Fachinformation - Bisoprolol Ipca 3,75 mg Filmtabletten
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Bisoprolol Ipca 1,25 mg Filmtabletten Bisoprolol Ipca 2,5 mg Filmtabletten Bisoprolol Ipca 3,75 mg Filmtabletten Bisoprolol Ipca 5 mg Filmtabletten Bisoprolol Ipca 7,5 mg Filmtabletten Bisoprolol Ipca 10 mg Filmtabletten
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Bisoprolol Ipca 1,25 mg Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 1,25 mg Bisoprololfumarat
Bisoprolol Ipca 2,5 mg Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 2,5 mg Bisoprololfumarat
Bisoprolol Ipca 3,75 mg Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 3,75 mg Bisoprololfumarat
Bisoprolol Ipca 5 mg Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 5 mg Bisoprololfumarat
Bisoprolol Ipca 7,5 mg Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 7,5 mg Bisoprololfumarat
Bisoprolol Ipca 10 mg Filmtabletten: 1 Filmtablette enthält 10 mg Bisoprololfumarat
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1
3. DARREICHUNGSFORM
Filmtabletten.
Bisoprolol Ipca 1.25 mg: Weiße bis gebrochen weiße, runde Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 5,00 mm, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung ‚C‘ auf der einen Seite und ‚42‘ auf der anderen Seite
Bisoprolol Ipca 2.5 mg: Weiße bis gebrochen weiße, runde Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 7,00 mm, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung ‚C‘ und einer Bruchkerbe auf der einen Seite und ‚41‘ auf der anderen Seite. Die Tabletten können in gleiche Dosen aufgeteilt werden.
Bisoprolol Ipca 3,75 mg: Weiße runde Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 8,00 mm, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung ‚C‘ und Rillenlinie auf einer Seite und ‚40‘ auf der anderen Seite
Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.
Bisoprolol Ipca 5 mg: Gelblich-weiße, runde Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 8,00 mm, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung ‚C‘ und Bruchkerbe auf der einen Seite und ‚39‘ auf der anderen Seite Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.
Bisoprolol Ipca 7.5 mg: Blassgelbe, runde Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 8,00 mm, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung ‚C‘ und Rillenlinie auf einer Seite und ‚38‘ auf der anderen Seite
Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.
Bisoprolol Ipca 10 mg: Blass-orangefarbene, runde Tabletten mit einem Durchmesser von ca. 8,00 mm, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung ‚C‘ und Rillenlinie auf einer Seite und ‚37‘ auf der anderen Seite
Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Bisoprolol 1,25 mg, 2,5 mg, 3,75mg, 5 mg, 7,5 mg und 10 mg Filmtabletten
Behandlung einer stabilen chronischen Herzinsuffizienz mit eingeschränkter systolischer linksventrikulärer Funktion zusätzlich zu ACE-Hemmern und Diuretika und gegebenenfalls Herzglykosiden (weitere Informationen siehe Abschnitt 5.1).
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Bisoprolol 1,25 mg, 2,5 mg, 3,75 mg, 5 mg, 7,5 mg und 10 mg Filmtabletten
Die Standardbehandlung der chronischen Herzinsuffizienz besteht aus einem ACE-Hemmer (oder einem Angiotensin-Rezeptorblocker bei Unverträglichkeit von ACE-Hemmern), einem Betablocker, Diuretika und gegebenenfalls Herzglykosiden. Die Patienten sollten stabil sein (ohne akutes Versagen), wenn die Bisoprolol-Behandlung begonnen wird.
Es wird empfohlen, dass der behandelnde Arzt Erfahrung in der Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz hat.
Eine vorübergehende Verschlechterung der Herzinsuffizienz, Hypotonie oder Bradykardie kann während der Titrationsphase und danach auftreten.
Dosierung – Titrationsphase
Die Behandlung einer stabilen chronischen Herzinsuffizienz mit Bisoprolol erfordert eine Titrationsphase.
Die Behandlung mit Bisoprolol sollte mit einer schrittweisen Erhöhung der Dosierung gemäß den folgenden Schritten begonnen werden:
- 1,25 mg einmal täglich für 1 Woche, bei guter Verträglichkeit Erhöhung auf
- 2,5 mg einmal täglich für eine weitere Woche, bei guter Verträglichkeit Erhöhung auf
- 3,75 mg einmal täglich für eine weitere Woche, bei guter Verträglichkeit Erhöhung auf
- 5 mg einmal täglich für die folgenden 4 Wochen, bei guter Verträglichkeit Erhöhung auf
- 7,5 mg einmal täglich für die folgenden 4 Wochen, bei guter Verträglichkeit Erhöhung auf
- 10 mg einmal täglich für die Erhaltungstherapie
Die empfohlene Höchstdosis beträgt 10 mg einmal täglich.
Während der Titrationsphase wird eine engmaschige Überwachung der Vitalparameter (Herzfrequenz, Blutdruck) und der Symptome einer sich verschlechternden Herzinsuffizienz empfohlen. Die Symptome können bereits innerhalb des ersten Tages nach Beginn der Therapie auftreten.
Änderung der Behandlung
Wenn die empfohlene Höchstdosis nicht gut vertragen wird, kann eine schrittweise Dosisreduktion in Betracht gezogen werden.
Im Falle einer vorübergehenden Verschlechterung der Herzinsuffizienz, Hypotonie oder Bradykardie wird empfohlen, die Dosierung der Begleitmedikation zu überdenken. Es kann auch notwendig sein, die Dosis von Bisoprolol vorübergehend zu verringern oder das Absetzen zu erwägen.
Die Wiedereinführung und/oder Aufstockung der Bisoprolol-Dosis sollte immer in Betracht gezogen werden, wenn der Patient wieder stabil wird.
Wenn ein Absetzen erwogen wird, wird eine schrittweise Dosisreduzierung empfohlen, da ein abruptes Absetzen zu einer akuten Verschlechterung des Zustands des Patienten führen kann.
Die Behandlung einer stabilen chronischen Herzinsuffizienz mit Bisoprolol ist im Allgemeinen eine Langzeitbehandlung.
Nieren- oder Leberinsuffizienz Es liegen keine Informationen zur Pharmakokinetik von Bisoprolol bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Leber- oder Nierenfunktionsstörungen vor. Die Dosisanpassung bei diesen Gruppen sollte daher mit zusätzlicher Vorsicht erfolgen.
Ältere Menschen Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig.
Kinder und Jugendliche
Es gibt keine Therapieerfahrungen mit Bisoprolol in der Pädiatrie. Aus diesem Grunde kann eine Anwendung bei pädiatrischen Patienten nicht empfohlen werden.
Art der Anwendung
Die Bisoprolol-Tabletten sollten morgens eingenommen werden und können mit dem Essen eingenommen werden. Sie sollten mit Flüssigkeit geschluckt und nicht zerkaut werden.
4.3 Gegenanzeigen
Bisoprolol ist kontraindiziert bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz mit:
- akuter Herzinsuffizienz oder während Episoden einer Dekompensation der Herzinsuffizienz, die eine intravenöse inotrope Therapie erfordern
- kardiogenem Schock
- AV-Block II. oder III. Grades
- Sinusknotensyndrom (Sick-Sinus-Syndrom)
- sinuatrialem Block
- symptomatischer Bradykardie
- symptomatischer Hypotonie
- schwerem Asthma bronchiale oder schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung
schweren Formen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit oder schwere Formen
- des Raynaud-Syndroms
- unbehandeltem Phäochromozytom (siehe Abschnitt 4.4)
- metabolischer Azidose
- bekannter Überempfindlichkeit gegen Bisoprolol oder einem der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung
Die Behandlung einer stabilen chronischen Herzinsuffizienz mit Bisoprolol muss mit einer besonderen Titrationsphase eingeleitet werden.
Insbesondere bei Patienten mit ischämischer Herzerkrankung darf die Therapie mit Bisoprolol nicht abrupt beendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig indiziert, da dies zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Herzerkrankung führen kann.
Die Einleitung und Beendigung der Behandlung mit Bisoprolol erfordert eine regelmäßige Überwachung.
Es gibt keine therapeutischen Erfahrungen mit Bisoprolol zur Behandlung von Herzinsuffizienz bei Patienten mit den folgenden Erkrankungen und Zuständen:
- Insulinabhängiger Diabetes mellitus (Typ I)
- stark eingeschränkte Nierenfunktion
- stark eingeschränkte Leberfunktion
- restriktive Kardiomyopathie
- angeborene Herzkrankheit
- Hämodynamisch signifikante organische Herzklappenerkrankung
- Myokardinfarkt innerhalb von 3 Monaten
Bisoprolol muss mit Vorsicht angewendet werden bei:
- Bronchospasmus (Bronchialasthma, obstruktive Atemwegserkrankungen)
- Diabetes mellitus mit stark schwankenden Blutzuckerwerten; Hypoglykämiesymptome (z. B. Tachykardie, Herzklopfen oder Schwitzen) können verschleiert werden. Betablocker können das Risiko für eine schwere Hypoglykämie weiter erhöhen, wenn sie zusammen mit Sulfonylharnstoffen angewendet werden. Diabetikern sollte geraten werden, ihre Blutzuckerspiegel sorgfältig zu überwachen (siehe Abschnitt 4.5).
- strenges Fasten
- laufende Desensibilisierungstherapie. Wie auch andere Betablocker kann Bisoprolol sowohl die Sensitivität gegenüber Allergenen als auch die Schwere von anaphylaktischen Reaktionen steigern. Adrenalin zeigt hierbei nicht immer die gewünschte therapeutische Wirkung.
- AV-Block I. Grades
- Prinzmetal-Angina
- periphere arterielle Verschlusskrankheit. Eine Verstärkung der Symptome kann insbesondere zu Beginn der Therapie auftreten.
- Allgemeinanästhesie
Bei Patienten, die eine Vollnarkose erhalten, reduzieren betablocker das Auftreten von Arrhythmien und myokardialen Ischämien während der Narkoseeinleitung, der Intubation und postoperativ. Es wird gegenwärtig empfohlen, eine bestehende betablockertherapie bei Operationen nicht zu beenden. Der Anästhesist muss von der Therapie mit betablockern unterrichtet sein, da potentielle Interaktionen mit anderen Pharmaka, resultierende Bradyarrhythmien, Dämpfung von Reflextachykardien und verminderte reflektorische Gegenregulation bei Blutverlust die Folge sein können. Falls das Absetzen der Betablockertherapie vor der Operation erforderlich ist, sollte dies ausschleichend erfolgen und bis ca. 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
Die Kombination von Bisoprolol mit Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ, mit Antihypertensiva der Klasse I und mit zentral wirkenden Antihypertensiva wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Einzelheiten hierzu finden Sie in Abschnitt 4.5.
Obwohl kardioselektive (Beta-1) Betablocker möglicherweise weniger Auswirkungen auf die Lungenfunktion haben als nicht-selektive Betablocker, sollten diese, wie alle Betablocker, bei Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen vermieden werden, es sei denn, es gibt zwingende klinische Gründe für ihre Anwendung. Wenn solche Gründe vorliegen, kann Cardicor mit Vorsicht angewendet werden. Bei Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen sollte die Behandlung mit Bisoprolol mit der niedrigstmöglichen Dosis begonnen werden und die Patienten sollten sorgfältig auf neue Symptome (z. B. Dyspnoe, Belastungsunverträglichkeit, Husten) überwacht werden. Bei Asthma bronchiale oder anderen chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, die Symptome verursachen können, sollte gleichzeitig eine bronchienerweiternde Therapie durchgeführt werden. Gelegentlich eine Vergrößerung der Atemwege Resistenz kann bei Patienten mit Asthma auftreten, daher muss die Dosis der Beta2-Stimulanzien möglicherweise erhöht werden.
Patienten mit Schuppenflechte oder mit Schuppenflechte in der Vorgeschichte sollten Betablocker (z. B. Bisoprolol) nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens und der Risiken erhalten.
Bei Patienten mit Phäochromozytom darf Bisoprolol erst nach einer Alpha-Rezeptorenblockade verabreicht werden.
Unter der Behandlung mit Bisoprolol können die Symptome einer Thyreotoxikose maskiert werden.
4.5 Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Nicht empfohlene gleichzeitige Anwendung mit:
Calciumantagonisten vom Typ Verapamil und in geringerem Maße vom Diltiazem-Typ: Negative Beeinflussung der Kontraktilität, der atrioventrikulären Erregungsleitung. Die intravenöse Applikation von Calciumantagonisten vom Verapamil-Typ kann bei Patienten unter Betablockertherapie zu einer ausgeprägten Hypotonie und AV-Blockierungen führen.
Klasse-I-Antiarrhythmika (z.B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon): Mögliche Verstärkung der Wirkung auf atriale Überleitungszeit und der negativ inotropen Wirkung.
Zentral wirkende blutdrucksenkende Medikamente wie Clonidin und andere (z. B. Methyldopa, Moxonodin, Rilmenidin): Die gleichzeitige Einnahme von zentral wirkenden blutdrucksenkenden Medikamenten kann die Herzinsuffizienz durch eine Abnahme des zentralen Sympathikustonus (Senkung der Herzfrequenz und des Herzzeitvolumens, Vasodilatation) verschlimmern. Ein abruptes Absetzen, insbesondere wenn es vor dem Absetzen des Betablockers erfolgt, kann das Risiko einer „Rebound-Hypertonie“ erhöhen.
Mit Vorsicht zu verwendende Kombinationen
Kalziumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ wie Felodipin und Amlodipin: Die gleichzeitige Einnahme kann das Risiko einer Hypotonie erhöhen, und eine Erhöhung des Risikos einer weiteren Verschlechterung der ventrikulären Pumpfunktion bei Patienten mit Herzinsuffizienz kann nicht ausgeschlossen werden.
Klasse-I-Antiarrhythmika (z. B. Chinidin, Disopyramid, Lidocain, Phenytoin, Flecainid, Propafenon): Die Wirkung der atrioventrikulären Erregungsleitung kann verstärkt und die negativ inotrope Wirkung erhöht werden.
Klasse-III-Antiarrhythmika (z. B. Amiodaron): Die Wirkung auf die atrio-ventrikuläre Erregungsleitung kann potenziert werden.
Topische Betablocker (z. B. Augentropfen zur Glaukombehandlung) können die systemischen Wirkungen von Bisoprolol verstärken.
Parasympathomimetische Medikamente: Die gleichzeitige Einnahme kann die atrio-ventrikuläre Erregungsleitungszeit und das Risiko einer Bradykardie erhöhen.
Insulin und orale Antidiabetika: Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung. Die Blockade von Beta-Adrenorezeptoren kann die Symptome einer Hypoglykämie maskieren. Die gleichzeitige Anwendung von Betablockern mit Sulfonylharnstoffen kann das Risiko einer schweren Hypoglykämie erhöhen (siehe Abschnitt 4.4).
Anästhesiemittel: Abschwächung der Reflextachykardie und Erhöhung des Hypotonie-Risikos (für weitere Informationen zur Allgemeinanästhesie siehe auch Abschnitt 4.4.)
Digitalis-Glykoside: Senkung der Herzfrequenz, Verlängerung der atrio-ventrikulären Erregungsleitung.
Nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAIDs): NSAIDs können die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol verringern.
β-Sympathomimetika (z. B. Isoprenalin, Dobutamin): Kombination mit Bisoprolol kann zu einer Wirkungsabschwächung beider Substanzen führen.
Sympathomimetika, die sowohl β- als auch α-Adrenozeptoren aktivieren (z. B. Noradrenalin, Adrenalin): Die Kombination mit Bisoprolol kann die α-Adrenozeptor-vermittelten vasokonstriktorischen Wirkungen dieser Wirkstoffe demaskieren, was zu einem Blutdruckanstieg und einer Verschlimmerung der Claudicatio intermittens führt. Solche Wechselwirkungen werden bei nicht-selektiven β-Blockern als wahrscheinlicher angesehen.
Die gleichzeitige Anwendung mit blutdrucksenkenden Mitteln sowie mit anderen Medikamenten mit blutdrucksenkendem Potential (z.B. trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, Phenothiazine) kann das Risiko einer Hypotonie erhöhen.
Zu berücksichtigende Kombinationen
Mefloquin: erhöhtes Risiko einer Bradykardie
Monoaminoxidase-Hemmer (außer MAO-B-Hemmer): Verstärkte blutdrucksenkende Wirkung der Betablocker, aber auch Risiko einer hypertensiven Krise.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Die pharmakologischen Wirkungen von Bisoprolol können sich negativ auf Schwangerschaft und/oder Fetus/Neugeborenes auswirken. Im Allgemeinen vermindern Betablocker die Plazentaperfusion. Hierdurch kann es zu intrauterinen Wachstumsstörungen, zum Tode der Feten, Fehlgeburten oder vorzeitigen Wehen kommen. Unerwünschte Ereignisse (z. B. Hypoglykämie und Bradykardie) können sowohl beim Fetus als auch beim Neugeborenen auftreten. Wenn die Behandlung mit einem Betablocker erforderlich ist, so sind β1-selektive Betablocker zu bevorzugen.
Bisoprolol sollte in der Schwangerschaft nur nach strenger Indikationsstellung eingesetzt werden. Ist eine Therapie mit Bisoprolol erforderlich, so müssen uteroplazentare Durchblutung und das Wachstum des Ungeborenen kontrolliert werden. Bei negativen Auswirkungen auf Schwangerschaft oder Fetus sollten Therapiealternativen erwogen werden. Das Neugeborene muss sorgfältig überwacht werden. Symptome einer Hypoglykämie und Bradykardie treten in der Regel innerhalb der ersten 3 Lebenstage auf.
Stillzeit
Ob Bisoprolol in die Muttermilch des Menschen übergeht, ist nicht bekannt. Vom Stillen während der Einnahme von Bisoprolol wird daher abgeraten.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit zeigte Bisoprolol in einer Studie keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit der Patienten. Trotzdem kann aufgrund individuell auftretender unterschiedlicher Reaktionen auf das Arzneimittel die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies sollte besonders zu Beginn der Behandlung mit Bisoprolol sowie bei Änderungen der Medikation und im Zusammenwirken mit Alkohol berücksichtigt werden.
4.8 Nebenwirkungen
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig ( ≥ 1/10)
Häufig ( ≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich ( ≥1/1.000 bis < 1/100)
Selten ( ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten (< 1/10.000)
Häufigkeit nicht bekannt (kann anhand der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Herz- und Kreislauferkrankungen:
Sehr häufig: Bradykardie
Häufig: Verschlimmerung der Herzinsuffizienz
Gelegentlich: AV-Erregungsleitungsstörungen
Untersuchungen
Selten: erhöhte Triglyceride, erhöhte Leberenzyme (ALAT, ASAT).
Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
Selten: Synkope
Augenerkrankungen:
Selten: verminderter Tränenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten).
Sehr selten: Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:
Selten: Hörstörungen
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums:
Gelegentlich: Bronchospasmus bei Patienten mit Bronchialasthma oder einer obstruktiven Atemwegserkrankung in der Vorgeschichte
Selten: allergischer Schnupfen
Gastrointestinale Störungen:
Häufig: gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Juckreiz, Hautrötung, Hautausschlag)
Sehr selten: Alopezie. Betablocker können Psoriasis auslösen oder verschlimmern oder einen Psoriasis-ähnlichen Ausschlag hervorrufen
Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes:
Gelegentlich: Muskelschwäche und Krämpfe
Gefäßerkrankungen:
Häufig: Kältegefühl oder Taubheit in den Extremitäten, Hypotonie
Gelegentlich: orthostatische Hypotension
Allgemeine Erkrankungen:
Häufig: Asthenie, Müdigkeit
Hepatobiliäre Erkrankungen:
Selten: Hepatitis
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
Selten: Erektionsstörungen
Psychiatrische Erkrankungen:
Gelegentlich: Schlafstörungen, Depressionen
Selten: Albträume, Halluzinationen
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnis des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem in Anhang V* anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Symptome
Bei Überdosierung (z. B. Tagesdosis von 15 mg anstelle von 7,5 mg) wurde über AV-Block dritten Grades, Bradykardie und Schwindel berichtet. Im Allgemeinen sind die häufigsten Anzeichen einer Überdosierung eines Betablockers Bradykardie, Hypotonie, Bronchospasmus, akute Herzinsuffizienz und Hypoglykämie. Bisher gab es nur wenige Fälle von Überdosierung (maximal: 2000 mg) mit Bisoprolol. Sie wurden bei Patienten mit Bluthochdruck und/oder koronarer Herzkrankheit berichtet, die Bradykardie und/oder Hypotonie zeigten; alle Patienten erholten sich. Die Empfindlichkeit gegenüber einer einzigen hohen Dosis Bisoprolol variiert stark zwischen den Individuen, und Patienten mit Herzinsuffizienz sind wahrscheinlich sehr empfindlich. Daher ist es zwingend erforderlich, die Behandlung dieser Patienten mit einer schrittweisen Aufdosierung gemäß dem in Abschnitt 4.2 beschriebenen Schema zu beginnen.
Therapie
Bei einer Überdosierung sollte die Behandlung mit Bisoprolol abgebrochen und eine unterstützende und symptomatische Behandlung durchgeführt werden. Begrenzte Daten deuten darauf hin, dass Bisoprolol kaum dialysierbar ist. Auf der Grundlage der erwarteten pharmakologischen Wirkungen und der Empfehlungen für andere Betablocker sollten die folgenden allgemeinen Maßnahmen in Betracht gezogen werden, wenn dies klinisch gerechtfertigt ist.
Bradykardie: Verabreichen Sie intravenöses Atropin. Wenn die Reaktion unzureichend ist, kann Isoprenalin oder ein anderer Wirkstoff mit positiven chronotropen Eigenschaften mit Vorsicht gegeben werden. Unter bestimmten Umständen kann das Einsetzen eines transvenösen Herzschrittmachers erforderlich sein.
Hypotonie: Intravenöse Flüssigkeiten und Vasopressoren sollten verabreicht werden. Intravenöses Glukagon kann nützlich sein.
AV-Block (II. oder III. Grades): Die Patienten sollten sorgfältig überwacht und mit einer Isoprenalin-Infusion oder dem Einsetzen eines transvenösen Herzschrittmachers behandelt werden.
Akute Verschlechterung der Herzinsuffizienz: Intravenöse Gabe von Diuretika, positiv inotropen
Medikamenten sowie Vasodilatatoren.
Bronchospasmen: Bronchialerweiternde Medikamente, wie z. B. Orciprenalin, ß2 -Sympathomimetika und/oder Aminophyllin sollten verabreicht werden.
Hypoglykämie: Intravenöse Gabe von Glucose.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: selektive Beta-Rezeptorenblocker,
ATC-Code: C07AB07
Wirkungsmechanismus
Bisoprolol ist ein hochgradig β1-selektiver Adrenozeptor-Blocker ohne intrinsisch stimulierende und relevante membranstabilisierende Wirkung. Es zeigt nur eine geringe Affinität zum β2-Rezeptor der glatten Muskulatur der Bronchien und Gefäße sowie zu den β2-Rezeptoren, die mit der Stoffwechselregulation zu tun haben. Daher ist im Allgemeinen nicht zu erwarten, dass Bisoprolol den Atemwegswiderstand und die β2-vermittelten metabolischen Effekte beeinflusst. Seine β1-Selektivität reicht über den therapeutischen Dosisbereich hinaus.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
Insgesamt wurden 2647 Patienten in die CIBIS II-Studie aufgenommen. 83% (n = 2202) waren in der NYHA-Klasse III und 17% (n = 445) in der NYHA-Klasse IV. Sie hatten eine stabile symptomatische systolische Herzinsuffizienz (Ejektionsfraktion <35%, basierend auf Echokardiographie). Die Gesamtsterblichkeit wurde von 17,3 % auf 11,8% reduziert (relative Reduktion 34%). Es wurde ein Rückgang des plötzlichen Todes (3,6 % gegenüber 6,3%, relative Reduktion 44%) und eine geringere Anzahl von Herzinsuffizienz-Episoden, die eine Krankenhauseinweisung erforderten (12% gegenüber 17,6%, relative Reduktion 36%), beobachtet. Schließlich konnte eine signifikante Verbesserung des funktionellen Status gemäß der NYHA-Klassifikation nachgewiesen werden. Während der Einleitung und Titration von Bisoprolol wurden Krankenhauseinweisungen aufgrund von Bradykardie (0,53%), Hypotonie (0,23%) und akuter Dekompensation (4,97%) beobachtet, die jedoch nicht häufiger waren als in der Placebo-Gruppe (0%, 0,3% und 6,74%). Die Zahl der tödlichen und behindernden Schlaganfälle während des gesamten Studienzeitraums betrug 20 in der Bisoprolol-Gruppe und 15 in der Placebo-Gruppe.
Die CIBIS III-Studie untersuchte 1010 Patienten im Alter von ≥65 Jahren mit leichter bis mittelschwerer chronischer Herzinsuffizienz (CHF; NYHA-Klasse II oder III) und einer linksventrikulären Ejektionsfraktion von ≤35 %, die zuvor nicht mit ACE-Hemmern, Betablockern oder Angiotensin-Rezeptorblockern behandelt worden waren. Die Patienten wurden nach einer anfänglichen 6-monatigen Behandlung mit Bisoprolol oder Enalapril für 6 bis 24 Monate mit einer Kombination aus Bisoprolol und Enalapril behandelt.
Es gab einen Trend zu einer höheren Häufigkeit einer Verschlechterung der chronischen Herzinsuffizienz, wenn Bisoprolol als Erstbehandlung über 6 Monate eingesetzt wurde. Die Unterlegenheit der Bisoprolol-Erstbehandlung gegenüber der Enalapril-Erstbehandlung konnte in der Per-Protokoll-Analyse nicht nachgewiesen werden, obwohl die beiden Strategien zur Einleitung der Behandlung von Herzinsuffizienz eine ähnliche Rate des primären kombinierten Endpunkts Tod und Krankenhausaufenthalt am Ende der Studie aufwiesen (32,4 % in der Bisoprolol-Erstgruppe gegenüber 33,1 % in der Enalapril-Erstgruppe, Pro-Protokoll-Population).
Die Studie zeigt, dass Bisoprolol auch bei älteren Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und leichter bis mittelschwerer Erkrankung eingesetzt werden kann.
Bisoprolol wird auch zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt.
Bei akuter Verabreichung an Patienten mit koronarer Herzkrankheit ohne chronische Herzinsuffizienz reduziert Bisoprolol die Herzfrequenz und das Schlagvolumen und damit das Herzzeitvolumen und den Sauerstoffverbrauch. Bei chronischer Verabreichung sinkt der anfänglich erhöhte periphere Widerstand.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Resorption
Bisoprolol wird absorbiert und hat nach oraler Verabreichung eine biologische Verfügbarkeit von etwa 90%.
Verteilung
Das Verteilungsvolumen beträgt 3,5 l/kg. Die Plasmaeiweißbindung von Bisoprolol beträgt rund 30%.
Biotransformation und Elimination
Bisoprolol wird auf zwei Wegen aus dem Körper ausgeschieden. 50% werden von der Leber zu inaktiven Metaboliten verstoffwechselt, die dann über die Nieren ausgeschieden werden. Die restlichen 50% werden über die Nieren in unveränderter Form ausgeschieden. Die Gesamt-Clearance beträgt etwa 15 l/h. Die Plasma-Halbwertszeit von 10–12 Stunden ergibt eine 24-stündige Wirkung nach einmal täglicher Einnahme.
Linearität
Die Pharmakokinetik von Bisoprolol ist linear und altersunabhängig.
Besondere Gruppen
Da die Ausscheidung in den Nieren und der Leber in gleichem Maße erfolgt, ist eine Dosisanpassung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder Niereninsuffizienz nicht erforderlich. Die Pharmakokinetik bei Patienten mit stabiler chronischer Herzinsuffizienz und mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist nicht untersucht worden. Bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (NYHA-Stadium III) sind die Plasmaspiegel von Bisoprolol höher und die Halbwertszeit ist im Vergleich zu gesunden Probanden verlängert. Die maximale Plasmakonzentration im Steady-State liegt bei 64+21 mg/ml bei einer Tagesdosis von 10 mg und die Halbwertszeit beträgt 17+5 Stunden.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Präklinische Daten lassen auf der Grundlage konventioneller Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität oder Karzinogenität keine besondere Gefahr für den Menschen erkennen. Wie von anderen Betablockern bekannt, zeigten sich für Bisoprolol bei hohen Dosen gewisse maternal- (herabgesetzte Futteraufnahme und Gewichtsabnahme) und embryo-/fetotoxische Effekte (erhöhte Zahl von Resorptionen, vermindertes Geburtsgewicht der Nachkommen, verzögerte körperliche Entwicklung), aber keine teratogenen Wirkungen.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Bisoprolol Ipca Tabletten 1,25 mg Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose
Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei)
Vorgelatinierte Stärke
Crospovidon
Kolloidales, wasserfreies Siliziumdioxid
Magnesiumstearat
Filmüberzug:
HPMC 2910/ Hypromellose 6mPas Titanium Dioxide
Macrogol/PEG 400
Bisoprolol Ipca Tabletten 2,5 mg Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose
Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei)
Vorgelatinierte Stärke
Crospovidon
Kolloidales, wasserfreies Siliziumdioxid
Magnesiumstearat
Filmüberzug:
HPMC 2910/ Hypromellose 6mPas
Titanium Dioxide
Macrogol/PEG 400
Bisoprolol Ipca Tabletten 3,75 mg
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose
Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei)
Vorgelatinierte Stärke
Crospovidon
Kolloidales, wasserfreies Siliziumdioxid
Magnesiumstearat
Filmüberzug:
HPMC 2910/ Hypromellose 6mPas
Titanium Dioxide
Eisenoxid Gelb Macrogol/PEG 400
Bisoprolol Ipca Tabletten 5 mg
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose
Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei)
Vorgelatinierte Stärke
Crospovidon
Kolloidales, wasserfreies Siliziumdioxid
Magnesiumstearat
Filmüberzug:
HPMC 2910/ Hypromellose 6mPas
Titanium Dioxide
Eisenoxid Gelb Macrogol/PEG 400
Bisoprolol Ipca Tabletten 7,5 mg
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose
Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei)
Vorgelatinierte Stärke
Crospovidon
Kolloidales, wasserfreies
Siliziumdioxid Magnesiumstearat
Filmüberzug:
HPMC 2910/ Hypromellose 6mPas
Titanium Dioxide
Eisenoxidgelb
Macrogol/PEG 400
Eisenoxidrot
Bisoprolol Ipca Tabletten 10 mg
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose
Calciumhydrogenphosphat (wasserfrei)
Vorgelatinierte Stärke
Crospovidon
Kolloidales, wasserfreies
Siliziumdioxid
Magnesiumstearat
Filmüberzug:
HPMC 2910/ Hypromellose 6mPas
Titanium Dioxide
Eisenoxidgelb
Macrogol/PEG 400
Eisenoxidrot
6.2 Inkompatibilitäten
Nicht anwendbar.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25°C lagern.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Bisoprolol Ipca Tabletten 1,25 mg, 2,5 mg, 3,75 mg, 5 mg, 7,5 mg und 10 mg in Alu-Alu-Blisterpackungen mit 20, 28, 30, 50, 56, 60, 84, 90, 98 und 100 Tabletten.
Bisoprolol Ipca Tabletten 1,25 mg, 2,5 mg, 3,75 mg, 5 mg, 7,5 mg und 10 mg werden in HDPE-Flaschen mit 30, 50, 56, 60, 84, 98 und 100 Tabletten geliefert.
Es dürfen nicht alle Packungsgrößen vermarktet werden.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und andere Handhabung
Keine besonderen Anforderungen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
Ipca Productos Farmaceuticos Unipossoal Lda. Rua Jose Nogueira Vaz,
nº 8B 2625-099,
Povoa de Santa Iria, Portugal
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
[Auf nationaler Ebene auszufüllen]
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
[Auf nationaler Ebene auszufüllen]
