Info Patient

Tantum Verde 1,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung – Fachinformation (SmPC) für Ärzte und Apotheker

Die Fachinformation richtet sich an Ärzte und Apotheker. Verständliche Hinweise für Patienten enthält der Beipackzettel: Einnahme, Nebenwirkungen, Andere Arzneimittel, Schwangerschaft und Stillzeit.

Aktualisiert:
Fakten
Status:
Apothekenpflichtig, rezeptfrei
Stärke:
1,5 mg/ml
Wirkstoff:
ATC-Gruppe:

Fachinformation - Tantum verde

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tantum Verde 1,5 mg/ml Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 ml Lösung enthält 1,5 mg Benzydaminhydrochlorid.1 Sprühstoß mit 0,17 ± 0,02 g Lösung enthält 0,255 mg Benzydaminhydrochlorid sowie einen Duftstoff (Minzöl).

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

Dieses Arzneimittel enthält 1 mg/ml Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), 0,3 mg/ml Minz-Aroma (enthält u. a. Menthol), 13,6 mg Alkohol (Ethanol) pro Sprühstoß, entsprechend 80 mg/ml und 0,0085 mg Polysorbat 20 pro Sprühstoß, entsprechend 0,05 mg/ml.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung

Klare, farblose Lösung mit einem typischen Minz-Aroma-Geruch und -Geschmack.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Symptomatische Behandlung von Schmerzen und Reizungen im Mund- und Rachenraum.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Tantum Verde Spray wird im Allgemeinen 2- bis 6-mal täglich angewendet:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre

Je 4 - 8 Sprühstöße

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren

4 Sprühstöße

Kinder von 2 bis 6 Jahren mit einem Körpergewicht über 4 kg

1 Sprühstoß pro 4 kg Körpergewicht, maximal 4 Sprühstöße

Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren

Tantum Verde Spray darf bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von unter 2 Jahren nicht angewendet werden, da Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit bestehen.

Ältere Patienten

Spezielle Empfehlungen zur Dosierung bei älteren Patienten liegen nicht vor. Falls vom Zahnarzt oder Arzt nicht anders verordnet, gilt die für Erwachsene angegebene Dosierung.

Art der Anwendung

Zur Anwendung in der Mundhöhle.

Bedienungsanleitung

Vor der ersten Verwendung von Tantum Verde Spray muss so lange gepumpt werden, bis ein einheitlicher Sprühnebel gewährleistet ist.

  1. 1. Pumpdüse anheben.
  2. 2. Pumpdüse in die Mundöffnung einführen und den Sprühstoß auf die entzündete Stelle richten. Mit dem Zeigefinger den Sprühkopf betätigen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Tantum Verde Spray darf wegen des Gehaltes an Menthol (Minz-Aroma) nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren angewendet werden.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Von der Anwendung dieses Arzneimittels bei Patienten, die gegen Salicylsäure oder andere NSAR überempfindlich sind, wird abgeraten.

Tantum Verde Spray sollte mit Vorsicht bei Patienten mit einer Krankheitsgeschichte von Asthma bronchiale angewendet werden, da Bronchospasmen entstehen können.

Bei einer begrenzten Anzahl von Patienten können die Mund- und Rachengeschwüre Anzeichen ernsterer Krankheiten sein. Patienten, bei denen innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen sich deshalb an den behandelnden Arzt oder Zahnarzt wenden.

Die Nutzung dieses Arzneimittels, vor allem die längerfristige, kann zur Sensibilisierung führen. In diesem Fall ist das Arzneimittel vorübergehend abzusetzen und der behandelnde Arzt zu kontaktieren.

Die Indikation rechtfertigt keine Langzeitbehandlung, da eine solche die normale Bakterienflora der Mundhöhle beeinträchtigen könnte.

Dieses Arzneimittel enthält Ethanol (Alkohol)

Bei geschädigter Mundschleimhaut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.

Tantum Verde enthält Menthol (Minz-Aroma)

Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Minz-Aroma (enthält Menthofuran) Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.

Tantum Verde enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.)

Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) kann Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Tantum Verde enthält einen Duftstoff mit Allergenen (Minz-Aroma)

Dieses Arzneimittel enthält einen Duftstoff mit Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Isoeugenol, D-Limonen, Linalool und Zimtalkohol. Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Isoeugenol, D-Limonen, Linalool und Zimtalkohol können allergische Reaktionen hervorrufen.

Tantum Verde enthält Polysorbat

Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine klinischen Daten über die Anwendung von Tantum Verde während der Schwangerschaft vor.

Während des dritten Schwangerschaftstrimesters kann die systemische Anwendung von Prostaglandinsynthesehemmern zu einer kardiopulmonalen und renalen Toxizität beim Fötus führen. Am Ende der Schwangerschaft kann es zu einer verlängerten Blutungszeit bei Mutter und Kind kommen und die Wehen können sich verzögern.

Es ist nicht bekannt, ob die systemische Exposition mit Tantum Verde nach topischer Verabreichung für einen Embryo/Fötus schädlich sein kann.

Daher sollte Tantum Verde nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig notwendig. Im Falle einer Anwendung sollte die Dosis möglichst niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Benzydaminhydrochlorid in die Muttermilch übergeht. Tantum Verde Spray sollte in der Stillzeit nur angewendet werden, wenn der Arzt dies für notwendig hält.

Fertilität

Es ist nicht bekannt, ob die Behandlung mit Benzydaminhydrochlorid die Fertilität beim Menschen beeinträchtigt.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Tantum Verde Spray hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen sind nach Systemorganklassen gemäß MedDRA-Terminologie und Häufigkeit gelistet. Folgende Häufigkeitskategorien werden verwendet: Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Systemorgan-klasseGelegentlichSeltenSehr seltenNicht bekannt
Erkrankungen des Gastrointes-tinaltraktsMundbrennen, Mundtrockenheit
Erkrankungen des

Anaphylaktische

Reaktionen, Überempfind-lichkeitsreaktio-nen

Immunsystems
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsLaryngospasmus
Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesPhotosensibilitätAngioödem

Sollte eine der angeführten Nebenwirkungen eintreten, ist das Arzneimittel vorübergehend abzusetzen.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Symptome und Maßnahmen bei Überdosierung

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch (d. h., wenn Tantum Verde Spray in größeren Mengen verschluckt wird) können Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Unruhe, optische Halluzinationen (Flimmern, Farben- und Schneeflockensehen), Urtikaria, Exantheme und Photosensibilisierung nicht völlig ausgeschlossen werden. Diese Erscheinungen sind im Allgemeinen voll reversibel.

Unbeabsichtigtes Schlucken kleinerer Mengen ist unbedenklich. Wenn irrtümlich (z. B. von Kindern) sehr große Mengen Tantum Verde Spray verschluckt werden, können folgende Symptome auftreten: Erbrechen, Bauchschmerzen, Unruhe, Angst, Krämpfe, Ataxie, Fieber, Tachykardie und eventuell Atemlähmungen. Bei Auftreten solcher Erscheinungen wird eine symptomatische Therapie empfohlen (z. B. Atemhilfe, Giftentfernung durch Magenspülung etc.).

Eine Intoxikation ist nur bei unbeabsichtigter Einnahme großer Mengen von Benzydamin (> 300 mg) zu erwarten.

Die Symptome einer Überdosierung durch die Einnahme von Benzydaminhydrochlorid betreffen vorwiegend den Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem. Die häufigsten Magen-Darm-Beschwerden sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Speiseröhrenreizung. Die Symptome des zentralen Nervensystems schließen Schwindel, Halluzinationen, Unruhe, Angst und Reizbarkeit ein.

Bei einer akuten Überdosierung ist nur eine symptomatische Behandlung möglich. Die Patienten sollten engmaschig überwacht werden und eine unterstützende Behandlung erhalten. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist sicherzustellen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Stomatologika; Andere Mittel zur oralen Lokalbehandlung, ATC-Code: A01AD02

Indazolderivat; Antiphlogistikum für Mund und Rachen

Wirkmechanismus

Die physikochemischen Eigenschaften und pharmakologischen Aktivitäten des Indazol-Derivats Benzydaminhydrochlorid unterscheiden sich von denen der ASS-ähnlichen NSAR. Im Gegensatz zu ASS-ähnlichen NSAR, bei denen es sich um Säuren handelt oder Verbindungen, die zu Säuren metabolisiert werden, ist Benzydaminhydrochlorid eine schwache Base. Benzydaminhydrochlorid ist zudem ein schwacher Hemmer der Prostaglandinsynthese. Nur bei einer Konzentration von mindestens 1 mM hemmt Benzydaminhydrochlorid wirksam die Aktivität von Cyclooxygenase und Lipooxygenase. Die Wirkung beruht vorwiegend auf der Hemmung der Synthese proinflammatorischer Zytokine, darunter der Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-1β (IL-1β), ohne dass andere pro- (IL-6 und -8) und antiinflammatorische Zytokine (IL-10, IL-1-Rezeptorantagonist) signifikant beeinträchtigt werden. Als weitere Wirkmechanismen vermutet man die Hemmung des oxidativen Bursts durch Neutrophile und die Membranstabilisierung, die sich anhand der Hemmung der Granulafreisetzung aus Neutrophilen und der Stabilisierung von Lysosomen zeigt. Die lokalanästhetische Wirkung wird auf eine Wechselwirkung mit Kationenkanälen zurückgeführt.

Pharmakodynamische Wirkungen

Benzydaminhydrochlorid wirkt spezifisch auf lokale Entzündungsmechanismen wie Schmerzen, Ödeme und Granulome.

Bei topischer Anwendung zeigt Benzydaminhydrochlorid eine antiinflammatorische Aktivität, die die Bildung von Ödemen sowie Exsudaten und Granulomen mindert. Es zeigt zudem analgetische Eigenschaften, wenn die Schmerzen durch einen entzündlichen Prozess verursacht werden und eine lokalanästhetische Wirkung. Benzydaminhydrochlorid hat einen nur geringen Einfluss auf eine Hyperthermie, die Zeichen einer systemisch-funktionalen Beteiligung ist.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

In einer klinischen Studie mit 24 Patienten mit Pharyngitis nach Tonsillektomie führte die 5-mal tägliche Rachenspülung mit Benzydaminhydrochlorid 0,15 % über 6 Tage im Vergleich zu Placebo bis Tag 7 zu einer signifikant besseren und schnelleren Linderung von Rachenschmerzen und Schluckbeschwerden und verbesserte die klinischen Symptome, einschließlich Hyperämie und Ödem. Ähnliche Ergebnisse wurden in anderen Studien mit Patienten mit Tonsillitis oder Pharyngitis oder nach zahnchirurgischen Eingriffen beobachtet. Das Gurgeln mit 30 ml Benzydaminhydrochlorid 0,075 % vor Narkoseeinleitung bei 58 Erwachsenen, bei denen eine Allgemeinnarkose mit endotrachealer Intubation durchgeführt wurde, führte zu einer signifikanten Reduktion postoperativer Halsschmerzen in den ersten 24 Stunden im Vergleich zum Gurgeln mit Wasser. Bei Gurgellösungen, die Acetylsalicylsäure enthielten, war dies über 4 Stunden der Fall.

In einer klinischen Studie mit 48 Patienten führte die 4-mal tägliche Spülung mit Benzydaminhydrochlorid 0,15 % im Verlauf einer 3- bis 5-wöchigen Strahlentherapie eines Mundhöhlenkarzinoms zu einer signifikanten Schmerzlinderung und Minderung der Ausdehnung und des Schweregrads einer Mukositis des Mund- und Rachenraums. Ähnliche Wirkungen wurden in einer Studie mit Patienten mit Mundhöhlenkarzinom unter Chemotherapie beobachtet. In einer Studie mit 67 Patienten mit schwerer Mukositis des Mund- und Rachenraums nach Strahlentherapie, die eine Benzydaminhydrochlorid-Lösung zur Spülung anwendeten, konnten Schmerzen beim Schlucken, Hyperämie und Schwere der Mukositis in den ersten 3 Behandlungstagen im Vergleich zu Placebo signifikant reduziert werden.

Bei den Patienten, die Benzydaminhydrochlorid anwendeten, wurde eine höhere Inzidenz von vorübergehendem Taubheitsgefühl und Brennen beobachtet. Dies wurde auf die lokalanästhetische Wirkung des Arzneimittels zurückgeführt.

Insgesamt wurde Benzydaminhydrochlorid in klinischen Studien gut vertragen.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach Einnahme wird Benzydaminhydrochlorid rasch im Magen-Darm-Trakt resorbiert.

Spitzenkonzentrationen im Plasma werden nach 1,5 - 4 Stunden erreicht.

Verteilung

Der wichtigste Aspekt der Verteilung von Benzydaminhydrochlorid im Gewebe ist die tendenzielle Konzentration am Ort der Entzündung.

Biotransformation

Etwa die Hälfte der angewendeten Dosis von Benzydaminhydrochlorid wird unverändert über die Nieren ausgeschieden (10 % innerhalb der ersten 24 Stunden). Der verbleibende Anteil wird überwiegend zu N-Oxid metabolisiert.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Reproduktionstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218)

Ethanol 96 %

Glycerol (E 422)

Natriumhydrogencarbonat

Polysorbat 20 (E 432)

Saccharin

Gereinigtes Wasser

Minz-Aroma (enthält u. a. Menthol)

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

4 Jahre

Nach Anbruch 1 Jahr anwendbar.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Weiße HDPE-Flasche mit einem grünen PP-Sprühkopf und einer weißen, klappbaren PP-Sprühdüse. Inhalt: 30 ml Lösung.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

Angelini Pharma S.p.A.

Viale Amelia 70

00181 Rom

Italien

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

852.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 4. Dezember 1979

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 3. Mai 2005

10. STAND DER INFORMATION

September 2025

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Apothekenpflichtig

Über dieses Dokument

Quelle: BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (AMIce) · Zulassungsnummer: 852.00.00 · ENR 2100852

Stand der Information laut Text: 09/2025

Einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns über die Kontaktseite.

Die Informationen auf dieser Website ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Apothekers.

Fakten zu Tantum verde

Rezeptpflicht
Apothekenpflichtig, rezeptfrei?
  • Sie erhalten das Arzneimittel ohne Rezept, aber nur in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.
  • Rechtsgrundlage laut BfArM: apothekenpflichtig gemäß §43 oder §46 AMG.
Wirkstoff Benzydaminhydrochlorid 1,5 mg/ml
Darreichungsform Mundspray
Art der Anwendung Gurgeln; Spülen des Mund- und Rachenraumes
Sonstige Bestandteile
Ethanol 96%), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Natriumhydrogencarbonat, Gereinigtes Wasser und 4 weitere+

Ethanol 96%), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Natriumhydrogencarbonat, Gereinigtes Wasser, Saccharin, Polysorbat 20, Glycerol 85%, Minz-Aroma, o.w.A.

Packungsgrößen 30 ml
Haltbarkeit 4 Jahre (ungeöffnete Packung)
ATC-Klassifikation
  1. A Alimentäres System und Stoffwechsel
    1. A01 Stomatologika
      1. A01A Stomatologika
        1. A01AD Andere Mittel zur oralen Lokalbehandlung
          1. A01AD02 Benzydamin
Zulassung 852.00.00, seit 07.12.1979, verlängert 07.12.1984; nationales Verfahren (Deutschland)
Pharmazeutischer Unternehmer Angelini Pharma Italia Aziende Chimiche Riunite Angelini Francesco - A.C.R.A.F. S.P.A. HR-Beinamen: Angelini Pharma Italia S.P.A., Angelini Pharma S.P.A., A.C.R.A.F. S.P.A., ACRAF S.P.A., Angelini S.P.A., Aziende Chimiche Riunite Angelini Franscesco - A.C.R.A.F. S.P.A., 00181 ROMA, Italien
Hersteller (Freigabe) Abbott Products GmbH, Aziende Chimiche Riunite Angelini Francesco - A.C.R.A.F. S.p.A. (BS 1), Angelini Pharma Italia Aziende Chimiche Riunite Angelini Francesco - A.C.R.A.F. S.P.A. HR-Beinamen: Angelini Pharma Italia S.P.A., Angelini Pharma S.P.A., A.C.R.A.F. S.P.A., ACRAF S.P.A., Angelini S.P.A., Aziende Chimiche Riunite Angelini Franscesco - A.C.R.A.F. S.P.A.
Risikoverfahren
4 Verfahren zur Arzneimittelsicherheit+
  • Parabene (Alkyl-4-hydroxybenzoat)-haltige HAM: Allergisches Potential (abgeschlossen 30.04.1996)
  • Antiphlogistika, nichtsteroidale, zur systemischen Anwendung, HAM: Beeinträchtigung der Infektabwehr (nekrotisierende Fasciitis) (abgeschlossen 21.12.1998)
  • AM mit Wirkstoff Benzydamin
  • AM mit Wirkstoff Benzydamin
PZN 11104004

Quelle: BfArM, Arzneimittel-Informationssystem AMIce (ENR 2100852), Datensatz vom 01.12.2025. Angaben ohne Gewähr – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.