Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Vertigoheel (Biologische Heilmittel Heel GmbH)
Anwendungsgebiete
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Verschiedene Schwindelzustände.
Gegenanzeigen
Vertigoheel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 4 Jahren nicht angewendet werden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei einer Verschlimmerung der Beschwerden sowie bei neu auftretenden, unklaren oder anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln in der Schwangerschaft und Stillzeit Ihren Arzt um Rat.
Dieses Arzneimittel enthält 69 mg Alkohol (Ethanol) pro 5 Tropfen (35 Vol.-%).
Die Menge in 5 Tropfen dieses Arzneimittels entspricht weniger als 2 ml Bier oder 1 ml Wein.
Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Wechselwirkungen
Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
Dosierung und Art der Anwendung
Soweit nicht anders verordnet:
Bei chronischen Verlaufsformen nehmen Erwachsene 1- bis 3-mal täglich 5 Tropfen ein. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.
Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 5 Tropfen einnehmen.
Bei Schwangeren und Stillenden sollte die Dosierung von 3-mal täglich 5 Tropfen nicht überschritten werden.
Eine über eine Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.
Kinder erhalten die in der folgenden Tabelle angegebene Dosierung:
| Altersgruppe | chronische Dosierung | Akutdosierung |
|---|---|---|
| Kleinkinder ab 4 bis unter 6 Jahre | 1- bis 3-mal 2 - 3 Tropfen, maximal 7 Tropfen | alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich je 2 - 3 Tropfen, maximal 15 Tropfen |
| Schulkinder ab 6 bis unter 12 Jahren | 1-bis 3-mal 3 - 4 Tropfen, maximal 10 Tropfen | alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich je 3 - 4 Tropfen, maximal 20 Tropfen |
| Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren | 1- bis 3-mal 5 Tropfen | alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich je 5 Tropfen |
Dauer der Behandlung
Wie alle Arzneimittel sollten auch homöopathische Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit angewendet werden.
Hinweise für die Anwendung
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Hinweis:
Bei der Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln können sich vorhandene Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Hinweise zu Verfallsdatum und Aufbewahrung
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf Behältnis und äußere Umhüllung aufgedruckt.
Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.
Zusammensetzung
10 g (= 10,5 ml; 1 ml = 20 Tropfen) enthalten:
Wirkstoffe:
| Conium maculatum Dil. | D 3 | 1 g |
|---|---|---|
| Ambra grisea Dil. | D 6 | 1 g |
| Petroleum rectificatum Dil. | D 8 | 1 g |
| Anamirta cocculus Dil. | D 4 | 7 g |
Gemeinsame Potenzierung über die letzten 2 Stufen.
Packungsgrößen
30 ml und 100 ml Mischung
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Biologische Heilmittel Heel GmbH
Dr.-Reckeweg-Str. 2-4
76532 Baden-Baden
Telefon: 07221-50100
E-Mail: info@heel.de
Stand der Information
November 2023 Zusatzinformationen
Schwindel – ein häufig auftretendes Problem
Schwindelbeschwerden sind weit verbreitet. Und mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für Schwindelbeschwerden. Mehr als 30 Prozent der über 65-Jährigen und fast 50 Prozent der über 85-Jährigen leiden darunter.
Ein Symptom – viele mögliche Ursachen
Schwindel an sich ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Allerdings eines, das die Lebensqualität extrem beeinträchtigen kann. Es gibt sehr viele Gründe für Schwindelattacken, darunter bestimmte Erkrankungen, Kreislaufprobleme, psychische Effekte, Nebenwirkungen von Medikamenten, altersbedingte Veränderungen und nicht zuletzt Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Der erste Schritt, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen, ist daher die Suche nach den Ursachen.
Wichtig: Auslöser, Art und Dauer
Schwindel sollte grundsätzlich von einem Arzt abgeklärt werden. Damit Ihr Arzt Ihren Schwindel richtig einordnen kann, benötigt er Informationen von Ihnen. Was löst den Schwindel aus? Dreht sich dann alles oder scheint der Boden unter Ihnen zu schwanken? Wie lange dauern die Attacken an? Mit diesen Fakten lässt sich die Ursache oft schon eingrenzen.
Schwindel im Alter
Häufig hat Schwindel mehrere Ursachen und wird als multifaktoriell bezeichnet. Da multifaktorieller Schwindel mit höherem Lebensalter häufiger auftritt, spricht man auch von „Schwindel im Alter“.
Werden Sie aktiv!
Wenn Sie unter Schwindelbeschwerden leiden, ist regelmäßige Bewegung wichtig. Mit körperlicher Aktivität – und besonders mit gezieltem Gleichgewichtstraining – kann das Gehirn lernen, Schwindel besser zu bewältigen oder ihn gar nicht erst entstehen zu lassen. Unter www.vertigoheel.de finden Sie Übungen, die Sie bequem zu Hause durchführen können.
Heel wünscht Ihnen gute Besserung!
