Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Apis/Levisticum II (Wala-Heilmittel GmbH)
Wirkstoffe:
Apis mellifica ex animale toto Gl Dil. D4
Levisticum officinale e radice ferm 33c Dil. D3
Anthroposophisches Arzneimittel bei Nerven-, Muskelschmerzen und bei Entzündungen
Anwendungsgebiete
gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.
Dazu gehören:
Harmonisierung des Zusammenwirkens von Ich- und Empfindungsorganisation bei akut entzündlichen, schmerzhaften Erkrankungen im Nerven-Sinnes-System sowie im Stoffwechsel-Bewegungssystem, z.B. Nervenentzündungen (Neuritiden), Nervenschmerzen (Neuralgien), Muskelschmerzen (Myalgien), Mittelohrentzündung (Otitis media).
Gegenanzeigen:
Keine Anwendung bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Bienengift.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Bei Bestehen einer Bienengift-Allergie kann die Verabreichung dieses Arzneimittels zu allergischen Reaktionen führen, die Nesselsucht (Urticaria), Atemnot (Bronchospastik) und im Extremfall einen anaphylaktischen Schock mit Herz-Kreislauf-Stillstand umfassen können. Zwar sind trotz jahrzehntelanger Anwendung schwere allergische Allgemeinreaktionen nach Verabreichung des Arzneimittels nicht bekannt geworden, sie können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Das Risiko für das Auftreten solcher Reaktionen dürfte für den Fall erhöht sein, wenn das Mittel versehentlich in eine Vene gespritzt wird. Die unter „Dosierung und Art der Anwendung” gegebenen Anweisungen zur Injektionstechnik sind daher sorgfältig zu beachten. Sollte es während oder nach der Gabe zu Hautjucken, Atemnot, Schwindel oder anderen beunruhigenden Symptomen kommen, so ist die Injektion zu unterbrechen und sofort ein Arzt zu verständigen. Es empfiehlt sich eine Flachlagerung des Patienten, wobei ggf. die Beine angehoben werden sollten.
Bei akuten Ohrenschmerzen, bei Nervenentzündungen (Neuritiden) sowie bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden soll ein Arzt aufgesucht werden.
Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Wie alle Arzneimittel sollte Apis/Levisticum II in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker angewendet werden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d.h., es ist nahezu "natriumfrei".
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Keine bekannt.
Dosierung und Art der Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet,
Kinder unter 6 Jahren 2-mal wöchentlich bis 1-mal täglich 0,5 ml subcutan injizieren.
Kinder von 6 bis unter 12 Jahren 2-mal wöchentlich bis 1-mal täglich 0,5 - 1 ml subcutan injizieren.
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre 2-mal wöchentlich bis 1-mal täglich 1 ml subcutan oder intramuskulär injizieren.
Die subcutane Injektion erfolgt in der Regel in den Oberschenkel oder in die Oberarmaußenseite bzw. in die Bauchregion. Nach Säuberung der Einstichstelle (z.B. durch Abreiben mit 70%igem Isopropylalkohol) eine Hautfalte bilden und die Injektionsnadel schräg einstechen. Den Spritzenstempel leicht zurückziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgefäß getroffen. Die Injektion in diesem Fall an einer anderen Stelle wiederholen. Sollte kein Blut erscheinen, langsam injizieren, anschließend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer drücken. Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person zu erlernen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Dauer der Anwendung:
Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen.
Sollte eine längere Therapie erforderlich sein, stimmen Sie diese bitte mit Ihrem Arzt ab.
Nebenwirkungen:
Bei der Injektion kann es zu harmlosen Rötungen um die Einstichstelle kommen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Arzneimittel nach Ablauf des auf der Ampulle und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.
Zusammensetzung:
1 Ampulle enthält:
Wirkstoffe:
Apis mellifica ex animale toto Gl Dil. D4 (HAB, Vs. 41c) 0,1 g
Levisticum officinale e radice ferm 33c Dil. D3 (HAB, Vs. 33c) 0,1 g
(Die Wirkstoffe werden über die letzte Stufe gemeinsam potenziert.)
Sonstige Bestandteile:
Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Wasser für Injektionszwecke.
10 Ampullen mit je 1 ml Flüssige Verdünnung zur Injektion
Pharmazeutischer Unternehmer/Hersteller:
WALA Heilmittel GmbH, 73085 Bad Boll/Eckwälden, DEUTSCHLAND
Tel. +49 (0)7164 930-181, Fax +49 (0)7164 930-297, info@wala.de
Stand: 09/2024
Öffnen der Ampulle: Brechampulle ohne Feile öffnen: 1.) Roten Punkt nach oben halten. 2.) Ampulle mit leichtem Druck nach unten abknicken. |
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