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Agropyron Inject – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Status des Arzneimittels: Apothekenpflichtig, rezeptfrei Details

Stärke:
D3 / D4 / D6 / D9
Fachinformationen weiterer Stärken und Darreichungsformen:

Fachinformation - Agropyron Inject

Gebrauchsinformation

Flüssige Verdünnung zur Injektion

Anthroposophisches Arzneimittel bei Infektionen

Anwendungsgebiete

gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.

Dazu gehören:

Erkältungskran­kheiten im Bereich des Kopfes wie Schnupfen, Stirnhöhlenkatarrh, Mandelentzündung (Angina tonsillaris), grippaler Infekt.

Gegenanzeigen:

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegenüber Milchprotein sind.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:

Falls nach einer Woche keine Besserung eingetreten ist, sowie bei Fieber, das länger als 3 Tage bestehen bleibt oder über 39 °C ansteigt, empfehlen wir einen Arzt aufzusuchen.

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Wie alle Arzneimittel sollte Agropyron Inject in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:

Keine bekannt.

Dosierung und Art der Anwendung:

Soweit nicht anders verordnet, Kinder unter 6 Jahren 3-mal wöchentlich bis 1-mal täglich 0,5 ml in den Oberarm subcutan injizieren. Kinder von 6 bis unter 12 Jahren 3-mal wöchentlich bis 1-mal täglich 0,5 – 1 ml in den Oberarm subcutan injizieren. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre 1-mal täglich 1 ml zwischen Schulter und Nacken subcutan injizieren.

Die subcutane Injektion erfolgt bei Kindern bis unter 12 Jahren in die Oberarmaußenseite, bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahre in den Schulter- oder Nackenbereich.

Nach Säuberung der Einstichstelle (z.B. durch Abreiben mit 70%igem Isopropylalkohol) eine Hautfalte bilden und die Injektionsnadel schräg einstechen. Den Spritzenstempel leicht zurückziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgefäß getroffen. Die Injektion in diesem Fall an einer anderen Stelle wiederholen. Sollte kein Blut erscheinen, langsam injizieren, anschließend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer drücken.

Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person zu erlernen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Nebenwirkungen:

Das Arzneimittel enthält geringe Mengen an Milchprotein und kann deshalb allergische Reaktionen hervorrufen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Arzneimittel nach Ablauf des auf der Ampulle und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.

Zusammensetzung:

1 Ampulle enthält:

Wirkstoffe:

Agropyron repens e radice ferm 33c Dil. D3 (HAB, Vs. 33c) 0,1 g

Kalium carbonicum e cinere Fagi silvaticae Dil. D9 aquos. (HAB, Vs. 5b) 0,1 g

Taraxacum officinale e planta tota ferm 34c Dil. D4 (HAB, Vs. 34c) 0,1 g

Zinnober Dil. D6 0,1 g

(Die Wirkstoffe 1 bis 3 werden über die drittletzte Stufe und die Wirkstoffe 1 bis 4 über die letzten zwei Stufen gemeinsam potenziert.) Sonstige Bestandteile:

Natriumchlorid, Natriumhydrogen­carbonat, Wasser für Injektionszwecke.

Enthält Milchprotein (aus Lactose).

10 Ampullen mit je 1 ml Flüssige Verdünnung zur Injektion

Pharmazeutischer Unternehmer/Hersteller:

WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND

Tel. +49 (0)7164 930–181, Fax +49 (0)7164 930–297,

Stand: 01/2023

Öffnen der Ampulle:

Brechampulle ohne Feile öffnen:

1.) Roten Punkt nach oben halten.

2.) Ampulle mit leichtem Druck nach unten abknicken.

Fakten zu Agropyron Inject

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoffe Elymus repens D3, Taraxacum officinale ferm D4, Hydrargyrum sulfuratum rubrum D6, Kalium carbonicum e cinere fagi D9
Darreichungsform Injektion
Art der Anwendung Injektion subkutan
Art des Arzneimittels Anthroposophisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke
Packungsgrößen 10 ml
Haltbarkeit 5 Jahre (ungeöffnete Packung)
Zulassung 6505929.00.01, seit 13.03.1997, verlängert 15.04.2008; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Wala-Heilmittel GmbH, 73087 Bad Boll/Eckwälden
Hersteller (Freigabe) Wala-Heilmittel GmbH
Frühere Namen Agropyron Comp. (ab 01.01.1978), Agropyron comp. (ab 07.03.1997)
PZN 00084853

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 0509241), Datensatz vom 21.08.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.