Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels - Trileptal 300 mg Filmtabletten
1. Bezeichnung der Arzneimittel
1. Bezeichnung der ArzneimittelTrileptal 150 mg Filmtabletten
Trileptal 300 mg Filmtabletten
Trileptal 600 mg Filmtabletten
2. qualitative und quantitative zusammensetzung
Trileptal 150 mg Filmtabletten:
1 Filmtablette enthält 150 mg Oxcarbazepin
Trileptal 300 mg Filmtabletten:
1 Filmtablette enthält 300 mg Oxcarbazepin
Trileptal 600 mg Filmtabletten:
1 Filmtablette enthält 600 mg Oxcarbazepin
Zu Hilfsstoffen siehe Abschnitt 6.1 „Hilfsstoffe“
3. darreichungsform
Filmtablette
Ovale Tablette mit Bruchrillen auf beiden Seiten
4. klinische angaben
4. klinische angabenTrileptal wird zur Behandlung von fokalen Anfällen mit oder ohne sekundär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen angewendet.
Trileptal wird als Monotherapie oder Kombinationstherapie bei Erwachsenen und bei Kindern im Alter von 6 Jahren oder älter eingesetzt.
4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Kontrollierte Monotherapiestudien an bisher nicht mit Antiepileptika behandelten Patienten haben die Wirksamkeit einer Tagesdosis von 1200 mg gezeigt; bei therapierefraktären Patienten, die von anderen Antiepileptika auf eine Monotherapie mit Trileptal umgestellt wurden, erwies sich eine Tagesdosis von 2400 mg als wirksam.
Bei stationärer Behandlung wurden Dosierungen bis zu 2400 mg pro Tag innerhalb von 48 Stunden erreicht.
Kombinationstherapie
Die Behandlung mit Trileptal kann mit einer Tagesdosis von 600 mg (8–10 mg/kg/Tag), verteilt auf zwei Einzeldosen, begonnen werden. Die Tagesdosis kann in Abständen von einer Woche in Schritten von höchstens 600 mg gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Die Erhaltungsdosis liegt bei Tagesdosen zwischen 600 mg und 2400 mg.
Tagesdosen von 600 bis 2400 mg erwiesen sich in einer kontrollierten Studie in der Kombinationstherapie als wirksam, wobei die meisten Patienten eine Tagesdosis von 2400 mg nicht ohne eine Dosisverringerung der anderen gleichzeitig gegebenen Antiepileptika tolerierten, hauptsächlich wegen zentralnervöser Nebenwirkungen.
Tagesdosen über 2400 mg wurden nicht systematisch in klinischen Studien untersucht.
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird eine Dosisanpassung empfohlen (siehe „Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion“). Bei Patienten mit Hyponatriämierisiko siehe Abschnitt 4.4 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“.
Kinder
In der Mono- und in der Kombinationstherapie sollte die Behandlung mit einer Dosis von 8–10 mg/kg/Tag, verteilt auf zwei Einzeldosen, begonnen werden. In der Kombinationstherapie wurden therapeutische Erfolge mit einer mittleren Erhaltungsdosis von etwa 30 mg/kg/Tag erzielt. Die Tagesdosis kann in Abständen von einer Woche in Schritten von höchstens 10 mg/kg/Tag bis zu einer Maximaldosis von 46 mg/kg/Tag gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen (siehe Abschnitt 5.2 „Pharmakokinetische Eigenschaften“).
Trileptal wird zur Behandlung von Kindern im Alter von 6 Jahren oder älter empfohlen. Sicherheitsdaten liegen für Kinder ab 2 Jahren vor.
Die oben aufgeführten Dosierungsempfehlungen beruhen auf den in klinischen Studien verwendeten Dosen in allen Altersgruppen. Wo angezeigt, können jedoch auch niedrigere Anfangsdosen verwendet werden.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Untersuchungen bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz liegen nicht vor (s. Abschnitt 5.2 „Pharmakokinetische Eigenschaften“).
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) sollte die Behandlung mit der halben Anfangsdosis (300 mg/Tag) begonnen und in Abständen von mindestens einer Woche gesteigert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen (s. Abschnitt 5.2 „Pharmakokinetische Eigenschaften“).
Die Dosissteigerung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bedarf möglicherweise einer sorgfältigeren Überwachung.
4.3 gegenanzeigen
4.3 gegenanzeigenÜberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der anderen Inhaltsstoffe.
4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Serumnatriumspiegel unter 125 mmol/l wurden bei bis zu 2,7 % der mit Trileptal behandelten Patienten beobachtet. Sie sind gewöhnlich asymptomatisch und machen keine Anpassung der Therapie erforderlich. Die Erfahrungen aus den klinischen Studien zeigen, dass sich die Serumnatriumspiegel normalisieren, wenn die Trileptaldosis verringert, Trileptal abgesetzt oder der Patient mit Begleitmaßnahmen (z. B. Flüssigkeitsrestriktion) behandelt wird. Bei Patienten mit vorbestehenden Nierenerkrankungen, die mit einem niedrigen Serumnatriumspiegel einhergehen oder bei Patienten, die gleichzeitig mit den Natriumspiegel senkenden Arzneimitteln (z. B. Diuretika, Desmopressin) oder mit nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B. Indometacin) behandelt werden, sollten die Serumnatriumspiegel vor der Behandlung bestimmt werden. Danach sollten die Serumnatriumspiegel zunächst nach etwa zwei Wochen und dann während der ersten drei Monate der Behandlung in monatlichen Abständen oder entsprechend der klinischen Notwendigkeit bestimmt werden. Die oben genannten Risikofaktoren treten besonders bei älteren Patienten auf. Bei Patienten, die mit Trileptal behandelt werden und bei denen eine Behandlung mit den Natriumspiegel senkenden Arzneimitteln begonnen wird, sollte dem gleichen Schema für die Bestimmung der Serumnatriumspiegel gefolgt werden. Grundsätzlich sollte eine Serumnatriumspiegelbestimmung in Betracht gezogen werden, wenn während der Behandlung mit Trileptal klinische Zeichen einer Hyponatriämie auftreten (s. Abschnitt 4.8 „Nebenwirkungen“). Ansonsten können Bestimmungen der Serumnatriumspiegel Teil der routinemäßigen Überwachung der Laborwerte sein.
Bei allen Patienten mit Herzinsuffizienz sollte eine regelmäßige Gewichtskontrolle durchgeführt werden, um das Auftreten einer Flüssigkeitsretention festzustellen. Im Falle einer Flüssigkeitsretention oder einer Verschlechterung der Herzfunktion sollte der Serumnatriumspiegel bestimmt werden. Wenn eine Hyponatriämie festgestellt wird, ist die Flüssigkeitsrestriktion eine wichtige Behandlungsmaßnahme.
Obwohl aus den klinischen Studien keine Hinweise dafür vorliegen, dass es unter Oxcarbazepin zu einer Beeinträchtigung der Reizleitung am Herzen kommen kann, sollten aus theoretischen Erwägungen Patienten mit vorbestehender Störung der Reizleitung (z. B. AV-Block, Arrhythmien) sorgfältig überwacht werden.
Es wurde über Einzelfälle von Hepatitis berichtet, die sich in den meisten Fällen hinreichend rückbildete. Wenn ein Verdacht auf eine Leberschädigung besteht, sollten Leberfunktionstests durchgeführt und das Absetzen von Trileptal in Betracht gezogen werden.
Frauen im gebärfähigen Alter sollten darauf hingewiesen werden, dass bei gleichzeitiger Anwendung von Trileptal und hormonalen Kontrazeptiva diese Art der Empfängnisverhütung unwirksam werden kann (s. Abschnitt 4.5 „Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen“). Bei Behandlung mit Trileptal werden daher zusätzliche, nicht-hormonale Verhütungsmethoden empfohlen.
Vorsicht ist geboten, wenn während der Behandlung mit Trileptal Alkohol eingenommen wird, da sich die sedativen Wirkungen möglicherweise addieren können.
Wie alle Antiepileptika sollte auch Trileptal nur langsam abgesetzt werden, um das mögliche Risiko einer erhöhten Anfallshäufigkeit zu minimieren.
4.5 wechselwirkungen mit anderen arzneimitteln und sonstige wechselwirkungen
4.6 Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit
4.6 Anwendung während Schwangerschaft und StillzeitAnwendung während der Schwangerschaft
Befunde aus einer begrenzten Zahl von Schwangerschaften ergaben Hinweise, dass Oxcarbazepin bei Gabe während der Schwangerschaft zu Fehlbildungen (z. B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalte) führen kann. Bei Eintritt einer Schwangerschaft während der Therapie mit Trileptal oder wenn die Notwendigkeit einer Behandlung mit Trileptal während der Schwangerschaft entsteht, muss der Nutzen des Arzneimittels sorgfältig gegen das mögliche Risiko fötaler Missbildungen abgewogen werden. Dies ist besonders wichtig in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Hier sollte die niedrigste anfallskontrollierende Dosis verwendet werden. Bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte Trileptal, wenn immer möglich, als Monotherapie eingesetzt werden. Die Patientinnen sollten über das möglicherweise erhöhte Risiko von Fehlbildungen aufgeklärt und ihnen die Möglichkeit der Pränataldiagnostik angeboten werden.
In Tierstudien zeigte sich bei Dosierungen, die für das Muttertier toxisch waren, eine Zunahme der embryonalen Mortalität, eine Verzögerung des Wachstums und Missbildungen (siehe Abschnitt 5.3 ,,Präklinische Daten zur Sicherheit‘‘).
Antiepileptika können zu einem Folsäuremangel, der möglicherweise an fötalen Missbildungen beteiligt ist, beitragen. Die ergänzende Gabe von Folsäure vor und während der Schwangerschaft wird daher empfohlen.
Bei Neugeborenen wurde über Blutgerinnungsstörungen durch Antiepileptika berichtet. Als Vorsichtsmaßnahme sollte präventiv in den letzten Wochen der Schwangerschaft und beim Neugeborenen Vitamin K1 gegeben werden.
Oxcarbazepin und sein aktiver Metabolit (MHD) passieren die Plazenta. In einem Fall wurden beim Neugeborenen und der Mutter ähnliche Plasmaspiegel von MHD gefunden.
Anwendung während der Stillzeit
Oxcarbazepin und sein aktiver Metabolit (MHD) treten beim Menschen in die Muttermilch über. Für beide wurde zwischen den Konzentrationen in Milch und in Plasma ein Verhältnis von 0,5 gefunden. Die Auswirkungen auf den Säugling, der Trileptal auf diesem Wege aufnimmt, sind nicht bekannt. Daher darf während der Behandlung mit Trileptal nicht gestillt werden.
4.7 auswirkungen auf die verkehrstüchtigkeit und das bedienen von maschinen
Unter der Behandlung mit Trileptal wurden Schwindel und Schläfrigkeit beobachtet. Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass ihre körperlichen und/oder geistigen Fähigkeiten zum Autofahren oder Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein können.
4.8 nebenwirkungen
Zentralnervensystem/Psyche
Sehr häufig: Schwindel, Kopfschmerz, Schläfrigkeit
Häufig: Unruhe, Gedächtnisstörungen (Amnesie), Apathie, Ataxie, Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit, depressive Verstimmungen, gefühlsmäßige Labilität (z. B. Nervosität), Nystagmus, Tremor.
Herz- und Kreislaufsystem
In Einzelfällen: Arrhythmien (z. B. AV-Block).
Gastrointestinaltrakt
Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen
Häufig: Verstopfung, Diarrhoe, Bauchschmerz.
Blut- und Lymphsystem
Gelegentlich: Leukopenie
In Einzelfällen: Thrombozytopenie.
Leber
Gelegentlich: Anstieg der Transaminasen und/oder der alkalischen Phosphatase
In Einzelfällen: Hepatitis.
Stoffwechsel und Ernährung
Häufig: Hyponatriämie
In Einzelfällen: Hyponatriämie mit klinischen Symptomen wie epileptischen Anfällen, Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung, Enzephalopathie (vgl. auch weitere Nebenwirkungen unter Zentralnervensystem/Psyche), Sehstörungen (z. B. Verschwommensehen), Erbrechen, Übelkeit.
Haut und Hautanhangsgebilde
Häufig: Akne, Alopezie, Exanthem
Gelegentlich: Urtikaria
In Einzelfällen: Stevens-Johnson-Syndrom, systemischer Lupus erythematodes.
Wahrnehmung
Sehr häufig: Doppeltsehen
Häufig: Schwindel, Sehstörungen (z. B. Verschwommensehen).
4.9 überdosierung
Es wurde über einzelne Fälle von Überdosierung berichtet. Die maximale eingenommene Dosis betrug etwa 24.000 mg. Alle Patienten erholten sich nach symptomatischer Behandlung. Symptome einer Überdosierung sind unter anderem Schläfrigkeit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Hyperkinesie, Hyponatriämie, Ataxie und Nystagmus. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Nach Bedarf sollte eine symptomatische und unterstützende Behandlung durchgeführt werden. Eine Entfernung des Arzneimittels durch Magenspülung und/oder Inaktivierung durch Gabe von Aktivkohle sollte in Erwägung gezogen werden.
5. pharmakologische eigenschaften
Pharmakodynamische Effekte
Die pharmakologische Aktivität von Oxcarbazepin beruht hauptsächlich auf dem Metaboliten MHD (s. Abschnitt 5.2 „Pharmakokinetische Eigenschaften – Biotransformation“). Es wird angenommen, dass der Wirkungsmechanismus von Oxcarbazepin und MHD hauptsächlich auf einer Blockade spannungsabhängiger Natrium-Kanäle beruht, was zu einer Stabilisierung übererregter Nervenmembranen, einer Hemmung hochfrequenter neuronaler Aktivität und einer Verminderung der Ausbreitung von postsynaptischen Impulsen führt. Zusätzlich kann auch eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellmembran für Kalium und eine Modulation der spannungsaktivierten Kalziumkanäle zu der antikonvulsiven Wirkung der Substanzen beitragen. Es wurden keine signifikanten Wechselwirkungen mit Neurotransmitter-Rezeptoren oder anderen Rezeptoren im Gehirn beobachtet.
Oxcarbazepin und sein aktiver Metabolit (MHD) sind im Tierexperiment stark wirksame Antikonvulsiva. Sie schützten Nager vor generalisierten tonisch-klonischen und in geringerem Maß auch vor klonischen Krämpfen und beseitigten oder verminderten die Häufigkeit von chronisch wiederkehrenden fokalen Anfällen bei Rhesusaffen mit Aluminiumimplantaten. Es wurde keine Toleranzentwicklung (d. h. Abschwächung der antikonvulsiven Wirkung) bei tonisch-klonischen Krämpfen an Mäusen und Ratten beobachtet, die 5 Tage bzw. 4 Wochen lang täglich mit Oxcarbazepin oder MHD behandelt wurden.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Besondere Patientengruppen
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Die Pharmakokinetik und der Metabolismus von Oxcarbazepin und MHD wurden an gesunden Probanden und an Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nach Einmalgabe von 900 mg untersucht. Eine geringe bis mittelschwere Einschränkung der Leberfunktion beeinflusste die Pharmakokinetik von Oxcarbazepin und MHD nicht. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz wurde Trileptal nicht untersucht.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Es existiert eine lineare Beziehung zwischen Kreatinin-Clearance und der renalen Clearance von MHD. Nach Einmalgabe von 300 mg Trileptal verlängert sich bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) die Eliminationshalbwertszeit von MHD um 60–90 % (16 bis 19 Stunden) im Vergleich zu Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion (10 Stunden) und es kommt zu einer Verdoppelung der AUC bei diesen Patienten.
Kinder
Nach Einmalgabe von 5 bzw. 15 mg/kg Trileptal waren die dosiskorrigierten Werte der AUC von MHD bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren um 30 % niedriger als bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren. Im allgemeinen ist bei Kindern mit normaler Nierenfunktion die renale Clearance von MHD (bezogen auf das Körpergewicht) höher als bei Erwachsenen. Bei Kindern wird eine um 10 bis 50 % verringerte Eliminationshalbwertszeit von MHD (5 bis 9 Stunden) im Vergleich zu Erwachsenen (10 Stunden) beobachtet.
Ältere Patienten
Nach Einmalgabe (300 mg) und Mehrfachgabe (600 mg/Tag) von Trileptal waren bei älteren Probanden (Alter 60–82 Jahre) die maximalen Plasmaspiegel und die AUC von MHD um 30 %-60 % höher als bei jungen Probanden (Alter 18–32 Jahre). Ein Vergleich der Kreatinin-Clearance bei jungen und älteren Probanden zeigt, dass der Unterschied auf einer altersbedingten Verminderung der Kreatinin-Clearance beruht. Spezielle Dosierungsempfehlungen sind nicht notwendig, da die therapeutische Dosis individuell bestimmt wird.
Geschlecht
Geschlechtsabhängige pharmakokinetische Unterschiede wurden bei Kindern, Erwachsenen oder älteren Patienten nicht beobachtet.
5.3 präklinische daten zur sicherheit
abhängig, spezifisch für die Ratte und für die klinische Anwendung von Oxcarbazepin nicht relevant sind. Studien wurden eingeleitet, um diesen vermuteten Mechanismus zu klären.
6. pharmazeutische angaben
Kern:
Hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Crospovidon, Magnesiumstearat.
Film:
Hypromellose, Macrogol 8000, Eisenoxidhydrat (E 172), Talkum, Titandioxid (E 171).
6.2 inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3 dauer der haltbarkeit
Entsprechend der in den Lieferländern festgelegten Haltbarkeitsdauer.
6.4 besondere lagerungshinweise
Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.
6.5 art und inhalt des behältnisses
6.5 art und inhalt des behältnissesBlister aus PVC/PE/PVDC und Aluminiumfolie zu je 10 Filmtabletten
Originalpackungen mit 50, 100 und 200 Filmtabletten
Anstaltspackungen
6.6 Hinweise für die Handhabung
Keine speziellen Hinweise.
7. Name/Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers
7. Name/Firma und Anschrift des pharmazeutischen UnternehmersEURIM-PHARM Arzneimittel GmbH
Am Gänslehen 4 – 6
83451 Piding
Tel.: 08651/704–0
8. zulassungsnummern
8. zulassungsnummernTrileptal 150 mg Filmtabletten: 51139.00.00
Trileptal 300 mg Filmtabletten: 51139.01.00
Trileptal 600 mg Filmtabletten: 51139.02.00
9. Datum der Zulassung/Verlängerung der Zulassung
9. Datum der Zulassung/Verlängerung der Zulassung19.07.2001
10. stand der information
10. stand der informationMärz 2000