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Rhus toxicodendron comp. (Wala-Heilmittel GmbH) – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
D5 / D3 / D9

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Rhus toxicodendron comp. (Wala-Heilmittel GmbH)

Anwendungsgebiete

gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.

Dazu gehören:

Harmonisierung der Empfindungsorganisation bei schmerzhaften Erkrankungen im Bewegungsorganismus, z.B. Nervenschmerzen (Neuralgien), Nervenentzündungen (Neuritiden), Muskelschmerzen (Myalgien).

Gegenanzeigen:

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden

  • bei bekannter Allergie gegen Enzian, Giftsumachgewächse, Edelweiß oder andere Korbblütler oder die anderen Wirkstoffe
  • wenn Sie allergisch gegenüber Milchprotein sind

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden muss ein Arzt aufgesucht werden.

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es sollte deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Wie alle Arzneimittel sollte Rhus toxicodendron comp. in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:

Keine bekannt.

Dosierung und Art der Anwendung:

Soweit nicht anders verordnet, Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre 2-mal wöchentlich bis 2-mal täglich 1 ml subcutan injizieren.

Die subcutane Injektion erfolgt in der Regel in den Oberschenkel oder in die Oberarmaußenseite bzw. in die Bauchregion. Nach Säuberung der Einstichstelle (z.B. durch Abreiben mit 70%igem Isopropylalkohol) eine Hautfalte bilden und die Injektionsnadel schräg einstechen. Den Spritzenstempel leicht zurückziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgefäß getroffen. Die Injektion in diesem Fall an einer anderen Stelle wiederholen. Sollte kein Blut erscheinen, langsam injizieren, anschließend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer drücken. Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person zu erlernen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Dauer der Anwendung:

Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2-5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen.

Die Dauer der Behandlung von chronischen Krankheiten erfordert eine Absprache mit dem Arzt.

Nebenwirkungen:

Das Arzneimittel enthält geringe Mengen an Milchprotein und kann deshalb allergische Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Arzneimittel nach Ablauf des auf der Ampulle und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.

Zusammensetzung:

1 Ampulle enthält:

Wirkstoffe:

Aconitum napellus e tubere ferm 33c Dil. D5 (HAB, Vs. 33c) 0,1 g

Gelsemium sempervirens e rhizoma ferm 35b Dil. D3 (HAB, Vs. 35b) 0,1 g

Granit Dil. D9 (HAB, Vs. 6) 0,1 g

Leontopodium alpinum e planta tota ferm 36 Dil. D3 (HAB, Vs. 36) 0,1 g

Mandragora officinarum e radice ferm 34d Dil. D5 (HAB, Vs. 34d) 0,1 g

Toxicodendron quercifolium e foliis ferm 33d Dil. D5 (HAB, Vs. 33d) 0,1 g

(Die Wirkstoffe 1, 5 und 6 werden über die letzten fünf, die Wirkstoffe 1-6 werden über die letzten drei Stufen gemeinsam potenziert.)

Sonstige Bestandteile:

Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke.

Enthält Milchprotein (aus Lactose).

10 Ampullen mit je 1 ml Flüssige Verdünnung zur Injektion

Pharmazeutischer Unternehmer/Hersteller:

WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND

Tel. +49 (0)7164 930-181, Fax +49 (0)7164 930-297, info@wala.de

Stand: 01/2024

Öffnen der Ampulle:

Brechampulle ohne Feile öffnen:

1.) Roten Punkt nach oben halten. 2.) Ampulle mit leichtem Druck nach unten abknicken.

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 6510741.00.00 · ENR 0510741

Stand der Information laut Text: 01/2024

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Rhus toxicodendron comp. (Wala-Heilmittel GmbH)

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoffe Aconitum napellus e radice ferm D5, Gelsemium sempervirens ferm D3, Granit D9, Leontopodium alpinum ferm D3, Mandragora officinarum e radice ferm D5, Rhus toxicodendron ferm D5
Darreichungsform Injektion
Art der Anwendung Injektion subkutan
Art des Arzneimittels Anthroposophisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke
Packungsgrößen 10 Stück
Haltbarkeit 5 Jahre (ungeöffnete Packung)
Zulassung 6510741.00.00, seit 07.02.2007; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Wala-Heilmittel GmbH, 73087 Bad Boll/Eckwälden
Hersteller (Freigabe) Wala-Heilmittel GmbH (BS 1)
Frühere Namen RHUS TOXICODENDRON COMP. (ab 01.01.1978)
PZN 01751990

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 0510741), Datensatz vom 18.02.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.