Info Patient

Fella-Entoxin – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Status des Arzneimittels: Apothekenpflichtig, rezeptfrei Details

Stärke:
D3

Fachinformation - Fella-Entoxin

Entox
inin

Fella-Entoxin®

Gebrauchsinformation:

Information für den Anwender

Fella-Entoxin® Mischung

Zur Anwendung von Erwachsenen Apothekenpflichtig

Wirkstoffe:

Chelidonium majus Dil. D3

Citrullus colocynthis Dil. D3

Silybum marianum Dil. D3

Liebe Patientin, lieber Patient!

Lesen Sie bitte die gesamte Gebrauchsinfor­mation sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist auch ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Fella-Entoxin jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage enthält:

1. Was ist Fella-Entoxin und wofür wird es angewendet?

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Fella-Entoxin beachten?

3. Wie ist Fella-Entoxin einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Fella-Entoxin aufzubewahren?

6. Weitere Informationen

1    Was ist Fella-Entoxin und wofür wird es angewendet?

1.1 Fella-Entoxin ist ein homöopathisches, registriertes Arzneimittel und daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Hinweis : Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Es könnte sich um Erkrankungen handeln, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.

2    Was müssen Sie vor der Einnahme von Fella-Entoxin beachten?

2.1 Fella-Entoxin darf nicht von Alkoholkranken eingenommen werden. Wegen des Alkoholgehaltes soll Fella-Entoxin bei Leberkranken, Epileptikern und Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Fella-Entoxin darf nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Silybum marianum (Mariendistel) oder andere Korbblütler angewendet werden. Fella-Entoxin darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der anderen Wirkstoffe oder sonstige Bestandteile.

2.2 Was ist bei Kindern zu berücksichtigen? Fella-Entoxin darf nicht angewendet werden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

2.3 Was ist in der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?

Das Arzneimittel darf wegen des Bestandteiles Chelidonium (Schöllkraut) in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

2.4 Für die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

2.5 Wichtige Warnhinweise zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von Fella-Entoxin: Dieses Arzneimittel enthält 50,6 Vol.-% Alkohol. Als maximale Tagesgabe nach der Dosierungsanleitung werden bei der Akutdosierung bis zu 0,48 g Alkohol und bei der chronischen Dosierung bis zu 0,24 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht unter anderem bei Leberkranken, Epileptikern, Hirnkranken oder Hirngeschädigten sowie für Schwangere und Kinder. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.

2.6 Wechselwir­kungen mit anderen Arzneimitteln: Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Hinweis : Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt. Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.

3 Wie ist Fella-Entoxin einzunehmen?

3 Wie ist Fella-Entoxin einzunehmen?

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Art der Anwendung: Nehmen Sie die verordnete Tropfenzahl in etwas Wasser auf einmal ein. Halten Sie beim Tropfen die Glasflasche schräg in einem Winkel von 45 Grad.

4    welche nebenwirkungen sind möglich?

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Hinweis: Bei Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlim­merung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Meldung von Nebenwirkungen:

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn Website: Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5    wie ist fella-entoxin aufzubewahren?

5.1    arzneimittel für kinder unzugänglich aufbewahren. flasche nach gebrauch stets fest verschlossen halten.

5.1 arzneimittel für kinder unzugänglich aufbewahren. flasche nach gebrauch stets fest verschlossen halten.

Stand der Information: 01/2016

Fakten zu Fella-Entoxin

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoffe Chelidonium majus D3, Citrullus colocynthis D3, Silybum marianum D3
Darreichungsform Mischung
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Homöopathisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Ethanol x%
Packungsgrößen 20 ml, 50 ml, 100 ml
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Zulassung 79571.00.00, seit 26.10.2010, verlängert 18.12.2015; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Spenglersan GmbH, 77815 Bühl
Hersteller (Freigabe) Spenglersan GmbH
PZN 05701227, 05701210, 05701233

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2179571), Datensatz vom 22.02.2020. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.