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Vigil® 200 mg Tabletten – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
200 mg
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Vigil 200 mg Tabletten

1. Was ist Vigil® und wofür wird es angewendet?

Der Wirkstoff in den Tabletten ist Modafinil.

Modafinil kann von erwachsenen Narkolepsie-Patienten eingenommen werden, um ihnen dabei zu helfen, wach zu bleiben. Narkolepsie ist eine Erkrankung, die tagsüber übermäßige Müdigkeit verursacht sowie die Neigung, in unangemessenen Situationen plötzlich einzuschlafen (Schlafattacken), verursacht. Modafinil kann den Schweregrad Ihrer Narkolepsie und damit die Wahrscheinlichkeit für Schlafattacken vermindern, es gibt jedoch auch noch andere Möglichkeiten, Ihren Zustand zu verbessern. Ihr Arzt kann Ihnen hierbei weiterhelfen.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Vigil® beachten?

Vigil® darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Modafinil oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

    Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben.
  • wenn Sie an einem nicht bzw. nicht ausreichend behandelten mittelschweren bis schweren

    Bluthochdruck (Hypertonie) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Vigil® einnehmen.

  • wenn Sie an einer Herzerkrankung oder Bluthochdruck leiden. Ihr Arzt wird Sie in diesem Fall regelmäßig untersuchen, während Sie Vigil® einnehmen.
  • wenn Sie bereits an einer Depression, depressiven Verstimmung, Angststörung, Psychose

    (Realitätsverlust) oder Manie (übermäßige Begeisterung oder extreme Glücksgefühle) oder bipolaren Störung gelitten haben, da Vigil® diese Erkrankungen verschlimmern könnte.

  • wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden (in diesem Fall werden Sie eine niedrigere Dosierung benötigen).
  • wenn Sie in der Vergangenheit Alkohol- oder Drogenprobleme hatten.

Weitere wichtige Punkte, die Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen sollten

  • Manche Personen berichteten während der Einnahme dieses Arzneimittels über Suizid-/ aggressive Gedanken bzw. aggressives Verhalten. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie sich depressiv, aggressiv oder feindselig gegenüber anderen fühlen, oder wenn Sie Suizidgedanken oder andere Veränderungen in Ihrem Verhalten bemerken (siehe Abschnitt 4). Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen engen Freund, Ihnen dabei zu helfen, auf mögliche Anzeichen einer Depression oder anderer Verhaltensänderungen zu achten.
  • Bei Langzeitanwendung dieses Arzneimittels besteht die Möglichkeit, dass Sie eine Abhängigkeit entwickeln. Wenn Sie es über einen längeren Zeitraum anwenden müssen, wird Ihr Arzt regelmäßig überprüfen, ob dieses Arzneimittel immer noch am besten für Sie geeignet ist.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Hinweis für Leistungssportler

Die Anwendung des Arzneimittels Vigil® kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Einnahme von Vigil® zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Vigil® und bestimmte andere Arzneimittel können sich gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen. Ihr Arzt muss daher möglicherweise die Dosis Ihrer Arzneimittel anpassen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie sowohl eines der folgenden Arzneimittel als auch Vigil® einnehmen/anwenden:

  • Hormonelle Verhütungsmittel (einschließlich „Pille“, Implantate, Spiralen und Pflaster). Vigil® kann ihre Wirksamkeit herabsetzen, daher sollten Sie für die Behandlungsdauer und für bis zu weitere 2 Monate nach dem Absetzen von Vigil® begleitende oder andere Verhütungsmethoden verwenden.
  • Omeprazol (Arzneimittel gegen Säurereflux, Verdauungsstörungen oder Magengeschwüre)
  • Antivirale Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (Proteaseinhibitoren, z. B.

    Indinavir oder Ritonavir)

  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Vorbeugung der Abstoßung von Organtransplantaten oder zur

    Behandlung von Arthritis (entzündliche Gelenkerkrankung) oder Psoriasis (Schuppenflechte))

  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Antiepileptika, z. B. Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (z. B. Amitryptilin, Citalopram oder Fluoxetin)

    oder Angststörungen (z. B. Diazepam)

  • Arzneimittel zur Blutverdünnung (z. B. Warfarin); Ihr Arzt wird während der Behandlung Ihre

    Blutgerinnungszeit überwachen.

  • Calcium-Kanal-Blocker oder Beta-Blocker gegen Bluthochdruck oder Herzerkrankungen (z. B.

    Amlodipin, Verapamil oder Propranolol)

  • Statine zur Senkung des Cholesterinspiegels (z. B. Atorvastatin oder Simvastatin)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sollten Sie Vigil® nicht einnehmen.

Es wird vermutet, dass Modafinil Geburtsfehler verursacht, wenn es während der Schwangerschaft angewendet wird. Die Einnahme von Modafinil während der Schwangerschaft kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Verhütungsmethoden, die für Sie geeignet sind, während Sie Vigil® einnehmen. Sie müssen die Verhütungsmethoden für 2 Monate nach dem Absetzen von Vigil® weiter anwenden.

Sie sollten Vigil® nicht während der Stillzeit einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Vigil® kann bei bis zu 1 von 10 behandelten Personen verschwommenes Sehen oder Schwindelgefühle hervorrufen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, wenn Sie hiervon betroffen sind oder trotz der Behandlung mit diesem Arzneimittel immer noch an starker Schläfrigkeit leiden.

Vigil® enthält Lactose und Natrium.

Bitte nehmen Sie Vigil® erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Vigil® einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tabletten sollten als Ganzes mit Wasser geschluckt werden.

Erwachsene

Die empfohlene Dosis beträgt 200 mg pro Tag. Die Tagesdosis kann auf einmal (morgens) oder verteilt auf 2 Dosen pro Tag (100 mg morgens und 100 mg mittags) eingenommen werden. Ihr Arzt kann Ihre Tagesdosis auf bis zu 400 mg erhöhen.

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg pro Tag.

Ihr Arzt kann Ihre Tagesdosis auf bis zu 400 mg erhöhen, vorausgesetzt, Sie leiden nicht an einer Leber- oder Nierenerkrankung.

Erwachsene mit schwerwiegenden Nieren- und Lebererkrankungen

Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg pro Tag.

Ihr Arzt wird regelmäßig überprüfen, ob Ihre Behandlung für Sie angemessen ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Vigil® eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, können Sie folgende Beschwerden entwickeln: Übelkeit, Unruhe, Desorientiertheit, Verwirrtheit, Agitiertheit (z.B. Zittern, gesteigerter Bewegungsdrang), Angst oder Erregungszustände. Möglicherweise treten auch Schlafstörungen, Durchfall, Halluzinationen (Wahrnehmung nicht realer Dinge), Brustschmerzen, Veränderung der Herzfrequenz oder Erhöhung des Blutdrucks auf.

Suchen Sie sofort die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf oder informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie diese Packungsbeilage und die übrigen Tabletten mit.

Wenn Sie die Einnahme von Vigil® vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Setzen Sie dieses Arzneimittel sofort ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt,

  • wenn Sie plötzlich Atemschwierigkeiten oder eine pfeifende Atmung haben oder Ihr Gesicht,

    Mund oder Hals anschwillt.

  • wenn Sie einen Hautausschlag oder Juckreiz bemerken (insbesondere, wenn dies am ganzen

    Körper auftritt). Schwere Hautausschläge können sich in Bläschenbildung oder Abschälen der Haut, Geschwüre in Mund, Augen, Nase oder an den Genitalien äußern. Möglicherweise bekommen Sie auch Fieber und Bluttest-Ergebnisse außerhalb des Normbereichs.

  • wenn Sie Veränderungen in Ihrer geistigen Verfassung und Ihrem Wohlbefinden feststellen.

    Anzeichen hierfür können Folgendes beinhalten:

    o Stimmungsschwankungen oder Denkstörungen

    o Aggressionen oder Feindseligkeit

    o Vergesslichkeit oder Verwirrtheit

    o Extreme Glücksgefühle

    o Übermäßige Aufregung oder Hyperaktivität

    o Angstzustände oder Nervosität

    o Depressionen, Suizidgedanken oder -verhalten

    o Erregungszustände oder Psychosen (Realitätsverlust, der Wahnvorstellungen oder die

    Wahrnehmung nicht vorhandener Dinge beinhalten kann), sich wie abgetrennt oder wie taub fühlen, oder Persönlichkeitsstörungen

Andere Nebenwirkungen beinhalten folgende Beschwerden:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwindelgefühle
  • Schläfrigkeit, extreme Müdigkeit oder Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
  • Wahrnehmung des Herzschlages, der schneller als gewöhnlich sein kann
  • Brustschmerzen
  • Erröten
  • Mundtrockenheit
  • Appetitverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Durchfall oder Verstopfung
  • Schwäche; Taubheit oder Kribbeln in Händen oder Füßen
  • Verschwommenes Sehen
  • Anormale Ergebnisse bei Leberfunktionstests (erhöhte Leberenzyme)
  • Reizbarkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Beinkrämpfe,

    Gelenkschmerzen, Zucken oder Zittern (Tremor)

  • Drehschwindel
  • Schwierigkeiten, die Muskeln gleichmäßig zu bewegen oder andere Bewegungsstörungen,

    Muskelverspannung, Koordinationsprobleme

  • Heuschnupfen-Beschwerden einschließlich juckender/laufender Nase oder tränenden Augen
  • Vermehrtes Husten, Asthma oder Kurzatmigkeit
  • Hautausschlag, Akne oder juckende Haut
  • Schwitzen
  • Änderungen des Blutdrucks (erhöht oder erniedrigt), Störung der normalen Herzschlagfolge

    (EKG), und unregelmäßiger oder ungewöhnlich langsamer Herzschlag

  • Schluckbeschwerden, geschwollene Zunge oder Geschwüre im Mund
  • Starke Blähungen, Reflux (Rückfluss von Flüssigkeit aus dem Magen), gesteigerter Appetit,

    Gewichtsveränderungen, Durst oder Geschmacksveränderungen

  • Erbrechen
  • Migräne
  • Sprachstörungen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes), erhöhter Blutzucker
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Anschwellen der Hände und Füße
  • Unterbrochener Schlaf oder anormale Träume
  • Verlust des sexuellen Verlangens
  • Nasenbluten, Halsschmerzen oder Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
  • Sehstörungen oder trockene Augen
  • Veränderter Urin oder häufiges Wasserlassen
  • Störungen der Periode (Menstruation)
  • Bluttest-Ergebnisse außerhalb des Normbereichs, die anzeigen, dass die Anzahl Ihrer weißen

    Blutkörperchen verändert ist

  • Unruhe mit erhöhtem Bewegungdrang

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Vigil® aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „Verw. bis“ bzw. „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Vigil® enthält

  • Der Wirkstoff ist Modafinil.

    Jede Tablette enthält 200 Milligramm Modafinil.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2), vorverkleisterte Stärke

    (Mais), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Povidon K29/32 und Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Wie Vigil® aussieht und Inhalt der Packung

Die Tabletten sind weiße bis cremefarbige Oblongtabletten, 16 x 7 mm, mit der Prägung „200“ auf einer Seite.

Vigil® ist in Blisterpackungen zu 20, 50 oder 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Neuraxpharm Pharmaceuticals, S.L.

Avda. Barcelona 69

08970 Sant Joan Despí

Barcelona - Spanien

Hersteller

Teva Operations Poland Sp. z o.o.

UL. Emilii Plater 53

00-113 Warszawa

Polen

Vertrieb

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 23

40764 Langenfeld

Tel. +49 2173 / 1060 - 0

Fax +49 2173 / 1060 - 333

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Vigil 200 mg

Irland: PROVIGIL

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2026.

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 77082.00.00 · ENR 2177082

Stand der Information laut Text: 04/2026

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Vigil 200 mg Tabletten

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Modafinil 200 mg
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zum Einnehmen
Sonstige Bestandteile Lactose-Monohydrat, Vorverkleisterte Stärke, Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Povidon, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]
Packungsgrößen Originalpackung, in der EU zugelassen 10 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 20 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 30 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 50 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 60 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 90 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 100 Stück, Originalpackung, in der EU zugelassen 120 Stück, 20 Stück, 50 Stück, 100 Stück
Haltbarkeit 3 Jahre (ungeöffnete Packung)
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. N Nervensystem
    1. N06 Psychoanaleptika
      1. N06B Psychostimulanzien, Mittel zur Behandlung der Adhs und Nootropika
        1. N06BA Zentral wirkende Sympathomimetika
          1. N06BA07 Modafinil
Referenzarzneimittel Generikum von Vigil 100 mg Tabletten
Zulassung 77082.00.00, seit 07.02.2011, verlängert 13.03.2017; Verfahren der gegenseitigen Anerkennung (EU)
Pharmazeutischer Unternehmer Neuraxpharm Pharmaceuticals S.L., 08970 SANT JOAN DESPÍ, BARCELONA, Spanien
Hersteller (Freigabe) Teva Operations Poland Sp. z o.o., Teva Operations Poland Sp. z.o.o. (BS 2)
Risikoverfahren
2 Verfahren zur Arzneimittelsicherheit+
  • Modafinil-haltige Arzneimittel: Neubewertung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses von Modafanil-haltigen AM nach dem Auftreten von schwerwiegende psychiatrische Reaktionen und schwerer Haut- und Überempfindlichkeitsreaktionen (abgeschlossen 29.12.2020)
  • AM mit Wirkstoff Modafinil
PZN 05357296, 05357273, 05357304

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2177082), Datensatz vom 01.05.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.