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Venen-Tabletten Stada retard – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
50 mg

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Venen-Tabletten Stada retard

1. Was ist Venen-Tabletten STADA® retard und wofür wird es angewendet?

1.1 Venen-Tabletten STADA® retard ist ein pflanzliches Venenmittel.

1.2 Venen-Tabletten STADA® retard wird angewendet

zur Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Venenschwäche), die gekennzeichnet sind durch geschwollene Beine, Krampfadern, Schwere- und Spannungsgefühl, Schmerzen, Juckreiz, Müdigkeit in den Beinen und Wadenkrämpfe.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Venen-Tabletten STADA® retard beachten?

2.1 Venen-Tabletten STADA® retard darf nicht eingenommen werden

von Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Rosskastaniensamen oder einen der sonstigen Bestandteile.

2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Venen-Tabletten STADA® retard ist erforderlich

Bei Entzündungen der Haut, oberflächlichen Venenentzündungen oder Verhärtungen des Unterhaut-gewebes, starken Schmerzen, Hautgeschwüren, plötzlichem Anschwellen eines oder beider Beine sowie bei Funktionseinschränkungen von Herz oder Niere sollte ein Arzt konsultiert werden.

Hinweise:

Weitere vom Arzt verordnete Maßnahmen, wie zum Beispiel Wickeln der Beine, Tragen von Stütz-strümpfen oder kalte Wassergüsse sollten unbedingt eingehalten werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht untersucht. Aufgrund der nicht ausreichenden Daten wird eine Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor.

Dieses Arzneimittel enthält Natrium.

Venen-Tabletten STADA® retard enthält weniger als 1mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

2.3 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Keine bekannt. Für Venen-Tabletten STADA® retard wurden jedoch keine Wechselwirkungsstudien durchgeführt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungs-pflichtige Arzneimittel handelt.

3. Wie ist Venen-Tabletten STADA® retard einzunehmen?

Nehmen Sie Venen-Tabletten STADA® retard immer genau nach der Anweisung in dieser Packungs-beilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1 Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Sie sollten 2-mal täglich 1 Retardtablette einnehmen.

Wie und wann sollten Sie Venen-Tabletten STADA ® retard einnehmen?

Venen-Tabletten STADA® retard werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit jeweils morgens und abends vor den Mahlzeiten eingenommen.

Wie lange sollten Sie Venen-Tabletten STADA® retard anwenden?

Erste Behandlungserfolge stellen sich möglicherweise erst nach einer Behandlungsdauer von 4 Wochen ein. Eine Langzeitbehandlung ist nach Rücksprache mit dem Arzt möglich.

Patienten mit eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion:

Eine Dosisanpassung bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion ist nicht erforderlich. Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.

Kinder und Jugendliche:

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist aufgrund des Anwendungsgebiets nicht vorgesehen.

3.3 Wenn Sie eine größere Menge von Venen-Tabletten STADA® retard eingenommen haben, als Sie sollten:

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, können möglicherweise die unten genannten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Es wurden bisher jedoch keine Fälle von Überdosierung bekannt.

3.4 Wenn Sie die Einnahme von Venen-Tabletten STADA® retard vergessen haben:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Einnahme bzw. Anwendung so fort, wie es in dieser Packungsbeilage angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.

3.5 Mit welchen Auswirkungen müssen Sie rechnen, wenn die Behandlung mit Venen-Tabletten STADA® retard abgebrochen wird:

Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendung der Behandlung ist in der Regel unbedenklich. Im Zweifelsfalle befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Venen-Tabletten STADA® retard Nebenwirkungen haben.

Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Rosskastaniensamen-Trockenextrakt, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.

Nach Einnahme von Venen-Tabletten STADA® retard kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Es können Kopfschmerzen, Schwindel, Juckreiz und allergische Reaktionen auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.

Gegenmaßnahmen

Bei anhaltenden Nebenwirkungen wenden Sie sich an einen Arzt, der über gegebenenfalls erforder-liche Maßnahmen entscheidet.

Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Hautausschlag) soll das Arznei-mittel nicht weiter eingenommen werden.

Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Neben-wirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharma-kovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Venen-Tabletten STADA® retard aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Das Verfalldatum dieses Arzneimittels ist auf der Faltschachtel und der Durchdrückpackung aufgedruckt.

Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach diesem Datum.

Nicht über 25°C aufbewahren!

6. Wie ist Venen-Tabletten STADA® retard zusammengesetzt und welche Packungen gibt es?

1 Retardtablette enthält:

Wirkstoff: 178,5 - 263,2 mg Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen, entsprechend 21 mg Triterpen-glykoside, berechnet als Protoaescigenin; Auszugsmittel: Ethanol 50 % (m/m).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Calciumhydrogenphosphat; Crospovidon (Typ A); Dimeticon (350); Hochdisperses Siliciumdioxid; Sorbinsäure (Ph. Eur.); Macrogolstearylether-5 (Ph. Eur.); Macrogol 4000; Magnesiumstearat [pflanzlich] (Ph. Eur.); Hypromellose; Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B) (Ph. Eur.); Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A) (Ph. Eur.); Natriumhydroxid; Polysorbat 80; Povidon (K25); Saccharin-Natrium; Talkum; Triethylcitrat; Vanillin; Titandioxid E 171; Eisen(III)-oxid E 172; Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O E 172.

Venen-Tabletten STADA® retard ist in Packungen mit 100 Retardtabletten erhältlich.

  1. 7.

    Von wem ist Venen-Tabletten STADA® retard?

    Pharmazeutischer Unternehmer Hersteller

    STADA Consumer Health Deutschland GmbH STADA Arzneimittel AG

    Stadastraße 2 - 18 Stadastraße 2 - 18

    61118 Bad Vilbel 61118 Bad Vilbel

    Internet: www.stada.de

    Zulassungsinhaber

    Bioplanta Arzneimittel GmbH

    Zehntwiesenstraße 33b

    76275 Ettlingen

Stand der Information:

März 2024

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Apothekenpflichtig

Zul.-Nr. 33965.00.00

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 33965.00.00 · ENR 2133965

Stand der Information laut Text: 03/2024

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Fakten zu Venen-Tabletten Stada retard

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoff Triterpenglycoside o.w.A. 50 mg
Darreichungsform Retardtablette
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Pflanzliches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile
Macrogol, Titandioxid, Polysorbat 80, Hypromellose und 16 weitere+

Macrogol, Titandioxid, Polysorbat 80, Hypromellose, Povidon, Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A) (Ph.Eur.), Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B) (Ph.Eur.), Triethylcitrat, Eisen(III)-oxid, Crospovidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Vanillin, Calciumhydrogenphosphat, Sorbinsäure (Ph.Eur.), Natriumhydroxid, Saccharin-Natrium (Ph.Eur.), Dimeticon, Macrogolstearylether (Ph.Eur.), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H<2>O

Packungsgrößen 100 Stück
Haltbarkeit 4 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Nicht über +25°C; In Originalverpackung aufbewahren
Zulassung 33965.00.00, seit 03.03.1995, verlängert 03.03.2000; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Bioplanta Arzneimittel GmbH, 76275 Ettlingen
Hersteller (Freigabe) STADA Arzneimittel Aktiengesellschaft, Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG
Frühere Namen Venokast 50mg (ab 24.02.1995)
PZN 07549522, 07549516

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2133965), Datensatz vom 19.02.2025. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.