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Pankreatin Klinge 10 000 Ph.Eur. Lipase Einheiten magensaftresistente Hartkapseln – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Die Fachinformation richtet sich an Ärzte und Apotheker. Verständliche Hinweise für Patienten enthält der Beipackzettel: Einnahme, Nebenwirkungen, Andere Arzneimittel, Schwangerschaft und Stillzeit.

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
10000 E
Wirkstoff:

Fachinformation - Pankreatin Klinge 10 000 Ph.Eur. Lipase Einheiten magensaftresistente Hartkapseln

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Pankreatin Klinge 10 000 Ph.Eur. Lipase Einheiten magensaftresistente Hartkapseln

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Eine magensaftresistente Hartkapsel enthält Pankreatin (als Pankreaspulver)* entsprechend:

Amylaseaktivität: 8 000 Ph.Eur.-Einheiten

Lipaseaktivität: 10 000 Ph.Eur.-Einheiten

Proteaseaktivität: 600 Ph.Eur.-Einheiten

* hergestellt aus Pankreasgewebe vom Schwein

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

0,16 mg Ponceau 4R (E124).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Magensaftresistente Hartkapsel

Hartgelatinekapseln der Größe 2 (Länge 17,8 ± 0,4 mm) mit braunem Ober- und transparentem

Unterteil, gefüllt mit bräunlichen, zylindrischen, kugelförmigen oder unregelmäßig geformten magensaftresistenten Pellets (Mikropellets).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Pankreasenzyrn-Ersatzbehandlung bei exokriner Pankreasinsuffizienz aufgrund von Mukoviszidose

(zystische Fibrose) oder anderen Zuständen (z.B. chronische Pankreatitis, Pankreatektomie,

Pankreaskrebs) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung bei Kindern und Erwachsenen mit Mukoviszidose:

Bei Kindern unter 4 Jahren wird eine gewichtsabhängige Anfangsdosis von 1 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Mahlzeit empfohlen, bei Kindern ab 4 Jahren 500 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Mahlzeit.

Die Dosierung sollte je nach Schwere der Erkrankung, Kontrolle der Steatorrhoe und Aufrechterhaltung eines guten Ernährungszustands angepasst werden.

Patienten sollten 2 500 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Mahlzeit oder 10 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag oder 4 000 Lipase-Einheiten pro Gramm Fettaufnahme nicht überschreiten.

Dosierung bei anderen Erkrankungen, die mit exokriner Pankreasinsuffizienz einhergehen:

Die Dosierung sollte individuell nach dem Grad der Maldigestion und dem Fettgehalt der Mahlzeit eingestellt werden. Die erforderliche Dosis für eine Mahlzeit liegt im Bereich von etwa 25 000 bis

80 000 Ph.Eur. Lipase-Einheiten und die Hälfte der Einzeldosis für eine Zwischenmahlzeit.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Es wird empfohlen, die Enzyme während oder unmittelbar nach den Mahlzeiten einzunehmen.

Die Kapseln sollten während oder nach jeder Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden.

Wenn das Schlucken der Kapseln schwierig ist (z.B. bei kleinen Kindern oder älteren Patienten), können die Kapseln vorsichtig geöffnet und die magensaftresistenten Pellets in saure, weiche Nahrung (pH < 5,5), die nicht gekaut werden muss, oder in saure Flüssigkeit [pH < 5,5] gegeben werden. Dies kann Apfelmus, Joghurt oder Fruchtsaft mit einem pH-Wert unter 5,5 sein, z.B.

Apfel-, Orangen- oder Ananassaft. Diese Mischung sollte nicht gelagert werden. Die magensaftresistenten Pellets sollten nicht mit Wasser, Milch oder heißen Speisen gemischt werden.

Mischungen von Pellets mit weicher Nahrung oder Flüssigkeiten sollten sofort und ohne zu kauen heruntergeschluckt werden. Anschließend mit Wasser oder Saft nachtrinken, um eine vollständige

Aufnahme zu gewährleisten.

Zerdrücken und Zerkauen der magensaftresistenten Pellets oder das Mischen mit Nahrungsmitteln oder Flüssigkeiten mit einem pH-Wert von über 5,5 kann die schützende magensaftresistente Hülle der Pellets zerstören. Dies kann zu einer vorzeitigen Freisetzung der Enzyme in der Mundhöhle führen und eine verminderte Wirksamkeit sowie Reizung der Schleimhäute zur Folge haben. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Produktereste im Mund zurückbleiben.

Es ist wichtig für Patienten, jederzeit für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, insbesondere in Zeiten von erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr kann eine Verstopfung verschlimmern.

Bei Patienten mit zystischer Fibrose, die täglich mehr als 10 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht einnahmen, wurde über eine fibrosierende Kolonopathie berichtet (siehe Abschnitt

4.4).

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Fibrosierende Kolonopathie

Bei Patienten mit Mukoviszidose wurde unter hohen Dosen von Pankreatinpräparaten von Strikturen des Ileozökums und des Dickdarms (fibrosierende Kolonopathie) berichtet. Als Vorsichtsmaßnahme sollten ungewöhnliche abdominale Symptome oder Veränderungen der abdominalen Symptome medizinisch untersucht werden, um die Möglichkeit einer fibrosierenden Kolonopathie auszuschließen, insbesondere bei Patienten, die mehr als 10 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag einnehmen.

Anaphylaktische Reaktionen

In seltenen Fällen wurde von anaphylaktischen Reaktionen bei Pankreasenzymprodukten berichtet. Wenn diese Reaktion auftritt, sollten die Patienten angewiesen werden, die Behandlung sofort abzubrechen und dringend medizinische Hilfe zu suchen. Um das Risiko von Nebenwirkungen aufgrund von Überempfindlichkeit zu reduzieren, ist Vorsicht bei Patienten mit Allergien gegen

Schweineproteine geboten.

Reizung der Mundschleimhaut

Es sollte darauf geachtet werden, dass kein Arzneimittel im Mund verbleibt. Pankreatin Klinge sollte nicht zerdrückt oder zerkaut oder zu lange im Mund behalten werden und/oder mit Lebensmitteln vermischt werden, die einen pH-Wert von über 5,5 aufweisen. Dies kann die schützende magensaftresistente Hülle zerstören, was zu einer frühzeitigen Freisetzung von Enzymen, Schmerzen im Mund, Reizung der Mundschleimhaut, Blutungen, Geschwürbildung im Mund und/oder Verlust der Enzymaktivität führen kann (siehe Abschnitt 4.2).

Bei ersten Anzeichen einer Mundreizung kann es hilfreich sein, den Mund auszuspülen und ein Glas Wasser zu trinken.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Alkohol

Die gleichzeitige Einnahme von Pankreatin Klinge mit hochprozentigem Alkohol wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 5.2).

Pankreatin Klinge enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro magensaftresistenter

Hartkapsel, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".

Die Kapselhülle enthält Ponceau 4R (E 124). Ponceau 4R kann allergische Reaktionen hervorrufen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Daten (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge)

aus der Anwendung von Schweinepankreasenzymen bei Schwangeren vor. Es liegen keine Daten aus tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (siehe Abschnitt 5.3), jedoch zeigen tierexperimentetle Studien keine Hinweise auf eine Resorption von

Schweinepankreasenzymen. Daher ist keine Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität zu erwarten. Dieses Arzneimittel kann falls notwendig während der Schwangerschaft angewendet werden, um einer schwangeren Frau mit exokriner Pankreasinsuffizienz eine angemessene Nährstoffversorgung zu bieten.

Stillzeit

Es wird angenommen, dass Schweinepankreasenzyme keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind haben, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Schweinepankreasenzymen vernachlässigbar ist.

Pankreasenzyme können während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Es werden keine Auswirkungen auf die Fertilität erwartet, da Pankreasenzyme nicht aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert werden.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Pankreatin Klinge hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Die wichtigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen, die bei Pankreasenzym-Arzneimitteln beobachtet werden, sind anaphylaktische Reaktionen (siehe Abschnitt 4.4) und fibrosierende

Kolonopathie (siehe Abschnitt 4.4).

In klinischen Studien wurden mehr als 1 000 Patienten mit Pankreatin behandelt.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind gastrointestinale Störungen und sind in erster Linie leicht oder mäßig ausgeprägt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei den unten angegebenen Häufigkeiten beobachtet:

Systemorganklasse

Sehr häufig

(≥1/10)

Häufig

(≥1/100, <1/10)

Gelegentlich

(≥1/1 000,

<1/100)

nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Erkrankungen des Immunsystems

Überempfindlichkeit*, anaphylaktische

Reaktionen*

Erkrankungen des GastrointestinaltraktBauch-schmerzen**

Übelkeit, Erbrechen,

Obstipation,

Völlegefühl,

Diarrhöe**

Strikturen der

Ileozökalregion und des

Dickdarms

(fibrosierende

Kolonopathie)

Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesAusschlag

Pruritus,

Urtikaria

* Die folgenden Symptome einer Überempfindlichkeit wurden nach Markteinführung beobachtet:

Generalisierter Hautausschlag, Angioödem, Anschwellen der Lippen. Anschwellen der Mundschleimhaut und des Gesichts, Brennen und Schwellungen um die Augen, asthmatische Beschwerden. Darüber hinaus wurde über Tachykardie und Hypotonie im Rahmen eines anaphylaktischen Schocks berichtet.

** Magen-Darm-Beschwerden stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Grunderkrankung. Für Bauchschmerzen und Durchfall wurde eine ähnliche oder geringere Inzidenz im Vergleich zu Placebo berichtet.

Bei Patienten mit zystischer Fibrose, die hohe Dosen von Pankreatinpräparaten einnehmen, wurde über Strikturen des Ileozäkums und des Dickdarms (fibrosierende Kolonopathie) berichtet (siehe Abschnitt 4.4)

Kinder und Jugendliche

In der pädiatrischen Population wurden keine spezifischen Nebenwirkungen festgestellt.

Häufigkeit, Art und Schwere der Nebenwirkungen waren bei Kindern mit Mukoviszidose im Vergleich zu Erwachsenen ähnlich.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.

Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-GeorgKiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarrn.de

anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Chronisch hohe Dosen von Pankreasenzymprodukten wurden mit fibrosierender Kolonopathie in

Verbindung gebracht, in einigen Fällen mit Kolonstrikturen als Folge (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Extrem hohe Dosen von Pankreatin wurden Berichten zufolge mit Hyperurikosurie und Hyperurikämie in Verbindung gebracht.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Digestiva, inkl. Enzyme; Enzym-haltige Zubereitungen, ATC-Code:

A09AA02

Wirkmechanismus

Pankreatin Klinge enthält Schweinepankreaspulver, formuliert als magensaftresistente

(säureresistente) Pellets (minimicrospheres) in Gelatinekapseln.

Die Kapseln lösen sich schnell im Magen auf und geben zahlreiche magensaftresistente Pellets frei.

Dieses Prinzip der Multidosierung wurde entwickelt um eine gute Durchmischung mit dem Chymus, eine gleichzeitige Entleerung mit dem Speisebrei aus dem Magen und, nach der Freisetzung, eine gute Verteilung der Enzyme im Speisebrei zu ermöglichen.

Klinische Wirksamkeit

Insgesamt wurden 33 Studien durchgeführt, in denen die Wirksamkeit von Pankreatin bei Patienten mit exokriner Pankreasinsuffizienz untersucht wurde. Hierunter waren 11 placebokontrollierte Studien, die bei Patienten mit zystischer Fibrose, chronischer Pankreatitis oder postoperativen Zuständen durchgeführt wurden.

Bei allen randomisierten, placebokontrollierten Wirksamkeitsstudien war das vordefinierte Primärziel, eine Überlegenheit von Pankreatin gegenüber Placebo für den primären Wirksamkeitsparameter, dem Fettabsorptionskoeffizienten (CFA), nachzuweisen.

Der Fettabsorptionskoeffizient erfasst den Prozentsatz an Fett der im Körper aufgenommen wird, unter Berücksichtigung der Gesamtfettaufnahme und der fäkalen Fettausscheidung. In den placebokontrollierten PEI-Studien lag der mittlere CFA unter Pankreatin-Behandlung (83,0 %) höher als unter Placebo (59,1 %). In allen Studien, unabhängig vom Design, war nach Ende der Behandlung mit Pankreatin der mittlere CF A-Wert vergleichbar mit dem mittleren CFA-Wert in den placebokontrollierten Studien.

Die Behandlung mit Pankreatin verbessert deutlich die Symptome der exokrinen Pankreasinsuffizienz einschließlich Stuhlkonsistenz, Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlgang, unabhängig von der Grunderkrankung.

Kinder und Jugendliche

Bei Mukoviszidose wurde die Wirksamkeit von Pankreatin an 340 pädiatrischen Patienten, in einem Altersbereich vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen, nachgewiesen. In allen Studien lagen die mittleren CFA-Werte am Ende der Behandlung mit Pankreatin bei über 80%, unabhängig von der Altersgruppe.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Alkohol

Eine In-vitro-Studie in 20 %-igem Alkohol zeigte nach 2 Stunden einen Anstieg der Freisetzung von Pankreatin aus Pankreatin Klinge Kapseln auf etwa 48 % des deklarierten Gehaltes. Im Falle von 5 %- und 10 %-igem Alkohol wurde nach 2 Stunden eine Freisetzung von ca. 4 % und 6 % des deklarierten Gehaltes beobachtet.

Da Tierstudien keinen Hinweis darauf geben, dass intakte Enzyme resorbiert werden, wurden keine klassischen pharmakokinetischen Studien durchgeführt. Pankreasenzyme erfordern für die Entfaltung ihrer Wirksamkeit keine Resorption. Im Gegenteil, ihre volle therapeutische Aktivität kommt im Darmlumen zum Einsatz. Darüber hinaus unterliegen sie als Proteine, während der Passage durch den Gastrointestinaltrakt, der proteolytischen Verdauung bevor sie als Peptide und Aminosäuren resorbiert werden.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Präklinische Daten zeigen keine relevante Toxizität bei wiederholter Verabreichung.

Tierexperimentelle Studien zeigen keine Hinweise auf eine Resorption von Schweinepankreasenzymen aus dem Magen-Darm-Trakt nach oraler Verabreichung. Studien zur Genotoxizität, Kanzerogenität oder Reproduktionstoxizität wurden nicht durchgeführt.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Kapselinhalt:

Cetylalkohol (Ph.Eur.)

Poloxamer 407

(enthält Butylhydroxytoluol)

Magensaftresistenter Überzug:

Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) Dispersion 30% (Ph.Eur.)

(enthält Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80)

Macrogol 4000

Talkum

Simeticon-Emulsion 30%

(enthält Simeticon, Methylcellulose, Sorbinsäure (Ph.Eur.))

Kapselhülle:

Gelatine

Gereinigtes Wasser

Ponceau 4R

Patentblau V

Titandioxid

Chinolingelb

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern. Nach dem Öffnen innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.

Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Pankreatin Klinge 10 000 Einheiten magensaftresistente Hartkapseln sind in einer weißen 75-ml-HDPE-Flasche mit weißem Polypropylen-Schraubdeckel und einer weißen Trockenkapsel aus Polyethylen niedriger Dichte mit einem Trockenmittel (Silicagel) im Inneren erhältlich. Jede Flasche enthält 100 Kapseln und ist in einem Umkarton verpackt.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen

Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

Klinge Pharma GmbH

Bergfeldstr. 9

83607 Holzkirchen

Deutschland

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

7001095.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 31.03.2025

10. STAND DER INFORMATION

März 2025

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Apothekenpflichtig

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7001095.00.00 · ENR 7001095

Stand der Information laut Text: 03/2025

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Pankreatin Klinge 10 000 Ph.Eur. Lipase Einheiten magensaftresistente Hartkapseln

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoff Pankreatin 10000 E
Darreichungsform Kaps magenfest
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Art des Arzneimittels Biotechnologisch hergestellte Arzneimittel
Sonstige Bestandteile
Cetylalkohol (Ph.Eur.), Poloxamer 407, Butylhydroxytoluol (Ph.Eur.), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30% (Ph.Eur.) und 14 weitere+

Cetylalkohol (Ph.Eur.), Poloxamer 407, Butylhydroxytoluol (Ph.Eur.), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30% (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80, Macrogol 4000, Talkum, Simeticon-Emulsion 30 %, Simeticon, Methylcellulose, Sorbinsäure (Ph.Eur.), Ponceau 4R, Patentblau V, Titandioxid, Chinolingelb, Gelatine, Gereinigtes Wasser

Packungsgrößen 100 Stück
Haltbarkeit 2 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen; Das Behältnis fest verschlossen halten; Nicht über +25°C
ATC-Klassifikation
  1. A Alimentäres System und Stoffwechsel
    1. A09 Digestiva, inkl. Enzyme
      1. A09A Digestiva, inkl. Enzyme
        1. A09AA Enzym-haltige Zubereitungen
          1. A09AA02 Multienzyme (Lipase, Protease etc.)
Zulassung 7001095.00.00, seit 01.04.2025; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer Klinge Pharma GmbH, 83607 Holzkirchen
Hersteller (Freigabe) AVVA Pharmaceuticals Ltd, SIA "UNIFARMA", SIA "UNIFARMA" (BS 1)

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7001095), Datensatz vom 16.09.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.