Fachinformation - Daivonex Creme (AxiCorp Pharma GmbH)
1. Bezeichnung des Arzneimittels
Daivonex® Creme
50 Mikrogramm/g
2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung
1 g Creme enthält 50 Mikrogramm Calcipotriol (als Monohydrat).
Sonstiger Bestandteil: 1 g Creme enthält 72 mg Cetylstearylalkohol.
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
3. Darreichungsform
Weiße Creme.
4. Klinische Angaben
4.1 Anwendungsgebiete
Daivonex Creme ist für die kleinflächige äußerliche Anwendung auf der Haut bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vom Plaque-Typ bestimmt.
Daivonex Creme wird bei Erwachsenen angewendet.
4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Erwachsene
Daivonex Creme wird 2-mal täglich auf erkrankte Hautpartien aufgetragen. Die Anwendung der Creme kann, falls erforderlich, auf 1-mal täglich reduziert werden. Diese 1-mal tägliche Anwendung (z. B. morgens) sollte in Verbindung mit einer wirkstofffreien Pflege-Creme (z. B. abends) erfolgen. Die erkrankten Hautbezirke sollten nicht größer als 30 % der Gesamthautfläche (etwa der Oberfläche eines Armes und eines Beines entsprechend) sein.
Die maximale Menge, die ein Erwachsener in einer Woche verbraucht, soll 100 g nicht überschreiten (entsprechend 5 mg Calcipotriol). Wenn gleichzeitig andere Calcipotriol-haltige Arzneimittel verwendet werden, soll die gesamte wöchentliche Dosis der Calcipotriol-haltigen Arzneimittel, einschließlich Daivonex Creme, 5 mg Calcipotriol nicht überschreiten.
Die Anwendungsdauer sollte in der Regel 6 - 8 Wochen nicht überschreiten.
Kinder und Jugendliche
Es gibt keine Erfahrungen mit Daivonex Creme bei Kindern.
Klinische Untersuchungen bei Kindern ab 6 Jahren zeigten die Sicherheit und Wirksamkeit von Daivonex Salbe über 8 Wochen bei einer mittleren Dosie-rung von 15 g pro Woche. Daivonex Salbe hat konkrete Dosierungsempfehlungen für Kinder von 6 – 18 Jahren.
Es liegen keine Erfahrungen bei Kindern zur Kombination von Daivonex Creme oder Salbe mit anderen Therapien vor.
Art der Anwendung
Die Creme wird dünn auf die erkrankten Hautbezirke aufgetragen und nach Möglichkeit leicht eingerieben.
Die Hände müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden.
4.3 Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Psoriasis punctata oder Psoriasis pustulosa
- Anwendung im Gesicht
- Wegen des Gehalts an Calcipotriol ist Daivonex kontraindiziert bei Patienten mit bekannten Störungen des Kalziumstoffwechsels (siehe Abschnitt 4.4).
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Einfluss auf den Kalzium-Stoffwechsel:
Wegen des Gehalts an Calcipotriol kann Hyperkalzämie auftreten. Der Serum-Kalziumspiegel normalisiert sich nach Absetzen der Behandlung. Das Risiko einer Hyperkalzämie ist minimal, wenn die maximale Wochendosis von Daivonex nicht überschritten wird (siehe Abschnitt 4.2). Da keine ausrei-chenden Daten vorliegen, soll Daivonex bei Patienten mit schweren Leber- und Nierenstörungen vermieden werden.
Lokale Nebenwirkungen:
Um versehentliches Übertragen auf Gesicht und Augen zu vermeiden, müssen die Patienten über die korrekte Anwendung des Arzneimittels unterrichtet werden. Die Hände müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden, um versehentliches Übertragen auf diese Bereiche zu vermeiden.
Daivonex soll in Hautfalten mit Vorsicht angewendet werden, da dies die Gefahr für Nebenwirkungen erhöhen kann (siehe Abschnitt 4.8).
UV-Bestrahlung:
Während der Behandlung mit Daivonex Creme sollte der Arzt den Patienten darauf hinweisen, übermäßige natürliche oder künstliche Sonnenbestrahlung zu beschränken bzw. zu vermeiden. Daivonex sollte nur dann zusammen mit UV-Bestrahlung angewendet werden, wenn nach sorgfältiger Abwägung durch Arzt und Patient der potentielle Nutzen das potentielle Risiko übersteigt (siehe Abschnitt 5.3).
Ungeprüfte Anwendung:
Daivonex soll nicht bei Psoriasis guttata, sowie bei erythrodermischer und pustulärer Psoriasis verwendet werden, da hierzu keine Daten vorliegen.
Nebenwirkungen auf sonstige Bestandteile:
Daivonex Creme enthält als sonstigen Bestandteil Cetylstearylalkohol. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
DaivonexCreme/SPC2a/02-2020
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Es wurden keine Wechselwirkungsstudien mit Daivonex durchgeführt.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Die Sicherheit von Calcipotriol während der Schwangerschaft ist nicht belegt. In tierexperimentellen Studien wurde nach oraler Gabe von Calcipotriol Reproduktionstoxizität gezeigt. Calcipotriol soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist dringend erforderlich.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Calcipotriol in die Muttermilch übergeht. Daivonex soll nur mit Vorsicht an Stillende verschrieben werden. Die Patientin soll darauf hingewiesen werden, Daivonex nicht an der Brust anzuwenden, wenn sie stillt.
Fertilität
Die orale Gabe von Calcipotriol zeigte in Studien mit Ratten keinen Einfluss auf die Fertilität männlicher oder weiblicher Tiere.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Daivonex Creme hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
4.8 Nebenwirkungen
Die Abschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen basiert auf einer zusammengefassten Analyse von Daten aus klinischen Studien und Spontanbe-richten.
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen während der Behandlung sind Hautreizung, Pruritus und Erythem.
Systemische Effekte (Hyperkalzämie oder Hyperkalzurie) wurden berichtet. Das Risiko, solche Reaktionen zu entwickeln, steigt, wenn die empfohlene Gesamtdosis überschritten wird (siehe Abschnitt 4.4).
Die Nebenwirkungen sind nach MedDRA System Organklassen (SOC) aufgeführt, wobei die einzelnen Nebenwirkungen nach ihrer Häufigkeit, beginnend mit der am häufigsten berichteten Nebenwirkung, aufgelistet werden. Innerhalb einer Häufigkeitsgruppierung werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad gelistet.
Sehr häufig ≥1/10
Häufig ≥1/100 bis <1/10
Gelegentlich ≥1/1.000 bis <1/100
Selten ≥1/10.000 bis <1/1.000
Sehr selten <1/10.000
| Erkrankungen des Immunsystems | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Überempfindlichkeitsreaktionen |
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Hyperkalzämie |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes | |
| Sehr häufig (≥ 1/10) | Hautreizung |
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10) | Verschlechterung der Psoriasis Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis) Erythem Hautausschlag* Abschälen der Haut Hautbrennen Pruritus |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Photoempfindlichkeits-Reaktionen Hautödem Seborrhoische Dermatitis Trockene Haut |
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) | Urticaria |
| Erkrankungen der Nieren und Harnwege | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Hyperkalzurie |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | |
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10) | Schmerzen |
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) | Pigmentveränderungen (Hyper- und Depigmentierung) |
* Verschiedene Arten von Ausschlägen, wie z. B. erythematöser, makulo-papulärer, morbiliformer, papulärer und pustulärer Ausschlag, wurden berichtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website www.bfarm.de, anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Das Überschreiten der empfohlenen Dosis kann zu einem erhöhten Serumkalziumspiegel führen, welcher sich nach Absetzen der Behandlung normalisiert. Die Symptome einer Hyperkalzämie beinhalten Polyurie, Obstipation, Muskelschwäche, Verwirrtheit und Koma.
DaivonexCreme/SPC2a/02-2020
5. Pharmakologische Eigenschaften
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Antipsoriatika zur topischen Anwendung, ATC-Code: D05AX02
Wirkmechanismus
Calcipotriol, der Wirkstoff von Daivonex Creme, ist ein Vitamin-D3-Derivat und fördert in vitro die Differenzierung und inhibiert die Proliferation von Keratinozyten. Diese beiden Eigenschaften sind maßgeblich an der antipsoriatischen Wirkung von Daivonex Creme beteiligt.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Die perkutane Resorption von Calcipotriol nach topischer Applikation der Creme wurde nicht untersucht. In-vitro-Studien an menschlicher Haut deuten auf eine geringere Penetration des Wirkstoffes aus der Creme im Vergleich zur Salbe hin.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Eine Hautstudie zur Karzinogenität von Calcipotriol bei Mäusen sowie eine Studie zur Kanzerogenität bei Ratten ergaben keine Hinweise auf ein besonderes Risiko beim Menschen.
Ergebnisse aus Photo(co)kanzerogenitäts-Studien an Mäusen können als Hinweis gewertet werden, dass Calcipotriol die Wirkung von UV-Strahlung bezüglich der Entstehung von Hauttumoren verstärken könnte.
6. Pharmazeutische Angaben
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Natriumedetat
Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat
dickflüssiges Paraffin
weißes Vaselin
Glycerol 85 %
Cetomacrogol 1000
Cetylstearylalkohol
1-(3-Chlorallyl)-3,5,7-triaza-1-azoniaadamantanchlorid
all-rac-alpha-Tocopherol
Gereinigtes Wasser
6.2 Inkompatibilitäten
Bei direkter Mischung mit Salicylsäure oder salicylsäurehaltigen Zubereitungen kann die Wirkung von Daivonex Creme vermindert werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre
Nach Anbruch: 6 Monate
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25 °C lagern.
Nicht einfrieren.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Aluminium/Epoxyphenol Tube mit einem Polyethylenschraubverschluss
Packungsgrößen
Tube mit 30 g Creme
Tube mit 100 g Creme
Tube mit 120 g Creme
4 Tuben mit 120 g (4 x 30 g) Creme
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen von der axicorp Pharma GmbH in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Keine besonderen Anforderungen
7. Inhaber der Zulassung
axicorp Pharma GmbH
Max-Planck-Str. 36b
D-61381 Friedrichsdorf
8. Zulassungsnummer
65692.00.00
9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung
04.06.2007 / 05.11.2013
DaivonexCreme/SPC2a/02-2020
10. Stand der Information
November 2017
11. Verkaufsabgrenzung
Verschreibungspflichtig
DaivonexCreme/SPC2b/02-2020 Fachinformation Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels
- 1. Bezeichnung des Arzneimittels
Daivonex® Creme
50 Mikrogramm/g
- 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung
1 g Creme enthält 50 Mikrogramm Calcipotriol (als Monohydrat).
Sonstiger Bestandteil: 1 g Creme enthält 72 mg Cetylstearylalkohol.
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
- 3. Darreichungsform
Weiße Creme.
- 4. Klinische Angaben
4.1 Anwendungsgebiete
Daivonex Creme ist für die kleinflächige äußerliche Anwendung auf der Haut bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vom Plaque-Typ bestimmt.
Daivonex Creme wird bei Erwachsenen angewendet.
4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Erwachsene
Daivonex Creme wird 2-mal täglich auf erkrankte Hautpartien aufgetragen. Die Anwendung der Creme kann, falls erforderlich, auf 1-mal täglich reduziert werden. Diese 1-mal tägliche Anwendung (z. B. morgens) sollte in Verbindung mit einer wirkstofffreien Pflege-Creme (z. B. abends) erfolgen. Die erkrankten Hautbezirke sollten nicht größer als 30 % der Gesamthautfläche (etwa der Oberfläche eines Armes und eines Beines entsprechend) sein.
Die maximale Menge, die ein Erwachsener in einer Woche verbraucht, soll 100 g nicht überschreiten (entsprechend 5 mg Calcipotriol). Wenn gleichzeitig andere Calcipotriol-haltige Arzneimittel verwendet werden, soll die gesamte wöchentliche Dosis der Calcipotriol-haltigen Arzneimittel, einschließlich Daivonex Creme, 5 mg Calcipotriol nicht überschreiten.
Die Anwendungsdauer sollte in der Regel 6 - 8 Wochen nicht überschreiten.
Kinder und Jugendliche
Es gibt keine Erfahrungen mit Daivonex Creme bei Kindern.
Klinische Untersuchungen bei Kindern ab 6 Jahren zeigten die Sicherheit und Wirksamkeit von Daivonex Salbe über 8 Wochen bei einer mittleren Dosie-rung von 15 g pro Woche. Daivonex Salbe hat konkrete Dosierungsempfehlungen für Kinder von 6 – 18 Jahren.
Es liegen keine Erfahrungen bei Kindern zur Kombination von Daivonex Creme oder Salbe mit anderen Therapien vor.
Art der Anwendung
Die Creme wird dünn auf die erkrankten Hautbezirke aufgetragen und nach Möglichkeit leicht eingerieben.
Die Hände müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden.
4.3 Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Psoriasis punctata oder Psoriasis pustulosa
- Anwendung im Gesicht
- Wegen des Gehalts an Calcipotriol ist Daivonex kontraindiziert bei Patienten mit bekannten Störungen des Kalziumstoffwechsels (siehe Abschnitt 4.4).
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Einfluss auf den Kalzium-Stoffwechsel:
Wegen des Gehalts an Calcipotriol kann Hyperkalzämie auftreten. Der Serum-Kalziumspiegel normalisiert sich nach Absetzen der Behandlung. Das Risiko einer Hyperkalzämie ist minimal, wenn die maximale Wochendosis von Daivonex nicht überschritten wird (siehe Abschnitt 4.2). Da keine ausrei-chenden Daten vorliegen, soll Daivonex bei Patienten mit schweren Leber- und Nierenstörungen vermieden werden.
Lokale Nebenwirkungen:
Um versehentliches Übertragen auf Gesicht und Augen zu vermeiden, müssen die Patienten über die korrekte Anwendung des Arzneimittels unterrichtet werden. Die Hände müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden, um versehentliches Übertragen auf diese Bereiche zu vermeiden.
Daivonex soll in Hautfalten mit Vorsicht angewendet werden, da dies die Gefahr für Nebenwirkungen erhöhen kann (siehe Abschnitt 4.8).
UV-Bestrahlung:
Während der Behandlung mit Daivonex Creme sollte der Arzt den Patienten darauf hinweisen, übermäßige natürliche oder künstliche Sonnenbestrahlung zu beschränken bzw. zu vermeiden. Daivonex sollte nur dann zusammen mit UV-Bestrahlung angewendet werden, wenn nach sorgfältiger Abwägung durch Arzt und Patient der potentielle Nutzen das potentielle Risiko übersteigt (siehe Abschnitt 5.3).
Ungeprüfte Anwendung:
Daivonex soll nicht bei Psoriasis guttata, sowie bei erythrodermischer und pustulärer Psoriasis verwendet werden, da hierzu keine Daten vorliegen.
Nebenwirkungen auf sonstige Bestandteile:
Daivonex Creme enthält als sonstigen Bestandteil Cetylstearylalkohol. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
DaivonexCreme/SPC2b/02-2020
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Es wurden keine Wechselwirkungsstudien mit Daivonex durchgeführt.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Die Sicherheit von Calcipotriol während der Schwangerschaft ist nicht belegt. In tierexperimentellen Studien wurde nach oraler Gabe von Calcipotriol Reproduktionstoxizität gezeigt. Calcipotriol soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist dringend erforderlich.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Calcipotriol in die Muttermilch übergeht. Daivonex soll nur mit Vorsicht an Stillende verschrieben werden. Die Patientin soll darauf hingewiesen werden, Daivonex nicht an der Brust anzuwenden, wenn sie stillt.
Fertilität
Die orale Gabe von Calcipotriol zeigte in Studien mit Ratten keinen Einfluss auf die Fertilität männlicher oder weiblicher Tiere.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Daivonex Creme hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
4.8 Nebenwirkungen
Die Abschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen basiert auf einer zusammengefassten Analyse von Daten aus klinischen Studien und Spontanbe-richten.
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen während der Behandlung sind Hautreizung, Pruritus und Erythem.
Systemische Effekte (Hyperkalzämie oder Hyperkalzurie) wurden berichtet. Das Risiko, solche Reaktionen zu entwickeln, steigt, wenn die empfohlene Gesamtdosis überschritten wird (siehe Abschnitt 4.4).
Die Nebenwirkungen sind nach MedDRA System Organklassen (SOC) aufgeführt, wobei die einzelnen Nebenwirkungen nach ihrer Häufigkeit, beginnend mit der am häufigsten berichteten Nebenwirkung, aufgelistet werden. Innerhalb einer Häufigkeitsgruppierung werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad gelistet.
Sehr häufig ≥1/10
Häufig ≥1/100 bis <1/10
Gelegentlich ≥1/1.000 bis <1/100
Selten ≥1/10.000 bis <1/1.000
Sehr selten <1/10.000
| Erkrankungen des Immunsystems | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Überempfindlichkeitsreaktionen |
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Hyperkalzämie |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes | |
| Sehr häufig (≥ 1/10) | Hautreizung |
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10) | Verschlechterung der Psoriasis Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis) Erythem Hautausschlag* Abschälen der Haut Hautbrennen Pruritus |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Photoempfindlichkeits-Reaktionen Hautödem Seborrhoische Dermatitis Trockene Haut |
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) | Urticaria |
| Erkrankungen der Nieren und Harnwege | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Hyperkalzurie |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | |
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10) | Schmerzen |
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) | Pigmentveränderungen (Hyper- und Depigmentierung) |
* Verschiedene Arten von Ausschlägen, wie z. B. erythematöser, makulo-papulärer, morbiliformer, papulärer und pustulärer Ausschlag, wurden berichtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website www.bfarm.de, anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Das Überschreiten der empfohlenen Dosis kann zu einem erhöhten Serumkalziumspiegel führen, welcher sich nach Absetzen der Behandlung normalisiert. Die Symptome einer Hyperkalzämie beinhalten Polyurie, Obstipation, Muskelschwäche, Verwirrtheit und Koma.
DaivonexCreme/SPC2b/02-2020
- 5. Pharmakologische Eigenschaften
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Antipsoriatika zur topischen Anwendung, ATC-Code: D05AX02
Wirkmechanismus
Calcipotriol, der Wirkstoff von Daivonex Creme, ist ein Vitamin-D3-Derivat und fördert in vitro die Differenzierung und inhibiert die Proliferation von Keratinozyten. Diese beiden Eigenschaften sind maßgeblich an der antipsoriatischen Wirkung von Daivonex Creme beteiligt.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Die perkutane Resorption von Calcipotriol nach topischer Applikation der Creme wurde nicht untersucht. In-vitro-Studien an menschlicher Haut deuten auf eine geringere Penetration des Wirkstoffes aus der Creme im Vergleich zur Salbe hin.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Eine Hautstudie zur Karzinogenität von Calcipotriol bei Mäusen sowie eine Studie zur Kanzerogenität bei Ratten ergaben keine Hinweise auf ein besonderes Risiko beim Menschen.
Ergebnisse aus Photo(co)kanzerogenitäts-Studien an Mäusen können als Hinweis gewertet werden, dass Calcipotriol die Wirkung von UV-Strahlung bezüglich der Entstehung von Hauttumoren verstärken könnte.
- 6. Pharmazeutische Angaben
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Natriumedetat
Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat
dickflüssiges Paraffin
weißes Vaselin
Glycerol 85 %
Cetomacrogol 1000
Cetylstearylalkohol
1-(3-Chlorallyl)-3,5,7-triaza-1-azoniaadamantanchlorid
Gereinigtes Wasser
6.2 Inkompatibilitäten
Bei direkter Mischung mit Salicylsäure oder salicylsäurehaltigen Zubereitungen kann die Wirkung von Daivonex Creme vermindert werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre
Nach Anbruch: 6 Monate
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25 °C lagern.
Nicht einfrieren.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Aluminium/Epoxyphenol Tube mit einem Polyethylenschraubverschluss
Packungsgrößen
Tube mit 30 g Creme
Tube mit 100 g Creme
Tube mit 120 g Creme
4 Tuben mit 120 g (4 x 30 g) Creme
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen von der axicorp Pharma GmbH in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Keine besonderen Anforderungen
- 7. Inhaber der Zulassung
axicorp Pharma GmbH
Max-Planck-Str. 36b
D-61381 Friedrichsdorf
- 8. Zulassungsnummer
65692.00.00
- 9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung
04.06.2007 / 05.11.2013
DaivonexCreme/SPC2b/02-2020
- 10. Stand der Information
November 2017
- 11. Verkaufsabgrenzung
Verschreibungspflichtig
DaivonexCreme/SPC2c/02-2020 Fachinformation Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels
- 1. Bezeichnung des Arzneimittels
Daivonex® Creme
50 Mikrogramm/g
- 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung
1 g Creme enthält 50 Mikrogramm Calcipotriol (als Monohydrat).
Sonstiger Bestandteil: 1 g Creme enthält 72 mg Cetylstearylalkohol.
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
- 3. Darreichungsform
Weiße Creme.
- 4. Klinische Angaben
4.1 Anwendungsgebiete
Daivonex Creme ist für die kleinflächige äußerliche Anwendung auf der Haut bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vom Plaque-Typ bestimmt.
Daivonex Creme wird bei Erwachsenen angewendet.
4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Erwachsene
Daivonex Creme wird 2-mal täglich auf erkrankte Hautpartien aufgetragen. Die Anwendung der Creme kann, falls erforderlich, auf 1-mal täglich reduziert werden. Diese 1-mal tägliche Anwendung (z. B. morgens) sollte in Verbindung mit einer wirkstofffreien Pflege-Creme (z. B. abends) erfolgen. Die erkrankten Hautbezirke sollten nicht größer als 30 % der Gesamthautfläche (etwa der Oberfläche eines Armes und eines Beines entsprechend) sein.
Die maximale Menge, die ein Erwachsener in einer Woche verbraucht, soll 100 g nicht überschreiten (entsprechend 5 mg Calcipotriol). Wenn gleichzeitig andere Calcipotriol-haltige Arzneimittel verwendet werden, soll die gesamte wöchentliche Dosis der Calcipotriol-haltigen Arzneimittel, einschließlich Daivonex Creme, 5 mg Calcipotriol nicht überschreiten.
Die Anwendungsdauer sollte in der Regel 6 - 8 Wochen nicht überschreiten.
Kinder und Jugendliche
Es gibt keine Erfahrungen mit Daivonex Creme bei Kindern.
Klinische Untersuchungen bei Kindern ab 6 Jahren zeigten die Sicherheit und Wirksamkeit von Daivonex Salbe über 8 Wochen bei einer mittleren Dosie-rung von 15 g pro Woche. Daivonex Salbe hat konkrete Dosierungsempfehlungen für Kinder von 6 – 18 Jahren.
Es liegen keine Erfahrungen bei Kindern zur Kombination von Daivonex Creme oder Salbe mit anderen Therapien vor.
Art der Anwendung
Die Creme wird dünn auf die erkrankten Hautbezirke aufgetragen und nach Möglichkeit leicht eingerieben.
Die Hände müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden.
4.3 Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Psoriasis punctata oder Psoriasis pustulosa
- Anwendung im Gesicht
- Wegen des Gehalts an Calcipotriol ist Daivonex kontraindiziert bei Patienten mit bekannten Störungen des Kalziumstoffwechsels (siehe Abschnitt 4.4).
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Einfluss auf den Kalzium-Stoffwechsel:
Wegen des Gehalts an Calcipotriol kann Hyperkalzämie auftreten. Der Serum-Kalziumspiegel normalisiert sich nach Absetzen der Behandlung. Das Risiko einer Hyperkalzämie ist minimal, wenn die maximale Wochendosis von Daivonex nicht überschritten wird (siehe Abschnitt 4.2). Da keine ausrei-chenden Daten vorliegen, soll Daivonex bei Patienten mit schweren Leber- und Nierenstörungen vermieden werden.
Lokale Nebenwirkungen:
Um versehentliches Übertragen auf Gesicht und Augen zu vermeiden, müssen die Patienten über die korrekte Anwendung des Arzneimittels unterrichtet werden. Die Hände müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden, um versehentliches Übertragen auf diese Bereiche zu vermeiden.
Daivonex soll in Hautfalten mit Vorsicht angewendet werden, da dies die Gefahr für Nebenwirkungen erhöhen kann (siehe Abschnitt 4.8).
UV-Bestrahlung:
Während der Behandlung mit Daivonex Creme sollte der Arzt den Patienten darauf hinweisen, übermäßige natürliche oder künstliche Sonnenbestrahlung zu beschränken bzw. zu vermeiden. Daivonex sollte nur dann zusammen mit UV-Bestrahlung angewendet werden, wenn nach sorgfältiger Abwägung durch Arzt und Patient der potentielle Nutzen das potentielle Risiko übersteigt (siehe Abschnitt 5.3).
Ungeprüfte Anwendung:
Daivonex soll nicht bei Psoriasis guttata, sowie bei erythrodermischer und pustulärer Psoriasis verwendet werden, da hierzu keine Daten vorliegen.
Nebenwirkungen auf sonstige Bestandteile:
Daivonex Creme enthält als sonstigen Bestandteil Cetylstearylalkohol. Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
DaivonexCreme/SPC2c/02-2020 Daivonex Creme enthält Diazolidinylharnstoff als Hilfsstoff. Diazolidinylharnstoff setzt Formaldehyd frei, welches lokale Hautreaktionen (z. B. Kontaktder-matitis) hervorrufen kann.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Es wurden keine Wechselwirkungsstudien mit Daivonex durchgeführt.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Die Sicherheit von Calcipotriol während der Schwangerschaft ist nicht belegt. In tierexperimentellen Studien wurde nach oraler Gabe von Calcipotriol Reproduktionstoxizität gezeigt. Calcipotriol soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist dringend erforderlich.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Calcipotriol in die Muttermilch übergeht. Daivonex soll nur mit Vorsicht an Stillende verschrieben werden. Die Patientin soll darauf hingewiesen werden, Daivonex nicht an der Brust anzuwenden, wenn sie stillt.
Fertilität
Die orale Gabe von Calcipotriol zeigte in Studien mit Ratten keinen Einfluss auf die Fertilität männlicher oder weiblicher Tiere.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Daivonex Creme hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
4.8 Nebenwirkungen
Die Abschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen basiert auf einer zusammengefassten Analyse von Daten aus klinischen Studien und Spontanbe-richten.
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen während der Behandlung sind Hautreizung, Pruritus und Erythem.
Systemische Effekte (Hyperkalzämie oder Hyperkalzurie) wurden berichtet. Das Risiko, solche Reaktionen zu entwickeln, steigt, wenn die empfohlene Gesamtdosis überschritten wird (siehe Abschnitt 4.4).
Die Nebenwirkungen sind nach MedDRA System Organklassen (SOC) aufgeführt, wobei die einzelnen Nebenwirkungen nach ihrer Häufigkeit, beginnend mit der am häufigsten berichteten Nebenwirkung, aufgelistet werden. Innerhalb einer Häufigkeitsgruppierung werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad gelistet.
Sehr häufig ≥1/10
Häufig ≥1/100 bis <1/10
Gelegentlich ≥1/1.000 bis <1/100
Selten ≥1/10.000 bis <1/1.000
Sehr selten <1/10.000
| Erkrankungen des Immunsystems | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Überempfindlichkeitsreaktionen |
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Hyperkalzämie |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes | |
| Sehr häufig (≥ 1/10) | Hautreizung |
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10) | Verschlechterung der Psoriasis Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis) Erythem Hautausschlag* Abschälen der Haut Hautbrennen Pruritus |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Photoempfindlichkeits-Reaktionen Hautödem Seborrhoische Dermatitis Trockene Haut |
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) | Urticaria |
| Erkrankungen der Nieren und Harnwege | |
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100) | Hyperkalzurie |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | |
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10) | Schmerzen |
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000) | Pigmentveränderungen (Hyper- und Depigmentierung) |
* Verschiedene Arten von Ausschlägen, wie z. B. erythematöser, makulo-papulärer, morbiliformer, papulärer und pustulärer Ausschlag, wurden berichtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website www.bfarm.de, anzuzeigen.
DaivonexCreme/SPC2c/02-2020
4.9 Überdosierung
Das Überschreiten der empfohlenen Dosis kann zu einem erhöhten Serumkalziumspiegel führen, welcher sich nach Absetzen der Behandlung normalisiert. Die Symptome einer Hyperkalzämie beinhalten Polyurie, Obstipation, Muskelschwäche, Verwirrtheit und Koma.
- 5. Pharmakologische Eigenschaften
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Antipsoriatika zur topischen Anwendung, ATC-Code: D05AX02
Wirkmechanismus
Calcipotriol, der Wirkstoff von Daivonex Creme, ist ein Vitamin-D3-Derivat und fördert in vitro die Differenzierung und inhibiert die Proliferation von Keratinozyten. Diese beiden Eigenschaften sind maßgeblich an der antipsoriatischen Wirkung von Daivonex Creme beteiligt.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Die perkutane Resorption von Calcipotriol nach topischer Applikation der Creme wurde nicht untersucht. In-vitro-Studien an menschlicher Haut deuten auf eine geringere Penetration des Wirkstoffes aus der Creme im Vergleich zur Salbe hin.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Eine Hautstudie zur Karzinogenität von Calcipotriol bei Mäusen sowie eine Studie zur Kanzerogenität bei Ratten ergaben keine Hinweise auf ein besonderes Risiko beim Menschen.
Ergebnisse aus Photo(co)kanzerogenitäts-Studien an Mäusen können als Hinweis gewertet werden, dass Calcipotriol die Wirkung von UV-Strahlung bezüglich der Entstehung von Hauttumoren verstärken könnte.
- 6. Pharmazeutische Angaben
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Natriumedetat
Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat
dickflüssiges Paraffin
weißes Vaselin
Natriumhydroxid
Glycerol 85 %
Cetomacrogol 1000
Cetylstearylalkohol
Diazolidinylharnstoff
2,4-Dichlorbenzylalkohol
all-rac-alpha-Tocopherol
Gereinigtes Wasser
6.2 Inkompatibilitäten
Bei direkter Mischung mit Salicylsäure oder salicylsäurehaltigen Zubereitungen kann die Wirkung von Daivonex Creme vermindert werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre
Nach Anbruch: 6 Monate
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25 °C lagern.
Nicht einfrieren.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Aluminium/Epoxyphenol Tube mit einem Polyethylenschraubverschluss
Packungsgrößen
Tube mit 30 g Creme
Tube mit 100 g Creme
Tube mit 120 g Creme
4 Tuben mit 120 g (4 x 30 g) Creme
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen von der axicorp Pharma GmbH in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Keine besonderen Anforderungen
- 7. Inhaber der Zulassung
axicorp Pharma GmbH
Max-Planck-Str. 36b
D-61381 Friedrichsdorf
DaivonexCreme/SPC2c/02-2020
- 8. Zulassungsnummer
65692.00.00
- 9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung
04.06.2007 / 05.11.2013
- 10. Stand der Information
November 2017
- 11. Verkaufsabgrenzung
Verschreibungspflichtig
