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Duodenoheel – Beipackzettel, Nebenwirkungen, Dosierung

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
D12 / D6 / D4

Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Duodenoheel

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.

Dazu gehören: Magenübersäuerung, zur unterstützenden Behandlung von Entzündungen und Geschwüren des Zwölffingerdarms.

Gegenanzeigen

Nicht anwenden in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren.

Duodenoheel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Jod, einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Bei Schilddrüsenerkrankungen nicht ohne ärztlichen Rat anwenden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Blut im Stuhl (Teerstuhl) sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es sollte deshalb bei Kindern zwischen 6 und 11 Jahren nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Duodenoheel daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt geworden.

Bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung ist kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen zu erwarten.

Wechselwirkungen

Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Dosierung und Art der Anwendung

Soweit nicht anders verordnet:

AltersgruppeAkutdosierungDosierung bei länger andauernden Verlaufsformen
Erwachsene und Jugendliche ab 12 JahrenAlle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, 1 Tablette im Mund zergehen lassen.1- bis 3-mal täglich 1 Tablette im Mund zergehen lassen.
Kinder ab 6 bis unter 12 JahrenAlle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je

Hinweise zu Verfallsdatum und Aufbewahrung

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren!

Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf Behältnis und äußere Umhüllung aufgedruckt.

Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!

Nach Anbruch 12 Monate haltbar.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.

Zusammensetzung

1 Tablette enthält:

Wirkstoffe:

Semecarpus anacardium Trit.D 430 mg
Argentum nitricum Trit.D 630 mg
Psychotria ipecacuanha Trit.D 430 mg
Iodum Trit.D 630 mg
Lachesis Trit.D 1260 mg
Petroleum rectificatum Trit.D 660 mg
Robinia pseudoacacia Trit.D 460 mg

Gemeinsame Potenzierung über die letzten 2 Stufen als Verreibung.

Sonstiger Bestandteil:

Magnesiumstearat

Packungsgrößen

50 und 250 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Biologische Heilmittel Heel GmbH

Dr.-Reckeweg-Str. 2-4

76532 Baden-Baden

Telefon: 07221-50100

Telefax: 07221-501210

E-Mail: info@heel.de

Stand der Information

März 2022

Zusatzinformationen

Liebe Patientin,

lieber Patient,

Sie haben in Ihrer Apotheke das Arzneimittel Duodenoheel® Tabletten gekauft. Duodenoheel® ist ein homöopathisch hergestelltes Arzneimittel.

Duodenoheel® wird bei Magenübersäuerung sowie zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen und Geschwüren des Zwölffingerdarms angewendet.

Wie entsteht eine Übersäuerung des Magens und der oberen Verdauungswege?

Der Magen ist an seiner Innenseite mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die die tieferliegenden Schichten der Magenwand vor dem aggressiven Magensaft schützt. Die Produktion des Magensaftes wird über das vegetative Nervensystem gesteuert und leistet erste Verdauungsarbeit, die später im Zwölffingerdarm fortgesetzt wird.

Werden magenreizende Nahrungs- oder Genussmittel aufgenommen (z.B. Kaffee, Alkohol, Nikotin, scharf gewürzte Speisen), kann es zu einer Überproduktion von Magensäure kommen und die Magenschleimhaut kann sich entzünden.

Auch Stress und bestimmte Medikamente können zu einer dauerhaft erhöhten Säureproduktion und damit zu einer Reizung der Magenschleimhaut führen. Eine weitere Ursache für Entzündungen von Magen oder oberen Dünndarmabschnitten können außerdem Bakterien darstellen.

Eine akute Erkrankung des Magens zeigt sich mit Druckgefühlen und eventuell mit Schmerzen im Oberbauch, die sich nach den Mahlzeiten und besonders auf Druck von außen verschlimmern. Sodbrennen, Aufstoßen und Appetitlosigkeit sind weitere Symptome. Bei chronischen Beschwerden können Völlegefühl, Blähungen und Schmerzen im Oberbauch zu Beginn oder kurz nach einer Mahlzeit auf Magenprobleme hinweisen.

Bitte suchen Sie bei Magenschmerzen oder Verdauungsstörungen Ihren Arzt auf, um die Ursachen abzuklären.

Was passiert im Körper?

Der Magen produziert Salzsäure, um die Nahrung zu verdauen. Damit die aggressive Salzsäure den Magen nicht angreifen kann, wird die Magenwand von einer Schleimschicht geschützt, die von speziellen Zellen der Magenschleimhaut produziert wird. Weist die schützende Schleimschicht Lücken auf oder wird zu viel Salzsäure erzeugt, beginnt sich der Magen selbst zu verdauen und es kommt zu entzündlichen Veränderungen der Magenschleimhaut. Bei chronischen Beschwerden kann sich eine lokale Schädigung der Magenwand bilden, die als Magengeschwür bezeichnet wird. Je nachdem, wo es sich befindet, spricht man von Magen- (Ulcus ventriculi) oder Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni).

Wie können Sie die Linderung und Ausheilung der Beschwerden unterstützen?

Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist, dass Faktoren, die die Magenschleimhaut reizen können, weitestgehend ausgeschaltet werden.

·Da Kaffee, alkoholische und kohlensäurehaltige Getränke sowie kalte oder zu heiße Getränke den Magen reizen können, sollten diese gemieden werden.

·Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten in kleinen Portionen zu sich und gönnen Sie sich Zeit und Ruhe beim Essen.

·Essen Sie, was Ihnen schmeckt und was Sie gut vertragen, aber meiden Sie möglichst fettes, scharfes und stark angebratenes Essen.

Heel wünscht Ihnen gute Besserung!

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 6045209.00.00 · ENR 0045209

Stand der Information laut Text: 03/2022

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Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Duodenoheel

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoffe Lachesis mutus D12, Argentum nitricum D6, Semecarpus anacardium D4, Psychotria ipecacuanha D4, Iodum D6, Petroleum rectificatum D6, Robinia pseudoacacia D4
Darreichungsform Tablette
Art der Anwendung Zergehenlassen unter der Zunge
Art des Arzneimittels Homöopathisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile Magnesiumstearat (Ph.Eur.)
Packungsgrößen 50 Stück, 250 Stück
Haltbarkeit 5 Jahre (ungeöffnete Packung)
Lagerung In Originalverpackung aufbewahren
Zulassung 6045209.00.00, seit 15.09.1997, verlängert 23.03.2010; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden
Hersteller (Freigabe) Biologische Heilmittel Heel GmbH
Frühere Namen DUODENOHEEL (ab 01.01.1978)
PZN 00308643, 00308637

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 0045209), Datensatz vom 16.10.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.