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Boostrix, Injektionssuspension in einer Fertigspritze – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
2.5 Lf / 20 I.E. / 8 µg / 2.5 µg

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Boostrix, Injektionssuspension in einer Fertigspritze

1. Was ist Boostrix® und wofür wird es angewendet? Boostrix® ist ein Impfstoff, der bei Kindern ab dem vollendeten 4. Lebensjahr und bei Jugendlichen und

Erwachsenen als Auffrischimpfung (Boosterimpfung) angewendet wird, um vor folgenden drei Erkrankungen zu schützen: Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf) und

Pertussis (Keuchhusten). Der Impfstoff wirkt, indem er den Körper einen eigenen Schutz (Antikörper) gegen diese Erkrankungen aufbauen lässt.

  • Die Diphtherie befällt hauptsächlich die Atemwege und gelegentlich die Haut. Im Allgemeinen kommt es zu einer Entzündung mit Schwellung der Atemwege, die starke Beschwerden beim Atmen und in manchen Fällen auch Ersticken verursachen kann. Die Bakterien setzen außerdem ein Toxin (Gift) frei, das zu Nervenschäden, Herzproblemen und sogar zum Tod führen kann.
  • (Wundstarrkrampf): Tetanusbakterien gelangen durch Schnittverletzungen, Kratzer oder andere Hautwunden in den Körper. Besonders infektionsanfällige Wunden sind Verbrennungen, Knochenbrüche, tiefe Wunden oder durch Erde, Staub, Pferdemist/Dung oder Holzsplitter verunreinigte Hautläsionen. Die Bakterien setzen ein Toxin (Gift) frei, das Muskelsteifheit, schmerzhafte Muskelkrämpfe und Krampfanfälle bis hin zum Tod verursachen kann. Die Muskelkrämpfe können so stark sein, dass sie Knochenbrüche der Wirbelsäule verursachen können.
  • (Keuchhusten): Pertussis ist eine hochinfek- tiöse Erkrankung. Die Krankheit betrifft die Atemwege und verursacht dabei schwere Hustenanfälle, die das normale Atmen beeinträchtigen können. Das Husten wird oft von einem „keuchenden” Geräusch begleitet, daher auch die häufige Bezeichnung „Keuchhusten”. Der Husten kann 1 bis 2 Monate oder länger anhalten. Pertussis kann auch zu Ohrinfektionen, lang andauernder Bronchitis, Lungenentzündung, Krampfanfällen und Hirnschäden bis hin zum Tod führen.

Keiner der in dem Impfstoff enthaltenen Bestandteile kann Diphtherie, Tetanus oder Pertussis (Keuchhusten) verursachen.

Die Anwendung von Boostrix® während der Schwanger- schaft hilft, Ihr Baby in den ersten Lebensmonaten, bevor es die Grundimmunisierung erhält, vor Keuchhusten zu schützen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie oder Ihr Kind Boostrix® erhalten/erhält?

Boostrix® darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie/Ihr Kind schon einmal eine allergische Reaktion auf Boostrix®, auf einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffes oder auf Formaldehyd gezeigt haben/hat. Eine allergische Reaktion kann sich durch juckenden Hautausschlag, Atemnot und Schwellung des Gesichts oder der Zunge äußern.
  • wenn Sie/Ihr Kind schon einmal eine allergische Reaktion auf einen Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus oder Pertussis (Keuchhusten) gezeigt haben/hat.
  • wenn bei Ihnen/Ihrem Kind innerhalb von sieben Tagen nach einer früheren Impfung mit einem Impfstoff gegen Pertussis (Keuchhusten) Störungen des Nervensystems (Enzephalopathie) aufgetreten sind.
  • wenn Sie/Ihr Kind eine schwere Infektion mit Fieber (über 38 °C) haben/hat. Ein leichter Infekt wie

    z. B. eine Erkältung dürfte unproblematisch sein, Sie sollten jedoch zuerst mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

  • wenn Sie/Ihr Kind eine vorübergehende Verminderung der Blutplättchen (wodurch sich das Risiko für Blutungen oder Blutergüsse erhöht) oder Erkrankungen des Gehirns oder der Nerven nach einer früheren Impfung mit einem Impfstoff gegen Diphtherie und/ oder Tetanus gezeigt haben/hat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind Boostrix® erhalten/erhält,

  • wenn Sie/Ihr Kind nach einer früheren Impfung mit Boostrix® oder einem anderen Impfstoff mit Pertussis- komponente irgendwelche Probleme hatten/hatte, insbesondere:

    • Fieber (über 40 °C) innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung,
    • Kollaps oder schockähnlicher Zustand innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung,
    • anhaltendes Schreien über drei Stunden und länger innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung,
    • Krampfanfälle mit oder ohne Fieber innerhalb von drei Tagen nach der Impfung.
  • wenn Ihr Kind an einer nicht-diagnostizierten oder

    fortschreitenden Erkrankung des Gehirns oder an einer unkontrollierten Epilepsie leidet. Der Impfstoff sollte erst verabreicht werden, wenn die Erkrankung unter Kontrolle ist.

  • wenn Sie/Ihr Kind eine verstärkte Blutungsneigung haben/hat oder leicht Blutergüsse bekommen/ bekommt.
  • wenn Sie/Ihr Kind zu Fieberkrämpfen neigen/neigt oder diese in der Familie aufgetreten sind.
  • wenn Sie/Ihr Kind aus irgendwelchen Gründen (einschließlich einer HIV-Infektion) lang andauernde Probleme mit dem Immunsystem haben/hat. Man kann Ihnen/Ihrem Kind zwar Boostrix® verabreichen, jedoch kann der Schutz vor einer Infektion möglicherweise nicht so gut sein wie bei Kindern oder Erwachsenen mit einem unbeeinträchtigten Immunsystem.

Nach oder sogar vor einer Nadelinjektion kann es (meist bei Jugendlichen) zu einer Ohnmacht kommen. Informieren Sie daher den Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie oder Ihr Kind bei einer früheren Injektion schon einmal ohnmächtig geworden sind/ist.

Wie jeder Impfstoff schützt Boostrix® möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig.

Boostrix® ist eine eingetragene Marke der GlaxoSmithKline Biologicals S.A.

Häufig

Sehr häufig

Informieren Sie sofort einen

Häufig

Sehr häufig

Gelegentlich

Gelegentlich

Anwendung von Boostrix® zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel anwenden/anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben/hat oder beabsichtigen/beabsichtigt, andere Arzneimittel anzuwenden, oder wenn Sie/Ihr Kind kürzlich einen anderen Impfstoff erhalten haben/hat.

Boostrix® kann gleichzeitig mit einigen anderen Impfstoffen verabreicht werden. Für jeden Impfstoff wird eine andere Injektionsstelle ausgewählt.

Boostrix® wirkt möglicherweise nicht so gut, wenn Sie/Ihr Kind Arzneimittel einnehmen/einnimmt, die die Fähigkeit des Immunsystems verschlechtern, Infektionen zu bekämpfen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie Boostrix® erhalten.

Es ist nicht bekannt, ob Boostrix® in die Muttermilch übergeht. Ihr Arzt wird mit Ihnen die möglichen Risiken und den Nutzen einer Verabreichung von Boostrix® während der Stillzeit besprechen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Boostrix® einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.

Boostrix® enthält Natrium

Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. er ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Boostrix® anzuwenden?

  • Boostrix® wird als Injektion in den Muskel verabreicht.
  • Der Impfstoff darf auf keinen Fall in ein Blutgefäß (intravasal) verabreicht werden.
  • Sie/Ihr Kind erhalten/erhält eine Einzeldosis Boostrix®.
  • Ihr Arzt wird überprüfen, ob Sie/Ihr Kind schon einmal Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf) und/oder Pertussis (Keuchhusten) erhalten haben/hat.
  • Boostrix® kann bei Verdacht auf eine Infektion mit Tetanus (Wundstarrkrampf) verabreicht werden, auch wenn zusätzliche Vorkehrungen wie beispielsweise das sorgfältige Verbinden der Wunde und/oder die Verabreichung von Tetanus-Antitoxin zur Verringerung des Risikos eines Ausbrechens der Erkrankung getroffen werden.
  • Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wenn Sie/Ihr Kind zusätzliche Impfungen benötigen/benötigt.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie bei allen Injektionsimpfstoffen können sehr selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoff- dosen auftreten können) schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen) auftreten. Anzeichen hierfür können sein:

  • Hautausschläge, die jucken oder bläschenförmig sein
  • Schwellung der Augen und des Gesichts,
  • Atem- oder Schluckbeschwerden,
  • Plötzlicher Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit.

Solche Reaktionen treten im Allgemeinen auf, noch bevor

Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind irgendeines dieser Symptome bemerken/bemerkt.

Folgende Nebenwirkungen traten bei Kindern im Alter von 4 bis 8 Jahren während der klinischen Prüfungen auf:

(Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektions- stelle
  • Reizbarkeit
  • Schläfrigkeit
  • Müdigkeit

    (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Fieber von 37,5 °C oder höher (einschließlich Fieber

    höher als 39 °C)

    • Ausgedehnte Schwellung der Extremität, an der die Impfung vorgenommen wurde
    • Erbrechen und Durchfall

      (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können):

    • Infektion der oberen Atemwege
    • Aufmerksamkeitsstörungen
    • Tränende und juckende Augen und verkrustete Augenlider (Konjunktivitis)
    • Hautausschlag
    • Verhärtung an der Injektionsstelle
    • Schmerzen

Folgende Nebenwirkungen traten bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Alter von über zehn Jahren während der klinischen Prüfungen auf:

(Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektions- stelle
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Unwohlsein

    (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Fieber von 37,5 °C oder höher
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Verhärtung und Abszess an der Injektionsstelle

    (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können):

  • Fieber höher als 39 °C
  • Schmerzen
  • Gelenksteife und Muskelsteifheit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Juckreiz
  • Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Hautausschlag
  • Lymphknotenschwellung an Hals, Achsel oder Leiste (Lymphadenopathie)
  • Halsschmerzen und Schluckbeschwerden (Pharyngitis)
  • Infektion der oberen Atemwege
  • Husten
  • Ohnmacht (Synkope)
  • Grippeähnliche Beschwerden (wie Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Schüttelfrost)

Folgende weitere Nebenwirkungen traten nach Marktein- führung von Boostrix® auf und sind nicht altersspezifisch:

  • Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, die Schluck- oder Atem- beschwerden verursachen kann (Angioödem)
  • Kollaps oder Phasen der Bewusstlosigkeit oder Wahrnehmungseinschränkung
  • Krampfanfälle (mit oder ohne Fieber)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Ungewöhnliche Schwäche (Asthenie)

Sehr selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten können) wurde nach einer Impfung gegen Tetanus über eine vorübergehende Nerven- entzündung (Guillain-Barré-Syndrom) berichtet. Diese verursacht Schmerzen, Schwäche und Lähmungen in den Extremitäten und steigt oft bis zur Brust und zum Gesicht auf.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel,

Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225

Langen, Tel: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234,

Website: www.pei.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Boostrix® aufzubewahren?

Bewahren Sie diesen Impfstoff für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen diesen Impfstoff nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

können,

Sie die Arztpraxis verlassen.

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C).

Nicht einfrieren. Durch Gefrieren wird der Impfstoff zerstört. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

  • Was Boostrix® enthält
  • Die Wirkstoffe sind:

Diphtherie-Toxoid1 mind. 2 Internationale Einheiten

(I.E.) (2,5 Lf)

Tetanus-Toxoid1 mind. 20 Internationale Einheiten (I.E.) (5 Lf)

Bordetella pertussis-Antigene

Pertussis-Toxoid1 8 Mikrogramm Filamentöses Hämagglutinin1 8 Mikrogramm Pertactin1 2,5 Mikrogramm

1 adsorbiert an hydratisiertes

Aluminiumhydroxid (Al(OH)3) 0,3 Milligramm Al3+ und an Aluminiumphosphat (AlPO4) 0,2 Milligramm Al3+ In diesem Impfstoff sind Aluminiumhydroxid und Aluminiumphosphat als Adjuvanzien enthalten. Adjuvanzien sind Substanzen, die bestimmten Impfstoffen zugesetzt werden, um die Schutzwirkung des Impfstoffes zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid und Wasser für Injektionszwecke.

Wie Boostrix® aussieht und Inhalt der Packung

Injektionssuspension in einer Fertigspritze.

Boostrix® ist eine weiße, leicht milchige Flüssigkeit, die in einer Fertigspritze (0,5 ml) enthalten ist.

Boostrix® ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich: 1 oder 10, mit oder ohne Nadeln/Kanülen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

EMRA-MED Arzneimittel GmbH D-22946 Trittau,

Telefon 04154/806-0 Telefax 04154/806-354

Für das Inverkehrbringen in der Bundesrepublik Deutschland freigegeben durch MPA Pharma GmbH, D-22946 Trittau.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2022.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Vor Gebrauch sollte der Impfstoff Raumtemperatur erreichen und gut geschüttelt werden, bis eine homogene, trüb-weiße Suspension entsteht. Der Impfstoff ist vor der Verabreichung per Augenschein auf Fremdpartikel und/ oder physikalische Veränderungen zu untersuchen. Falls solche Abweichungen beobachtet werden, darf der Impfstoff nicht verabreicht werden.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

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Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: PEI.H.11988.01.1 · ENR 2613927

Stand der Information laut Text: 08/2022

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Boostrix, Injektionssuspension in einer Fertigspritze

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoffe adsorbiertes Diphtherie-Toxoid 2.5 Lf, Clostridium tetani Toxoid 20 I.E., adsorbiertes Pertussis-Toxoid 8 µg, adsorbiertes filamentöses Hämagglutinin aus Bordetella pertussis 8 µg, adsorbiertes Pertactin 2.5 µg
Darreichungsform Injektion
Art der Anwendung Injektion tief intramuskulär
Art des Arzneimittels Biologische Arzneimittel, Impfstoffe, Immunologisches Arzneimittel, Kombinationsimpfstoffe
Sonstige Bestandteile Hilfsstoffe (ohne Angabe)
Packungsgrößen 0,5 ml, 5 ml, 10 ml, 12,5 ml, 25 ml
Haltbarkeit 4 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Vor Licht schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Nicht einfrieren; Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); Vor Licht schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Nicht einfrieren; Nicht einfrieren; Vor Licht schützen; Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); In Originalverpackung aufbewahren; Vor Licht schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); Nicht einfrieren; In Originalverpackung aufbewahren; Vor Licht schützen; Nicht einfrieren; Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); Nicht einfrieren; Vor Licht schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); Nicht einfrieren; Im Kühlschrank lagern (+2°C bis +8°C); In Originalverpackung aufbewahren; Vor Licht schützen
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. J Antiinfektiva zur systemischen Anwendung
    1. J07 Impfstoffe
      1. J07A Bakterielle Impfstoffe
        1. J07AJ Pertussis-Impfstoffe
          1. J07AJ52 Pertussis, gereinigtes Antigen, Kombinationen mit Toxoiden
Parallelimport Importiert aus einem anderen EU-Staat, entspricht Boostrix
Zulassung PEI.H.11988.01.1, seit 10.05.2019, verlängert 04.08.2023; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer EMRA-MED Arzneimittel GmbH, 22946 Trittau
Hersteller (Freigabe) MPA Pharma GmbH
PZN 16774867, 14328141, 18798027, 19648198

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2613927), Datensatz vom 13.02.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.