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Dimetindenmaleat Noridem 1 mg/ml Injektionslösung – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Die Fachinformation richtet sich an Ärzte und Apotheker. Verständliche Hinweise für Patienten enthält der Beipackzettel: Einnahme, Nebenwirkungen, Andere Arzneimittel, Schwangerschaft und Stillzeit.

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Verschreibungspflichtig
Stärke:
1 mg/ml
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:
Ähnliche Arzneimittel:

Fachinformation - Dimetindenmaleat Noridem 1 mg/ml Injektionslösung

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Dimetindenmaleat Noridem 1 mg/ml Injektionslösung

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jeder ml der Injektionslösung enthält 1 mg Dimetindenmaleat.

Jede Ampulle mit 4 ml enthält 4 mg Dimetindenmaleat.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

DARREICHUNGSFORM

Injektionslösung.

Klare und farblose Lösung.

KLINISCHE ANGABEN

Anwendungsgebiete

Zur symptomatischen Akutbehandlung allergischer Erkrankungen wie z. B. juckende Dermatosen, allergischer Schnupfen, Nahrungs- und Arzneimittelallergien, Urtikaria (Nesselsucht), Neurodermitis (endogenes Ekzem), Quincke-Ödem (angioneurotisches Ödem).

Bei anaphylaktoiden Reaktionen sowie als Adjuvans bei anaphylaktischem Schock. Zur Prämedikation in Kombination mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten zur Vermeidung von durch Histaminfreisetzung ausgelösten klinischen Reaktionen wie z. B. vor Narkosen und vor parenteraler Gabe von Röntgenkontrastmitteln oder Plasmasubstituten.

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Zur Sofort- und Intensivtherapie:

Ein- bis zwei Ampullen täglich (30 Sekunden pro Ampulle).

Zur Prämedikation in Kombination mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten vor Narkosen und vor parenteraler Gabe von Röntgenkontrastmitteln oder Plasmasubstituten:

1 ml Injektionslösung pro 10 kg Körpergewicht sind langsam intravenös über 30 Sekunden zu injizieren (1 Ampulle/2 Minuten).

Bei zusätzlicher oder kombinierter Anwendung (z. B. als gemischte Injektion) eines H2-Rezeptor-Antagonisten, wie z. B. Ranitidin i.v. ist die Produktinformation des jeweiligen Arzneimittel zu beachten.

Zur Kompatibilität von Dimetindenmaleat Noridem und Ranitidin i.v., siehe Abschnitt 6.6.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Dimetinden Injektionslösung bei Kindern ist nicht erwiesen.

Art der Anwendung

Dimetindenmaleat Noridem Injektionslösung ist langsam und intravenös anzuwenden. Dimetindenmaleat Noridem Injektionslösung darf nicht mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden, außer mit den in Abschnitt 6.6. genannten.

Die maximale Behandlungsdauer sollte 7 Tage nicht überschreiten.

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Kontraindiziert bei Kindern unter einem Jahr (Risiko einer Schlafapnoe).

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Obwohl bei der Anwendung von Dimetindenmaleat Noridem bisher keine Komplikationsmeldungen vorliegen, wird bei der Anwendung bei Patienten mit Glaukom oder Blasenhalsverengung (z. B. Prostatavergrößerung) besondere Vorsicht empfohlen.

Wie bei allen H1- und teilweise auch H2-Rezeptor-Antagonisten ist bei der Anwendung von Dimetindenmaleat Noridem bei Patienten mit Epilepsie Vorsicht geboten.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Dimetinden Injektionslösung bei Kindern ist nicht erwiesen.

Bei Kleinkindern wurde bei Anwendung von Antihistaminika über mögliche Erregungszustände berichtet.

Enthält Natrium

Dimetindenmaleat Noridem enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Die sedierende Wirkung von zentraldämpfenden Arzneimitteln, wie z. B. Tranquilizern, Opioidanalgetika, Antikonvulsiva, Antihistaminika, Antiemetika, Antipsychotika, Anxiolytika, Hypnotika oder Alkohol kann verstärkt werden.

Gleichzeitiger Alkoholgenuss kann das Reaktionsvermögen erheblich beeinträchtigen.

Die gleichzeitige Anwendung von MAO-Hemmern kann die antimuskarinischen und zentraldämpfenden Effekte von Antihistaminika verstärken. Daher wird eine gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen.

Trizyklische Antidepressiva und Anticholinergika können in Verbindung mit Antihistaminika einen additiven antimuskarinischen Effekt haben, der das Risiko der Verschlechterung eines bestehenden Glaukoms oder der Harnretention erhöht.

Um eine zentraldämpfende Wirkung und mögliche Potenzierung zu minimieren, sollte die gleichzeitige Anwendung von Procarbazin und Antihistaminika mit Vorsicht erfolgen.

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Präklinische reproduktionstoxikologische Studien konnten nach oraler und intravenöser (i.v.) Anwendung von mehr als der 100-fachen Konzentration der Injektionslösung des Arzneimittels kein teratogenes Potenzial oder andere Nebenwirkungen auf Embryo oder Fetus nachweisen (siehe Abschnitt 5.3). Während der Schwangerschaft sollte Dimetindenmaleat Noridem Injektionslösung nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden.

Stillzeit

Es ist davon auszugehen, dass Dimetinden in die Muttermilch übergeht. Daher ist es vor der Anwendung von Dimetinden bei stillenden Müttern erforderlich, den therapeutischen Nutzen des Arzneimittels für die Mutter gegenüber den potenziellen Gefahren für das Kind abzuwiegen.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien haben keine Auswirkungen auf die Fertilität gezeigt.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dimetindenmaleat kann bei einigen Patienten zu einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit führen. In diesem Fall sollten die Patienten das Autofahren, das Bedienen von Maschinen und andere Aufgaben, die volle Aufmerksamkeit erfordern, vermeiden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Dimetindenmaleat kann Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich anaphylaktoider Reaktionen, verursachen. Zusätzlich können andere Körpersysteme betreffende Wirkungen auftreten, wie z. B. Schwindel, Tachykardie, Nausea, Frösteln und Blutdruckabfall. Manchmal kann es zu vorübergehenden Auswirkungen auf das Zentralnervensystem kommen inklusive Verwirrtheitszustand, Agitiertheit, Konvulsionen, Bewusstlosigkeit und Schläfrigkeit.

Tabellarische Liste der Nebenwirkungen

Nachstehende Nebenwirkungen sind nach Systemorganklasse und Häufigkeit angeführt.

Die Häufigkeiten sind definiert als:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1 000 bis < 1/100)

Selten (≥ 1/10 000 bis < 1/1 000)

Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind Nebenwirkungen nach abnehmender Schwere angegeben.

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: anaphylaktoide Reaktion, Überempfindlichkeit

Psychiatrische Erkrankungen

Nicht bekannt: Verwirrtheitszustand, Agitiertheit

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Schläfrigkeit

Häufig: Schwindelgefühl

Gelegentlich: Kopfschmerzen, Dysgeusie

Nicht bekannt: Konvulsionen, Bewußtlosigkeit, Zittern

Augenerkrankungen

Selten: Sehverschlechterung

Herzerkrankungen

Nicht bekannt: Tachykardie

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr selten: Beeinträchtigung der Atmung

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Übelkeit, Mundtrockenheit

Gelegentlich: Magen- und Darm-Beschwerden

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr selten: Ausschlag, Ödem

Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr selten: Muskelkrampf

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Erschöpfung

Häufig: Müdigkeit, Wärmegefühl

Gelegentlich: Brustbeklemmung

Selten: Schüttelfrost

Untersuchungen

Nicht bekannt: Abfall des Blutdrucks

Soziale Umstände

Häufig: Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Überdosierung

  1. a) Symptome

Zu den Symptomen und Anzeichen einer H1-Antihistamin-Überdosierung zählen: zunächst Dämpfung des ZNS mit Benommenheit (überwiegend bei Erwachsenen), gefolgt von zentralstimulierenden und antimuskarinischen Effekten (insbesondere bei Kindern) einschließlich Erregung, Ataxie (Koordinationsstörungen), Halluzinationen, Zittern, Krämpfe, Harnretention und Fieber. Hypotonie, Koma und kardiorespiratorischer Kollaps können folgen.

Anticholinerge Symptome wie Mundtrockenheit, Mydriasis oder Erröten, gastrointestinale Störungen und Tachykardie können ebenfalls auftreten.

  1. b) Behandlung

Im Falle einer Überdosierung sollte eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden, wobei insbesondere auf Stabilisierung der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systems geachtet werden muss. Stimulanzien dürfen nicht angewendet werden.

Allgemeine Richtlinien für die Behandlung

Symptomatische Behandlung.

Bei Exzitation und Krämpfen: Diazepam-Gabe.

Zur Behandlung von Hypotonie können Vasopressoren eingesetzt werden.

Antidote und spezielle Möglichkeiten der Giftentfernung

Weder die forcierte Diurese, noch die Peritoneal- oder Hämodialyse fördern die Ausscheidung in nennenswertem Maß.

Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Bei Koma und Krämpfen kann Physostigminsalicylat versucht werden.

Warnung

Bei dem sehr seltenen hyperkinetischen Syndrom (extrapyramidale Symptomatik) ist Gabe von Biperidenlactat 0,04 mg/kg i.m. oder sehr langsam i.v. in 5 %iger Glucose-Lösung angezeigt.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihistaminika zur systemischen Anwendung, ATC-Code: R06AB03

Wirkungsmechanismus und pharmakodynamische Wirkungen:

Dimetinden ist ein kompetitiver Inhibitor von Histamin an H1-Rezeptoren. In niedrigen Konzentrationen stimuliert es die Histamin-Methyltransferease, was zu einer Deaktivierung des Histamins führt. Es besitzt eine starke Affinität zu dem H1-Rezeptor und ist ein starker Mastzellen-Stabilisator. Des Weiteren besitzt es eine lokalanästhetische Wirkung.

Dimetinden wirkt nicht an H2-Rezeptoren. Dimetinden wirkt auch als Antagonist zu Bradykinin, Serotonin und Acetylcholin. Es ist ein racemisches Gemisch, wobei R-(-)-Dimetinden die stärkere H1-antihistaminische Wirkung aufweist. Es vermindert deutlich die Hyperpermeabilität der Kapillaren, die bei unmittelbaren Überempfindlichkeitsreaktionen auftritt.

In Verbindung mit H2-Antihistaminika unterbindet es nahezu alle Wirkungen des Histamins auf den Kreislauf.

Der Antihistamineffekt von Dimetindenmaleat Injektionslösung tritt bereits nach 15 bis 20 Minuten ein. In einer Studie zur histamininduzierten Quaddel- und Erythembildung zeigte sich, dass die Wirkung einer intravenös verabreichten Einzeldosis von 4 mg Dimetinden mindestens 12 Stunden anhält.

Pharmakokinetische Eigenschaften

Nach intravenöser Anwendung von Einzeldosen von 4 mg Dimetindenmaleat lag die Fläche unter der Plasmakonzentrationskurve (AUC) bei ungefähr 140 h×ng×ml-1. Bei Konzentrationen zwischen 0,09 mg/ml und 2 mg/ml beträgt die Bindung von Dimetinden an humane Plasmaproteine etwa 90 %.

Die scheinbare Eliminationshalbwertszeit von Dimetinden aus dem Serum lag bei etwa 6 Stunden. Die Eliminationskinetik erfolgt in den ersten vier Stunden einer Reaktion erster Ordnung mit einer Geschwindigkeitskonstante von 0,5 h-1 bis 0,62 h-1. Dimetindenmaleat wird zum Teil unverändert im Harn ausgeschieden. Die mit dem Harn eliminierte Fraktion von Dimetinden hängt aufgrund der basischen Natur der Substanz im Wesentlichen vom pH-Wert des Harnes ab. Nach intravenöser Applikation werden ca. 9 % der Dosis renal eliminiert. Die Eliminationshalbwertzeit beträgt nach intravenöser Gabe sowie Verabreichung oraler, nichtretardierter Formen im Mittel 6,3 Stunden.

Die Stoffwechselreaktionen umfassen Hydroxylierung und Methoxylierung der Verbindung. Dimetinden und dessen Metaboliten werden sowohl biliär als auch renal ausgeschieden.

Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe und Genotoxizität lassen die präklinischen Daten zum Wirkstoff keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Bei Ratten und Kaninchen konnten keine teratogenen Effekte nachgewiesen werden. Nach oraler Gabe von 15 mg/kg und 25 mg/kg konnten bei Ratten weder Auswirkungen auf die Fertilität noch auf die peri- oder postnatale Entwicklung der Nachkommen beobachtet werden.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

Liste der sonstigen Bestandteile

Natriumchlorid

Salzsäure 3,6 % (zur pH-Wert-Einstellung).

Wasser für Injektionszwecke

Inkompatibilitäten

Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden, außer mit den in Abschnitt 6.6 genannten.

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

Bei begleitender oder kombinierter Anwendung (z. B. als Mischinjektion) eines H2-Rezeptor-Antagonisten wie Ranitidin i.v. wurde die chemische und physikalische Stabilität für 36 Stunden bei 23 °C bis 27 °C und für 36 Stunden bei 2 °C bis 8 °C nachgewiesen, wenn die Lösung vor Licht geschützt wird. Unter mikrobiologischen Gesichtspunkten sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden. Wenn es nicht sofort verwendet wird, liegen die Lagerungszeiten und -bedingungen vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht mehr als 24 Stunden bei 2 °C bis 8 °C betragen, es sei denn, die Verdünnung erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern.

Ampullen in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Art und Inhalt des Behältnisses

One-Point-Cut-(OPC)-Ampullen aus Typ I Glas mit 4 ml Lösung in Kartons zu 1, 5, 25 und 50 Ampullen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Untersuchungen zur pharmazeutischen Kompatibilität von Dimetindenmaleat 1 mg/ml in 4 ml Ampulle in 100 ml Natriumchlorid 9 mg/ ml(0,9%)-Lösung und Dimetindenmaleat 1 mg/ml in 4 ml Ampulle mit Ranitidin i.v. (50 mg/2 ml Ampulle in gereinigtem Wasser) als Mischinfusionslösungen in 100 ml Natriumchlorid 9 mg/ ml (0,9 %)-Lösung ergaben, dass die untersuchten Mischungen vor Licht geschützt bei Temperaturen von 5 °C und 25 °C innerhalb von 36 Stunden keine relevanten Konzentrationsänderungen der jeweiligen Mischungspräparate aufwiesen.

INHABER DER ZULASSUNG

Noridem Enterprises Ltd.

Evagorou & Makariou, Mitsi Building 3, Suite 115

1065 NICOSIA

Zypern

Mitvertreiber:

DEMO PHARMACEUTICALS GmbH

Airport Business Center, Am Söldnermoos 17

85399 Hallbergmoos

Deutschland

Tel: 0811-555445-0

ZULASSUNGSNUMMER

7006134.00.00

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG

26/06/2025

STAND DER INFORMATION

26/06/2025

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7006134.00.00 · ENR 7006134

Stand der Information laut Text: 26.06.2025

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Dimetindenmaleat Noridem 1 mg/ml Injektionslösung

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Dimetindenmaleat 1 mg/ml
Darreichungsform Injektion
Art der Anwendung Intravenöse Anwendung
Art des Arzneimittels Chemisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Natriumchlorid, Salzsäure 36%, Wasser für Injektionszwecke, Stickstoff
Packungsgrößen 4 ml, 20 ml, 100 ml, 200 ml
Haltbarkeit 2 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: Nicht über +25°C; um den Inhalt vor Licht zu schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Lagerung und Transport: Nicht über +25°C; In Originalverpackung aufbewahren; um den Inhalt vor Licht zu schützen; Lagerung und Transport: um den Inhalt vor Licht zu schützen; In Originalverpackung aufbewahren; Nicht über +25°C; Lagerung und Transport: In Originalverpackung aufbewahren; Nicht über +25°C; um den Inhalt vor Licht zu schützen
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. R Respirationstrakt
    1. R06 Antihistaminika zur systemischen Anwendung
      1. R06A Antihistaminika zur systemischen Anwendung
        1. R06AB Substituierte Alkylamine
          1. R06AB03 Dimetinden
Referenzarzneimittel Generikum von Histakut
Zulassung 7006134.00.00, seit 30.06.2025; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer Noridem Enterprises Ltd., 1065 NICOSIA, Zypern
Hersteller (Freigabe) DEMO ABEE (BS 1), DEMO ABEE

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7006134), Datensatz vom 08.10.2025. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.