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Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten (ratiopharm GmbH) – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
250 mg
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten (ratiopharm GmbH)

1. Was ist Furosemid-ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Furosemid-ratiopharm gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Diuretika (Entwässerungsmittel) bezeichnet werden. Diuretika sorgen dafür, dass Sie mehr Wasser (Urin) ausscheiden.

Furosemid-ratiopharm darf nur bei erwachsenen Patienten mit Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) und stark verminderter Glomerulumfiltration (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] < 20 ml/min) angewendet werden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Furosemid-ratiopharm beachten?

Furosemid-ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Furosemid, Sulfonamide (zur Behandlung von bakteriellen

    Infektionen, Diabetes, erhöhtem Augendruck oder zur Steigerung der Urinausscheidung) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie eine normale oder leicht bis mäßig eingeschränkte Nierenfunktion mit einer GFR von mehr als 20 ml/min haben, da das Risiko eines schweren Flüssigkeits- und Salz-(Elektrolyt-)Verlusts besteht.
  • wenn Sie an Nierenversagen leiden und Ihre Nieren keinen Urin produzieren (Anurie).
  • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden (Präkoma oder Koma in Verbindung mit

    Hirnschäden aufgrund von Leberproblemen [hepatische Enzephalopathie]).

  • wenn Sie einen Kaliummangel haben.
  • wenn Sie einen Natriummangel haben.
  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie ein niedriges Blutvolumen (Hypovolämie) oder einen niedrigen Wassergehalt im Körper (Dehydratation) haben.
  • wenn Sie stillen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Ihr Körper nicht in der Lage ist, ausreichende Mengen an Nebennierenhormonen zu produzieren (Morbus Addison).
  • wenn Sie zu viel Herzglykosid-Medikamente (z. B. Digoxin, Digitoxin) eingenommen haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Furosemid-ratiopharm einnehmen,

  • wenn Sie einen erniedrigten Blutdruck (Hypotonie) haben.
  • wenn Sie Diabetes haben oder vermuten, dass Sie daran leiden: Eine regelmäßige Überwachung

    Ihres Blutzuckerspiegels ist erforderlich.

  • wenn Sie an Gicht leiden: Eine regelmäßige Überwachung Ihres Harnsäurespiegels im Blut ist erforderlich.
  • wenn Sie einen niedrigen Eiweißgehalt im Blut haben (Hypoproteinämie), z. B. beim nephrotischen Syndrom (Proteinverlust, Störung des Fettstoffwechsels und Flüssigkeitsansammlung): Ihr Arzt muss Ihre Dosis sorgfältig anpassen, und Sie müssen die Anweisungen genau befolgen.
  • wenn Sie an einer Leberzirrhose (Müdigkeit, Schwäche, Wassereinlagerungen, Übelkeit oder

    Erbrechen, Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit, Gelbfärbung der Haut oder der Augen, Juckreiz) und zusätzlich an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.

  • wenn Sie Durchblutungsstörungen der Hirngefäße (zerebrovaskuläre Durchblutungsstörungen)

    oder der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) haben: Die Risiken im Zusammenhang mit einem möglichen Blutdruckabfall sind höher.

  • wenn Sie älter sind, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die einen Blutdruckabfall verursachen können, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die mit dem Risiko eines Blutdruckabfalls verbunden sind.
  • wenn Sie aufgrund einer Blockade des Harnflusses (Harnwegsobstruktion) erhebliche

    Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben.

Ihr Arzt wird Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels überwachen und Ihnen möglicherweise auch Blut für Untersuchungen abnehmen.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die zu häufigem Wasserlassen führt, müssen Sie darauf achten, dass Sie ausreichend Trinken.

Bei Patienten mit Blasenentleerungsstörungen (z. B. bei Prostatavergrößerung) darf Furosemid-ratiopharm nur angewendet werden, wenn für freien Harnabfluss gesorgt wird, da eine plötzlich einsetzende Harnflut zu einer Harnsperre (Harnverhaltung) mit Überdehnung der Blase führen kann.

Bei Patienten mit bereits bestehendem niedrigen Säuregehalt (erhöhter pH-Wert) im Blut aufgrund von Säureverlust (metabolische Alkalose) kann sich dieser Zustand durch Furosemid verschlechtern. Wenn Sie Furosemid über einen längeren Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt Sie regelmäßig überwachen.

Eine engmaschige Überwachung ist erforderlich, wenn Sie ein hohes Risiko für Elektrolytstörungen haben (z. B. wenn Sie an einer Leberzirrhose leiden, Kortikosteroide einnehmen, häufig Abführmittel verwenden oder eine eingeschränkte Ernährung haben) oder wenn Sie viel Flüssigkeit verlieren (z. B. bei starkem Erbrechen, Durchfall oder intensivem Schwitzen): Jeder Blut- oder Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie oder Dehydratation) oder jedes Ungleichgewicht der Elektrolyte oder des Säure-Basen-Haushalts in Ihrem Körper muss korrigiert werden, was dazu führen kann, dass Ihr Arzt die Behandlung mit Furosemid-ratiopharm vorübergehend unterbrechen muss. Ihr Arzt wird Ihr Blut regelmäßig untersuchen. Wenn Sie Furosemid über einen längeren Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine kaliumreiche Ernährung verordnen (Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte, Trockenfrüchte, Blumenkohl und Spinat).

Der durch verstärkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust sollte unabhängig vom Ausmaß der Urinausscheidung 1 kg pro Tag nicht überschreiten.

Ihr Arzt muss möglicherweise die Wirkung Ihrer Behandlung mit Furosemid-ratiopharm regelmäßig überprüfen, indem er sie vorübergehend unterbricht.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung mit Kontrastmitteln unterziehen werden. Die nierenbezogenen Nebenwirkungen von Kontrastmitteln, die bei einigen Röntgenuntersuchungen verwendet werden, können sich unter Furosemid-ratiopharm verstärken.

Aussetzung gegenüber Sonnen- oder UV Licht: Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie nach Kontakt mit Sonnen- oder UV‑Licht eine übermäßige Hautreaktion (Lichtempfindlichkeit) zeigen, da möglicherweise eine Beendigung der Behandlung erforderlich ist.

Kinder

Furosemid-ratiopharm kann bei Frühgeborenen zu Kalziumablagerungen in den Nieren oder zur Bildung von Nierensteinen führen und erhöht bei Frühgeborenen mit Atemproblemen das Risiko, dass ein Blutgefäß namens Ductus arteriosus nach der Geburt offen bleibt, obwohl es sich normalerweise schließen sollte. Die Stärken 125 mg, 250 mg und 500 mg werden für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Einnahme von Furosemid-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Furosemid-ratiopharm kann die Wirkungsweise einiger anderer Arzneimittel beeinflussen. Ebenso können einige Arzneimittel die Wirkungsweise von Furosemid-ratiopharm beeinflussen.

Es ist besonders wichtig, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie folgende Medikamente einnehmen:

  • Glukokortikoide („Cortison“), Carbenoxolon oder Abführmittel können zu verstärkten

    Kaliumverlusten mit dem Risiko, dass sich ein Kaliummangelzustand entwickelt, führen.

  • Mittel mit entzündungshemmender Wirkung (nichtsteroidale Antirheumatika, z. B. Indometacin und Acetylsalicylsäure) können die Wirkung von Furosemid-ratiopharm abschwächen und bei einer Verminderung der zirkulierenden Blutmenge oder bei Mangel an Körperwasser (Hypovolämie oder Dehydratation) das Risiko eines akuten Nierenversagens erhöhen.
  • Probenecid (Gichtmittel), Methotrexat (gegen Arthritis und zur Unterdrückung der

    Immunabwehr) und andere Arzneimittel, die über die Niere ausgeschieden werden, können die Wirkung von Furosemid-ratiopharm abschwächen.

  • Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie und bestimmten Schmerzen) kann die Wirkung von

    Furosemid-ratiopharm verringern.

  • Carbamazepin (zur Behandlung von Epilepsie und bestimmten psychiatrischen Erkrankungen)

    kann den Natriumverlust und damit das Risiko eines Natriummangels erhöhen.

  • Sucralfat (ein Antazidum) verringert die Aufnahme von Furosemid-ratiopharm aus dem Darm und kann somit dessen Wirkung abschwächen: Sie sollten Sucralfat und Furosemid-ratiopharm in einem Abstand von mindestens 2 Stunden einnehmen.
  • Aliskiren (gegen Bluthochdruck).

Furosemid-ratiopharm kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel beeinflussen:

  • Einige Herzmedikamente (Glykoside) können aufgrund des durch Furosemid-ratiopharm möglicherweise verursachten Kalium- und Magnesiummangels eine stärkere Wirkung entfalten. Ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen besteht bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die den Herzrhythmus beeinflussen (z. B. Terfenadin gegen Allergien, bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), und bei Vorliegen von Elektrolytstörungen.
  • Die Nebenwirkungen von hochdosierten Salicylaten (gegen Schmerzen) können durch

    Furosemid-ratiopharm verstärkt werden.

  • Die Nebenwirkungen einiger Arzneimittel auf die Nieren können sich verschlimmern (z. B.

    Antibiotika wie Aminoglykoside, Cephalosporine, Polymyxine). Furosemid-ratiopharm kann in Kombination mit hohen Dosen bestimmter Cephalosporine zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen.

  • Die Nebenwirkungen einiger Arzneimittel (z. B. Aminoglykoside wie Kanamycin, Gentamycin,

    Tobramycin) auf das Gehör können durch Furosemid-ratiopharm verstärkt werden. Diese Nebenwirkungen sind nicht immer reversibel. Furosemid-ratiopharm sollte daher nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln angewendet werden.

  • Das Risiko einer Schädigung des Gehörs kann erhöht sein, wenn Cisplatin (zur Behandlung von

    Krebs) und Furosemid-ratiopharm zusammen angewendet werden. Vorsicht ist geboten, da die Nebenwirkungen von Cisplatin auf die Nieren ebenfalls verstärkt werden können.

  • Die Nebenwirkungen von Lithium (zur Behandlung bestimmter Formen von Depressionen) auf das Herz und das Nervensystem können verstärkt werden, wenn Furosemid-ratiopharm gleichzeitig angewendet wird. Ihr Arzt sollte Ihren Lithiumspiegel im Blut überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel zusammen einnehmen.
  • Ihr Blutdruck kann sinken, wenn Sie Furosemid-ratiopharm zusammen mit anderen

    Arzneimitteln einnehmen, die eine mögliche blutdrucksenkende Wirkung haben, wie z. B. blutdrucksenkende Arzneimittel oder andere Diuretika. Insbesondere Arzneimittel, die als ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorblocker bezeichnet werden, können bei Einnahme der ersten Dosis oder bei erstmaliger Anwendung einer höheren Dosis zu einem massiven Blutdruckabfall bis hin zum Schock und zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion (in Einzelfällen bis hin zum Nierenversagen) führen. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise raten, die Einnahme von Furosemid-ratiopharm mindestens 3 Tage vor Beginn der Einnahme eines ACE-Hemmers oder eines Angiotensin-II-Rezeptorblockers oder vor einer Dosiserhöhung dieser Arzneimittel abzubrechen.

  • Furosemid-ratiopharm kann die Ausscheidung von Probenecid, Methotrexat oder anderen

    Arzneimitteln über die Nieren verringern, was zu erhöhten Konzentrationen dieser Arzneimittel im Blut und möglichen damit verbundenen Nebenwirkungen führen kann.

  • Die Wirkung von Theophyllin (gegen Asthma) oder Muskelrelaxanzien vom Curare-Typ kann verstärkt werden, wenn sie gleichzeitig mit Furosemid-ratiopharm angewendet werden.
  • Antidiabetika und blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z. B. Adrenalin,

    Noradrenalin) wirken möglicherweise nicht so gut in Kombination mit Furosemid-ratiopharm.

  • Vorsicht ist geboten, wenn Risperidon und Furosemid-ratiopharm bei älteren Patienten mit

    Demenz gleichzeitig angewendet werden. Es ist sehr wichtig, dass eine Dehydratation vermieden wird. In klinischen Studien mit älteren Patienten mit Demenz starben mehr Patienten unter Risperidon mit Furosemid als unter der Einzeleinnahme eines der beiden Arzneimittel.

  • Die gleichzeitige Anwendung von Schilddrüsenhormonen (z. B. L-Thyroxin) und hohen Dosen von Furosemid kann den Schilddrüsenhormonspiegel beeinflussen. Ihr Arzt sollte Ihre Schilddrüsenwerte überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel zusammen einnehmen.
  • Die gleichzeitige Anwendung von Ciclosporin A (ein Arzneimittel zur Verhinderung von

    Transplantatabstoßungen) und Furosemid ist mit einem erhöhten Risiko für durch Gicht verursachte Arthritis verbunden, da Furosemid zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut führt und Ciclosporin die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren beeinträchtigt.

  • In Einzelfällen können nach intravenöser Verabreichung von Furosemid innerhalb von

    24 Stunden nach Einnahme von Chloralhydrat (einem Arzneimittel mit sedierenden Eigenschaften) Erröten, Schweißausbrüche, Unruhe, Übelkeit und ein Anstieg des Blutdrucks und der Herzfrequenz (Tachykardie) auftreten. Die gleichzeitige Anwendung von Furosemid und Chloralhydrat ist daher zu vermeiden.

Einnahme von Furosemid-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie den Konsum großer Mengen von Lakritz während der Einnahme von Furosemid-ratiopharm, da dies zu einem erhöhten Kaliumverlust führen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie dürfen Furosemid-ratiopharm nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich, da Furosemid die Plazenta passiert.

Stillzeit

Sie dürfen Furosemid-ratiopharm während der Stillzeit nicht einnehmen, da es in die Muttermilch übergeht und die Milchproduktion hemmt. Um Furosemid-ratiopharm einnehmen zu können, müssen Sie das Stillen unterbrechen.

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann Ihr Reaktionsvermögen so stark beeinträchtigen, dass es Ihre Fähigkeit zum Steuern eines Fahrzeugs und zum Bedienen von Maschinen beeinflussen kann. Dies gilt insbesondere zu Beginn der Behandlung, bei einer Dosiserhöhung oder einem Wechsel des Arzneimittels sowie in Kombination mit Alkohol.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Furosemid-ratiopharm kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Die Anwendung von Furosemid-ratiopharm als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen.

Furosemid-ratiopharm enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Furosemid-ratiopharm erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Furosemid-ratiopharm enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Furosemid-ratiopharm einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Die Anfangsdosis von Furosemid-ratiopharm beträgt 250 mg Furosemid.

Ihr Arzt wird dann Ihre Dosis schrittweise in Abständen von 4 bis 6 Stunden anpassen. Ihr Arzt wird regelmäßig Ihre Urinausscheidung sowie Ihren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt überprüfen.

Die empfohlene Tageshöchstdosis von Furosemid für Erwachsene beträgt bei oraler Einnahme 1 500 mg.

Wenn Sie an einer chronischen Nierenfunktionsstörung leiden, wird Ihr Arzt die Dosis sorgfältig anpassen, um Ihre Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) zu reduzieren.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Furosemid-ratiopharm bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor. Andere

Darreichungsformen/Stärken können für die Anwendung bei diesen Patienten besser geeignet sein.

Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Ihr Arzt wird Ihre Dosis entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung sorgfältig anpassen.

Art der Anwendung

Die Tabletten werden morgens nüchtern, unzerkaut, mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen.

Ihr Arzt wird je nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung entscheiden, wie lange Sie Furosemid-ratiopharm einnehmen sollten.

Wenn Sie eine größere Menge von Furosemid-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie zu viel Furosemid-ratiopharm eingenommen haben oder eine Überdosierung vermuten, wenden Sie sich sofort an einen Arzt. Die Anzeichen einer akuten Überdosierung sind vom Ausmaß des Salz- und Flüssigkeitsverlustes abhängig: niedriger Blutdruck (Hypotonie), Schwindelgefühl oder Benommenheit beim Aufstehen (orthostatische Regulationsstörungen), Elektrolytstörungen (verringerte Kalium-, Natrium- und Chloridwerte) oder ein Anstieg des pH-Werts im Blut (Alkalose).

Ein starker Flüssigkeitsverlust kann zu einem niedrigen Wassergehalt im Körper (Dehydratation) und als Folge einer verminderten zirkulierenden Blutmenge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung mit Thromboseneigung führen. Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände und Delirium auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Furosemid-ratiopharm vergessen haben

Setzen Sie die Einnahme mit der üblichen Dosis zur üblichen Zeit fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Furosemid-ratiopharm abbrechen

Setzen Sie Furosemid-ratiopharm nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, denn Sie gefährden sonst den Behandlungserfolg.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Beenden Sie die Einnahme von Furosemid-ratiopharm und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken – Sie benötigen möglicherweise dringend medizinische Behandlung:

  • Haarausfall, plötzlich auftretende rote, geschwollene Hautstellen mit zahlreichen kleinen

    Pusteln (akute generalisierte exanthematische Pustulose - AGEP)

  • großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzymwerte,

    Blutbildveränderungen (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten und Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch bekannt als DRESS oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom)

  • schwere allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock): Erste Anzeichen äußern sich in einer

    Hautreaktion mit heftiger Hautrötung oder Quaddeln, Unruhe, Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen, Übelkeit und einer bläulichen Verfärbung der Haut (Zyanose)

  • Kribbeln (Parästhesie); lebensbedrohliche Form der Bewusstlosigkeit (hyperosmolares Koma)
  • bestimmte schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)

Bei den ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion (Überempfindlichkeit) müssen Sie die Einnahme von Furosemid-ratiopharm sofort abbrechen.

Ihr Blutzuckerspiegel kann während der Behandlung mit Furosemid-ratiopharm ansteigen, was dazu führen kann, dass sich die Diabeteseinstellung verschlechtert oder ein bisher nicht in Erscheinung getretener (latenter) Diabetes auftritt.

Furosemid-ratiopharm kann bei Frühgeborenen zu Kalziumablagerungen in den Nieren oder zur Bildung von Nierensteinen führen und erhöht bei Frühgeborenen mit Atemproblemen das Risiko, dass ein Blutgefäß namens Ductus arteriosus nach der Geburt offen bleibt, obwohl es sich normalerweise schließen sollte.

Wenn bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen auftritt, wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an Ihren Arzt. Wenn eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder schwerwiegend wird, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf, da einige Nebenwirkungen unter bestimmten Umständen lebensbedrohlich sein können.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Elektrolyt- oder Flüssigkeitsstörungen, die zu Folgendem führen können:

    • Natriummangel (Hyponatriämie, meist gekennzeichnet durch Apathie, Beinkrämpfe,

      Appetitlosigkeit, Schwäche, Schläfrigkeit, Erbrechen und Verwirrtheit)

    • Kaliummangel (Hypokaliämie, die sich meist durch Muskelschwäche, Kribbeln, leichte

      Lähmungen, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen, häufiges Wasserlassen, übermäßigen Durst und Herzrhythmusstörungen äußert und in schweren Fällen zu Darmverschluss oder Bewusstseinsstörungen einschließlich Koma führen kann)

    • Kalziummangel, der manchmal zu Muskelzuckungen und Krämpfen (Tetanie) führt
    • Magnesiummangel, der selten zu Muskelzuckungen und Krämpfen (Tetanie) oder

      Herzrhythmusstörungen führt

    • erhöhter pH-Wert im Blut (metabolische Alkalose)
    • Ein erheblicher Flüssigkeitsverlust kann zu Durchblutungsstörungen führen, die vor allem mit Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Sehstörungen, Mundtrockenheit und Durst, niedrigem Blutdruck (Hypotonie) und Schwindel oder Benommenheit beim Aufstehen (orthostatische Regulationsstörungen) einhergehen, insbesondere bei älteren Menschen und Kindern. Ein starker Flüssigkeitsverlust kann zu einem niedrigen Wassergehalt im Körper (Dehydratation) und als Folge einer verminderten zirkulierenden Blutmenge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung mit Thromboseneigung führen.
  • Kreatinin im Blut erhöht
  • Triglyceride im Blut erhöht

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Bluteindickung (Hämokonzentration)
  • Hyponatriämie, Hypochlorämie, Hypokaliämie
  • Cholesterin im Blut erhöht
  • erhöhte Harnsäurespiegel im Blut, die bei manchen Patienten zu Gicht führen können
  • erhöhte Urinmenge
  • Hirnerkrankung, die beispielsweise durch Krämpfe und Bewusstseinsstörungen aufgrund einer unzureichenden Leberfunktion gekennzeichnet ist (hepatische Enzephalopathie)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • niedrige Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Juckreiz (Pruritus), Haut- und Schleimhautreaktionen: Rötungen, Blasen, Schuppen (z. B.

    bullöses Exanthem, Quaddeln, Purpura, Erythema multiforme, bullöses Pemphigoid, exfoliative Dermatitis), erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensitivität)

  • Taubheit (manchmal irreversibel)
  • Hörstörungen (meist reversibel)
  • Übelkeit

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):

  • hohe oder niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Eosinophilie oder Leukopenie)
  • Fieber
  • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis)
  • Entzündung der Nieren (interstitielle Nephritis)
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Verdauungsprobleme (z. B. Erbrechen, Durchfall)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):

  • Anämie aufgrund eines Verlusts (hämolytische Anämie) oder einer verminderten Produktion

    (aplastische Anämie) roter Blutkörperchen, sehr niedrige Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen mit erhöhtem Infektionsrisiko und schweren allgemeinen Symptomen (Agranulozytose)

  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Hemmung des Gallenflusses (intrahepatische Cholestase), erhöhte Leberfunktionswerte (Transaminasen)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Schwindelgefühl, Ohnmacht und Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische

    Hypotonie)

  • Verschlimmerung oder Auslösung von systemischem Lupus erythematodes (eine Erkrankung, bei der das Immunsystem den Körper angreift), Kopfschmerzen
  • verminderte Kalzium- und/oder Magnesiumwerte im Blut
  • niedriger Säuregehalt (erhöhter pH-Wert) im Blut aufgrund von Säureverlust (metabolische

    Alkalose)

  • Pseudo-Bartter-Syndrom, das zu Flüssigkeitsansammlungen in Körpergeweben führen kann
  • lichenoide Reaktionen, die sich als kleine, juckende, rot-violette, vieleckige Veränderungen auf der Haut, den Genitalien oder im Mund darstellen
  • Muskelzerfall, der häufig zu Nierenschäden führt (Rhabdomyolyse), oft in Verbindung mit stark erniedrigten Kaliumwerten im Blut
  • Natrium im Urin erhöht
  • Chlorid im Urin erhöht
  • Harnstoff im Blut erhöht
  • plötzliche Unfähigkeit, gespeicherten Urin aus der Blase zu entleeren (Harnverhaltung) bei

    Patienten mit teilweiser Blockade der Harnwege (z. B. bei Prostatahyperplasie, Hydronephrose, Ureterstenose)

  • Nierenversagen
  • Bildung von Blutgerinnseln in den Blutgefäßen (Thrombose), insbesondere bei älteren Patienten

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Furosemid-ratiopharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, dem Flaschenetikett und den Blisterpackungen nach „Verwendbar bis“/„Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Blisterpackungen im Umkarton aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Furosemid-ratiopharm enthält

  • Der Wirkstoff ist Furosemid.

    Furosemid-ratiopharm 125 mg Tabletten:

    Jede Tablette enthält 125 mg Furosemid.

    Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten:

    Jede Tablette enthält 250 mg Furosemid.

    Furosemid-ratiopharm 500 mg Tabletten:

    Jede Tablette enthält 500 mg Furosemid.

  • Die sonstigen Bestandteile sind Mikrokristalline Cellulose (E 460), Lactose-Monohydrat,

    Povidon K90 (E 1201), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich] (E 470b)

Wie Furosemid-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Furosemid-ratiopharm 125 mg Tabletten sind weiße oder fast weiße, runde, bikonvexe Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 9 mm, mit Bruchkerbe auf einer Seite und glatter Oberfläche auf der anderen Seite.

Furosemid-ratiopharm 125 mg Tabletten sind in Blisterpackungen zu 10, 20, 30, 50 oder 100 Tabletten, Einzeldosis-Blisterpackungen zu 10 × 1, 20 × 1, 30 × 1, 50 × 1 oder 100 × 1 Tablette und Flaschen zu 50, 100, 105 oder 200 Tabletten erhältlich.

Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten sind weiße oder fast weiße, runde, bikonvexe Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 11 mm, mit zwei gekreuzt verlaufenden Bruchkerben auf einer Seite der Tablette und glatter Oberfläche auf der anderen Seite.

Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten sind in Blisterpackungen zu 10, 20, 30, 50 oder 100 Tabletten, Einzeldosis-Blisterpackungen zu 10 × 1, 20 × 1, 30 × 1, 50 × 1 oder 100 × 1 Tablette und Flaschen zu 50, 100, 105 oder 200 Tabletten erhältlich.

Furosemid-ratiopharm 500 mg Tabletten sind weiße oder fast weiße, runde, bikonvexe Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 14 mm, mit zwei gekreuzt verlaufenden Bruchkerben auf einer Seite der Tablette und glatter Oberfläche auf der anderen Seite.

Furosemid-ratiopharm 500 mg Tabletten sind in Blisterpackungen zu 20, 30, 50 oder 100 Tabletten und Flaschen zu 50, 100, 105 oder 200 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Deutschland

Hersteller

Teva Operations Poland Sp. z o.o.

Ul. Emilii Plater 53

00-113 Warszawa

Polen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Bulgarien: Фурантрил 125 mg таблетки

Furanthril 125 mg tablets

Фурантрил 250 mg таблетки

Furanthril 250 mg tablets

Dänemark: Furosemid Teva B.V.

Deutschland: Furosemid-ratiopharm 125 mg Tabletten

Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten Furosemid-ratiopharm 500 mg Tabletten Frankreich: FUROSEMIDE TEVA SANTE 500 mg, comprimé sécable Italien: Furosemide Teva Italia

Niederlande: Furosemide Teva 125 mg, tabletten

Furosemide Teva 250 mg, tabletten Furosemide Teva 500 mg, tabletten Schweden: Furosemid Teva B.V.

Slowakei: FURON 125 mg

FURON 250 mg

Tschechien FURON

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2026.

Weitere Informationsquellen

Die aktuell genehmigten Informationen (Produktinformationstexte) zu diesem Arzneimittel sind durch Scannen des in der Packungsbeilage abgebildeten QR-Codes mit einem Smartphone/Lesegerät verfügbar. Dieselben Informationen sind auch unter folgender URL verfügbar: www.patienteninfo-ratiopharm.de/key-4NRF9SXASEZ4.html

Versionscode: Z01

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7017982.00.00 · ENR 7017982

Stand der Information laut Text: 05/2026

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Furosemid-ratiopharm 250 mg Tabletten (ratiopharm GmbH)

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Furosemid 250 mg
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Chemisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Povidon K90, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Magnesiumstearat (Ph.Eur.)
Packungsgrößen 10 Stück, 20 Stück, 30 Stück, 50 Stück, 100 Stück, 105 Stück, 200 Stück
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: um den Inhalt vor Licht zu schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Das Behältnis im Umkarton aufbewahren; Lagerung und Transport: Das Behältnis im Umkarton aufbewahren; In Originalverpackung aufbewahren; um den Inhalt vor Licht zu schützen; Lagerung und Transport: Das Behältnis im Umkarton aufbewahren; um den Inhalt vor Licht zu schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Lagerung und Transport: In Originalverpackung aufbewahren; Das Behältnis im Umkarton aufbewahren; um den Inhalt vor Licht zu schützen; Lagerung und Transport: In Originalverpackung aufbewahren; um den Inhalt vor Licht zu schützen; Das Behältnis im Umkarton aufbewahren; Lagerung und Transport: In Originalverpackung aufbewahren; um den Inhalt vor Licht zu schützen; Lagerung und Transport: um den Inhalt vor Licht zu schützen; In Originalverpackung aufbewahren
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. C Kardiovaskuläres System
    1. C03 Diuretika
      1. C03C High-ceiling-Diuretika
        1. C03CA Sulfonamide, rein
          1. C03CA01 Furosemid
Referenzarzneimittel Generikum von Lasix 500mg Tabs
Zulassung 7017982.00.00, seit 15.05.2026; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer ratiopharm GmbH, 89079 Ulm
Hersteller (Freigabe) Teva Operations Poland Sp. z o.o., Teva Operations Poland Sp. z.o.o. (BS 2)

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7017982), Datensatz vom 22.06.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.