Beipackzettel, Nebenwirkungen, Wirkung, Anwendungsgebiete - Ephedrin Eberth 50 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung
1. Was ist Ephedrin Eberth und wofür wird es angewendet?
Ephedrin Eberth enthält den Wirkstoff Ephedrinhydrochlorid.
Ephedrin ist ein Sympathomimetikum und wirkt herzstimulierend, ist jedoch kein Herzglykosid.
Ephedrin Eberth ist ein Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Ampulle. Es wird zur Behandlung von zu niedrigem Blutdruck während einer Allgemeinanästhesie oder einer Lokal-/Regionalanästhesie (Spinal- oder Periduralanästhesie) bei Erwachsenen und Jugendlichen (über 12 Jahre) angewendet.
Dieses Arzneimittel darf nur durch einen Anästhesisten oder unter dessen Aufsicht angewendet werden.
2. Was ist vor der Anwendung von Ephedrin Eberth zu beachten?
Ephedrin Eberth darf nicht angewendet werden,
wenn Sie allergisch gegen Ephedrin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen
Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an einer Übererregbarkeit leiden,
wenn Sie an einem Tumor leiden, der Substanzen absondert, die den Blutdruck erhöhen
(Phäochromozytom),
wenn Sie gleichzeitig mit Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Pseudoephedrin oder
Methylphenidat (anderen indirekten Sympathomimetika) behandelt werden,
wenn Sie derzeit mit einem sogenannten MAO-Hemmer (Monoaminooxidasehemmer)
behandelt werden oder in den letzten 14 Tagen behandelt wurden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie mit
Ephedrin Eberth behandelt werden.
Besondere Vorsicht wird empfohlen, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- Zuckerkrankheit (Diabetes),
stark erhöhter Blutdruck (Hypertonie), unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie) oder schnellem
Herzschlag (Tachykardie),
- vergrößerte Prostata (Prostatahypertrophie),
- anomale, nicht eingestellte Schilddrüsenüberfunktion (unkontrollierte Hyperthyreose),
- koronare Herzkrankheit, Angina pectoris,
- Schwäche eines Blutgefäßes, die zu einer Ausstülpung führt (Aneurysma),
- Verengte und/oder verschlossene Blutgefäße (okklusive vaskuläre Erkrankungen),
- Glaukom (mit erhöhtem Augeninnendruck),
- chronische Angststörung oder sonstige psychische Erkrankungen.
Ephedrin darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden, wenn Sie schon einmal eine
Herzerkrankung hatten.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft oder früher einmal zugetroffen hat.
Kinder
Dieses Arzneimittel darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.
Anwendung von Ephedrin Eberth zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Dies ist insbesondere wichtig bei den folgenden Arzneimitteln:
- Methylphenidat, angewendet zur Behandlung des “Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndorm (ADHS)”
indirekten Stimulatoren des sympathischen Nervensystems, wie Phenylpropanolamin oder
Pseudoephedrin (nasenabschwellende Arzneimittel), Phenylephrin (ein Arzneimittel zur
Behandlung von niedrigem Blutdruck);
- Alpha-Blocker (z.B. Phentolamin) und Beta-Blocker zur Kontrolle des Blutdrucks;
- Arzneimittel zur Behandlung von Depression;
- Narkosemittel, die eingeatmet werden, wie Halothan;
- Clonidin, Guanethidin und ähnliche Arzneimittel zur Behandlung eines Bluthochdrucks;
- Sibutramin, ein Appetitzügler;
Mutterkornalkaloide, eine Arzneimittelgruppe, die als Vasokonstriktoren (Blutgefäße verengende
Arzneimittel) oder wegen ihrer dopaminergen Wirkung (Steigerung der durch Dopamin vermittelten Wirkungen im Gehirn) angewendet wird;
- Linezolid, das zur Behandlung von Infektionen angewendet wird;
Reserpin, Methyldopa und ähnliche Arzneimittel, die zur Behandlung von Bluthockdruck
angewendet werden;
- Arzneimittel zur Behandlung von Asthma, wie Theophyllin;
- Substanzen, die den pH-Wert des Urins verändern;
Kortikosteroide, eine Arzneimittelgruppe, die zur Behandlung von Entzündung und
allergischen Reaktionen angewendet wird;
- Atropin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Vergiftungen mit bestimmten Nervenkampfstoffen und Pestiziden sowie bestimmter Formen einer verlangsamten Herzfrequenz Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie; - Oxytocin, ein Arzneimittel, dass während der Geburt angewendet wird;
- Aminophyllin oder andere Xanthine, eine Arzneimittelgruppe zur Behandlung von
- Atemproblemen;
- Herzglykoside zur Behandlung von Herzschwäche.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
Schwangerschaft
Es liegen keine spezifischen Daten hierzu vor, doch geht man davon aus, dass Ephedrin die
Plazentaschranke passiert. Daher darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es dringend notwendig ist.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
Stillzeit
Es liegen keine spezifischen Daten hierzu vor, doch geht man davon aus, dass Ephedrin in die Muttermilch übertritt. Nach der Gabe von Ephedrin sollte das Stillen für zwei Tage unterbrochen werden.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nicht zutreffend.
Ephedrin Eberth enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d. h. es ist nahezu “natriumfrei”.
3. Wie ist Ephedrin Eberth anzuwenden
Art der Anwendung:
Intravenöse Anwendung.
Das Arzneimittel muss vor der Anwendung verdünnt werden.
Dosierung:
Die Gabe von Ephedrin muss auf die niedrigste wirksame Dosis und den kürzestmöglichen Zeitraum beschränkt werden.
Erwachsene und Jugendliche:
langsame intravenöse Injektion von 5 mg (höchstens 10 mg), wenn nötig wiederholt alle 3-4 min. Die
über 24 Stunden verabreichte Gesamtdosis darf 150 mg nicht überschreiten.
Kinder:
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ephedrin ist bei Kindern im Alter von 0 bis einschließlich 12
Jahren nicht erwiesen.
Ältere Patienten:
Wie für Erwachsene, beginnend mit 5-mg-Bolusinjektionen. Bei sehr alten Patienten kann eine erhöhte Dosis erforderlich sein.
Wenn Sie eine größere Menge Ephedrin Eberth erhalten haben, als Sie sollten
Im Falle einer Überdosierung sind folgende Symptome beobachtet worden: Migräne, Übelkeit, Erbrechen, stark erhöhter Blutdruck (Hypertonie), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Fieber, paranoid Psychose, Halluzinationen, ventrikuläre und supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen, Atemdepression, Krampfanfälle und Koma.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei einer Behandlung mit Ephedrin Eberth können die folgenden Nebenwirkungen auftreten:
Sehr häufig (kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten):
- Episoden von Winkelblockglaukom (erhöhter Augeninnendruck) bei Patienten, die aufgrund ihrer anatomischen Gegebenheiten besonders anfällig dafür sind
Häufig (kann bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten):
- Schlaflosigkeit, Nervosität
Gelegentlich (kann bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten):
- Zittern, Schwitzen
- beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), starkes Herzklopfen (Palpitationen)
- Übelkeit, Erbrechen
- Unfähigkeit, Wasser zu lassen (akuter Harnverhalt)
- Migräne
Selten (kann bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten):
- Angstzustände
Herzrhythmusstörungen, stark erhöhter Blutdruck (Hypertonie), Schmerzen in der Herzgegend
(präkordiale Schmerzen)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Veränderungen der Gerinnungsfähigkeit des Blutes (primäre Hämostase)
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
- Reizbarkeit
- Verwirrtheit, Depression
- Muskelschwäche
- Hautausschlag
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die
Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Ephedrin Eberth aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Ampulle nach „verw. bis:“
angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Die Ampullen in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Nach erstmaligem Öffnen sofort verwenden.
Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Partikel oder Ausfällungen in der Ampulle zu sehen sind.
Haltbarkeit nach Verdünnung:
Die chemische und physikalische Stabilität nach Verdünnung wurde für 72 Stunden bei 2-8°C und 25°C nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung, sofern die Methode der Verdünnung das Risiko einer mikrobiellen Kontamination nicht ausschließt, sofort verwendet werden.
Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich, die nicht länger als der oben genannte Zeitraum für die chemische und physikalische Stabilität sein sollten.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das
Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Ephedrin Eberth enthält
- Der Wirkstoff ist Ephedrinhydrochlorid. Jede Ampulle mit 1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung enthält 50 mg Ephedrinhydrochlorid, entsprechend 41 mg Ephedrin.
- Die sonstigen Bestandteile sind Natriumhydroxid-Lösung 10% (zur pH-Wert-Einstellung) und Wasser für Injektionszwecke.
Wie Ephedrin Eberth aussieht und Inhalt der Packung
Das Arzneimittel liegt als Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung vor.
Die Flüssigkeit ist farblos, klar und frei von sichtbaren Partikeln.
Ephedrin Eberth 50 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung ist in einer Ampulle aus farblosem Glas (Glas, Typ I (Ph. Eur.)) erhältlich.
Packungsgrößen mit 1 oder 10 Ampullen mit je 1 ml Konzentrat zur Herstellung einer
Injektionslösung.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
Am Bahnhof 2
92289 Ursensollen
Germany
tel.: +49 9628 92 37 67-0
fax: +49 9628 92 37 67-99
Hersteller
HBM Pharma s.r.o.
Sklabinská 30
036 80 Martin
Slowakische Republik
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)
unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Deutschland | Ephedrin Eberth 50 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung |
| Luxemburg | Ephedrin Eberth 50 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2026.
Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Qualitative und quantitative Zusammensetzung
1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung enthält 50 mg Ephedrinhydrochlorid, entsprechend 41 mg Ephedrin.
1 Ampulle mit 1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektionslösung enthält 50 mg Ephedrinhydrochlorid, entsprechend 41 mg Ephedrin.
Anwendungsgebiete
Behandlung einer Hypotonie während einer Spinal- oder Periduralanästhesie oder einer
Allgemeinanästhesie bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre.
Dosierung und Art der Anwendung
Die Gabe von Ephedrin muss auf die niedrigste wirksame Dosis und den kürzestmöglichen Zeitraum beschränkt werden.
Zur Anwendung werden 0,4 ml (20 mg) des Konzentrats mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung auf 20 ml verdünnt und sehr langsam intravenös verabreicht. Nach Verdünnung ist die Lösung bei Raumtemperatur innerhalb von 60 Minuten zu verwenden
Erwachsene und Jugendliche:
Langsame intravenöse Injektion von 5 mg (höchstens 10 mg) und bei Bedarf wiederholt alle 3-4 Minuten. Die höchste Gesamtdosis darf 150 mg über 24 Stunden nicht überschreiten.
Kinder:
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ephedrin ist bei Kindern im Alter von 0 bis einschließlich 12 Jahren nicht erwiesen.
Es liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten:
Wie für Erwachsene, beginnend mit 5-mg-Bolusinjektionen. Bei sehr alten Patienten
kann eine erhöhte Dosis erforderlich sein.
Art der Anwendung
Ephedrin darf ausschließlich durch den Anästhesisten oder unter dessen Aufsicht als Injektionslösung zur intravenösen Anwendung verabreicht werden.
Das Arzneimittel muss vor der Anwendung verdünnt werden. Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, (siehe Abschnitt 6.6). Zur intravenösen Anwendung.
Überdosierung
Symptome
Im Fall einer Überdosierung sind folgende Symptome beobachtet worden: Migräne, Übelkeit, Erbrechen, Hypertonie, Tachykardie, Fieber, paranoide Psychose, Halluzinationen, ventrikuläre und supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen, Atemdepression, Krampfanfälle und Koma. Die letale Dosis beträgt beim Menschen etwa 2 g; dies entspricht einer Blutkonzentration von etwa 3,5–20 mg/l.
Management
Zur Behandlung der Überdosierung und Beherrschung der Stimulation des zentralen Nervensystems sowie der Krampfanfälle kann Diazepam in Dosen von 0,1 bis 0,2 mg/kg pro Injektion verabreicht werden. Die Dosis von 10 bis 20 mg kann in einer einzigen langsamen intravenösen Injektion gegeben werden.
Zur Behandlung von Erregbarkeit, Halluzinationen und Hypertonie sollte Chlorpromazin verabreicht werden.
Zur Behandlung von schwerer Hypertonie kann Phentolamin oder ein anderer Alpha-Blocker verabreicht werden.
Zur Behandlung von Hypertonie oder schwerer Tachyarrhythmie kann ein Betablocker, z. B. Propanolol, von Nutzen sein.
Inkompatibilitäten
Da keine Verträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Haltbarkeit
5 Jahre
Die chemische und physikalische Stabilität nach Verdünnung wurde für 72 Stunden bei 2-8°C und 25°C nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung, sofern die Methode der Verdünnung das Risiko einer mikrobiellen Kontamination nicht ausschließt, sofort verwendet werden.
Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich, die nicht länger als der oben genannte Zeitraum für die chemische und physikalische Stabilität sein sollten.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und Hinweise für die Handhabung
Hinweise zur Anwendung:
Eine Ampulle ist nur zur einmaligen Anwednung bestimmt.
Ampulle nach Gebrauch verwerfen. NICHT WIEDERVERWENDEN.
Der Inhalt einer ungeöffneten und unbeschädigten Ampulle ist steril; die Ampulle darf erst unmittelbar vor der Anwendung geöffnet werden.
Das Arzneimittel ist vor der Verabreichung visuell auf Partikel und Verfärbungen zu prüfen. Nur klare, farblose Lösungen ohne Partikel oder Ausfällungen dürfen verwendet werden.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Hinweise zum Öffnen der Ampulle (One-Point-Cut-Ampulle)
Zum Öffnen der Ampulle ist keine Feile erforderlich. Am engsten Punkt des Ampullenhalses befindet sich eine Kerbe. Diese Stelle ist durch einen Punkt auf dem Ampullenkopf gekennzeichnet. Die Ampulle wird geöffnet, indem der Daumen auf den Punkt gelegt und der Ampullenkopf vorsichtig nach hinten gedrückt wird. Beachten Sie hierzu die nachfolgenden Abbildungen.

