Fachinformation - Pankreatin Klinge 25 000 Ph.Eur. Lipase Einheiten magensaftresistente Hartkapseln
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Pankreatin Klinge 25 000 Ph.Eur. Lipase Einheiten magensaftresistente Hartkapseln
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Eine magensaftresistente Hartkapsel enthält Pankreatin (als Pankreaspulver)* entsprechend:
Amylaseaktivität: 18 000 Ph.Eur.-Einheiten
Lipaseaktivität: 25 000 Ph.Eur.-Einheiten
Proteaseaktivität: 1 000 Ph.Eur.-Einheiten
* hergestellt aus Pankreasgewebe vom Schwein
Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:
0,25 mg Gelborange S (E110)
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Magensaftresistente Hartkapsel
Hartgelatinekapseln der Größe 00 (Länge 23,5 ± 0,4 mm) mit orangefarbenem Ober- und transparentem Unterteil, gefüllt mit bräunlichen zylindrischen, kugelförmigen oder unregelmäßig geformten magensaftresistenten Pellets (Mikropellets).
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Pankreasenzyrn-Ersatzbehandlung bei exokriner Pankreasinsuffizienz aufgrund von Mukoviszidose
(zystische Fibrose) oder anderen Zuständen (z.B. chronische Pankreatitis, Pankreatektomie,
Pankreaskrebs) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung bei Kindern und Erwachsenen mit Mukoviszidose:
Bei Kindern unter 4 Jahren wird eine gewichtsabhängige Anfangsdosis von 1 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Mahlzeit empfohlen, bei Kindern ab 4 Jahren 500 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Mahlzeit.
Die Dosierung sollte je nach Schwere der Erkrankung, Kontrolle der Steatorrhoe und Aufrechterhaltung eines guten Ernährungszustands angepasst werden.
Patienten sollten 2 500 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Mahlzeit oder 10 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag oder 4 000 Lipase-Einheiten pro Gramm Fettaufnahme nicht überschreiten.
Dosierung bei anderen Erkrankungen, die mit exokriner Pankreasinsuffizienz einhergehen:
Die Dosierung sollte individuell nach dem Grad der Maldigestion und dem Fettgehalt der Mahlzeit eingestellt werden. Die erforderliche Dosis für eine Mahlzeit liegt im Bereich von etwa 25 000 bis
80 000 Ph.Eur. Lipase-Einheiten und die Hälfte der Einzeldosis für eine Zwischenmahlzeit.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Es wird empfohlen, die Enzyme während oder unmittelbar nach den Mahlzeiten einzunehmen.
Die Kapseln sollten während oder nach jeder Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden.
Wenn das Schlucken der Kapseln schwierig ist (z.B. bei kleinen Kindern oder älteren Patienten), können die Kapseln vorsichtig geöffnet und die magensaftresistenten Pellets in saure, weiche Nahrung (pH < 5,5), die nicht gekaut werden muss, oder in saure Flüssigkeit [pH < 5,5] gegeben werden. Dies kann Apfelmus, Joghurt oder Fruchtsaft mit einem pH-Wert unter 5,5 sein, z.B. Apfel-, Orangen- oder Ananassaft. Diese Mischung sollte nicht gelagert werden. Die magensaftresistenten Pellets sollten nicht mit Wasser, Milch oder heißen Speisen gemischt werden.
Mischungen von Pellets mit weicher Nahrung oder Flüssigkeiten sollten sofort und ohne zu kauen heruntergeschluckt werden. Anschließend mit Wasser oder Saft nachtrinken, um eine vollständige
Aufnahme zu gewährleisten.
Zerdrücken und Zerkauen der magensaftresistenten Pellets oder das Mischen mit Nahrungsmitteln oder Flüssigkeiten mit einem pH-Wert von über 5,5 kann die schützende magensaftresistente Hülle der Pellets zerstören. Dies kann zu einer vorzeitigen Freisetzung der Enzyme in der Mundhöhle führen und eine verminderte Wirksamkeit sowie Reizung der Schleimhäute zur Folge haben. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Produktereste im Mund zurückbleiben.
Es ist wichtig für Patienten, jederzeit für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, insbesondere in Zeiten von erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr kann eine Verstopfung verschlimmern.
Bei Patienten mit zystischer Fibrose, die täglich mehr als 10 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht einnahmen, wurde über eine fibrosierende Kolonopathie berichtet (siehe Abschnitt
4.4).
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Fibrosierende Kolonopathie
Bei Patienten mit Mukoviszidose wurde unter hohen Dosen von Pankreatinpräparaten von Strikturen des Ileozökums und des Dickdarms (fibrosierende Kolonopathie) berichtet. Als Vorsichtsmaßnahme sollten ungewöhnliche abdominale Symptome oder Veränderungen der abdominalen Symptome medizinisch untersucht werden, um die Möglichkeit einer fibrosierenden Kolonopathie auszuschließen, insbesondere bei Patienten, die mehr als 10 000 Lipase-Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag einnehmen.
Anaphylaktische Reaktionen
In seltenen Fällen wurde von anaphylaktischen Reaktionen bei Pankreasenzymprodukten berichtet. Wenn diese Reaktion auftritt, sollten die Patienten angewiesen werden, die Behandlung sofort abzubrechen und dringend medizinische Hilfe zu suchen. Um das Risiko von Nebenwirkungen aufgrund von Überempfindlichkeit zu reduzieren, ist Vorsicht bei Patienten mit Allergien gegen
Schweineproteine geboten.
Reizung der Mundschleimhaut
Es sollte darauf geachtet werden, dass kein Arzneimittel im Mund verbleibt. Pankreatin Klinge sollte nicht zerdrückt oder zerkaut oder zu lange im Mund behalten werden und/oder mit Lebensmitteln vermischt werden, die einen pH-Wert von über 5,5 aufweisen. Dies kann die schützende magensaftresistente Hülle zerstören, was zu einer frühzeitigen Freisetzung von Enzymen, Schmerzen im Mund, Reizung der Mundschleimhaut, Blutungen, Geschwürbildung im Mund und/oder Verlust der Enzymaktivität führen kann (siehe Abschnitt 4.2).
Bei ersten Anzeichen einer Mundreizung kann es hilfreich sein, den Mund auszuspülen und ein Glas Wasser zu trinken.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Alkohol
Die gleichzeitige Einnahme von Pankreatin Klinge mit hochprozentigem Alkohol wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 5.2).
Pankreatin Klinge enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro magensaftresistenter
Hartkapsel, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".
Die Kapselhülle enthält Gelborange S (El 10). Gelborange S kann allergische Reaktionen hervorrufen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Daten (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge)
aus der Anwendung von Schweinepankreasenzymen bei Schwangeren vor. Es liegen keine Daten aus tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (siehe Abschnitt 5.3), jedoch zeigen tierexperimentetle Studien keine Hinweise auf eine Resorption von
Schweinepankreasenzymen. Daher ist keine Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität zu erwarten. Dieses Arzneimittel kann falls notwendig während der Schwangerschaft angewendet werden, um einer schwangeren Frau mit exokriner Pankreasinsuffizienz eine angemessene Nährstoffversorgung zu bieten.
Stillzeit
Es wird angenommen, dass Schweinepankreasenzyme keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind haben, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Schweinepankreasenzymen vernachlässigbar ist.
Pankreasenzyme können während der Stillzeit angewendet werden.
Fertilität
Es werden keine Auswirkungen auf die Fertilität erwartet, da Pankreasenzyme nicht aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert werden.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Pankreatin Klinge hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
4.8 Nebenwirkungen
Die wichtigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen, die bei Pankreasenzym-Arzneimitteln beobachtet werden, sind anaphylaktische Reaktionen (siehe Abschnitt 4.4) und fibrosierende
Kolonopathie (siehe Abschnitt 4.4).
In klinischen Studien wurden mehr als 1 000 Patienten mit Pankreatin behandelt.
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind gastrointestinale Störungen und sind in erster Linie leicht oder mäßig ausgeprägt.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei den unten angegebenen Häufigkeiten beobachtet:
| Systemorganklasse | Sehr häufig (≥1/10) | Häufig (≥1/100, <1/10) | Gelegentlich (≥1/1 000, <1/100) | nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) |
|---|---|---|---|---|
| Erkrankungen des Immunsystems | Überempfindlichkeit*, anaphylaktische Reaktionen* | |||
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt | Bauch-schmerzen** | Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Völlegefühl, Diarrhöe** | Strikturen der Ileozökalregion und des Dickdarms (fibrosierende Kolonopathie) | |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes | Ausschlag | Pruritus, Urtikaria |
* Die folgenden Symptome einer Überempfindlichkeit wurden nach Markteinführung beobachtet:
Generalisierter Hautausschlag, Angioödem, Anschwellen der Lippen. Anschwellen der Mundschleimhaut und des Gesichts, Brennen und Schwellungen um die Augen, asthmatische Beschwerden. Darüber hinaus wurde über Tachykardie und Hypotonie im Rahmen eines anaphylaktischen Schocks berichtet.
** Magen-Darm-Beschwerden stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Grunderkrankung. Für Bauchschmerzen und Durchfall wurde eine ähnliche oder geringere Inzidenz im Vergleich zu Placebo berichtet.
Bei Patienten mit zystischer Fibrose, die hohe Dosen von Pankreatinpräparaten einnehmen, wurde über Strikturen des Ileozäkums und des Dickdarms (fibrosierende Kolonopathie) berichtet (siehe Abschnitt 4.4)
Kinder und Jugendliche
In der pädiatrischen Population wurden keine spezifischen Nebenwirkungen festgestellt.
Häufigkeit, Art und Schwere der Nebenwirkungen waren bei Kindern mit Mukoviszidose im Vergleich zu Erwachsenen ähnlich.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.
Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarrn.de
anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Chronisch hohe Dosen von Pankreasenzymprodukten wurden mit fibrosierender Kolonopathie in
Verbindung gebracht, in einigen Fällen mit Kolonstrikturen als Folge (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Extrem hohe Dosen von Pankreatin wurden Berichten zufolge mit Hyperurikosurie und Hyperurikämie in Verbindung gebracht.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Digestiva, inkl. Enzyme; Enzym-haltige Zubereitungen, ATC-Code:
A09AA02
Wirkmechanismus
Pankreatin Klinge enthält Schweinepankreaspulver, formuliert als magensaftresistente
(säureresistente) Pellets (minimicrospheres) in Gelatinekapseln.
Die Kapseln lösen sich schnell im Magen auf und geben zahlreiche magensaftresistente Pellets frei.
Dieses Prinzip der Multidosierung wurde entwickelt um eine gute Durchmischung mit dem Chymus, eine gleichzeitige Entleerung mit dem Speisebrei aus dem Magen und, nach der Freisetzung, eine gute Verteilung der Enzyme im Speisebrei zu ermöglichen.
Klinische Wirksamkeit
Insgesamt wurden 33 Studien durchgeführt, in denen die Wirksamkeit von Pankreatin bei Patienten mit exokriner Pankreasinsuffizienz untersucht wurde. Hierunter waren 11 placebokontrollierte Studien, die bei Patienten mit zystischer Fibrose, chronischer Pankreatitis oder postoperativen Zuständen durchgeführt wurden.
Bei allen randomisierten, placebokontrollierten Wirksamkeitsstudien war das vordefinierte Primärziel, eine Überlegenheit von Pankreatin gegenüber Placebo für den primären Wirksamkeitsparameter, dem Fettabsorptionskoeffizienten (CFA), nachzuweisen.
Der Fettabsorptionskoeffizient erfasst den Prozentsatz an Fett der im Körper aufgenommen wird, unter Berücksichtigung der Gesamtfettaufnahme und der fäkalen Fettausscheidung. In den placebokontrollierten PEI-Studien lag der mittlere CFA unter Pankreatin-Behandlung (83,0 %) höher als unter Placebo (59,1 %). In allen Studien, unabhängig vom Design, war nach Ende der Behandlung mit Pankreatin der mittlere CF A-Wert vergleichbar mit dem mittleren CFA-Wert in den placebokontrollierten Studien.
Die Behandlung mit Pankreatin verbessert deutlich die Symptome der exokrinen Pankreasinsuffizienz einschließlich Stuhlkonsistenz, Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlgang, unabhängig von der Grunderkrankung.
Kinder und Jugendliche
Bei Mukoviszidose wurde die Wirksamkeit von Pankreatin an 340 pädiatrischen Patienten, in einem Altersbereich vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen, nachgewiesen. In allen Studien lagen die mittleren CFA-Werte am Ende der Behandlung mit Pankreatin bei über 80%, unabhängig von der Altersgruppe.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Alkohol
Eine In-vitro-Studie in 20 %-igem Alkohol zeigte nach 2 Stunden einen Anstieg der Freisetzung von Pankreatin aus Pankreatin Klinge Kapseln auf etwa 48 % des deklarierten Gehaltes. Im Falle von 5 %- und 10 %-igem Alkohol wurde nach 2 Stunden eine Freisetzung von ca. 4 % und 6 % des deklarierten Gehaltes beobachtet.
Da Tierstudien keinen Hinweis darauf geben, dass intakte Enzyme resorbiert werden, wurden keine klassischen pharmakokinetischen Studien durchgeführt. Pankreasenzyme erfordern für die Entfaltung ihrer Wirksamkeit keine Resorption. Im Gegenteil, ihre volle therapeutische Aktivität kommt im Darmlumen zum Einsatz. Darüber hinaus unterliegen sie als Proteine, während der Passage durch den Gastrointestinaltrakt, der proteolytischen Verdauung bevor sie als Peptide und Aminosäuren resorbiert werden.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Präklinische Daten zeigen keine relevante Toxizität bei wiederholter Verabreichung.
Tierexperimentelle Studien zeigen keine Hinweise auf eine Resorption von Schweinepankreasenzymen aus dem Magen-Darm-Trakt nach oraler Verabreichung. Studien zur Genotoxizität, Kanzerogenität oder Reproduktionstoxizität wurden nicht durchgeführt.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Kapselinhalt:
Cetylalkohol (Ph.Eur.)
Poloxamer 407
(enthält Butylhydroxytoluol)
Magensaftresistenter Überzug:
Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) Dispersion 30% (Ph.Eur.)
(enthält Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80)
Macrogol 4000
Talkum
Simeticon-Emulsion 30%
(enthält Simeticon, Methylcellulose, Sorbinsäure (Ph.Eur.))
Kapselhülle:
Gelatine
Gereinigtes Wasser
Gelborange S
Titandioxid
6.2 Inkompatibilitäten
Nicht zutreffend.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
2 Jahre
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25 °C lagern. Nach dem Öffnen innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.
Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Pankreatin Klinge 25 000 Einheiten magensaftresistente Hartkapseln sind in einer weißen 150-ml-HDPE-Flasche mit weißem Polypropylen-Schraubdeckel und einer weißen Trockenkapsel aus Polyethylen niedriger Dichte mit einem Trockenmittel (Silicagel) im Inneren erhältlich. Jede Flasche enthält 100 Kapseln und ist in einem Umkarton verpackt.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Keine besonderen Anforderungen.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen
Anforderungen zu beseitigen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
Klinge Pharma GmbH
Bergfeldstr. 9
83607 Holzkirchen
Deutschland
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
7001096.00.00
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 31.03.2025
10. STAND DER INFORMATION
März 2025
11. VERKAUFSABGRENZUNG
Apothekenpflichtig
