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Taraxacum Ø – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
UT

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - TARAXACUM Ø

Zusammensetzung

1 ml Urtinktur enthält:

Arzneilich wirksamer Bestandteil: Taraxacum Ø 1 ml.

1 ml entspricht 33 Tropfen.

20 ml / 50 ml / 50 ml Urtinktur

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Deutsche Homöopathie-Union

DHU-Arzneimittel GmbH & Co.KG

Ottostraße 24

76227 Karlsruhe

info@dhu.de

Anwendungsgebiet

Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.

Gegenanzeigen

Wann dürfen Sie Taraxacum Ø nicht anwenden?

Taraxacum Ø ist bei bekannter Überempfindlichkeit gegen "Taraxacum officinale" (Löwenzahn) oder andere Korbblütler nicht anzuwenden.

Sie dürfen das Arzneimittel nicht anwenden, wenn bei Ihnen ein Verschluss oder eine Entzündung der Gallenwege, eine Lebererkrankung, Gallensteine, ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür oder eine andere Erkrankung der Gallenwege vorliegt.

Aufgrund des Alkoholgehaltes sollte Taraxacum Ø bei Kindern unter 12 Jahren sowie bei Alkoholkranken nicht angewendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise

Aufgrund des Wirkstoffes Taraxacum Ø sollten die in der Homöopathie üblichen Empfehlungen zur Dosierung eingehalten werden.

Wenn Sie unter schwerer eingeschränkter Nierenfunktion, an Diabetes oder Herzschwäche leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht anwenden, da es zu erhöhten Kaliumwerten im Blut kommen kann.

Wenn während der Anwendung dieses Arzneimittels Beschwerden wie Fieber, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, Krämpfe oder Blut im Urin auftreten, wenden Sie sich an einen Arzt oder anderes medizinisches Fachpersonal.

Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält 14 mg Alkohol (Ethanol) pro Tropfen (51 Vol.-%). Die Menge in 1 ml (33 Tropfen) dieses Arzneimittels entspricht weniger als 12 ml Bier oder 5 ml Wein.

Es ist unwahrscheinlich, dass die Alkoholmenge in diesem Arzneimittel Auswirkungen auf Erwachsene und Jugendliche hat.

Die Alkoholmenge in diesem Arzneimittel kann die Wirkungen anderer Arzneimittel verändern.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Welche anderen Medikamente beeinflussen die Wirkung von Taraxacum Ø? Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?

Eine Beeinflussung der Wirkung von Taraxacum Ø durch andere Arzneimittel ist bisher nicht bekannt.

Allgemeiner Hinweis: In der Homöopathie ist bekannt, dass die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden kann. Falls Sie sonstige Medikamente einnehmen, fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Angaben zur Art und Dauer der Anwendung

Wie sollten Sie Taraxacum Ø anwenden?

Sie sollten die Tropfen eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen und sie vorzugsweise vor dem Schlucken einige Zeit im Mund behalten.

Wie lange sollten Sie Taraxacum Ø anwenden?

Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Taraxacum Ø auftreten? Es können Schmerzen im Oberbauch oder eine Übersäuerung des Magens auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Es können allergische Reaktionen auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Hinweis: Bei der Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels

Das Verfallsdatum ist auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegeben. Bitte verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2026.

Sie haben ein homöopathisches Arzneimittel der DEUTSCHEN HOMÖOPATHIE-UNION (DHU) erhalten. Dieses Arzneimittel ist nach den Vorschriften des Europäischen Arzneibuches, des offiziellen Homöopathischen Arzneibuches (HAB) der Bundesrepublik Deutschland und den internationalen Richtlinien für eine sorgfältige Herstellung (GMP) angefertigt worden. Besonderen Wert legen wir dabei auf die Handverschüttelung bei der Potenzierung unserer Arzneimittel. Nach den Grundsätzen der Homöopathie erfolgt jede Behandlung mit einem individuell auf den Patienten und sein jeweiliges Krankheitsbild abgestimmten Arzneimittel. Dabei können gleiche Mittel durchaus bei Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen tragen dieser Besonderheit der Homöopathie Rechnung. Sie legen fest, dass für registrierte homöopathische Arzneimittel keine allgemein gültigen "Anwendungsgebiete" angegeben werden dürfen, wie Sie es von anderen Arzneimitteln gewohnt sind.

Die Therapie mit homöopathischen Arzneimitteln ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Sie regt die körpereigenen Selbstheilungskräfte an.

Homöopathische Arzneimittel erhalten Sie ausschließlich in Ihrer Apotheke.

Arzneimittel sollten für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden!

Darreichungsform und Packungsgrößen

Originalpackung mit 10 ml, 20 ml und 50 ml Urtinktur

Apothekenpflichtig

Reg.-Nr.: 2503693.00.00

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 2503693.00.00 · ENR 2503693

Stand der Information laut Text: 04/2026

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu TARAXACUM Ø

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoff Taraxacum officinale UT
Darreichungsform Tropfen
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Homöopathisches Arzneimittel
Packungsgrößen 10 ml, 20 ml, 50 ml
Haltbarkeit 5 Jahre (ungeöffnete Packung)
Zulassung 2503693.00.00, seit 30.08.2004; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG., 76227 Karlsruhe
Hersteller (Freigabe) Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG.
Frühere Namen TARAXACUM UT (ab 30.04.1990)
PZN 02622800, 02107274, 02120139, 02107245, 02107268, 02107251, 02622763, 02622786

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2503693), Datensatz vom 06.08.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.