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ATORVASTATIN BASICS 10 mg Filmtabletten – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
10 mg
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - ATORVASTATIN BASICS 10 mg Filmtabletten

1. Was ist ATORVASTATIN BASICS und wofür wird es angewendet?

ATORVASTATIN BASICS gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Sta-tine bekannt sind und die Blutfette (Lipide) regulieren.

ATORVASTATIN BASICS wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder Triglyceride bezeichnet werden, falls eine fettarme Ernäh-rung und eine Umstellung des Lebensstils alleine nicht ausreichen. Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten haben, kann ATORVASTATIN BASICS auch zur Verringerung dieses Risikos bei normalen Cholesterinwerten angewen-det werden. Während der Behandlung müssen Sie die übliche cholesterinbe-wusste Ernährung fortführen.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von ATORVASTATIN BASICS beach-ten?

ATORVASTATIN BASICS darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder einen der in Abschnitt 6. genann-ten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten.
  • wenn bei Ihnen im Leberfunktionstest unerklärbare Veränderungen der Le-berwerte aufgetreten sind.
  • wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine ausreichende

    Schwangerschaftsverhütung betreiben.

  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden.
  • wenn Sie stillen.
  • wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung ei-ner Hepatitis C erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ATORVASTATIN BASICS einnehmen,

  • wenn Sie an schwerwiegenden Atemproblemen leiden.
  • wenn Sie Fusidinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infekti-onen) einnehmen bzw. per Injektion verabreicht bekommen oder innerhalb der letzten 7 Tage Fusidinsäure eingenommen bzw. per Injektion verabreicht bekommen haben. Die Kombination von Fusidinsäure und ATORVASTATIN BASICS kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) füh-ren.
  • wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit Einblutungen ins Gehirn hatten, oder wenn Sie von früheren Schlaganfällen kleine Flüssigkeits-einschlüsse im Gehirn haben.
  • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben.
  • wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden (Hypothyreose).
  • wenn Sie wiederholte oder unklare Muskelbeschwerden oder -schmerzen hatten oder bei Ihnen oder bei nahen Verwandten Muskelerkrankungen auf-getreten sind.
  • wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von anderen blutfettsenkenden Arzneimitteln (z.B. anderen Statinen oder Arz-neimitteln, die man als Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind.
  • wenn Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken.
  • wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben.
  • wenn Sie älter als 70 Jahre sind.
  • wenn Sie Myasthenie (eine Erkrankung mit allgemeiner Muskelschwäche, einschließlich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur) oder okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht) haben oder hatten, da Statine diese Erkrankung manchmal ver-schlimmern oder zum Auftreten von Myasthenie führen können (siehe Ab-schnitt 4).

Wenn einer dieser Gründe auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch während Ihrer ATORVASTATIN BASICS-Behandlung Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Risiko für Nebenwirkungen an der Muskulatur abschätzen zu können.

Es ist bekannt, dass das Risiko für Nebenwirkungen an der Muskulatur (z.B. Rhabdomyolyse) ansteigt, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden (siehe „Einnahme von ATORVASTATIN BASICS zusammen mit anderen Arzneimitteln“ im Abschnitt 2).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

Während der Behandlung mit ATORVASTATIN BASICS wird Ihr Arzt Sie eng-maschig überwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben o-der das Risiko besteht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Ri-siko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln, besteht, wenn Sie erhöhte Blut-zucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.

Einnahme von ATORVASTATIN BASICS zusammen mit anderen Arzneimit-teln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Es gibt einige andere Arzneimittel, welche die Wirkung von ATORVASTATIN BA-SICS verändern können oder deren Wirkung durch ATORVASTATIN BASICS verändert werden kann. Derartige Wechselwirkungen können dazu führen, dass die Wirksamkeit eines oder beider Arzneimittel nachlässt. Genauso können sie dazu führen, dass das Risiko oder die Schwere von Nebenwirkungen einschließ-lich eines schweren Muskelschwunds, der als Rhabdomyolyse in Abschnitt 4 be-schrieben wird, erhöht ist:

  • Arzneimittel, die Ihr körpereigenes Abwehrsystem beeinflussen (z.B. Ciclos-porin)
  • einige Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluco-nazol, Posaconazol, Rifampicin, Fusidinsäure)
  • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte (z.B. Gemfibrozil, an-dere Fibrate, Colestipol)
  • einige Calciumantagonisten gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck (z.B. Amlodipin, Diltiazem); Arzneimittel, die Ihren Herzschlag regulieren (z.B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron)
  • Letermovir, ein Arzneimittel, das eine Erkrankung durch das Cytomegalievirus bei Ihnen verhindert
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (z.B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, eine Kombination von Tipranavir und Ritona-vir usw.)
  • einige Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C (z.B. Telaprevir, Bocepre-vir und die Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir, Ledipasvir/Sofosbuvir)
  • zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit ATOR-VASTATIN BASICS zählen u.a. Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verhinderung von Blutgerinnseln), die Antibabypille (orale Kontrazep-tiva), Stiripentol (zur Krampfhemmung bei Epilepsie), Cimetidin (bei Sodbren-nen und Magengeschwüren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel bei Magenverstimmung)
  • nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum per-foratum)
  • Wenn Sie Fusidinsäure zur Behandlung einer bakteriellen Infektion einnehmen müssen, müssen Sie ATORVASTATIN BASICS vorübergehend absetzen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ab wann ATORVASTATIN BASICS wieder unbe-denklich eingenommen werden kann. Die Einnahme von ATORVASTATIN BASICS zusammen mit Fusidinsäure kann in seltenen Fällen zu Muskel-schwäche, -empfindlichkeit oder -schmerzen (Rhabdomyolyse) führen. Siehe Abschnitt 4 für weitere Informationen über Rhabdomyolyse.
  • Daptomycin (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von komplizierten Haut- und Hautstrukturinfektionen sowie Bakterien im Blut angewendet wird).

Einnahme von ATORVASTATIN BASICS zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Wie ATORVASTATIN BASICS einzunehmen ist, wird in Abschnitt 3. be-schrieben.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Grapefruitsaft

Trinken Sie nie mehr als 1 oder 2 kleine Gläser Grapefruitsaft am Tag, da große Mengen an Grapefruitsaft die Wirkungen von ATORVASTATIN BASICS verstär-ken können.

Alkohol

Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Genauere Angaben siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichts-maßnahmen“.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Sie dürfen ATORVASTATIN BASICS nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden.

Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, dürfen Sie ATORVASTATIN BASICS nicht einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine zuverlässige Schwangerschaftsverhü-tung an.

Wenn Sie stillen, dürfen Sie ATORVASTATIN BASICS nicht einnehmen.

Die Sicherheit von ATORVASTATIN BASICS während Schwangerschaft und Stillzeit wurde bisher nicht nachgewiesen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Normalerweise beeinflusst dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nicht.

Sie dürfen jedoch nicht Auto fahren, wenn dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüch-tigkeit beeinträchtigt, und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Ihre Fähigkeit diese zu benutzen, beeinträchtigt ist.

ATORVASTATIN BASICS enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie ATORVASTATIN BASICS daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist ATORVASTATIN BASICS einzunehmen?

Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme Ernährung um-stellen, die Sie auch während der Behandlung mit ATORVASTATIN BASICS bei-behalten sollen.

Die übliche Anfangsdosierung von ATORVASTATIN BASICS bei Erwachsenen und bei Kindern ab 10 Jahren beträgt 10 mg 1-mal täglich.

Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen. Ihr Arzt wird die Dosierung in Zeitabständen von 4 Wochen oder mehr anpassen.

Die Höchstdosis von ATORVASTATIN BASICS beträgt 80 mg 1-mal täglich.

Nehmen Sie die ATORVASTATIN BASICS-Tabletten bitte unzerkaut mit ausrei-chend Flüssigkeit ein. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sollten aber versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dauer der Behandlung mit ATORVASTATIN BASICS wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wir-kung von ATORVASTATIN BASICS zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von ATORVASTATIN BASICS eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele ATORVASTATIN BASICS-Tabletten (mehr als Ihre übliche Tagesdosis) eingenommen haben, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem nächstgelegenen Krankenhaus um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von ATORVASTATIN BASICS vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum üblichen Zeitpunkt die nächste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von ATORVASTATIN BASICS abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben oder die Einnahme von ATORVASTATIN BASICS abbrechen wollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden schweren Nebenwirkungen oder eines der folgenden Symptome auftritt, brechen Sie die Tabletteneinnahme ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Krankenhaus-Notfallaufnahme auf.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Zunge und im Hals, die zu schweren Atemproblemen führen können.
  • Ernste Erkrankungen mit Erscheinungen wie z.B. schwere Hautablösung und Schwellung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, im Mund, im Genitalbereich und um die Augen sowie Fieber; fleckiger, roter Hautausschlag speziell auf den Handflächen und Fußsohlen, möglicherweise auch mit Blasenbildung.
  • Wenn Sie eine Muskelschwäche, Empfindlichkeit, Schmerzen, Ruptur in der Muskulatur oder eine rotbraune Verfärbung des Urins bemerken, und beson-ders wenn dies mit Unwohlsein oder erhöhter Temperatur verbunden ist, kann dies durch einen krankhaften Muskelschwund (Rhabdomyolyse) verur-sacht worden sein. Der krankhafte Muskelschwund ist nicht immer reversibel und kann auch nach Beendigung der Einnahme von Atorvastatin fortbeste-hen. Er kann lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen führen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder Blutergüssen haben, kann dies auf Leberschäden hinweisen. Dann müssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.
  • Lupus-ähnliches Syndrom (einschließlich Hautausschlag, Gelenkerkrankungen und Beeinträchtigung von Blutzellen)

Andere mögliche Nebenwirkungen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Entzündung der Luftwege in der Nase, Halsschmerzen, Nasenbluten
  • allergische Reaktionen
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen), Anstieg der Kreatin-phosphokinase im Blut
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen
  • Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die möglicherweise auf eine gestörte Leberfunktion hinweisen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Appetitlosigkeit (Anorexie), Gewichtszunahme, Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen)
  • Alpträume, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Fingern oder Zehen, herabgesetzte Empfindung der Haut auf leichte Berührungsreize oder Schmerzen, Störungen des Geschmacksempfindens, Gedächtnisverlust
  • verschwommenes Sehen
  • Ohrgeräusche und/oder Geräusche im Kopf
  • Erbrechen, Aufstoßen, Oberbauch- oder Unterbauchschmerzen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), was zu Magenschmerzen führt
  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
  • Nackenschmerzen, Muskelschwäche
  • Schwächegefühl, Unwohlsein, Erschöpfung, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen besonders im Knöchelbereich (Ödeme), erhöhte Temperatur
  • positiver Test auf weiße Blutzellen im Urin

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Sehstörungen
  • ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse
  • Gelbfärbung der Haut oder des Weißen im Auge (Cholestase)
  • Verletzungen an den Sehnen
  • Hautausschlag oder Wunden im Mund (lichenoide Arzneimittelreaktion)
  • violette Hautschädigungen (Anzeichen einer Entzündung der Blutgefäße, Vaskulitis)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • eine bestimmte allergische Reaktion mit Beschwerden wie plötzliche keuchende Atmung und Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich, Anschwellen der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder im Hals, Atembeschwerden, Ohnmachtsanfälle
  • Hörverlust
  • Brustvergrößerung beim Mann (Gynäkomastie)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • anhaltende Muskelschwäche
  • Myasthenia gravis (eine Erkrankung, die zu allgemeiner Muskelschwäche führt, einschließlich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur)
  • okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht)

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie in Ihren Armen oder Beinen ein Schwächegefühl verspüren, das sich nach Phasen der Aktivität verschlimmert, bei Doppeltsehen oder Hängen Ihrer Augenlider, Schluckbeschwerden oder Kurzatmigkeit.

Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel des gleichen Typs) berichtet wurden

  • Störungen der Sexualfunktion
  • Depressionen
  • Atemprobleme einschließlich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
  • Blutzuckererkrankung (Diabetes): Das Risiko für die Entwicklung einer Blutzuckererkrankung wird größer, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung mit ATORVASTATIN BASICS überwachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apo-theker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr In-formationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt wer-den.

5. Wie ist ATORVASTATIN BASICS aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung/der Flasche und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforder-lich.

Die HDPE-Flaschen nach Anbruch nicht über 25 °C lagern.

Flasche mit 100 Filmtabletten: Nach Anbruch 100 Tage haltbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toi-lette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimit-tel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ATORVASTATIN BASICS enthält

Der Wirkstoff ist Atorvastatin.

Jede 10-mg-Filmtablette enthält 10 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium 1,5 H2O.

Jede 20-mg-Filmtablette enthält 20 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium 1,5 H2O.

Jede 40-mg-Filmtablette enthält 40 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium 1,5 H2O.

Jede 80-mg-Filmtablette enthält 80 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium 1,5 H2O.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumcarbonat, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohyd-rat, Croscarmellose-Natrium, Polysorbat 80 [pflanzlich], Hyprolose, Magnesi-umstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

Filmüberzug: Simeticon-Emulsion 30 %, Hypromellose, Macrogol 8000, Titan-dioxid (E171), Talkum

Wie ATORVASTATIN BASICS aussieht und Inhalt der Packung

ATORVASTATIN BASICS 10 mg Filmtabletten sind weiße bis gebrochen weiße, elliptische Tabletten mit einer Breite von ca. 5 mm und einer Länge von ca. 10 mm mit der Prägung „AS 10“ auf einer Seite und unbedruckt auf der anderen Seite.

ATORVASTATIN BASICS 20 mg Filmtabletten sind weiße bis gebrochen weiße, elliptische Tabletten mit einer Breite von ca. 6 mm und einer Länge von ca. 12 mm mit der Prägung „AS 20“ auf einer Seite und unbedruckt auf der anderen Seite.

ATORVASTATIN BASICS 40 mg Filmtabletten sind weiße bis gebrochen weiße, elliptische Tabletten mit einer Breite von ca. 8 mm und einer Länge von ca. 15 mm mit der Prägung „AS 40“ auf einer Seite und unbedruckt auf der anderen Seite.

ATORVASTATIN BASICS 80 mg Filmtabletten sind weiße bis gebrochen weiße, elliptische Tabletten mit einer Breite von ca. 10 mm und einer Länge von ca. 19 mm mit der Prägung „AS 80“ auf einer Seite und unbedruckt auf der anderen Seite.

ATORVASTATIN BASICS ist in folgenden Packungen erhältlich:

Kaltgeformte Packungen: Aluminiumfolie/PVC/Polyamid beschichtet mit Heiß-siegellack-überzogener Aluminiumfolie auf der Innenseite.

Feuchtigkeit absorbierende kaltgeformte Packungen:

Polyamid/Aluminiumfolie/Polyethylen/HDPE-Beschichtung mit Aluminiumverbunddeckel.

Packungsgrößen mit 30, 50 oder 100 Filmtabletten.

Anzahl der Tabletten pro Blisterpackung: 10

Anzahl der Blisterpackungen in der Umverpackung: mehrere 10er

HDPE-Flasche: Weiß-opake HDPE-Flasche mit kindersicherem Schraubver-schluss und Trockenmittel.

Trockenmittel bitte NICHT ESSEN!

Packungen mit 100 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Basics GmbH

Hemmelrather Weg 201

51377 Leverkusen

E-Mail: info@basics.de

Internet: www.basics.de

Mitvertrieb

Sun Pharmaceuticals Germany GmbH

Hemmelrather Weg 201

51377 Leverkusen

Hersteller

Sun Pharmaceutical Industries Europe B.V.

Polarisavenue 87

2132 JH Hoofddorp

Niederlande

oder

Terapia S.A.

124 Fabricii Street

400 632 Cluj Napoca

Rumänien

oder

ALKALOIDA Chemical Company Zrt.

Kabay János u. 29.

4440, Tiszavasvári

Ungarn

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirt-schaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: ATORVASTATIN BASICS 10 mg/20 mg/40 mg/80 mg Filmtablet-ten

Italien: Atorvastatina SUN 10 mg/20 mg/40 mg/80 mg compresse rivest-ite con film

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2025.

V25-00

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 84302.00.00 · ENR 2184302

Stand der Information laut Text: 09/2025

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu ATORVASTATIN BASICS 10 mg Filmtabletten

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Atorvastatin 10 mg
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Sonstige Bestandteile
Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Calciumcarbonat, Croscarmellose-Natrium und 8 weitere+

Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Calciumcarbonat, Croscarmellose-Natrium, Hyprolose, Polysorbat 80 [pflanzlich], Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Macrogol, Titandioxid, Talkum, Simeticon-Emulsion 30 %

Packungsgrößen Originalpackung, in der EU zugelassen 10 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 14 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 20 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 28 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 84 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 90 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 98 Stück, 10 Stück, 30 Stück, 50 Stück, 100 Stück (außerdem Klinikpackungen: 30 Stück, 50 Stück, 100 Stück)
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung In Originalverpackung aufbewahren
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. C Kardiovaskuläres System
    1. C10 Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen
      1. C10A Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein
        1. C10AA HMG-CoA-Reduktasehemmer
          1. C10AA05 Atorvastatin
Referenzarzneimittel Generikum von Atorvastatin Viatris 10 mg Filmtabletten
Zulassung 84302.00.00, seit 04.11.2011, verlängert 26.03.2021; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer Basics GmbH, 51377 Leverkusen
Hersteller (Freigabe) Eurogenerics NV Beiname: E.G., ALKALOIDA Vegyészeti Gyár Zártkörüen Müködö Részvénytársaság, Sun Pharmaceutical Industries (Europe) B.V., Terapia S.A., Lamp S. Prospero SpA, Sanico N.V.
Risikoverfahren
5 Verfahren zur Arzneimittelsicherheit+
  • Statine: Arzneimittel, die HMG CoA-Reduktase Inhibitoren (Atorvastatin, Pravastatin, Fluvastatin, Simvastatin, Lovastatin, Pitavastatin, Rosuvastatin) enthalten - Risiko: Diabetes mellitus: Erhöhtes Risiko von Diabetes melllitus als möglicher Klasseneffekt (abgeschlossen 19.04.2013)
  • AM mit Wirkstoff Atorvastatin und allen Wirkstoffkombinationen mit Atorvastatin
  • AM mit dem Wirkstoff Atorvastatin
  • AM mit Wirkstoff Atorvastatin (einschließlich aller Wirkstoffkombinationen mit Atorvastatin)
  • AM mit dem Wirkstoff Atorvastatin
Frühere Namen Atorvastatin ELC 10 mg Filmtabletten (ab 28.10.2011)
PZN 00524200, 00524192, 00524217

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2184302), Datensatz vom 16.10.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.