRESS oder Arzneimittelüberempfindlichkeits-Syndrom bezeichnet);

  • Schwere allergische Reaktionen, die Schwellungen von Gesicht, Rachen, Händen, Füßen,

    Fußgelenken oder Unterschenkeln verursachen;

  • Urtikaria (juckender Hautausschlag);
  • Lethargie, Verwirrtheit, Muskelzuckungen oder deutliche Verschlechterung von

    Krampfanfällen (mögliche Symptome eines niedrigen Natriumspiegels im Blut infolge einer unzureichenden ADH-Sekretion).

Die Behandlung mit Eslicarbazepin Ascend wird mit einer Anomalie im EKG (Elektrokardiogram) in Verbindung gebracht, die als Erhöhung des PR Intervalls bezeichnet wird. In Zusammenhang mit dieser Anomalie im EKG könnten Nebenwirkungen (z. B. Ohnmacht und Verlangsamung des Herzschlags) auftreten.

Es gibt Berichte über Knochenerkrankungen einschließlich Osteopenie und Osteoporose (Knochenschwund) und Knochenbrüche unter strukturell verwandten Antiepileptika wie Carbamazepin und Oxcarbazepin.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie langfristig Antiepileptika einnehmen, bei Ihnen eine Osteoporose bekannt ist oder Sie Steroide einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Eslicarbazepin Ascend aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung, der Flasche und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Eslicarbazepin Ascend enthält

Der Wirkstoff ist: Eslicarbazepinacetat.

Eslicarbazepin Ascend 200 mg Tabletten

Jede Tablette enthält 200 mg Eslicarbazepinacetat.

EslicarbazepinAscend400mgTabletten
JedeTabletteenthält400mgEslicarbazepinacetat.
EslicarbazepinAscend600mgTabletten
JedeTabletteenthält600mgEslicarbazepinacetat.
EslicarbazepinAscend800mgTabletten
JedeTabletteenthält800mgEslicarbazepinacetat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Croscarmellose-Natrium, Copovidon, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid und Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.)

Wie Eslicarbazepin Ascend aussieht und Inhalt der Packung

Eslicarbazepin Ascend 200 mg Tabletten

Weiße bis gebrochen weiße, bikonvexe, kapselförmige Tabletten mit Bruchkerbe zwischen der Prägung "E L" auf der einen Seite und "200" auf der anderen Seite, mit einer Länge von ca. 11 mm und einer Dicke von ca. 4,5 mm. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Eslicarbazepin Ascend 400 mg Tabletten

Weiße bis gebrochen weiße, bikonvexe, runde Tabletten mit der Prägung "E L" auf einer Seite und "400" auf der anderen Seite, mit einem Durchmesser von ca. 11 mm und einer Dicke von ca. 5 mm.

Eslicarbazepin Ascend 600 mg Tabletten

Weiße bis gebrochen weiße, bikonvexe, kapselförmige Tabletten mit Bruchkerbe zwischen der Prägung "E L" auf der einen Seite und "600" auf der anderen Seite, mit einer Länge von ca. 17,2 mm und einer Dicke von ca. 5,2 mm. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Eslicarbazepin Ascend 800 mg Tabletten

Weiße bis gebrochen weiße, bikonvexe, kapselförmige Tabletten mit Bruchkerbe zwischen der Prägung "E L" auf der einen Seite und "800" auf der anderen Seite, mit einer Länge von ca. 18,9 mm und einer Dicke von ca. 5,6 mm. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Eslicarbazepin Ascend 200 mg

OPA/Al- /PVC //Al-Blisterpackung mit 10, 20 oder 60 Tabletten.

HDPE-Flaschen mit kindergesichertem Verschluss aus Polypropylen, mit 30, 60 oder 90 Tabletten.

Eslicarbazepin Ascend 400 mg

OPA/Al/PVC // Al-Blisterpackung mit 7, 10, 14, 28 oder 90 Tabletten.

HDPE-Flaschen mit kindergesichertem Verschluss aus Polypropylen, mit 30 oder 90 Tabletten.

Eslicarbazepin Ascend 600 mg

OPA/Al/PVC // Al-Blisterpackung mit 10, 20, 30, 60 oder 90 Tabletten.

HDPE-Flaschen mit kindergesichertem Verschluss aus Polypropylens, mit 30, 60 oder 90 Tabletten.

Eslicarbazepin Ascend 800 mg

OPA/Al/PVC // Al-Blisterpackung mit 10, 20, 30, 60 oder 90 Tabletten und in Mehrfachpackungen mit 180 (2 Packungen à 90) Tabletten.

HDPE-Flaschen mit kindergesichertem Verschluss aus Polypropylen, mit 30, 60 oder 90 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Ascend GmbH

c/o Pollux Business Center GmbH

Sebastian-Kneipp-Strasse 41

60439 Frankfurt am Main

Deutschland

Hersteller

Interpharma Services Ltd.

11, Rusalijski prohod Str.fl.3 ap.8

1407 Sofia

Bulgarien

Ascend GmbH

c/o Pollux Business Center GmbH

Sebastian-Kneipp-Strasse 41

60439 Frankfurt am Main

Deutschland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 12/05/2025.

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7000212.00.00 · ENR 7000212

Stand der Information laut Text: 12.05.2025

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Eslicarbazepin Ascend 400 mg Tabletten

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Eslicarbazepinacetat 400 mg
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Sonstige Bestandteile Croscarmellose-Natrium, Copovidon, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.)
Packungsgrößen 7 Stück, 10 Stück, 14 Stück, 28 Stück, 30 Stück, 90 Stück
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. N Nervensystem
    1. N03 Antiepileptika
      1. N03A Antiepileptika
        1. N03AF Carboxamid-Derivate
          1. N03AF04 Eslicarbazepin
Zulassung 7000212.00.00, seit 24.09.2021, verlängert 11.03.2026; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer Ascend GmbH, 60439 Frankfurt am Main
Hersteller (Freigabe) Interpharma Services Ltd., Interpharma Services Ltd. (BS 1), Ascend GmbH

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7000212), Datensatz vom 07.10.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.