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Spasmo-Entoxin Mischung zur Anwendung an Erwachsenen und an Kindern ab 12 Jahren – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
D3 / UT / D2

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Spasmo-Entoxin

1 Was ist Spasmo-Entoxin und wofür wird es angewendet?

1.1 Spasmo-Entoxin ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Verdauungsorgane.

1.2 Das Anwendungsgebiet leitet sich von den homöopathischen Arzneibildern ab. Dazu gehört: zur unterstützenden Behandlung bei Krämpfen der Verdauungsorgane.

Hinweis: Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte der Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die der ärztlichen Abklärung bedürfen.

2 Was müssen Sie vor der Einnahme von Spasmo-Entoxin beachten?

2.1 Spasmo-Entoxin darf nicht eingenommen werden bei bekannter Chininüberempfindlichkeit. Spasmo-Entoxin darf nicht von Alkoholkranken eingenommen werden. Wegen des Alkoholgehaltes soll Spasmo-Entoxin bei Leberkranken, Epileptikern und Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

2.2 Was ist bei Kindern zu berücksichtigen? Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

2.3 Was ist in der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten? Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen und wegen des Alkoholgehaltes, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

2.4 Für die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

2.5 Wichtige Warnhinweise zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von Spasmo-Entoxin: Dieses Arzneimittel enthält 50,6 Vol.-% Alkohol. Als maximale Tagesgabe nach der Dosierungsanleitung werden bei der Akutdosierung bis zu 0,48 g Alkohol und bei der chronischen Dosierung bis zu 0,24 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht unter anderem bei Leberkranken, Epileptikern, Hirnkranken oder Hirngeschädigten sowie für Schwangere und Kinder. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.

2.6 Bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Gallensteinleiden, bei Verschluss der Gallenwege sollte ein Arzt aufgesucht werden.

2.7 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln: Bei gleichzeitiger Gabe von Spasmo-Entoxin erfolgt eine Wirkungsverstärkung von Antikoagulantien.

Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt.

3 Wie ist Spasmo-Entoxin einzunehmen?

3.1 Nehmen Sie Spasmo-Entoxin immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 5 Tropfen einnehmen. Eine über eine Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen. Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden. Bei chronischen Verlaufsformen 1 bis 3-mal täglich je 5 Tropfen einnehmen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.

3.2 Nehmen Sie die verordnete Tropfenzahl in etwas Wasser auf einmal ein. Halten Sie beim Tropfen die Glasflasche schräg in einem Winkel von 45 Grad.

3.3 Wenn Sie eine größere Menge Spasmo-Entoxin eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

3.4 Wenn Sie die Einnahme von Spasmo-Entoxin vergessen haben, holen Sie diese Einnahme nicht nach, sondern fahren Sie mit der nächsten Einnahme fort.

4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?

In seltenen Fällen können nach Einnahme von chininhaltigen Arzneimitteln Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautallergien oder Fieber auftreten. In diesen Fällen ist ein Arzt aufzusuchen. In seltenen Fällen ist eine erhöhte Blutungsneigung durch Verminderung der Blutplättchen zu beobachten (Thrombocytopenie). In diesen Fällen ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Hinweis: Eine Sensibilisierung gegen Chinin oder Chinidin ist möglich.

Hinweis: Bei Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Meldung von Nebenwirkungen:

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5 Wie ist Spasmo-Entoxin aufzubewahren?

5.1 Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Flasche nach Gebrauch stets fest verschlossen halten.

5.2 Das Arzneimittel soll nach Ablauf des auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr angewendet werden.

Nicht über 25 °C lagern.

Stand der Information: 05/2015

6 Weitere Informationen

6.1 Was Spasmo-Entoxin in 10 ml enthält: Die Wirkstoffe sind: Cephaelis ipecacuanha Dil. D2 0,100 ml, Cinchona pubescens Ø 0,250 ml, Citrullus colocynthis Dil. D3 0,850 ml.

Der sonstige Bestandteil ist: Ethanol 43 % (m/m).

1 ml entspricht 30 Tropfen.

6.2 Spasmo-Entoxin ist eine Mischung und in Tropfflaschen mit 20 ml, 50 ml und 100 ml erhältlich.

Apothekenpflichtig

Zul.-Nr.: 6561483.00.00

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

SPENGLERSAN GmbH

Steinfeldweg 13 · 77815 Bühl

Tel.: (07223) 30671

Fax: (07223) 8713

www.spenglersan.de

info@spenglersan.de

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Weitere Angaben:

Sie haben ein homöopathisches Arzneimittel der SPENGLERSAN GmbH erhalten. Dieses Arzneimittel ist nach den Vorschriften des offiziellen Homöopathischen Arzneibuches (HAB) Deutschlands und den internationalen Richtlinien für eine sorgfältige Herstellung (GMP) produziert worden. Sie können sich deshalb auf eine gleich bleibende Qualität unserer Arzneimittel verlassen. Wir wünschen Ihnen baldige Besserung und Wohlbefinden.

Ihre SPENGLERSAN GmbH

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 6561483.00.00 · ENR 0561483

Stand der Information laut Text: 05/2015

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Spasmo-Entoxin

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoffe Citrullus colocynthis D3, Cinchona pubescens UT, Psychotria ipecacuanha D2
Darreichungsform Mischung
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Homöopathisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Ethanol x%
Packungsgrößen 20 ml, 50 ml, 100 ml
Haltbarkeit 5 Jahre (ungeöffnete Packung)
Zulassung 6561483.00.00, seit 13.07.2007; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Spenglersan GmbH, 77815 Bühl
Hersteller (Freigabe) Spenglersan GmbH
Risikoverfahren
2 Verfahren zur Arzneimittelsicherheit+
  • Pyrrolizidinalkaloidhaltige HAM: Hepatotoxizität, Kanzerogenität (abgeschlossen 15.03.2023)
  • Schöllkraut-haltige Arzneimittel zur innerlichen Anwendung: Hepatotoxizität
Frühere Namen Spasmo-Entoxin N (ab 22.10.1993)
PZN 05966150, 05966144, 05966138

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 0561483), Datensatz vom 15.03.2023. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.