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Etofenamat Greencango 100 mg/g Gel – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Die Fachinformation richtet sich an Ärzte und Apotheker. Verständliche Hinweise für Patienten enthält der Beipackzettel: Einnahme, Nebenwirkungen, Andere Arzneimittel, Schwangerschaft und Stillzeit.

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
100 mg/g
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Fachinformation - Etofenamat Greencango 100 mg/g Gel

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Etofenamat Greencango 100 mg/g Gel

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 g Gel enthält 100 mg Etofenamat.

100 g Gel enthalten 10 g Etofenamat.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Gel

Transparentes weißes bis fast weißes Gel mit homogenem Aussehen und charakteristischem Geruch nach Isopropylalkohol (Propan-2-ol).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Etofenamat Greencango wird angewendet bei Erwachsenen zur lokalen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen

  • bei akuten Verstauchungen, Zerrungen oder Prellungen im Bereich der Extremitäten infolge stumpfer Traumen, z. B. Sportverletzungen,
  • der gelenknahen Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Bänder und Gelenkkapsel) bei Arthrose des Kniegelenks.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Etofenamat Greencango sollte 3- bis 4-mal täglich angewendet werden. Je nach Größe des zu behandelnden Schmerzbereichs werden 2,5 bis 5 cm Gel, was 0,85 bis 1,7 g Gel entspricht (entsprechend 85–170 mg Etofenamat), aufgetragen.

Die maximale Tagesdosis beträgt 680 mg Etofenamat.

Bei rheumatischen Erkrankungen mit längerer Behandlungsdauer sollte die Häufigkeit der Anwendungen auf zwei bis drei tägliche Anwendungen reduziert werden.

Dauer der Behandlung

Bei lokalisierten Formen rheumatischer Erkrankungen legt der Arzt die Behandlungsdauer fest. Die Behandlung lokalisierter Formen rheumatischer Erkrankungen dauert in der Regel etwa 3 Wochen. Falls die Symptome anhalten, sollte ein Arzt konsultiert werden, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Die Behandlung von stumpfen Verletzungen (z. B. Sportverletzungen) dauert in der Regel bis zu 1 Woche.

Bei stumpfen Verletzungen (z. B. Sportverletzungen), ist ein Arzt aufsuchen, wenn sich die Symptome verschlimmern, keine Besserung eintritt oder die Beschwerden nach 7 Behandlungstagen fortbestehen.

Kinder und Jugendliche

Etofenamat Greencango ist bei Kindern und Jugendlichen kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Patienten mit eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion

Etofenamat Greencango sollte bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion mit Vorsicht angewendet werden, da die Möglichkeit einer Resorption von Etofenamat über die Haut besteht (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung

Zur Anwendung auf der Haut.

Das Gel wird leicht in die Haut des betroffenen Bereiches eingerieben, um die Resorption zu erleichtern. Danach sollten die Hände mit einem Papiertuch abgewischt und dann gewaschen werden, außer die Hände sind der zu behandelnde Bereich.

Vor dem Anlegen eines Verbandes sollte das Gel einige Minuten auf der Haut eintrocknen.

Die Anwendung eines Okklusivverbands ist nicht angezeigt.

4.3 Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile;
  • bei Patienten, die in der Vergangenheit Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Asthma, Bronchospasmus, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria) als Reaktion auf Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) gezeigt haben;
  • im letzten Trimenon einer Schwangerschaft;
  • bei Kindern und Jugendlichen;
  • auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen;
  • Anwendung an Augen, auf Lippen oder Schleimhäuten

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Etofenamat Greencango darf nicht eingenommen werden.

Patienten, die unter Asthma, Heuschnupfen, Schwellungen der Nasenschleimhäute (sogenannte Nasenpolypen) oder chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Symptomen) leiden, sind bei Anwendung von Etofenamat Greencango durch Asthmaanfälle (sogenannte Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (sogenanntes Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten.

Bei diesen Patienten darf Etofenamat Greencango nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und unter direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Urtikaria.

Es besteht das Risiko einer Lichtempfindlichkeitsreaktion, daher sollte während der Behandlung und in den zwei Wochen nach Behandlungsende direkte Sonneneinstrahlung oder der Besuch eines Solariums vermieden werden.

Die Möglichkeit systemischer Nebenwirkungen nach Anwendung von Etofenamat auf der Haut kann nicht ausgeschlossen werden. Das Risiko für das Auftreten dieser Nebenwirkungen hängt unter anderem von der behandelten Hautfläche, der aufgetragenen Menge und der Anwendungsdauer ab. Daher sollte dieses Arzneimittel bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion mit Vorsicht angewendet werden und sollte nicht über einen längeren Zeitraum oder auf großen Hautflächen angewendet werden.

Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder nicht mit den Hautpartien, auf die das Gel aufgetragen wurde, in Kontakt kommen.

Schwere Hautreaktionen: Sehr selten wurden schwere, zum Teil tödlich verlaufende Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse im Zusammenhang mit der Anwendung nicht-steroidaler Antirheumatika berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Offensichtlich ist das Risiko für das Auftreten dieser Reaktionen zu Beginn der Behandlung erhöht, und in den meisten Fällen treten diese Reaktionen innerhalb des ersten Behandlungsmonats auf. Bei den ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schleimhautläsionen oder sonstigen Überempfindlichkeitsreaktionen sollte Etofenamat Greencango abgesetzt werden.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Da die systemische Aufnahme von Etofenamat bei der Anwendung von Etofenamat Greencango sehr gering ist, ist das Risiko klinisch relevanter Wechselwirkungen zu vernachlässigen.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Über die Sicherheit einer Anwendung von Etofenamat in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Die systemische Konzentration von Etofenamat ist nach topischer Anwendung geringer als bei systemischen Darreichungsformen. Unter Bezugnahme auf Erfahrungen mit NSAR bei systemischer Aufnahme wird Folgendes empfohlen:

Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann sich nachteilig auf die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des Embryos/Fötus auswirken. Daten aus epidemiologischen Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie für kardiale Fehlbildungen und Gastroschisis nach Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Das absolute Risiko für kardiovaskuläre Fehlbildungen erhöhte sich von weniger als 1 % auf etwa 1,5 %. Es wird angenommen, dass das Risiko mit Dosis und Dauer der Therapie steigt. Bei Tieren wurde nach Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers eine erhöhte Prä- und Postimplantationsverlustrate sowie Embryo-Fetal-Letalität beobachtet. Darüber hinaus wurden vermehrt verschiedenartige, darunter auch kardiale, Fehlbildungen bei Tieren berichtet, denen während der Organogenese ein Prostaglandinsynthesehemmer verabreicht wurde.

Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel soll Etofenamat Greencango nur angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Wird Etofenamat Greencango von einer Frau mit Kinderwunsch oder im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel angewendet, soll die Dosis so niedrig und die Anwendungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.

Während des letzten Schwangerschaftsdrittels können alle Prostaglandinsynthesehemmer den Fötus folgenden Risiken aussetzen:

  • kardiopulmonale Toxizität (vorzeitige Verengung/vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie);
  • Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligo- oder Anhydramnion fortschreiten kann;

die Mutter und Neugeborenes am Ende der Schwangerschaft folgenden Risiken aussetzen:

  • mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein Thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann;
  • Hemmung der Uteruskontraktionen, die zu verzögerten Wehen oder einem verlängerten Geburtsvorgangführen kann

Daher ist Etofenamat Greencango im letzten Schwangerschaftsdrittel kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Stillzeit

Etofenamat geht in kleinen Mengen in Form von Flufenaminsäure in die Muttermilch über.

In therapeutischen Dosen von Etofenamat Greencango sind Auswirkungen auf das gestillte Kind nicht zu erwarten. Aufgrund fehlender kontrollierter Studien an stillenden Frauen soll das Arzneimittel jedoch während der Stillzeit nur auf ärztlichen Rat angewendet werden. In diesem Fall soll weder auf die Brüste stillender Mütter noch auf großen Hautflächen oder über einen längeren Zeitraum angewendet werden (siehe Abschnitt 4.4).

Fertilität

Wird Etofenamat Greencango von Frauen mit Kinderwunsch angewendet, soll die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.

Es liegen keine Informationen über mögliche Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen vor.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Etofenamat Greencango hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1 000 bis < 1/100)

Selten (≥ 1/10 000 bis < 1/1 000)

Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen in absteigender Reihenfolge ihres Schweregrads dargestellt.

SystemorganklasseHäufigkeitNebenwirkung
Erkrankungen des ImmunsystemsSelten
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis)
Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesHäufig
  • Dermatitis wie z.B. Erythem, Jucken, Brennen, Hautausschlag auch mit Pustel- oder Quaddelbildung
Selten
  • Lichtempfindlichkeitsreaktionen
Sehr selten
  • Hautschwellung
  • bullöse Reaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom
  • toxische epidermale Nekrolyse

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Überempfindlichkeitsreaktionen wurden nach systemischer Anwendung von NSAR berichtet. Diese können bestehen aus (a) unspezifischen allergischen Reaktionen und Anaphylaxie, (b) Reaktivität der Atemwege mit Asthma, verstärktem Asthma, Bronchospasmus oder Dyspnoe, oder (c) verschiedenen Hautreaktionen, einschließlich Ausschläge verschiedener Arten, Pruritus, Urtikaria, Purpura, Angioödem und seltener exfoliativen und bullösen Dermatosen (einschließlich toxischer epidermaler Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom und Erythema multiforme). Sobald eines dieser Symptome erscheint, was nach der ersten Anwendung bereits möglich ist, ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.

Wird Etofenamat Greencango großflächig auf die Haut und über einen längeren Zeitraum angewendet, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Etofenamat-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Falls die empfohlene Dosis zur Anwendung auf der Haut überschritten wird, sollte das überschüssige Gel mit einem Papiertuch entfernt werden.

Falls durch nicht bestimmungsgemäße Anwendung oder erhebliche Überdosierung dieses Arzneimittels systemische Nebenwirkungen auftreten, sollten die allgemeinen Maßnahmen ergriffen werden, die bei einer Vergiftung mit nichtsteroidalen Antirheumatika empfohlen werden.

Ein spezifisches Antidot existiert nicht.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Nicht-steroidale Antiphlogistika zur topischen Anwendung,

ATC-Code: M02AA06

Wirkmechanismus

Etofenamat ist ein nicht-steroidales Antiphlogistikum-Analgetikum, das sich über die Prostaglandinsynthesehemmung in den üblichen tierexperimentellen Entzündungsmodellen als wirksam erwies.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption:

Die Bioverfügbarkeit etofenamathaltiger Arzneimittel unterliegt sowohl hohen interindividuellen als auch intraindividuellen Schwankungen, die im Wesentlichen durch die Applikationsstelle, die Hautfeuchtigkeit und andere Faktoren bedingt sind.

Nach der Anwendung von Etofenamat als 5%-Gel auf der Haut des menschlichen Rückens in einer Menge von 6 Gramm (entsprechend 300 mg Etofenamat) werden nach zwei Stunden maximale Plasmakonzentrationen von 150 µg/l gemessen, was verglichen mit den maximalen Plasmakonzentrationen von 10 mg/l nach oraler Verabreichung derselben Dosis einer geringen kutanen Resorption entspricht.

Verteilung:

Nach der kutanen Resorption zeigt Etofenamat eine deutliche Tendenz zur spezifischen Anreicherung im entzündeten Gewebe in unveränderter Form; seine Präsenz in der Synovialflüssigkeit ist nachweisbar.

Metabolisierung:

Etofenamat wird in der Leber zu Flufenaminsäure metabolisiert, welche weiterhin eine entzündungshemmende Wirkung besitzt.

Elimination:

Die Ausscheidung von Etofenamat erfolgt überwiegend renal, bereits während des ersten Tages nach Anwendung. Innerhalb von zwei Tagen nimmt die Ausscheidung um den Faktor 10 ab. Die Summe aller Metaboliten im Urin beträgt nach oraler Gabe von Etofenamat nach drei Tagen 55 ± 4,2 %. Die Halbwertszeit von Etofenamat beträgt nach oraler Gabe etwa 1,6 Stunden, während sie nach Anwendung auf der Haut ca. 3,3 Stunden beträgt.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien bei topischer Anwendung von Etofenamat zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Reproduktions- und Entwicklungstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potential lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

Lokale Verträglichkeitsstudien am Kaninchen zeigten Nebenwirkungen an der Anwendungsstelle, die reversibel sind und deren Schweregrad zunimmt, wenn die Anwendung auf verletzter Haut erfolgt.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

2-Propanol (Ph. Eur.)

Glycerol (E422)

Trolamin

Carbomer

Gereinigtes Wasser

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

Nach dem ersten Öffnen: 6 Monate

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für diese Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Für die Lagerungsbedingungen nach Anbruch des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

50 g oder 100 g Gel in Aluminium-Tuben mit einer Innenbeschichtung aus Epoxid-Phenol-Lack und einem Schraubverschluss aus hochdichtem Polyethylen, der mit einer Einstechspitze versehen ist, um die Aluminiummembran am Tubenhals zu durchstechen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

Greencango Kft.

Cserzy Mihály utca 32

6724 SZEGED

Ungarn

8. ZULASSUNGSNUMMER

7015062.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG

04.09.2026

10. STAND DER INFORMATION

September 2026

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Apothekenpflichtig

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7015062.00.00 · ENR 7015062

Stand der Information laut Text: 09/2026

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Etofenamat Greencango 100 mg/g Gel

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoff Etofenamat 100 mg/g
Darreichungsform Gel
Art der Anwendung Anwendung auf der Haut
Art des Arzneimittels Chemisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile 2-Propanol (Ph.Eur.), Glycerol, Trolamin, Carbomer, Gereinigtes Wasser
Packungsgrößen 50 g, 100 g
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: um den Inhalt vor Licht zu schützen; Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich; In Originalverpackung aufbewahren; Lagerung und Transport: um den Inhalt vor Licht zu schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich
ATC-Klassifikation
  1. M Muskel- und Skelettsystem
    1. M02 Topische Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen
      1. M02A Topische Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen
        1. M02AA Nichtsteroidale Antiphlogistika zur topischen Anwendung
          1. M02AA06 Etofenamat
Zulassung 7015062.00.00, seit 08.09.2026; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer Greencango Kft., 6724 SZEGED, Ungarn
Hersteller (Freigabe) Laboratórios Basi - Indústria Farmaceutica, S.A. (BS 1), Laboratórios Basi - Indústria Farmaceutica, S.A.

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7015062), Datensatz vom 12.10.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.