Fachinformation - Thrombozytapheresekonzentrat, plasmareduziert und bestrahlt (L)
1. Identifizierung des Arzneimittels
- a) Bezeichnung
Thrombozytapheresekonzentrat, plasmareduziert und bestrahlt (L)
- b) Stoffgruppe
Thrombozyten zur Transfusion
2. Anwendungsgebiete
Die Gabe von Thrombozytenkonzentraten ist indiziert zur Be-handlung einer Blutungsneigung, bedingt durch eine schwere Thrombozytopenie infolge thrombozytärer Bildungsstörungen, im Notfall auch bei Umsatzstörungen, jedoch nicht bei einer niedri-gen Thrombozytenzahl allein. Damit durch die Zufuhr von Plätt-chen eine Besserung der thrombozytär bedingten Blutungsnei-gung zu erwarten ist, sollte vor der Behandlung zunächst deren Ursache abgeklärt werden.
Das mit mindestens 25 Gy bestrahlte Thrombozytenkonzentrat ist besonders geeignet zur Anwendung bei gefährdeten Patienten, bei denen eine transfusionsassoziierte Graft-versus-Host-Reaktion vermieden werden soll, wie
- Föten (intrauterine Transfusion)
- Neugeborene nach intrauterinen Transfusionen
- Neugeborenen bei Verdacht auf Immundefizienz
- Neugeborenen bei postpartaler Austauschtransfusion
- Patienten mit schwerem Immundefektsyndrom (SCID)
- HLA-ausgewählte Thrombozytenkonzentrate
- Patienten bei allogener Transplantation hämatopoetischer
Stammzellen (aus peripherem Blut, Knochenmark oder Nabel-
schnurblut)
- Patienten mit M. Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphome (alle Stadien)
- Patienten bei Therapie mit Purin-Analoga (z. B. Fludarabin,
Cladribin, Deoxycoformycin)
- Patienten 7 – 14 Tage vor autologer Stammzellentnahme
- Patienten bei autologer Stammzelltransplantation (bis ca. drei
Monate nach Transplantation)
Empfohlen wird die Verwendung von bestrahlten Thrombozyten-konzentraten für:
- Patienten mit schwächeren Formen angeborener Immundefizi-enz
- Patienten nach allogener Transplantation hämatopoetischer Stammzellen bis zur Immunrekonstitution bzw. mindestens 6 Monate nach der Transplantation
- Patienten mit Graft-versus-Host-Reaktion nach allogener Trans-plantation hämatopoetischer Stammzellen
Keine ausreichende Evidenz liegt vor für die Verwendung von be-strahlten Thrombozytenkonzentraten bei:
- Frühgeborenen (bis zur Vollendung der 37. Schwangerschafts-woche)
- Patienten mit AIDS, Leukämien und soliden Tumoren, inkl. Rhabdomyosarkom und Neuroblastom
3. Informationen zur Anwendung
- a) Gegenanzeigen
Absolut: Eine absolute Kontraindikation gibt es nicht.
Relativ:
- Bei potentiellen Empfängern eines Stammzelltransplantates (Knochenmark, periphere Stammzellen, Nabelschnurblut), z. B. bei Patienten mit aplastischen Anämien, Leukämien etc., ist die Gabe von Thrombozytenkonzentraten des Transplan-tatspenders und seiner Blutsverwandten vor der Transplantati-on unbedingt zu vermeiden.
- bekannten Immunthrombozytopenien
- bekannte Überempfindlichkeit des Empfängers gegen humane Plasmaproteine
- posttransfusioneller Purpura
- heparininduzierter Thrombozytopenie
- kongenitalen Thrombozytenfunktionsstörungen, wie Thromb-
asthenie Glanzmann oder Bernard-Soulier-Syndrom.
- b) Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Thrombozytenkonzentrate sind in der Regel AB0-kompatibel über ein Transfusionsgerät mit Standardfilter der Porengröße 170 bis 230 µm zu transfundieren. Beim Refraktärzustand gegenüber Thrombozytentransfusionen aufgrund einer Alloimmunisierung gegen Antigene des HLA- und ggf. HPA-Systems sind nach Mög-lichkeit HLA-Klasse-I-kompatible und ggf. HPA-kompatible Thrombozytenkonzentrate zu transfundieren. Die Transfusions-geschwindigkeit muss dem klinischen Zustand des Patienten an-gepasst werden. Bei neonataler Transfusion sollte sorgfältig auf Anzeichen einer Zitratintoxikation geachtet und die Transfusions-geschwindigkeit dem klinischen Zustand angepasst werden.
Neben der Leukozytendepletion des Thrombozytenkonzentrates kann eine zusätzliche Testung auf Anti-CMV-Antikörper zur Ver-meidung einer CMV-Infektion in besonders gefährdeten Patien-tengruppen durchgeführt werden. Der tatsächliche Beitrag zum Sicherheitsgewinnung der zusätzlichen Testung wird zurzeit noch wissenschaftlich diskutiert (s. Querschnitts-Leitlinien).
Eine CMV-Infektion kann bei
- Föten
- Frühgeborenen
- Patienten mit erworbenen (AIDS) oder angeborenen Im-mundefekten
- Empfängern eines allogenen Stammzellpräparates
zu schweren Erkrankungen führen.
- c) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, soweit sie die Wirkungsweise des Arzneimittels beeinflussen können und Hauptinkompatibilitäten
Durch Medikamente, die die Thrombozytenfunktion beeinflussen, kann die Wirkung von Thrombozytenkonzentraten vermindert bzw. aufgehoben werden. Wegen der Gefahr von Gerinnselbil-dungen dürfen kalziumhaltige Lösungen nicht gleichzeitig in dem-selben Schlauchsystem gegeben werden. Die Beimischung von Medikamenten zum Thrombozytenkonzentrat ist nicht zulässig.
- d) Verwendung für besondere Personengruppen
Bei Rh (D) – negativen Mädchen und Frauen im gebärfähigen Al-ter ist wegen der praktisch in allen Thrombozytenkonzentraten vorhandenen Kontamination mit Erythrozyten die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten Rh (D)-positiver Spender mit Aus-nahme von lebensbedrohlichen Situationen unbedingt zu ver- meiden. Die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten Rh (D)-positiver Spender in Rh (D)-negative Patienten lässt sich wegen des Mangels an Rh (D)-negativem Blut nicht immer vermeiden, sollte nach Möglichkeit aber nur in Betracht gezogen werden, wenn es sich um Männer oder um Frauen im nicht gebärfähigen Alter handelt. In solchen Fällen ist stets eine serologische Nach-untersuchung 2 bis 4 Monate nach Transfusion zur Feststellung eventuell gebildeter Anti-D-Antikörper durchzuführen.
Schwangerschaft und Stillzeit: Bei bestimmungsgemäßen Ge-brauch bestehen keine Einwände.
Auswirkung auf Kraftfahrer und die Bedienung von Maschinen: Nach der Transfusion von Thrombozytenkonzentraten sollte eine Ruhepause von mindestens ½ Stunde eingehalten werden.
- e) Warnhinweise
sind nicht angeordnet.
4. Hinweise zur ordnungsgemäßen Anwendung
- a) Dosierung
Die Dosierung der Thrombozyten ist abhängig vom klinischen Zu-stand und der Thrombozytenzahl des Patienten. Der Thrombozy-tenbedarf für die initiale Behandlung eines normalgewichtigen Erwachsenen ohne weitere Komplikationen beträgt 2 x 1011 Thrombozyten, entsprechend einer Standardpackung. Eine Überwachung der Therapie, z.B. durch Bestimmung der Throm-bozytenzahl oder der Blutungszeit beim Patienten, ist unerläss-lich.
- b) Art der Anwendung: zur i. v. Infusion
- c) Häufigkeit der Verabreichung: nach Indikationsstellung
- d) Dauer der Behandlung: nach Indikationsstellung
- e) Überdosierung
Eine Gefahr der Überdosierung besteht bei Erwachsenen nicht.
- f) Notfallmaßnahmen
Treten Unverträglichkeiten auf, so ist die Transfusion unverzüg-lich abzubrechen, der Venenzugang jedoch offenzuhalten und ei-ne Behandlung, der Schwere der Symptome gemäß, nach den aktuellen Regeln der Notfalltherapie einzuleiten.
5. Nebenwirkungen
- Unverträglichkeitsreaktionen (z. B. urtikarielle Hautreaktionen, posttransfusionelle Purpura und andere anaphylaktoide Reakti- onen)
- Transfusionsassoziierte akute Lungeninsuffizienz (TRALI)
- anaphylaktische Reaktionen bei Empfängern mit angeborenem IgA-Mangel
- Mikrozirkulationsstörungen durch aggregierende Thrombozyten bei massiver Transfusion
- Immunisierung des Empfängers gegen thrombozytäre und
nicht-thrombozytäre Antigene
Obwohl HLA-bedingte Unverträglichkeiten stark verringert
sind, können febrile Transfusionsreaktionen in unmittelba-
rem zeitlichem Zusammenhang mit der Transfusion auftre-
ten.
- Bei Neugeborenen sind bei schneller Transfusion Herz-
Kreislaufreaktionen infolge von Citratintoxikationen möglich.
- Das Risiko einer bakteriellen Kontamination lässt sich nicht
mit letzter Sicherheit ausschließen.
- Bei der Anwendung von aus menschlichem Blut hergestell-
ten Arzneimitteln ist die Übertragung von Infektionskrankhei-
ten durch Übertragung von Erregern – auch bislang unbe-
kannter Natur – nicht völlig auszuschließen. Dies gilt z.B. für
Hepatitiden, seltener für das erworbene Immundefektsyn-
drom (AIDS).
- Im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland
wurde über Einzelfälle berichtet, in denen bei Empfängern
von Transfusionen, deren Spender später an der varianten
Creutzfeldt-Jakob Krankheit (vCJK) erkrankten, ebenfalls
der „Erreger“ (so genannte Prionen) nachgewiesen wurde.
Bei der vCJK handelt es sich um eine in Deutschland bis-
lang nicht beobachtete Erkrankung, die durch den Verzehr
von bestimmten Nahrungsmitteln aus BSE-kranken Rindern
erworben werden kann.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach Zulas-sung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierli-che Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arz-neimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefor-dert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinsti-tut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Straße 51 – 59, 63225 Langen, Telefon +49 6 10 37 70, Telefax: +49 61 03 77 12 34, Website: www.pei.de anzuzeigen.
Patienten sind darüber zu informieren, dass sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenden sollen, wenn sie Nebenwirkungen bemerken. Dies gilt auch für Nebenwir-kungen, die nicht in dieser Gebrauchsinformation und Fachin-formation angegeben sind. Patienten können Nebenwirkungen auch direkt dem Paul-Ehrlich-Institut anzeigen. Indem Patienten Nebenwirkungen melden, können sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
6. Pharmakologische Eigenschaften
Die wirksamen Bestandteile von Thrombozytenkonzentraten sind morphologisch und funktionell intakte Thrombozyten, welche die zellulären Bestandteile des Hämostasesystems darstellen. Die Hämostaseaktivität der funktionell intakten Thrombozyten ist so-fort nach der Transfusion gegeben. Die Funktionsfähigkeit und mittlere Überlebenszeit der Thrombozyten nimmt mit der Lage-rungsdauer ab. Durch die Leukozytendepletion auf < 1 x 106 Leu-kozyten pro Standardpackung wird das Risiko einer Immunisie-rung gegen humane leukozytäre Alloantigene (HLA) und durch die Bestrahlung mit mindestens 25 Gy die Übertragung mitosefä-higer immunkompetenter Lymphozyten stark vermindert, somit die Gefahr einer transfusionsassoziierten Graft-versus-Host-Reaktion vermieden. Das Thrombozytenkonzentrat enthält weder körpereigene Substanzen in physiologischer Konzentration noch körperfremde Stoffe.
7. Weitere Hinweise
- a) Angaben zur Aufbewahrung und Haltbarkeit
Das Thrombozytapheresekonzentrat, plasmareduziert und be-strahlt (L) ist 4 Tage (4 x 24 h) ab Mitternacht des Entnahmetages bei 22 ± 2 °C unter gleichmäßiger Agitation haltbar. Nach Ablauf des Verfallsdatums darf das Thrombozytenkonzentrat nicht mehr verwendet werden.
Nach Unterbrechung der o.g. Lagerbedingungen ist das Throm-bozytenkonzentrat unverzüglich zu transfundieren. Bei Zwischen-lagerung ohne Möglichkeit der Agitation sollte auf ausreichenden Gasaustausch geachtet werden (Lagerung auf einem Gitterrost oder zumindest mit dem Etikett nach unten).
Eine durch das Transfusionsbesteck geöffnete Konserve muss unverzüglich verbraucht werden.
- b) Optische Prüfung
Unmittelbar vor der Transfusion muss jedes Thrombozytenkon-zentrat einer optischen Qualitätsprüfung unterzogen werden, auf-fällige Thrombozytenkonzentrate (z. B. fehlendes „Swirling-Phänomen“ bzw. Wolkenbildung bei leichtem Schwenkung, er-kennbare Aggregatbildung) dürfen nicht verwendet werden.
- c) Zusammensetzung des Fertigarzneimittels
Wirkstoffe (qualitativ und quantitativ)
Human-Thrombozyten aus einer einzelnen Apheresespende
2 x 1011 bis 4,5 x 1011 Thrombozyten/Standardpackung
sonstige Bestandteile
bezogen auf 1 ml:
0,30 – 0,40 ml Plasma
0,03 – 0,04 ml ACD-A-Stabilisatorlösung
0,56 – 0,67 ml T-Pas+
100 ml ACD-A Stabilisatorlösung enthalten:
Natriumcitrat 2,20 g
Zitronensäure-Monohydrat 0,80 g
Glukose-Monohydrat 2,45 g
1000 ml T-Pas+-Lösung enthalten:
Natriumcitrat-Dihydrat 3,18 g
Natriumchlorid 4,05 g
Natriumacetat-Trihydrat 4,42 g
Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat 1,05 g
Dinatriumhydrogenphosphat 3,05 g oder Dinatriumphosphat, 12 H2O 7,69 g
Kaliumchlorid 0,37 g
Magnesiumchlorid-Hexahydrat 0,30 g
Restzellzahlen pro Packungseinheit:
Leukozytengehalt: < 1 x 106/TE
Erythrozytengehalt: < 3 x 109/TE
- d) Darreichungsform und Inhalt, Behältnis
220 bis 300 ml Suspension im Kunststoffbeutel mit CE-Zertifikat
- e) Angaben zum pharmazeutischen Unternehmer (Inhaber der Zulassung)
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Kaufmännischer Vorstand
Liebigstraße 18
04103 Leipzig
- f) Angaben zum Hersteller, der das Fertigarzneimittel für das Inverkehrbringen freigegeben hat
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Institut für Transfusionsmedizin
Johannisallee 32
04103 Leipzig
- g) Zulassungsnummer
PEI.H.02048.01.1
- h) Datum der Erteilung oder der Verlängerung der Zulassung
28.01.2008
- i) Arzneimittelstatus
Verschreibungspflichtig
8. Sonstige Hinweise
Maßnahmen zur Reduktion des Übertragungsrisikos von Infekti-onserregern: Da bei der Anwendung von aus menschlichem Blut hergestellten Arzneimitteln die Übertragung von Infektionskrank-heiten nicht völlig auszuschließen ist, werden Maßnahmen getrof-fen, um das Risiko einer Übertragung von infektiösem Material zu minimieren: Für die Herstellung von Thrombozytapheresekon-zentrat, plasmareduziert und bestrahlt (L) werden ausschließlich Spenden gesunder Spender verwendet, die mit negativem Er-gebnis getestet wurden auf Humanes Immundefizienz Virus (Anti-HIV-1/2-Ak, HIV-1 Genom), Hepatitis B-Virus (HbsAg, Anti-HBc-Ak, HBV-Genom), Hepatitis-C Virus (Anti-HCV-Ak, HCV-Genom) und Treponema pallidum (Anti-Treponema pallidum-Ak). Darüber hinaus kann durch die Leukozytendepletion das Risiko einer Übertragung von leukozytenassoziierten Viren (HTLV-I/II, CMV, EBV) u. a. und Bakterien (Yersinia enterocolitica) entscheidend vermindert werden.
Qualitätssicherung: Für die Transfusion von Thrombozytenkon-zentraten sind von den Einrichtungen der Krankenversorgung Maßnahmen im Rahmen der Qualitätssicherung nach § 15 des Transfusionsgesetzes zu ergreifen. Dazu gehören u. a. detaillierte Anweisungen sowohl für die Indikationsstellung und Dosierung abhängig von Thrombozytenanzahl und –abfall bei unterschied-lichen Grunderkrankungen, Vorsorgemaßnahmen zur Erhaltung der Unversehrtheit der Konserve vor der Transfusion und Anwei-sungen zur Nachuntersuchung der Patienten für die Feststellung des Transfusionserfolges, eventuell gebildeter Antikörper und zu ergreifender Prophylaxe. Die Entscheidungskriterien für die Transfusion von Thrombozyten bei primären und sekundären Knochenmarkinsuffizienzen, aplastischer Anämie oder Myelodys-plasie, disseminierter intravasaler Gerinnung, Patienten mit an-geborenen Thrombozytopathien/-penien, Autoimmunthrombozy-topenien, fötaler bzw. Alloimmunthrombozytopenie, für die Aus-wahl der Präparate und deren Dosierung sowie die Über-wachung der Anwendung sind im Rahmen einer patientenbezo-genen Qualitätssicherung durch die transfusionsverantwortlichen Personen festzulegen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung:
Die ordnungsgemäße Entsorgung von angebrochenen bzw. nicht mehr verwendbaren Präparaten ist entsprechend den Vorgaben der Einrichtung der Krankenversorgung sicherzustellen.
Die jeweils aktuellen „Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämo-therapie)“ sowie gegebenenfalls ergänzende Veröffentlichungen der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Instituts sind zu berücksichtigen.
9. Datum der letzten Überarbeitung:
Februar 2020
