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Gutturbes 2,5 mg/ml Mundspülung – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Die Fachinformation richtet sich an Ärzte und Apotheker. Verständliche Hinweise für Patienten enthält der Beipackzettel: Einnahme, Nebenwirkungen, Andere Arzneimittel, Schwangerschaft und Stillzeit.

Status:
Verschreibungspflichtig Fakten
Stärke:
2,5 mg/ml
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Fachinformation - Gutturbes 2,5 mg/ml Mundspülung

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Gutturbes 2,5 mg/ml Mundspülung

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Wirkstoff: 1 ml Mundspülung enthält 2,5 mg Flurbiprofen.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

1 ml Mundspülung enthält: Macrogolglycerolhydroxystearat 40 (Ph.Eur.) (20 mg), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (1 mg), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (0,2 mg), Ethanol 96 % (100 mg), Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung) (0,3 mg), Saccharin-Natrium (Ph.Eur.) (1,5 mg), Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.) (80 mg, entsprechend 56 mg Sorbit) und Minze-Aroma, flüssig, PHL 150950, Givaudan (enthält Linalool) (1 mg).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Mundspülung

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Symptomatische Behandlung von Entzündungen und Reizungen, die auch mit Schmerzen im Mund- und Rachenraum einhergehen (z. B. Gingivitis, Stomatitis, Pharyngitis), auch als Folge einer konservativen Zahnarztbehandlung oder Zahnextraktion.

Gutturbes wird für die Anwendung bei Erwachsenen empfohlen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

2–3-mal täglich Spülung oder Gurgeln mit 10 ml (1 Messlöffel) Mundspülung.

Kinder und Jugendliche

Gutturbes darf bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren nicht angewendet werden.

Besondere Patientengruppen

Ältere Patienten: Die derzeit verfügbaren klinischen Daten sind begrenzt, daher kann keine Empfehlung zur Dosierung gegeben werden. Ältere Personen haben ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Folgen im Falle von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4.4).

Leberfunktionsstörung: Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Dosisreduktion erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung ist Flurbiprofen kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz ist keine Dosisreduktion erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ist Flurbiprofen kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Die niedrigste wirksame Dosis sollte so kurz wie möglich angewendet werden, um die Symptome zu lindern (siehe Abschnitt 4.4).

Nicht für längere Behandlungen von mehr als 7 Tagen verwenden. Wenn nach 3 Behandlungstagen keine nennenswerten Ergebnisse zu verzeichnen sind, könnte ein anderer pathologischer Zusammenhang die Ursache sein.

Art der Anwendung

Zur Anwendung im Mund- und Rachenraum.

Spülen oder beim Gurgeln bis zu 1 Minute im Mund halten. Nicht verschlucken

4.3 Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
  • Patienten, die nach Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) bereits Überempfindlichkeitsreaktionen gezeigt haben (z. B. Asthma, Urtikaria, Allergie, Rhinitis, Angioödem, Bronchospasmus).
  • Patienten, bei denen nach früheren Behandlungen mit NSAR bereits gastrointestinale Blutungen oder Perforationen aufgetreten sind.
  • Bestehende oder in der Vergangenheit aufgetretene Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, rezidivierende Magengeschwüre oder gastrointestinale Blutungen (definiert als zwei oder mehr separate Episoden mit nachgewiesener Ulzeration oder Blutung).
  • Schwere Herz-, Leber- oder Niereninsuffizienz (siehe Abschnitt 4.4).
  • Letztes Trimester der Schwangerschaft.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei der Anwendung des Arzneimittels in seinen verschiedenen Darreichungsformen in der empfohlenen Dosierung schadet ein Verschlucken dem Patienten nicht, da die Dosis von Flurbiprofen wesentlich niedriger ist als die üblicherweise bei systemischen Behandlungen verwendete.

Ältere Patienten

Bei älteren Personen treten häufiger unerwünschte Wirkungen von NSAR auf, insbesondere Magen-Darm-Blutung und Perforation, die tödlich verlaufen können.

Atemwege

Bei Patienten mit Asthma bronchiale oder Allergien in der Anamnese wurde über Fälle von Bronchospasmus unter Flurbiprofen berichtet. Flurbiprofen sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.

Andere NSAR

Es ist nicht ratsam, das Arzneimittel mit anderen NSAR zu kombinieren (siehe Abschnitt 4.5).

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenose

Patienten mit systemischem Lupus erythematodes und Mischkollagenose können ein erhöhtes Risiko für eine aseptische Meningitis aufweisen (siehe Abschnitt 4.8). Bei Arzneimitteln, die für eine begrenzte und kurzfristige Anwendung vorgesehen sind, wie Flurbiprofen, wird dieser Effekt jedoch in der Regel nicht beobachtet.

Schädigung des Herzens, der Leber und der Nieren

Das Arzneimittel sollte bei Patienten mit Herz-, Nieren- oder Leberinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden. In Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR wurde über das Auftreten von nephrotoxischen Ereignissen in verschiedenen Formen, einschließlich interstitieller Nephritis, nephrotischem Syndrom und Niereninsuffizienz, berichtet. Die Anwendung eines NSAR kann zu einer dosisabhängigen Verringerung der Prostaglandinbildung führen und eine Niereninsuffizienz auslösen. Das größte Risiko für das Auftreten dieser Reaktionen haben Patienten mit beeinträchtigter Nieren-, Herz- und Leberfunktion, Patienten, die Diuretika anwenden und ältere Patienten. Allerdings ist dieser Effekt üblicherweise in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen nicht beobachtet worden.

Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen

Vor Beginn der Behandlung von Patienten mit einer Vorgeschichte mit Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten (Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker), da in Zusammenhang mit einer NSAR-Therapie über Flüssigkeitsretention, Bluthochdruck und Ödembildung berichtet wurde. Klinische Studien und epidemiologische Daten legen nahe, dass die Anwendung von manchen NSAR (insbesondere in hohen Dosen und bei Langzeitbehandlung) möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen (zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden ist. Es stehen nicht genügend Daten zur Verfügung, um für Flurbiprofen dieses Risiko ausschließen zu können. Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Herzinsuffizienz, nachgewiesener ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und/oder zerebrovaskulärer Erkrankung sollten nur nach sorgfältiger Abwägung mit Flurbiprofen behandelt werden. Bei Patienten mit Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen (z. B. arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) sollten vor Beginn einer Langzeittherapie ähnliche Überlegungen angestellt werden.

Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem

Analgetika-induzierte Kopfschmerzen. Bei länger anhaltendem oder nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika kann es zu Kopfschmerzen kommen, die nicht mit erhöhten Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

Magen-Darm-Trakt

Flurbiprofen sollte bei Patienten mit Magengeschwüren und anderen Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte mit Vorsicht verabreicht werden, da sich diese Erkrankungen verschlechtern können.

Das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulzeration oder Perforation steigt mit zunehmenden Flurbiprofen-Dosen bei Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen und Perforationen sowie bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten möglichen Dosis beginnen.

Gastrointestinale Blutungen, Ulzera oder Perforationen sind bei allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung berichtet worden. Diese unerwünschten Wirkungen können tödlich verlaufen und können mit oder ohne Warnsymptome oder mit einer Anamnese von schweren gastrointestinalen Reaktionen auftreten.

Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte, insbesondere, wenn sie älter sind, sollten Ihrem Arzt in der Anfangsphase der Behandlung alle ungewöhnlichen abdominellen Symptome (insbesondere Magen-Darm-Blutungen) melden.

Unerwünschte Wirkungen können durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Behandlungszeitraum, die zur Kontrolle der Symptome erforderlich ist, minimiert werden (siehe Abschnitt 4.2).

Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko von Ulzerationen oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (siehe Abschnitt 4.5).

Treten bei Patienten während der Behandlung mit Flurbiprofen gastrointestinale Blutungen oder Ulzerationen auf, ist die Behandlung abzusetzen.

Haut

Insbesondere bei längerer Anwendung des Arzneimittels kann es zu Sensibilisierungserscheinungen oder lokalen Reizungen kommen. In solchen Fällen ist es notwendig, die Behandlung abzubrechen und einen Arzt aufzusuchen, um gegebenenfalls eine geeignete Therapie festzulegen.

In sehr seltenen Fällen wurde im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR über schwere Hautreaktionen mit zum Teil tödlichem Ausgang berichtet, darunter exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN) (siehe Abschnitt 4.8). Flurbiprofen sollte bei den ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schleimhautläsionen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion abgesetzt werden.

Infektionen

Da vereinzelte Fälle einer infektionsbedingten Verschlimmerung der Entzündung (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasziitis) in zeitlichem Zusammenhang mit der systemischen Anwendung von NSAR berichtet wurden, wird empfohlen, dass Patienten sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn Anzeichen einer bakteriellen Infektion während der Flurbiprofen-Therapie auftreten oder sich verschlimmern. Zu Beginn einer Antibiotikatherapie muss jede Indikation berücksichtigt werden.

Wenn sich eine Reizung im Mundraum entwickelt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Maskierung von Symptomen einer zugrunde liegenden Infektion

Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass systemische nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) die Symptome einer Infektion maskieren können, was zu einer verzögerten Einleitung einer angemessenen Behandlung führen und dadurch den Ausgang der Infektion verschlechtern kann. Dies wurde bei bakteriellen, ambulant erworbenen Pneumonien und bakteriell verursachten Komplikationen bei Varizellen beobachtet. Wenn Gutturbes verabreicht wird, während der Patient an Fieber oder Schmerzen im Zusammenhang mit einer Infektion leidet, wird zu einer Überwachung der Infektion geraten.

Wichtige Informationen über einige der sonstigen Bestandteile

Gutturbes enthält Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat, Macrogolglycerolhydroxystearat 40, Ethanol, Natrium, Sorbit und Minzaroma (enthält Linalool).

Parabene: Können allergische Reaktionen hervorrufen (möglicherweise verzögert).

Macrogolglycerolhydroxystearat 40: Kann Hautreaktionen verursachen. Kann zu Magenverstimmung und Durchfall führen.

Ethanol: Eine Dosis von 10 ml dieses Arzneimittels, die einem Erwachsenen mit einem Gewicht von 70 kg verabreicht wird, würde zu einer Aufnahme von 13,7 mg/kg Ethanol führen, was einen Anstieg der Blutalkoholkonzentration (BAK) von etwa 0,02 g/l verursachen kann.

Natrium: Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Volumeneinheit, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Sorbit: Dieses Arzneimittel enthält 560 mg Sorbit pro Volumeneinheit (10 ml), entsprechend 56 mg/ml. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.

Minzaroma: Dieses Arzneimittel enthält einen Duftstoff mit Linalool. Linalool kann allergische Reaktionen hervorrufen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Vorsicht ist geboten bei Patienten, die mit einem der unten aufgeführten Arzneimittel behandelt werden, da in einigen Fällen über Wechselwirkungen berichtet wurde.

Patienten sollten ihren Arzt informieren, wenn sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen.

Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:

  • Aspirin: Es sei denn, die Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin (nicht mehr als 100 mg/Tag oder lokale prophylaktische Dosen zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems) wurde vom Arzt verordnet; wie bei anderen NSAR-haltigen Arzneimitteln wird die gleichzeitige Verabreichung von Flurbiprofen und Aspirin aufgrund des Potenzials für eine Verstärkung unerwünschter Wirkungen generell nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4).
  • Cox-2-Hemmer und andere NSAR: Die gleichzeitige Anwendung anderer NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer, sollte aufgrund sich möglicherweise additiver Wirkungen und eines erhöhten Risikos unerwünschter Wirkungen vermieden werden (siehe Abschnitt 4.4).

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten:

  • Antikoagulanzien: NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien wie Warfarin verstärken (siehe Abschnitt 4.4).
  • Thrombozytenaggregationshemmer: Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen.
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI): Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen.
  • Antihypertensiva (Diuretika, ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten): NSAR können die Wirkung von Diuretika abschwächen. Andere Antihypertensiva können die durch die Hemmung der Cyclooxygenase verursachte Nephrotoxizität verstärken, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (diese Patienten müssen ausreichend hydriert sein).
  • Alkohol: Kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere von Blutungen im Magen-Darm-Trakt. - Herzglykoside: NSAR können eine Herzinsuffizienz verschlimmern, die GFR (glomeruläre Filtrationsrate) verringern und die Plasmaspiegel von Glykosiden erhöhen.
  • Ciclosporin: Erhöhtes Risiko für Nephrotoxizität.
  • Kortikosteroide: Erhöhtes Risiko für Ulzera oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt bei gleichzeitiger Behandlung mit NSAR (siehe Abschnitt 4.4).
  • Lithium: Es gibt Belege für einen möglichen Anstieg des Lithium-Plasmaspiegels.
  • Methotrexat: Es kann zu einem Anstieg der Plasmaspiegel von Methotrexat kommen.
  • Mifepriston: Nach der Anwendung von Mifepriston sollten für 8-12 Tage keine NSAR angewendet werden, da NSAR die Wirkung von Mifepriston verringern können.
  • Chinolon-Antibiotika: Daten aus tierexperimentellen Studien weisen darauf hin, dass NSAR in Verbindung mit Chinolon-Antibiotika das Risiko für Krampfanfälle erhöhen können. Patienten, die NSAR und Chinolone einnehmen, können ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle aufweisen.
  • Tacrolimus: Möglicherweise erhöht sich das Risiko für eine Nephrotoxizität, wenn NSAR zusammen mit Tacrolimus angewendet werden.
  • Zidovudin: Erhöhtes Risiko für eine Hämatotoxizität, wenn NSAR zusammen mit Zidovudin angewendet werden.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine klinischen Daten über die Anwendung von Gutturbes während der Schwangerschaft vor.

Auch wenn die systemische Exposition im Vergleich zur oralen Gabe geringer ist, ist nicht bekannt, ob die systemische Exposition mit Gutturbes, die nach topischer Verabreichung erreicht wird, für einen Embryo/Fetus schädlich sein kann.

Aufgrund der Erfahrungen bei der Behandlung mit systemisch angewendeten NSAR ist Folgendes zu beachten:

Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung negativ beeinflussen. Daten aus epidemiologischen Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten, kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Einnahme eines Prostaglandin-Synthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin.

Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt.

Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandin-Synthesehemmers zu einem erhöhten prä- und postimplantären Verlust und zu embryonaler-fetaler Letalität führt. Ferner wurde bei Tieren, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandin-Synthesehemmer erhielten, über ein erhöhtes Auftreten verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, berichtet.

Gutturbes sollte während des ersten und zweiten Trimesters der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist unbedingt erforderlich. Falls es dennoch angewendet wird, sollte die Dosis so niedrig und die Dauer der Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden.

Während des dritten Trimesters der Schwangerschaft kann die systemische Anwendung von Prostaglandin-Synthesehemmern, einschließlich Gutturbes, beim Fötus eine kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie) und eine Nierentoxizität (Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydroamnion fortschreiten kann) auslösen.

Am Ende der Schwangerschaft kann es sowohl bei der Mutter als auch beim Kind zu einer verlängerten Blutungszeit kommen (eine Antiaggregationswirkung, die selbst bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann), und die Wehen können sich verzögern (Hemmung der Wehentätigkeit, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges).

Daher ist Gutturbes während des letzten Trimesters der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Stillzeit

In einer begrenzten Anzahl von Studien erschien Flurbiprofen in sehr geringen Konzentrationen in der Muttermilch, und unerwünschte Auswirkungen auf den gestillten Säugling sind eher unwahrscheinlich. Dennoch wird die Anwendung von Flurbiprofen bei stillenden Müttern nicht empfohlen.

Fertilität

Es gibt Hinweise darauf, dass Cyclooxygenase-/Prostaglandin-Synthesehemmer durch eine Beeinflussung des Eisprungs die weibliche Fertilität beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Beendigung der Behandlung reversibel.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Gutturbes hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen auf NSAR berichtet, die Folgendes beinhalten können:

(a) Unspezifische allergische Reaktionen und Anaphylaxie.

(b) Atemwegsreaktionen wie Asthma, Verschlimmerung eines bestehenden Asthmas, Bronchospasmus, Dyspnoe.

(c) Verschiedene Hauterkrankungen, z. B. Hautausschläge verschiedener Art, Pruritus, Urtikaria, Purpura, Angioödem und in selteneren Fällen exfoliative und bullöse Dermatosen (einschließlich epidermaler Nekrolyse und Erythema multiforme).

Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen betreffen den Magen-Darm-Bereich.

Die lokale Anwendung des Arzneimittels, insbesondere bei längerer Anwendung, kann zu einer Sensibilisierung oder lokalen Reizung führen.

In solchen Fällen ist es notwendig, die Behandlung abzubrechen und gegebenenfalls eine geeignete Therapie festzulegen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden insbesondere nach der Gabe von Darreichungsformen zur systemischen Anwendung berichtet. Sie beziehen sich auf Nebenwirkungen, die bei der kurzzeitigen Anwendung von Flurbiprofen in einer Dosierung aufgetreten sind, die mit der Einstufung als rezeptfreie Arzneimittel vereinbar ist. Bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen und über längere Zeiträume können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

Die mit der Anwendung von Flurbiprofen verbundenen unerwünschten Wirkungen werden im Folgenden entsprechend der Klassifizierung nach Systemen und Organen und nach Häufigkeit beschrieben.

Die Häufigkeit ist definiert als: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100), selten (≥1/10.000 bis <1/1.000), sehr selten (<1/10.000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge ihres abnehmenden Schweregrades angegeben.

SystemorganklasseUnerwünschte WirkungenHäufigkeit
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsAnämie, Thrombozytopenie, aplastische Anämie und AgranulozytoseNicht bekannt
Erkrankungen des NervensystemsSchwindelgefühl, Kopfschmerzen, ParästhesieHäufig
SomnolenzGelegentlich
Zerebrovaskuläre Ereignisse, Optikusneuritis, Migräne, Verwirrtheitszustände, VertigoNicht bekannt
Erkrankungen des ImmunsystemsAnaphylaktische ReaktionSelten
Angioödem, ÜberempfindlichkeitNicht bekannt
AugenerkrankungenSehstörungenNicht bekannt
Erkrankungen des Ohrs und des LabyrinthsTinnitusNicht bekannt
HerzerkrankungenHerzinsuffizienz, ÖdemeNicht bekannt
GefäßerkrankungenHypertonieNicht bekannt
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsRachenreizungHäufig
Asthma, Bronchospasmen und Dyspnoe, oropharyngeale Blasenbildung, oropharyngeale HypoästhesieGelegentlich
Erkrankungen des GastrointestinaltraktsDiarrhö, Ulzerationen der Mundschleimhaut, Übelkeit, Schmerzen im Mund, orale Parästhesie, Schmerzen im Oropharynx, unangenehmes Gefühl im Mund (warmes oder brennendes Gefühl oder Kribbeln)Häufig
Aufgetriebener Bauch, Abdominalschmerzen, Obstipation, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Flatulenz, Glossodynie, Dysgeusie, orale Dysästhesie, ErbrechenGelegentlich
Meläna, Hämatemesis, Gastrointestinalblutung, Kolitis, Exazerbation von Morbus Crohn, Gastritis, Magengeschwür, Magenperforation, Ulkus mit BlutungNicht bekannt
Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesAusschlag, JuckreizGelegentlich
Urtikaria, Purpura, bullöse Dermatitis (einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und Erythema multiforme)Nicht bekannt
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeNephrotoxizität, tubulointerstitielle Nephritis und nephrotisches Syndrom, Nierenversagen (wie bei anderen NSAR)Nicht bekannt
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortFieber, SchmerzenGelegentlich
Unbehagen, MüdigkeitNicht bekannt
Leber- und GallenerkrankungenHepatitisNicht bekannt
Psychiatrische ErkrankungenSchlaflosigkeitGelegentlich
Depressionen, HalluzinationenNicht bekannt

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

In Anbetracht der geringen Wirkstoffmenge und der lokalen Anwendung ist eine Überdosierung unwahrscheinlich.

Symptome

Bei den meisten Patienten, die klinisch signifikante Mengen eines NSAR eingenommen haben, treten Übelkeit, Erbrechen, gastrointestinale Reizungen, epigastrische Schmerzen oder seltener Durchfall auf. Tinnitus, Kopfschmerzen und gastrointestinale Blutungen können ebenfalls auftreten.

Bei einer schweren Intoxikation mit NSAR zeigen sich Toxizitäten im zentralen Nervensystem, die sich als Somnolenz, gelegentlich Erregbarkeit, verschwommenes Sehen und Desorientiertheit oder Koma äußert. Gelegentlich treten bei Patienten Krampfanfälle auf.

Im Falle einer schweren Intoxikation mit NSAR kann es zu einer metabolischen Azidose kommen und die Prothrombin-/INR-Zeit kann sich verlängern, wahrscheinlich aufgrund einer Beeinträchtigung der Wirkung der Gerinnungsfaktoren im Blutkreislauf. Akutes Nierenversagen und Leberschäden können auftreten. Bei Asthmatikern ist eine Verschlimmerung des Asthmas möglich.

Behandlung

Die Behandlung sollte symptomatisch und unterstützend sein und die Aufrechterhaltung freier Atemwege sowie die Überwachung der Herzfunktion und der Vitalzeichen umfassen, bis eine Stabilisierung eintritt.

Die orale Gabe von Aktivkohle und, falls erforderlich, die Korrektur der Serumelektrolyte sollten in Betracht gezogen werden, wenn der Patient innerhalb von einer Stunde nach der Einnahme einer potenziell toxischen Dosis vorstellig wird. Wenn Krampfanfälle häufig auftreten oder länger andauern, sollten sie mit intravenös gegebenem Diazepam oder Lorazepam behandelt werden. Bei Asthma sollten Bronchodilatoren gegeben werden. Es gibt kein spezifisches Antidot für Flurbiprofen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Stomatologika, andere Mittel zur oralen Lokalbehandlung, ATC-Code: A01AD11

In pharmakologischen Studien hat Flurbiprofen eine ausgeprägte entzündungshemmende, analgetische und antipyretische Wirkung gezeigt, die typisch für das pharmakologische Profil nichtsteroidaler entzündungshemmender Arzneimittel ist und auf die Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase und Lipoxygenase und folglich auf die Hemmung der Prostaglandinsynthese und der Leukotriene zurückzuführen ist.

Tierexperimentelle Studien haben die entzündungshemmende Wirkung von Flurbiprofen in verschiedenen Versuchsmodellen, wie z. B. UV-Erythem, Carrageen-Ödem, Kapillarpermeabilität und Adjuvans-Arthritis, unterstrichen.

Die analgetische Wirkung von Flurbiprofen wurde in experimentellen Schmerzmodellen bestätigt, die durch chemische, mechanische und thermische Reize ausgelöst wurden (Acetylcholin-Kontraktionen, Druck auf die entzündete Pfote und Hot-Plate-Test).

Die hohe Antiprostaglandin-Aktivität von Flurbiprofen rechtfertigt den Einsatz des Medikaments bei allen Krankheitszuständen, bei denen die entzündungshemmende Komponente im Vordergrund steht.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Das Arzneimittel führt in seinen verschiedenen Darreichungsformen zu einer schlechten systemischen Resorption, die mit der geringen Konzentration des Wirkstoffs zusammenhängt. Flurbiprofen wird auch schnell über die oropharyngeale Schleimhaut resorbiert. Die maximale Plasmakonzentration wird nach 30-40 Minuten erreicht, steht im Verhältnis zur Dosis und wird weder durch Alter noch Geschlecht beeinflusst.

Verteilung

Bei Tieren (Ratten und Pavianen) wird oral verabreichtes Flurbiprofen hauptsächlich in der Leber und in den Nieren verteilt, bei Hunden und Pavianen findet es sich darüber hinaus im enterohepatischen Kreislauf. Flurbiprofen verteilt sich schnell, wird überwiegend durch Hydroxylierung in der Leber verstoffwechselt und die beiden Hauptmetaboliten werden überwiegend über die Niere ausgeschieden.

Elimination

Flurbiprofen wird in sehr geringen Mengen über die Muttermilch ausgeschieden (weniger als 0,05 µg/ml). Flurbiprofen ist in hohem Maße an Plasmaproteine gebunden und die Halbwertszeit des Moleküls im Plasma beträgt zwischen 3 und 6 Stunden.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Die akute Toxizität von oral verabreichtem Flurbiprofen, ausgedrückt als LD50, beträgt 750 mg/kg bei Mäusen und 600 mg/kg bei Ratten. Die Untersuchung der subakuten Toxizität nach oraler Verabreichung von 3 mg/kg/Tag über 34 Tage an Ratten und 0,025 mg/kg/Tag über 30 Tage an Hunde ergab eine gute Verträglichkeit.

Die chronische Toxizität zeigte eine gute Verträglichkeit von Flurbiprofen nach oraler Behandlung über 6 Monate bei Ratten mit 2 mg/kg/Tag und bei Hunden mit 0,05 mg/kg/Tag. Es gab keine Unterschiede in den untersuchten hämatologischen und hämatochemischen Parametern und keine histopathologischen Veränderungen im Vergleich zu den Kontrollen.

Bei Mäusen, Ratten und Kaninchen, denen dieses Medikament während der Trächtigkeit verabreicht wurde, wurden keine teratogenen Wirkungen beobachtet. Wie andere NSAR wurde die systemische Anwendung von Flurbiprofen bei Ratten mit einer verlängerten Trächtigkeitsdauer, einer fetalen Wachstumsretardierung und einer verminderten fetalen Überlebensrate in Verbindung gebracht. In einer Studie an trächtigen Ratten schien die Geburtshemmung durch Flurbiprofen dosisabhängig zu sein.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Glycerol

Ethanol 96 %

Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.)

Macrogolglycerolhydroxystearat 40 (Ph.Eur.)

Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung)

Saccharin-Natrium (Ph.Eur.)

Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.)

Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.)

Minze-Aroma, flüssig, PHL 150950, Givaudan

Patentblau V (E131)

Gereinigtes Wasser

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

1 Jahr in unversehrter Verpackung. Nach dem Anbrechen: 6 Monate.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses <und spezielles Zubehör für den Gebrauch, die Anwendung oder die Implantation>

Braunglasflasche Typ III mit 160 ml Lösung, verschlossen mit einem Aluminiumschraubverschluss mit Polyethylendichtung. Die Packung enthält einen skalierten Messbecher aus Polypropylen mit Einkerbungen für 2,5, 5 und 10 ml.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung <und sonstige Hinweise zur Handhabung>

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

ABIOGEN PHARMA S.P.A.

Via Antonio Meucci 36

56121 PISA (PI), OSPEDALETTO

Italien

8. ZULASSUNGSNUMMER

7010623.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 14. April 2025

10. STAND DER INFORMATION

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 7010623.00.00 · ENR 7010623

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Fakten zu Gutturbes 2,5 mg/ml Mundspülung

Rezeptpflicht
Verschreibungspflichtig?
  • Sie erhalten das Arzneimittel nur mit einem ärztlichen Rezept in der Apotheke.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: verschreibungspflichtig gemäß § 48(1),(2)2 AMG.
Wirkstoff Flurbiprofen 2,5 mg/ml
Darreichungsform Mundwasser; Mundwasser
Art der Anwendung Zur Anwendung im Mund- und Rachenraum
Art des Arzneimittels Chemisches Arzneimittel
Sonstige Bestandteile
Glycerol, Ethanol 96 %, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.) und 7 weitere+

Glycerol, Ethanol 96 %, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.), Natriumhydroxid, Saccharin-Natrium (Ph.Eur.), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Minze-Aroma, flüssig, PHL 150950, Givaudan, Patentblau V, Gereinigtes Wasser

Packungsgrößen 160 ml
Haltbarkeit 1 Jahr (ungeöffnete Packung)
Lagerung Lagerung und Transport: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich
Fälschungsschutz Ja – die Packung trägt einen individuellen Code und einen Erstöffnungsschutz (securPharm), die Apotheke prüft die Echtheit
ATC-Klassifikation
  1. A Alimentäres System und Stoffwechsel
    1. A01 Stomatologika
      1. A01A Stomatologika
        1. A01AD Andere Mittel zur oralen Lokalbehandlung
          1. A01AD11 Verschiedene
Zulassung 7010623.00.00, seit 29.04.2025; dezentrales Verfahren (mehrere EU-Staaten)
Pharmazeutischer Unternehmer ABIOGEN PHARMA S.P.A., 56121 PISA (PI), OSPEDALETTO, Italien
Hersteller (Freigabe) ABIOGEN PHARMA S.P.A., ABIOGEN PHARMA S.P.A. (BS 1)

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 7010623), Datensatz vom 22.07.2026. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.