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Hepar sulfuris N Synergon Nr. 111 – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
D6 / D2 / D10 / D12 / D3 / D5 / D15 / D8

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Hepar sulfuris N Synergon Nr. 111

Anwendungsgebiete:

Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer

therapeutischen Indikation.

Hinweis: Bei während der Anwendung des Arzneimittels fortdauernden

Krankheitssymptomen ist medizinischer Rat einzuholen.

Gegenanzeigen:

Nicht anwenden bei Säuglingen bis zu 1 Jahr.

Überempfindlichkeit gegen einen der Wirk- oder Hilfsstoffe oder ge-

gen Korbblütler. Aus grundsätzlichen Erwägungen ist Hepar sulfuris

N Synergon Nr. 111 nicht anzuwenden bei fortschreitenden

Systemerkrankungen ( wie Tuberkulose, Sarkoidose), systemischen

Erkrankungen des weißen Blutzellsystems (z.B. Leukämie bzw.

Leukämie-ähnlichen Erkrankungen), Autoimmunerkrankungen

(z.B. entzündlichen Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen),

multipler Sklerose), Immundefizienz (AIDS/HIV-Infektionen),Immun-

suppression (z.B. nach Organ- oder Knochenmarktransplantation,

Chemotherapie bei Krebserkrankungen), chronischen Viruserkrank-

ungen, bei allergischer Diathese (z.B. Asthma, allergisch bedingter

Hautausschlag).

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie es daher erst

nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in

der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur

nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausrei-

chend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern

unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Bei Patienten mit atopischen Erkrankungen (z.B. Neurodermitis,

allergisches Asthma, Heuschnupfen) besteht möglicherweise ein

erhöhtes Risiko eines anaphylaktischen Schocks. Deshalb sollte Hepar

sulfuris N Synergon Nr. 111 von Patienten mit atopischen Erkrank-

ungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:

keine bekannt

Allgemeiner Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen Arznei-

mittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise

und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.

Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:

Soweit nicht anders verordnet, lassen Erwachsene und Jugendliche ab

12 Jahren 1-3 mal täglich 1 Tablette im Mund zergehen.

Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu re-

duzieren.

Das Arzneimittel sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 10 Tage ein-

genommen werden.

Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über

längere Zeit eingenommen werden.

Nebenwirkungen:

Nach Anwendung kann Speichelfluss auftreten; das Mittel ist dann abzu-

setzen.

Wegen des Bestandteils Hydrargyrum (Quecksilber) können gelegentlich

allergische Reaktionen auftreten.

In Einzelfällen können Überempfindlichkeitsstörungen auftreten. Für Arz-

neimittel mit Zubereitungen aus Sonnenhut (Echinacea) wurden Hautaus-

schlag, Juckreiz, selten Gesichtsschwellung, Atemnot, Schwindel und Blut-

druckabfall, anaphylaktischer Schock, Stevens Johnson Syndrom

beobachtet.

Bei Patienten mit atopischen Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen, Neuroder-

mitis, allergisches Asthma) können allergische Reaktionen ausgelöst

werden. In diesen Fällen sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt

aufsuchen. Die Einnahme von Arzneimitteln mit Zubereitungen aus Sonnenhut

wird mit dem Auftreten von Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht

(Multiple Sklerose (Encephalitis disseminata), Erythema nodosum,

Immunothrombozytopenie, Evans Syndrom, Sjögren Syndrom mit renaler

tubulärer Dysfunktion). Bei Langzeitanwendung (länger als 8 Wochen) können

Blutbildveränderungen (Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie))

auftreten. Die Häufigkeit des Auftretens ist nicht bekannt (kann

aus den vorliegenden Daten nicht abgeschätzt werden).

Hinweis: Bei der Anwendung homöopathischer Arzneimittel können sich vor-

handene Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlim-

merung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren

Arzt befragen.

Meldung von Nebenwirkungen:

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Hinweis und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels:

Das Verfalldatum ist auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung aufge-

druckt. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum.

Haltbarkeit nach Anbruch: 12 Monate

Nicht über 25°C lagern.

Zusammensetzung:

1 Tablette enthält:

arzneilich wirksame Bestandteile:

Calcium fluoratum Trit.

Hepar sulfuris Trit.

Pyrogenium-Nosode Trit.

Lachesis Trit.

Echinacea Trit.

Carbo vegetabilis Trit.

Myristica fragrans Trit.

Hydrargyrum stibiato-sulfuratum Trit.

Hydrargyrum sulfuratum rubrum Trit.

Acidum silicicum Trit.

Die Bestandteile 1 - 4 werden über eine Stufe

gemeinsam potenziert.

D 5

D 12

D 15

D 10

D 2

D 3

D 3

D 8

D 8

D 6

25,0 mg

25,0 mg

20,0 mg

20,0 mg

75,0 mg

25,0 mg

25,0 mg

15,0 mg

10,0 mg

10,0 mg

sonstige Bestandteile:

Lactose, Kartoffelstärke, Magnesiumstearat

Darreichungsform und Inhalt:

100, 200 Tabletten zum Zergehenlassen im Mund

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Kattwiga Arzneimittel GmbH, Postfach 2567, 48514 Nordhorn

Stand der Information: Juli 2017

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 29544.00.00 · ENR 2129544

Stand der Information laut Text: 07/2017

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Hepar sulfuris N Synergon Nr. 111

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoffe Acidum silicicum D6, Echinacea D2, Lachesis mutus D10, Hepar sulfuris D12, Carbo vegetabilis D3, Calcium fluoratum D5, Myristica fragrans D3, Pyrogenium-Nosode D15, Hydrargyrum sulfuratum rubrum D8, Hydrargyrum stibiato-sulfuratum D8
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zergehenlassen im Mund
Art des Arzneimittels Homöopathisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Kartoffelstärke, Magnesiumstearat (Ph.Eur.)
Packungsgrößen 100 Stück, 200 Stück
Haltbarkeit 5 Jahre (ungeöffnete Packung)
Zulassung 29544.00.00, seit 30.06.1993, verlängert 21.03.2009; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Kattwiga Arzneimittel GmbH, 48529 Nordhorn
Hersteller (Freigabe) Pharm. Fabrik Kattwiga GmbH
Risikoverfahren
1 Verfahren zur Arzneimittelsicherheit+
  • BSE / HAM aus Körperbestandteilen vom Rind zur Vermeidung des Risikos einer Übertragung von BSE (aus Organen mit niedrigerem Risiko): Übertragung unkonventioneller Viren; ausgenommen sind AM, deren Risiko < 1:1.000.000 ist (mind. Faktor 20) (abgeschlossen 05.04.2004)
PZN 04905548, 04905554

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2129544), Datensatz vom 06.05.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.